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Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Groaßraider » Mi Jul 10, 2019 23:00

Der Bau und Unterhalt der Autobahnen kostet in Österreich gerne das 10 bis 50 fache als in Norddeutschland.

Wer es nicht bezahlen will, soll zuhause bleiben.!

Habe diese Woche auch 63,20€ für Maut bis nach Verona ausgelegt.

9,20€ Vignette Austria
9,50€ Maut Europabrücke
17,50€ Maut Brenner ==> Verona Süd
17,50€ Maut Verona Süd ==> Brenner
9,50 € Maut Europabrücke

Die Holländer und Dänen ziehen noch die Bumscontainer nach Italien, die haben völlig einen an der Latte.
Zuletzt geändert von Groaßraider am Do Jul 11, 2019 11:16, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß R. M.
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Jörken » Do Jul 11, 2019 7:50

@ Qtreiber bitte gerne. Ja die Salzburger Stadt wie Land sind auch einiges gewöhnt mittlerweile.

otchum hat geschrieben:Dass mehr geldbringende Urlauber mehr Verkehr verursachen ist logisch.

Die Tagesausgaben vieler Gäste gehen eher zurück, weil die Leute im einzelnen Urlaub eher sparsam sein wollen, und dafür öfter und kürzer auf Urlaub fahren. Das spürt man natürlich. Das gebrachte Geld wurde früher in 1-2 Wochen am Stück ausgegeben, und jetzt fährt man das gute Geld verteilt in kleine Tranchen im Stau stehend mehrmals im Jahr zu den Schluchtenscheißern :wink: . Die alten Faustregeln funktionieren nicht immer und ewig. Aktuell gehts auch schlicht darum an wenigen Tagen im Sommer zu verhindern, dass durchziehende Touristen in engen Dörfern im Stau versinken - auch wenn das manchmal heißt sie stehen auf der Autobahn im Stau, wo dafür immerhin eine Notfallversorgung für Touristen und Einheimische aufrecht erhalten werden kann.

Kormoran2 hat geschrieben:3 Euro für die paar Kilometer Autobahn in Ö.. Warum stellen sich dann die Österreicher so an, die paar Euro für das gewaltige deutsche Netz zu zahlen? Ehrlicherweise geht es nicht um 3 oder 5 Euro. Es geht um hunderte Millionen oder im Laufe der Jahre um Milliarden.

Die deutschen Autofahrer haben dieses Netz bezahlt. Wenn nun massenhaft Ausländer kommen (Deutschland ist das Haupt-Durchreiseland in Europa), warum sollten die nicht ihren Beitrag leisten an Reparaturen und Unterhalt?

Ich hätte sowieso nichts dagegen, wenn die Zeiten des ständigen Ferntourismus irgendwie mal vorbei wären.

ich gehe davon aus, dass du nicht Milliarden gezahlt hast auf der österreichschen Autobahn und auch in keinem anderen Land. 3 Euro war damals für den Abschnitt Innsbruck-Schönberg, weiter fährst damit nicht (siehe Groaßraiders Beispiel).
Formulierungen wie "Wenn nun massenhaft Ausländer kommen " zeigen aber eh wo der Wind her weht. Kormoran ich weiß natürlich nicht wie alt du bist, aber wenn du nach 1945 gebohren bist, dann sind vor dir schon Ausländer über die deutsche Autobahn gefahren. Das ist kein neues Thema, sondern eigentlich seit Jahrzehnten ein liegengebliebenes europäisches Thema. Mir ist klar das Thema liegt in Deutschland vielen schwer im Magen, aber den Rohrkrepierer des vorgeschlagenen Mautsystems hat jeder kommen sehen. Selbstverständlich darf auch meiner Meinung sich jeder an den Kosten für Straßenbau beteiligen. Wie ich oben schon schrieb ist die Maut in Italien ein echt alter Hut und funktioniert. Mit heutiger Technik wäre es kein großer Zauber alle Straßen in ganz Europa mit einer Streckenmaut zu versehen, ohne dass man auch nur eine Mautstation sieht. Klar bringt das die Gefahr von Teuerung, aber man bedenke die Straßen hat bisher schon wer bezahlt, und das sind wir alle, und wir werden dies auch weiterhin tun, ob über Maut oder teurere Schokolade. Wenn die Maut die zur Kasse bittet die die Straße benutzen, soll das mir recht sein (weil am Ende wir alle ob D, Ö, IT, CZ, CH... Straßen brauchen sonst gibts kein Essen und kein Amazon Packerl also zahlen wir immer die Straße selber). Was Ferntourismus ist hängt natürlich vom eigenen Standpunkt ab. In Schützengraben wäre Ferntourismus schon die nächste Kaffeestube. In einem Europa wo man zusammenarbeitet schadets nicht mal über eine der alten Grenzen zu fahren.



Aktuell gehts aber darum, dass der Brenner die billigste Route über die Alpen ist, so billig, dass sogar viel längere Strecken im Warenverkehr in Kauf genommen werden. Und zusätzlich wurde wegen der guten Wirtschaftslage, und dem damit einhergehenden Mehrverkehr, an wenigen Tagen im Jahr die Versorgungssicherheit in einigen Gegenden in den Alpen gefährdet. Das nennt sich Kapazitätsgrenze und das ist ein akutes Problem. Da man nicht über Nacht Spurverbreiterungen baut, ist der Landeshauptmann verpflichtet für die Versorgung aller sich in Tirol aufhaltenden Menschen Maßnahmen zu ergreifen, für Gäste wie Einheimische.
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Westi » Do Jul 11, 2019 8:47

Ich wäre auch für eine Europaweite, einheitliche Maut.
Die Technik dafür ist vorhanden, Kosten für Personal an den Mautstellen würden zudem auch weg fallen.
Das Problem ist dann aber, dass man keine Vereinheitlichung rein bekommt. In Ö kostet die Maut ein paar €. In Frankreich kommt da schon was zusammen, genauso wie in Italien. Dort sind die Betreiber auch noch Privatunternehmen, die Ihren Anteil haben wollen.
Also wäre die Pickerl Lösung schwierig oder man müsste die Preise enorm anheben, das meiste Geld würde dann aber Richtung Süden gehen.
Bei einer km-Abrechnung würde das meiste Geld in D bleiben - ok wir haben auch die meisten Autobahn-km.
Aber würde der Rest den Südlichen Ländern reichen?
Fatal wäre es, mit unterschiedlichen Preisen zu hantieren.

Wer aber glaubt, dass Länder alleine die Kosten für eine Autobahn tragen, sollte sich mal die Finanzierung einer solchen genauer anschauen.
Für Europa wichtige Autobahnen werden in nicht unerheblichem Maße durch die EU finanziert.
Ja sogar die Schiersteiner Brücke zwischen Mainz und Wiesbaden erhält EU Geld. Dabei ist die A643 für das europäische Straßennetz eher unwichtig.
Die Förderung kommt deswegen, weil die Brücke über eine der wichtigsten Flüsse in Europa führt.
Und so sieht es auch in anderen Ländern aus.
Bevor man sich darüber beschwert, dass „wir“ die Straße bezahlt haben und „die“ nutzen Sie kostenlos, sollte man mal sehen, wer sie tatsächlich bezahlt hat.
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Jörken » Do Jul 11, 2019 10:21

Danke westi für die Darstellung wie Straßen finanziert werden.

Übrigens hier eine der beliebten "Schleichwegerl" um dem Autobahnstau auszuweichen. Vor den temporären Fahrverboten für den Durchzugsverkehr, wurden auch dort hin sehr viele Autos per Navigationsgerät umgeleitet. Verstopft wurde diese Straße öfters von Wohnmobil Gespannen, obwohl ein Anhängerfahrverbot besteht. Diese Straßen sind aufwendig in Stand zu halten. Gar nicht auszudenken was los ist, wenn so ein Erdrutsch passiert wenn dort in beide Richtungen alles steht, weil Opi mit dem Wohnwagen keinen Meter mehr vor und zurück sich traut. Alles schon da gewesen. Hier gehts nicht ums Abzocken, oder dass geldgeile Össis den Deutschen eins auswischen wollen, hier gehts um Handfestes. In der Bild Zeitung ließt sich das immer anders wie in der Wirklichkeit.
Bild
https://www.meinbezirk.at/stubai-wippta ... 4ur2V0YP20
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Groaßraider » Do Jul 11, 2019 11:13

Der 35km lange Abschnitt (inkl. der Europabrücke) der Brennerautobahn auf Österreichischer Seite wurde durch die extra gegründete "Brenner Autobahn Aktiengesellschaft"(65% Bund / 35% Land Tirol) in den 60er Jahren gebaut.
Diese ist seit Jahren in die ASFINAG übergegangen, die nun mit der Instandhaltung und Ausbau beauftragt ist.

Europäische Gelder ? Fehlanzeige
Gruß R. M.
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Westi » Do Jul 11, 2019 12:53

Natürlich wurden Gelder erst gezahlt nachdem die EU entsprechend aufgestellt war.
Aber auch Mautstrecken bekommen heutzutage zur Erhaltung und Aus- oder Neubau entsprechende Förderung, welche sowohl die Brennerautobahn, als auch die Autobahnen in Italien bekommen, obwohl komplett in Privater Hand (Staat hat Überwachungsfunktion).
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Falke » Do Jul 11, 2019 14:17

EU-Gelder sind ja nicht anderes als Gelder der unionierten Länder ... Österreich z.B. ist ein Nettozahler.

A.
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Kormoran2 » Do Jul 11, 2019 16:29

Ich weiß, dass der Autobahnbau in den Bergen auch durchaus teurer ist als auf dem flachen Lande. Aber auch wir haben hier viele Berge und somit vergleichbare Verhältnisse. Zur Zeit wird gerade die A 45 von Wetzlar nach Dortmund grundsaniert. Alle Brücken werden neu gebaut, insgesamt - wenn ich recht erinnere - 1,6 Milliarden an Kosten. Alles ist vorzeitig verschlissen, weil man in den 60er Jahren nicht mit den heutigen Verkehrsmengen geplant hat.

https://www.google.com/search?q=Br%C3%BCckenreparaturen+A+45&tbm=isch&source=univ&client=firefox-b-d&sa=X&ved=2ahUKEwi49bSvk63jAhVDJFAKHSmiC94Q7Al6BAgGEA0&biw=1600&bih=764

Ich bin dafür, dass gleiche Verhältnisse in Europa geschaffen werden. Von mir aus Fördergelder der EU - nach gleichen Vergaberichtlinien. Ebenso Kfz-Steuer in allen Ländern - nach gleichen Richtlinien. Und dann eben Maut auch nach einheitlichem Standard. Und wer nie nach Italien braucht, der sollte natürlich von italienischer Maut befreit sein. Ein pauschales Autobahnpickerl für alle europäischen Autobahnen wäre somit auch der falsche Ansatz.

Und wieso zahle ich 460 Euro Steuer in D. für mein Auto, was in Ö. 85 Euro Steuer kostet? Das muß mir mal jemand erklären hier.

So, wie die CSU die Maut geplant hatte, trotz aller Warnungen, war es ein Rohrkrepierer. Es muß neu und europaweit geregelt werden. Dazu ist wohl diese Regierung in Berlin nicht in der Lage. Und von Brüssel erwarte ich überhaupt nichts, noch weniger als gar nichts.
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Jörken » Do Jul 11, 2019 17:22

Kormoran2 hat geschrieben:Und wieso zahle ich 460 Euro Steuer in D. für mein Auto, was in Ö. 85 Euro Steuer kostet? Das muß mir mal jemand erklären hier.

dann hast ein Auto mit unter 40 kW, oder?

Wie die einzelnen Staaten das Geld über Steuern eintreiben und wieder verteilen ist kaum vergleichbar. Jedenfalls zahlen wir Bürger glaub ich alle recht gut rein in die staatlichen Aufgaben egal wo in Europa.

Wenn der freie Waren- und Personenverkehr wichtig ist, dann wäre eben nur konsequent wenn auch die Infrastruktur besser ineinander greift. Was die Autobahn in der Poebene, am Brenner auf beiden Seiten oder nahe Dortmund kostet ist ja bis auf 2 Stellen hinter das Komma feststellbar. Wenn wir in der EU wollten, wäre ein faires Abrechnungssystem auf jeden Fall machbar - meine Meinung - liegt nur am Wollen.
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Kormoran2 » Do Jul 11, 2019 19:52

Jörken, lies bitte diesen Thread mal von Anfang an.

Und dann guck mal hier: Eine Brücke kostet allein fast eine Viertelmilliarde!

https://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/ruhrtalbruecke-abriss-neubau-100.html
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Jörken » Fr Jul 12, 2019 7:21

@Kormoran: bin mir jetzt nicht sicher worauf du hinaus willst. Ja, Autobahnen kosten Geld, in D, CH, AUT, IT, CZ usw.

Bei der "motorbezogenen KFZ Steuer" für deinen Pajero hast dich vertan, du vergleichst für Österreich monatliche Kosten mit jährlichen Kosten in Deutschland. Für 118 kW fallen 721,44 €/Jahr an, das heißt dein Auto wäre in Ö sogar erheblich teurer als in D. Edit: vergleicht man die Länge des Streckennetzes mit der Einwohnerzahl, ja dann ist der Schwanzvergleich endgültig entschieden. Ergebnis bleibt: Autobahnen kosten Geld, und wir alle zahlten das bisher, und werden das auch in Zukunft tun. Kein Politiker wird die Autobahnen für uns zahlen.

Außerdem sind aktuelle kurzzeitigen Fahrverbote in Tirol nicht gegen EU Recht, weil sie schlicht und ergreifend jeden betreffen: wenn du nicht zu Besuch bei der Oma, oder im Urlaub in einem Hotel bist, dann ist an wenigen Tagen im Sommer die Nebenstrecke Tabu. Ich bin ja kein studierter EU Rechts Jurist, aber würde wetten wenn ihr eine Maut einführt in ganz Deutschland und Einheimische dürfen in ihrem Landkreis gratis fahren, dann geht das durch. Nur wenn man versucht tausende Kilometer ganzjährig ohne Begründung für Einheimische gratis zu machen, und Ausländer abzocken will, dann widerspricht das EU Recht ganz eindeutig. Vignette und Maut zahlt man einfach auch als Einheimischer, ist bei uns so, ist in ganz Italien so und sicher auch in andern Ländern.

Wie auch immer. Für die nächsten Jahrzehnte stehen wir vor ganz anderen Fragen, die besonders im Autoland Deutschland (und Österreich als Zulieferer) von immenser Wichtigkeit sind. Man darf sich fragen wieviele Autobahnen man noch bauen möchte. Ists wirklich der einzige Ansatz zu sagen jedes Fahrzeug das kommt muss ausreichend asphaltierte Fläche vorfinden um überall hin zu kommen? Das funktionierte bis 2015, aber ich glaube wir haben einen Punkt überschritten, wo man nicht einfach nur sagen kann mehr vom selben löst alles.
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Groaßraider » Fr Jul 12, 2019 14:18

Kormoran2 hat geschrieben:Ich weiß, dass der Autobahnbau in den Bergen auch durchaus teurer ist als auf dem flachen Lande. Aber auch wir haben hier viele Berge und somit vergleichbare Verhältnisse.


.... Vergleichbare Verhältnisse :roll:
War wohl eher ein Scherz oder?

Haben wir dann auch..... :klug:

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Donaubr ... _Schalding

Natürlich nicht, sowas gibt's in ganz Deutschland nicht, was vergleichbar mit der Brennerautobahn wäre.........und wenn zu teuer einfach nach Belgien fahren da ist es auch sehr schön :lol:
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Westi » Fr Jul 12, 2019 20:25

Naja Schwanzvergleiche sind hier absolut unangebracht,
jedes Land hat seine Eigenschaften.

Trotzdem haben wir in D auch große Brückenbauwerke.
Die von Kormoran2 angesprochene A45 hat im Schnitt alle 3,5 km eine Brücke, zum Teil sehr lang und hoch.
Das Sauer- und Siegerland ist eine einzige Berg- und Talbahn.

Die Kochertalbrücke auf der A6 hat ähnliche Ausmaße wie die Europabrücke am Brenner. Die Moseltalbrücke der A61 ist auch in dieser Dimension. Ende des Jahres soll die Hochmoselbrücke in Betrieb genommen werden, die ist auch in dieser Größenordnung, aber für eine Bundesstraße (B50).

Zusammengefasst finde ich schon, dass es durchaus vergleichbare Strecken zur Brennerautobahn in Deutschland gibt.
Das kann man halt nicht wissen, wenn man nicht aus dem Rottal rauskommt.
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Jörken » Sa Jul 13, 2019 7:48

Die einzige Besonderheit an der Brennerautobahn ist die Seehöhe und die damit einher gehenden häufige Wechsel zwischen Frost und Auftauen. Die Europabrücke, einst höchste Brücke Europas also damals klarer Schwanzvergleichgewinner :lol: , hat eine sehr dünne Asphaltschicht auf einer Stahlbrücke (ursprünglich nur 5 cm, mittlerweile etwas mehr). Darum muss der Asphalt alle 2-3 Jahre erneuert werden. Heute baut man Brücken anders.

Zusammengefasst bleibt immer das Straßen Geld kosten. Ob jemand nach Tirol oder Südtirol auf Urlaub fährt ist für die Erhaltung der Brennerautobahn und die Mauteinnahmen unerheblich, beim Brenner handelt es sich um die wichtigste Nord-Südachse Europas. Seit die Alpenquerungen in der Schweiz deutlich verteuert wurden, ist dort das Verkehrsaufkommen auf einem halbwegs normalen Maß konstant. In Frankreich gibts auch viel teurere Überquerungen der Alpen als den Brenner. LKWs fahren von dort herüber - auch durch Deutschland - um überhaupt zum Brenner zu kommen. Das Thema war schon immer und bleibt für immer ein europäisches.

Jetzt steht uns etwas Ungemach bevor, weil Bayern bald in die Ferien geht und nicht jeder Verständnis für temporäre Fahrverbote aufbringen wird. Alles in allem wirds funktionieren. Für politisches Kleingeld wird der eine oder andere Politiker in D und ebenso in Ö das ganze nutzen. Für die Versorgungssicherheit sind diese Sperren unerlässlich. Von Luftgüte redet von offizieller Seite schon keiner mehr. Hört mal hin, auch bei euren Lokalpolitikern!
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Re: Wer fährt noch nach Tirol in Urlaub?

Beitragvon Groaßraider » Sa Jul 13, 2019 10:41

Westi hat geschrieben: Zusammengefasst finde ich schon, dass es durchaus vergleichbare Strecken zur Brennerautobahn in Deutschland gibt.
Das kann man halt nicht wissen, wenn man nicht aus dem Rottal rauskommt.


Der war gut :mrgreen:, stell doch bitte mal eine Liste mit deinen bereisten Ländern ein :klug:
Anstatt deinen billigen Beleidigungen.

@Jörken, momentan wird der Asphalt auf den 2 Mittelspuren erneuert.
Das mit dem Frost ist für Norddeutsche ein Fremdwort :lol:
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