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welche Weizensorte

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Mad » Mi Aug 17, 2011 21:23

Crazy Horse hat geschrieben:Sehr frohwüchsig, fußgesund und trockentolerant ist auch der Matrix. Er ist allerdings stärker anfällig gegenüber Braunrost (was bei einer Kreuzung Hattrick x Türkis nicht ausbleibt) und genausowenig auswuchsfest wie Linus oder Manager.



Am 3.8. brachte es der Matrix auf eine Fallzahl von 343. Wo sie heute gewesen wäre, kann ich nicht sagen.

Er stand bei mir auf einem Schlag, der zwischen 30 und 70 Bodenpunkten liegt. Da ist so ziemlich alles drin. Wo das Wasser fehlte, sah er genauso beschissen aus wie mein Manager auf ähnlichen Standorten. Und wohl nur wegen den Bereichen mit den höheren Bodenpunkten konnte er einen Ertrag von 89dt aufweisen. RP zwischen 11,5 und 13,0. Hektoliter zwischen 77,3 und 80,6.


Und: Den Meister mache ich wie gesagt als Stoppelweizen auf die besseren Standorten. Den Linus werde ich ausprobieren um seine Trockentoleranz festzustellen. Vom Primus her kenne ich sie ja. Ist nur die Frage wie sich beide Sorten im Ertrag unterscheiden.


MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Falk » Do Aug 18, 2011 9:41

Also Ich habe letztes Jahr den Hermann raus geschmißen, der wuchs aus und hatte 3-5 cm lange Keimlinge während der Arsano noch 100er Fallzahl zum selben zeitpunikt hatte.
Bin mal gespannt wie es dies Jahr aussieht, der Arsano steht noch (nach raps) wird heute und ,morgen dabei gehen...
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Mad » Do Aug 18, 2011 15:24

Gestern Abend den ersten Julius (nach Raps) gedroschen und heute dann zum Handel gebracht.

HL: 81,60
Protein: 12,8%
Fallzahl habe ich messen lassen: 345


MFG
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon MxY.rlp » Do Aug 18, 2011 23:06

Julius kann ich nur empfehlen! läuft!
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Max Power » Mo Aug 22, 2011 6:59

Kennt jemand die Sorte Lear und kann darüber berichten?
Was du nicht willst, was man dir tut...
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » Mo Aug 22, 2011 7:42

Max Power hat geschrieben:Kennt jemand die Sorte Lear und kann darüber berichten?


Lear ist ein sehr ertragsstarker, spätreifer Futterweizen mit ner relativ guten Blatt- und ner mittleren Ährengesundheit. Die Standfestigkeit ist zwar mit mittel angegeben, aber Lear gehört trotzdem zu den standfesteren Sorten. Im intensiven Anbau kannst Du aber trotz seiner kräftigen Triebe nicht auf Wachstumsregler verzichten.
Als spätreife Sorte solltest Du Lear rechtzeitig von Mitte September bis Anfang Oktober säen, weil er im Frühjahr etwas länger braucht, bis er in die generative Phase übergeht (Langtagstyp).
Lear ist zwar recht robust und er eignet sich auch gut für trockenere Regionen, aber er gehört mehr auf die besseren, tiefgründigeren Böden, wo er sein Ertragspotential voll ausspielen kann. Außerdem sollte er rechtzeitig geernet werden, weil er nur futterweizentypische schwache Fallzahlen hat.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon NobbyNobbs » Fr Aug 26, 2011 12:49

Hekto und Tobak sollen neue Maßstäbe in Sachen Ertrag setzen. Hab mir nun mal Saatgut der beiden bestellt, damit es in 2-3 Wochen losgehen kann. Spielen andere auch mit dem Gedanken diese neuen Sorten einzusetzen, rate ich dazu, sich frühzeitig Saatgut zu bestellen.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Guido85 » Fr Aug 26, 2011 19:52

Also unser Manager ist seit Dienstag komplett gedroschen. Ertrag für unsere Region mit 8 bis 9 Tonnen bombig nur die Fallzahlen sind Schrott eine Partie 124 und die andere 144, also Futterweizen. Für nächstes Jahr hab ich vor den Premio zu bestellen, weil ich den Wildschweinen eins auswischen will.
Ich bekomme zum 01. Nov. eine Fläche von 2 ha auf der jetzt noch Mais steht, kann ich den Premio dann auch noch säen? Oder ist der nicht Spätsaatverträglich?

Gruß
Guido
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Crazy Horse » Sa Aug 27, 2011 7:59

Guido85 hat geschrieben:Also unser Manager ist seit Dienstag komplett gedroschen. Ertrag für unsere Region mit 8 bis 9 Tonnen bombig nur die Fallzahlen sind Schrott eine Partie 124 und die andere 144, also Futterweizen. Für nächstes Jahr hab ich vor den Premio zu bestellen, weil ich den Wildschweinen eins auswischen will.
Ich bekomme zum 01. Nov. eine Fläche von 2 ha auf der jetzt noch Mais steht, kann ich den Premio dann auch noch säen? Oder ist der nicht Spätsaatverträglich?

Gruß
Guido



Nee, Premio ist keine Sorte für die Spätsaat. Der Ertragsabfall ist bei Grannenweizen deutlich größer als bei den unbegrannten Sorten, weil sie als Bestandesdichtetypen mit meist unterdurchnittlicher Kornzahl/Ähre vor Winter nicht mehr ausreichend bestocken.
Grannenweizen muss auch immer rechtzeitig gedroschen werden, weil das Stroh schnell mürbe wird. Er lässt sich zwar sehr leicht dreschen, was aber auch bedeuted, dass er bei starken Niederschlägen oder Stürmen leichter ausfällt.

Nimm nen Akteur!
Der ist frohwüchsig, spätsaattolerant, standfest, fallzahlstabil, mittelspät (wie Manager) und ährengesund. Du musst ihn zwar einkürzen und solltest ihn nach Möglichkeit 1-2x behandeln (Schwerpunkt auf Mehltau und Septoria), aber das lohnt sich allemal, und Akteur kommt auch sehr gut mit organischer Düngung zurecht und setzt diese gut in Ertrag um. Vor allem aber bringt er Qualität mit sich.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon Nordlicht73 » Di Aug 30, 2011 22:43

NobbyNobbs hat geschrieben:Hekto und Tobak sollen neue Maßstäbe in Sachen Ertrag setzen. Hab mir nun mal Saatgut der beiden bestellt, damit es in 2-3 Wochen losgehen kann. Spielen andere auch mit dem Gedanken diese neuen Sorten einzusetzen, rate ich dazu, sich frühzeitig Saatgut zu bestellen.


Seit heute sind die Ergebnisse der Landessortenversuche veröffentlicht in S-H, Tobak lag dort etwa auf ein Niveau mit Inspiration, aber er soll deutlich standfester und gesünder sein ( http://lwksh.de/cms/fileadmin/user_uplo ... e_2011.pdf ).
Angebaut wurde er ab 55ziger Böden, welche ich leider nicht hab. Dieses Jahr hab ich Rapsweizen auf 32ziger Boden und Weizen nach Weizen auf etwa 40ziger Boden. Hab da leider keine Infos wie er auf diesen schwächeren Böden und in Weizen nach Weizen ist, sonst würde ich ihn natürlich mal probieren. Hat da irgendwer schon Infos bekommen? Sonst werd ich wenn ich Zeit hab mal fragen bei der Raiba ob die was wissen.
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon 1055 » Di Sep 06, 2011 12:49

hallo,

da die ernte 2011 ja nun rum ist, würde mich mal interessieren wie bei euch die sorte Julius abgeschlossen hat nach diesem wasserknappen frühjahr und verregneten sommer.

hintergrund:

ich muss mir für dieses jahr komplett neues saatgut kaufen und habe mich für toras( den hab ich schon öfter gehabt) und neu eben julius entschieden.
hätte gern den brilliant probiert, aber der ist ja leider kein stoppelweizen.

schön wäre auch in welcher aufwandmenge ihr den julius behandelt/ gefüttert habt.
der saattermin wäre auch net schlecht, möchte dieses jahr aufgrund des angekündigten regens im oktober schon ende september säen.
„ Wer bewirkt, dass dort, wo bisher ein Halm wuchs, nun mehr zwei Halme wachsen, der hat mehr für sein Volk getan als ein Feldherr, der eine Schlacht gewann“ (Friedrich der Grosse)

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Re: welche Weizensorte

Beitragvon nitroklaus » Di Sep 06, 2011 23:50

kann mir jemand ne gute weizensorte für stoppelweizen empfehlen? im moment haben wir türkies aber dieser wird jetzt durch häufiges anbauen krankheitsempfindlich. Es sollte aber schon ein A-weizen sein. Kann jemand was zu seinem Nachfolger Pamier sagen?
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon kimba1809 » Mi Sep 07, 2011 11:46

nitroklaus hat geschrieben:kann mir jemand ne gute weizensorte für stoppelweizen empfehlen? im moment haben wir türkies aber dieser wird jetzt durch häufiges anbauen krankheitsempfindlich. Es sollte aber schon ein A-weizen sein. Kann jemand was zu seinem Nachfolger Pamier sagen?


JB Asano
Ich wollte auch mal was schreiben
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon nitroklaus » Mi Sep 07, 2011 12:27

kimba1809 hat geschrieben:
nitroklaus hat geschrieben:kann mir jemand ne gute weizensorte für stoppelweizen empfehlen? im moment haben wir türkies aber dieser wird jetzt durch häufiges anbauen krankheitsempfindlich. Es sollte aber schon ein A-weizen sein. Kann jemand was zu seinem Nachfolger Pamier sagen?


JB Asano



Asano ist doch kein stoppelweizen oder bin ich da falsch informiert??? Bei uns steht Asano nur nach Raps!
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Re: welche Weizensorte

Beitragvon mammut » Mi Sep 07, 2011 13:51

Servus,
ich war gestern bei der Feldführung von Ragt-Saaten. Bei Stoppelweizen empfehlen die Linus , da er ein Halmbruchresistenzgen in sich trägt.
Ertraglich scheint er ja sehr gut zu sein, der könnt schon passen.

mfg Mammut
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