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Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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103 Beiträge • Seite 3 von 7 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon Stoapfälzer » Do Dez 12, 2013 20:55

valtra8950Hi hat geschrieben: Aber das ein Händler keine stufenlosen mehr verkauft, weil die Qualität nicht stimmt, kann ich mir nicht vorstellen. Kann es sein das der Händler noch Fendt verkauft und dann lieber die teuren Varios verkauft, als die Valtras ?
lg Thomas

Falls es auf meine Aussage bezogen war - nein reiner langjähriger Valtra Händler (privater) keine anderen Marken im Programm.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon Staffelsteiner » Fr Dez 13, 2013 12:52

Erst mal: DAnke Danke an Euch alle für Eure bisherigen Beiträge...
Leider war ich in en letzten Tagen auf einem Fortbildungskurs, so dass ich keinen Web-Zugang hatte, und nicht antworten konnte.
Es scheint hier wirkliche "Valtra-Experten" zu geben! (z.B. Elchtest... und andere...)

Ich werde wohl nicht umhin kommen, mal mit so einem Gerät zu fahren... (und wenns nur auf der Straße ist....)
(Die sind halt nicht so zahlreich bei uns, doch ich hab schon einen in Aussicht...)

(Halt nur einen Schalter....um ein wenig auf der Straße rum zu fahren....)

Worüber ich mich aber immer noch Gedanken mache:
Hydrostaten, auch auch innerhalb eines Leistungserzweigungssystems, "schlucken" beträchtlich Eergie - sprich Kraftstoff....(Stichwort "Ölerwärmung und nötiger Ölkühler") =
"Dieselbeheizte Abwärme". Kurzum: Der Wirkunsgrad von Hydrostaten im Vergleich zu Zahnrädern und Wellen ist sehr schlecht. Außerdem sind sie teuer und ein zusätzliches Verschleißteil. (Eigener Ölhaushalt ist sehr angebracht), (Ohne schmirgelnden Getriebeabrieb als Dreingabe!)

So ist es nun mal, und de Naturgesetze bzw. Gesetze der Physik lassen ich nicht umgehen..

Wenn ein Schlepper im Laufe seiner Gesamtnutzungsdauer auch "nur" 10% weniger Diesel schluckt, so summiert sich das zu Summen welche schon fast die halben Anschaffungskosten ausmacht!!! Zweifellos hat ein Hydrostat aber Lastspitzendämpfende Eigenchaften , die den Kraftstrang insgesamt und wohl auch die Reifen schonen,
weil sie manchmal nicht so aggressiv an- oder durchziehen müssen....oder werden.

[url]Außerdem:[/url] Was nicht dran ist, brauch ich nicht zu bezahlen, und kann nicht kaputt gehen! (Keine Folgekosten.)

Dies sind Fakten, welche vor dem Kauf überlegt sein wollen, damit man sich nicht nachher Vorwürfe macht, sich nicht ausreichend informiert zu haben....

Die Unterschiede im Dieselverbrauch und Reparaturen sind nun mal nicht zu vernachlässigende Eckdaten...
Liegen diesbezüglich echte und konkrete Tests vor??? (Zwischen Hydrostaten in Leistungsverzweigung und reinen Schaltern???) Unter Praxisbedingungen!!

Dies wäre doch sehr Aufschlussreich......(bei aller Fahrbequemlichkeit ...)

Und: Da muss ich Elchtest recht geben: Ein Hubraumstarker Motor mit "Büffelcharakteristik" und nicht so hochtourig raucht eh weniger Schalthäufigkeit ....

Dies lässt mich sehr nachdenklich werden - Wie würdet Ihr Euch entscheiden??

Danke für Eure Antworten
Staffelsteiner
 
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon Hürli -Power » Fr Dez 13, 2013 13:17

Staffelsteiner hat geschrieben:Erst mal: DAnke Danke an Euch alle für Eure bisherigen Beiträge...
Leider war ich in en letzten Tagen auf einem Fortbildungskurs, so dass ich keinen Web-Zugang hatte, und nicht antworten konnte.
Es scheint hier wirkliche "Valtra-Experten" zu geben! (z.B. Elchtest... und andere...)

Ich werde wohl nicht umhin kommen, mal mit so einem Gerät zu fahren... (und wenns nur auf der Straße ist....)
(Die sind halt nicht so zahlreich bei uns, doch ich hab schon einen in Aussicht...)

(Halt nur einen Schalter....um ein wenig auf der Straße rum zu fahren....)

Worüber ich mich aber immer noch Gedanken mache:
Hydrostaten, auch auch innerhalb eines Leistungserzweigungssystems, "schlucken" beträchtlich Eergie - sprich Kraftstoff....(Stichwort "Ölerwärmung und nötiger Ölkühler") =
"Dieselbeheizte Abwärme". Kurzum: Der Wirkunsgrad von Hydrostaten im Vergleich zu Zahnrädern und Wellen ist sehr schlecht. Außerdem sind sie teuer und ein zusätzliches Verschleißteil. (Eigener Ölhaushalt ist sehr angebracht), (Ohne schmirgelnden Getriebeabrieb als Dreingabe!)

So ist es nun mal, und de Naturgesetze bzw. Gesetze der Physik lassen ich nicht umgehen..

Wenn ein Schlepper im Laufe seiner Gesamtnutzungsdauer auch "nur" 10% weniger Diesel schluckt, so summiert sich das zu Summen welche schon fast die halben Anschaffungskosten ausmacht!!! Zweifellos hat ein Hydrostat aber Lastspitzendämpfende Eigenchaften , die den Kraftstrang insgesamt und wohl auch die Reifen schonen,
weil sie manchmal nicht so aggressiv an- oder durchziehen müssen....oder werden.

[url]Außerdem:[/url] Was nicht dran ist, brauch ich nicht zu bezahlen, und kann nicht kaputt gehen! (Keine Folgekosten.)

Dies sind Fakten, welche vor dem Kauf überlegt sein wollen, damit man sich nicht nachher Vorwürfe macht, sich nicht ausreichend informiert zu haben....

Die Unterschiede im Dieselverbrauch und Reparaturen sind nun mal nicht zu vernachlässigende Eckdaten...
Liegen diesbezüglich echte und konkrete Tests vor??? (Zwischen Hydrostaten in Leistungsverzweigung und reinen Schaltern???) Unter Praxisbedingungen!!

Dies wäre doch sehr Aufschlussreich......(bei aller Fahrbequemlichkeit ...)

Und: Da muss ich Elchtest recht geben: Ein Hubraumstarker Motor mit "Büffelcharakteristik" und nicht so hochtourig raucht eh weniger Schalthäufigkeit ....

Dies lässt mich sehr nachdenklich werden - Wie würdet Ihr Euch entscheiden??

Danke für Eure Antworten


Fendt wirbt doch grade deshalb damit , das sie so wenig Kraftstoff verbrauchen , weil sie halt stufenlos sind ... insofern ein glatter Widerspruch zu deinen Aussagen im Text . :mrgreen:
ABER wenn ich mir bis jetzt so deine Überlegungen hier zu diesen Thema so durchgelesen habe .... wofür willst Du eigentlich Antworten ? Die meisten Antworten gibst Du Dir doch schon GEFÜHLT selbst .
Also kaufen oder sein lassen .... wenn man es doch schon weiß .....
Allen ist Denken gegeben ..... aber leider nicht allen möglich .....
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon fRnK » Fr Dez 13, 2013 15:29

Hi,

wenn ich nochmals den ursprünglichen Post lese, ist der TE ja bereits an nem T - Eco Modell dran, d.h. es ist ein Schalter.. also ich finde man braucht sich weder schämen noch rechtfertigen einen LS Traktor auch neu zu kaufen. SL hat gewissen Vor- und Nachteile, ebenso LS, beide haben aber die Berechtigung.
Bezüglich des o.g. Kraft Schluckens und der Kühlungsproblematik ist schon etwas dran, unterm Strich braucht ein SL aber nicht zwangsläufig mehr Sprit, da der Motor im Mittel zumindest näher an den optimalen Betriebspunkt des Motors bezüglich Drehzahl/Verbrauch heran kommt.
Ich werfe mal das Stichwort "Wirkungsgrad" in den Raum, da wird immer gern drüber gesprochen :)

Um nochmals zum Thema zu kommen:

Das Eco-Modell fährt sich eben ein wenig anders. Man muss sich dran gewöhnen untertourig zu fahren. Im Endeffekt muss der TE wissen, ob er den Mehrkomfort zahlen will/kann, den ein SL-Getriebe bieten kann. Im Grunde wird aber viel von der VA-Federung / Kabinenfederung / Sitz bestimmt, diese sind beim Valtra ziemlich gut. Ich würde heutzutage keinen Traktor ohne gef. VA kaufen..

Des Weiteren lese ich aus dem Ursprungspost heraus, dass der TE nicht wirklich technischen Schnickschnack haben möchte/muss und auch nicht bereit ist diesen zu zahlen. Die SL-Varianten sind meist wirklich hoch gerüstet, das würde in seinem Fall ja auch in Richtung LS schwenken lassen.

Meine Empfehlung: Schau dir die Maschine gut an, geh neutral und uneingenommen ran (die Emotionen kochen meist schnell über, ich kenns von mir selbst :) ).
Du hast ja auch sicher nicht die Eile, dass du gleich kaufen MUSST, oder? Dann würde ich auch jeden Fall eine Probefahrt in der Praxis machen (hast du im Moment irgendwelche Arbeit zu tun?), schauen ob der Traktor nach deinen Ansprüchen dient und dann entscheide. Am Besten wäre natürlich noch 1-2 Alternativen probieren.
Ist die Entscheidung dann gefallen:
Lass dir Zeit, verhandle, warte auch mal ein paar Tage, vielleicht tut sich was im Preis, lass dich nicht verrückt machen.

Zum Vergleich kannst du dir ja einen MF/Claas mit GIMA Getriebe oder einen anderen der bekannten Marken wie JD, CNH oder SDF holen und selbst sehen.

Schönes Wochenende!
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon Teddy Bär » Fr Dez 13, 2013 16:08

fRnK hat geschrieben:Hi,wenn ich nochmals den ursprünglichen Post lese, ist der TE ja bereits an nem T - Eco Modell dran, d.h. es ist ein Schalter..

@fRnK
den T 163 Eco Power gibt es auch als stufenlos.
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon fRnK » Fr Dez 13, 2013 17:09

Ja, sorry. Das gab es früher noch nicht, ist aber nun auch Option. Danke für die Korrektur.
Grüße Frank
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon agco123 » Fr Dez 13, 2013 17:28

Also. Ich habe schon erwähnt. Ich habe meinen vario gegen nen t 163 versu getauscht. Die Vorteile des stufenlosen macht dieser Schlepper wirklich durch den Motor wet. Den kannsde fast nicht abwürgen. Die Kupplung und schaltzzritpunkte kannst einstellen wiest es brauchst. Agressiv oder sanft. Du kannst gänge programmieren usw. Also ich hab da den mehrpreis nicht eingesehen weil sich der so schön fährt. Ich hab auch mf dagegen getestet. Getriebe kommt an das von valtra nicht dran. Und du hast im valtra nochmal nen dreiviertel liter mehr hubraum. Und 1,4 l mehr als ein vario. Noch fragen? Fahr ihn probe und wenn er gut eingestellt ist wirst du ihn lieben. Vor allem eco im Acker. Allein das ist der gut.
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon elchtestversagt » Fr Dez 13, 2013 18:43

Tja; einen Eco Power muss man genauso "fahren lernen" wie einen Vario; damit das genauso funktioniert wie angedacht.
Ich habs ja schonmal gesagt; eingefleischte Schlüter Fahrer werden damit ihre helle Freude haben; ehem. JD Fahrer werden ohne Umstellung das Potenzial niemals ausnutzen können.
Wenn man das nicht kennt; gehört schon ein wenig Übung dazu; bei 35 Grad im Schatten mit 100% Zugleistung bei 1100 Motorumdrehungen zu pflügen...
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon Staffelsteiner » Fr Dez 13, 2013 21:29

Also: ich denke, die Antworten von Euch letzten Vieren sind wirklich plausibel und korrekt.
Und: dass Fendt so wenig verbraucht, kann ich erst mal nicht richtig glauben, und wenn, dann vielleicht wegen seiner guten Motor-Getriebesteuerung, welche wohl dazu beitragen wird, im möglichst günstigen Fahrbereich zu fahren.... ?? Trotz allem: Fendt hat ja immerhin "nur" 2 mechanische Stufen, also nur 2 Endbereiche wo der Hydrostat
wenig oder kaum Kraft überträgt..... Und die ganz weite Ausschwenkung ist -rein mathematisch/physikalisch- auch nicht gerade das optimalste....Zaubern kann wohl auch Fendt nicht??
oder doch???
Mir gefällt beim Fendt auch nicht der rel. Hubraumschwache Motor.... Technisch ist es kein Problem noch mehr Leistung raus zu holen.... (Siehe PKW`s)
Es geht dann eben über Drehzahl, oder Motor "so richtig vollpfropfen" (Stichwort Turbolader, Vierventiler ist eh Standard, Ladeluftkühler, u.u.u.)
Fest steht: die thermische und mechanische Belastung des kleinen Triebwerks wird gesteigert .....und der Verschleiß nimmt bei gleicher Materialgüte stark zu !
(Wenn ein kleiner Motor auch schneller seine optimale Betriebstemperatur und Abgaswerte schneller erreicht...)

Ich denke: Ein großer Motor und sein Hubraum und "gesundes" Drehmoment ist einfach durch nichts zu ersetzen, wenn man auch die Dauerhaltbarkeit berücksichtigt....

Ich könnte mir auch einen Fendt leisten..... Ja, sind die denn wirklich so gut und sparsam??, gibt es da wirklich so gut wie keine Reparaturen?? Dann wäre vielleicht Fendt wirklich die Lösung??????????? (sind denn die Tests wirklich so ehrlich und zählt der Inserat-Umsatz oder mögliches Zubrot bei den Testern wirklich nichts?????
Aber die "Rückfahrhütte" von Valtra zu diesem Preis und dessen großer Hubraum gefällt mir halt..... Außerdem auch der Preis, welcher günstig ist.
Die Vorderachs Luftfederung ist auch gut.... Die Frage ist nur noch: Welchem Unterschied zwischen den Treibstoffverbrauch liegt zwischen LS und SL ?????

Wenn der SL auch nur 3 Liter pro Betriebsstunde mehr schluckt, sind dies bei 10000h 30000 Ltr. Treibstoff !!!! (Wie sich das doch zusammen läppert...!)
Von den ca. 6000 € mehr an Anschaffungskosten will ich noch gar nichts sagen... Das Geld verreckt eh mal, und Guthabenzinsen gibt's nicht!

Was mich brennend interessiert: Wie hoch sind die Verbrauchsunterschiede bei absolut gleicher Leistung?? im Acker und auf der Straße??

Wurde das schon mal getestet??
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon Teddy Bär » Fr Dez 13, 2013 21:48

Staffelsteiner hat geschrieben:Wenn ein Schlepper im Laufe seiner Gesamtnutzungsdauer auch "nur" 10% weniger Diesel schluckt,
Staffelsteiner hat geschrieben:Wenn der SL auch nur 3 Liter pro Betriebsstunde mehr schluckt,

Du gehst von viel zu hohen Unterschieden im Verbrauch aus.
So gross sind die Unterschiede in der Praxis weder von Marke zu Marke, noch von Getriebe zu Getriebe. Der Fahrer hat heute mehr Einfluss auf den Treibstoffverbrauch als das Fabrikat.
Und die Schlepper laufen die meiste Zeit ohnehin im Teillastbereich. Da sind dann Verbrauchsunterschiede eher im 0,.. Bereich zu finden.
Mit deinem vielen Acker wäre ein Volllastschaltgetriebe sicher nicht verkehrt, auch wenn ich selber kein grosser Freund davon bin.
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon elchtestversagt » Sa Dez 14, 2013 7:55

Ob SL oder LS ist eine Frage des hauptsächlichen Einsatzes.
Wenn man viel mit wechselnden Geschw. arbeitet; wie in der Pflege; dann lieber ein SL.
Arbeitet man viel mit Dingen; bei denen man viel schalten muss; wie FL arbeiten; dann SL.
Arbeitet man dagegen auf dem Acker; bei rel. gleichmässigen Böden und das bei höchster Zugleistung; dann eindeutig LS.
Auf der Strasse ist das eine Markensache.
Ein Fendt ist für die Strasse optimiert; da kommt keiner ran; das ist einfach so.
Für den optimalen Einsatz (s.o.) vom SL braucht man auch keine Hubraumstarken Motoren; da würde auch ein vierender bei 200 PS reichen; denn der Motor an sich muss ja nichts regeln; macht alles der Triebsatz.
Auf dem reinen Acker sieht das dagegen schon anders aus; deswegen sind die stufenlosen MF dort dem Fendt auch im Vorteil; auf der Strasse dagegen nicht.
Die Motor-Getriebesteuerung macht im Grunde genommen nur das; was ein guter Schlepperfahrer damals selber machen muss: Die Leistung erfühlen.
Damals ( und heute bei den alten Hasen auch noch); die wussten mit dem Popometer genau; was ein Motor wann kann und wann nicht.Wann und bei welcher Drehzahl der Motor im Optimum läuft; wo das höchste Drehmoment ist.
Die jungen Spunde können das nicht mehr; weil Kabinendämmung; 7.1 Dolby und Federungen den Bezug verloren haben; also muss das die Elektronik machen.
Bei LS Getrieben versucht man das durch Automatiken; und die brauchen definitiv dann 20% mehr Diesel wie ein guter Schlepperfahrer; und beim SL macht das das TMS und wie das Zeugs alle heisst.
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon fRnK » Sa Dez 14, 2013 10:40

Ich denke meine Vorredner bringen es schon ganz gut auf den Punkt.
Es ist eben irgendwie auch eine Glaubensfrage.
Fakt ist: Die Arbeiten, die anstehen, sind mit beiden Varianten schön zu schaffen und vor allem steigt man nach einem langen Tag ab und ist nicht fix und fertig..

Eine Sache wollte ich noch loswerden:
Der Valtra ist schon ein Schlepper für Männer :mrgreen: Ich selbst bin 1,95m groß und muss mich schon strecken, dass ich z.B. die externe Hubwerksregelung beim N erreiche. Ich finde das schön, alles eben da, wo es nicht so leicht kaputt gehen kann. Die Verarbeitung ist wirklich solide, bisher konnte ich nichts feststellen was klappert o.ä. Einige Details sind noch nicht ganz so schön gelöst, damit kann ich aber leben. Wo ich mir noch was einfallen lassen muss: Das Anhängemaul geht beim OL in "Parkposition" nicht aus der Schiene. Hat jemand dieses Problem schon lösen können?
Die Automatikmodi haben jedoch mMn auch ihre Berechtigung, auf der Straße im Transport ist das ne feine Sache, aufm Acker finde ich manuelle Bedienung schöner.

Was das Thema SL / LS angeht:

Ich habe auch schon diverse Varios gefahren, der Komfort ist für mich höher, aber ich bin eben ein Fan von mechanischer Kraftübertragung. Mein alter Schlepper, der für den Valtra vom Hof gegangen ist, hatte quasi nur n Motor und eine Kabine, da ist der Fortschritt jetzt auch schon immens hehe.

@Staffelsteiner: Ich würde mir an deiner Stelle möglichst vergleichbare Modelle (Leistung / Ausstattung) zum Testen holen, am Besten kurz hintereinander, damit du unter ähnlichen Bedingungen testen kannst. Stell dir eine kleine Liste zusammen und probiers aus.
Ich für meinen Teil war überrascht, wie krass die Unterschiede (subjektiv) in der Zugleistung waren. Der N123 war im Vergleich zum 300er Vario eine Klasse besser :), 514 ist ein wenig stärker, aber schwebt vom Preis in anderen Spähren, da bekomme ich ja fast 2 Valtras zum Preis von einem, da überlege ich nicht lange.
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon elchtestversagt » Sa Dez 14, 2013 11:43

Mit dem Oberlenker weiss ich die Lösung:
Bau die originale Halterung ab; und schmeiss die ganz weit weg in den Müll; denn da gehört die auch hin.
Dann fährst du zum Fendt Händler und holst dir den Oberlenkerhalter mit der Plasikkugel dran ( die alten 5er und sechser haben die); und baust die dir entweder in vorhandene Bohrungen an der Kabine oder an der DruLu-Halteplatte an; dann kommt der OL dichter an den Schlepper und du kannst die AHK ohne Probleme nach oben rausnehmen.
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon Staffelsteiner » Di Dez 17, 2013 14:02

Hallo,

bin wieder mal hier....
Erst mal danke ich Euch allen für Eure kompetente Hilfe.
Habe zwischenzeitlich auch mal einen MF Probe gefahren. Ist auch ein Top-Gerät! Sehr gut abgestimmt!

Sehr günstig ist ein Italiener.....Mit Deutz High.Tech-Motor.


Mal sehen, wie es weiter geht......

Viele liebe Grüße


Staffelsteiner
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Re: Wer weiß was über Valtra T-Serie?

Beitragvon Staffelsteiner » Di Dez 17, 2013 14:05

Ich melde mich wieder - Vielleicht als Mitglied in Eurer Valtra-Familie - wer weiß!-
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