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Wickroggen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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137 Beiträge • Seite 8 von 10 • 1 ... 5, 6, 7, 8, 9, 10
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Re: Wickroggen

Beitragvon böser wolf » So Jun 13, 2021 22:03

DWEWT hat geschrieben:@böser wolf
Wie hoch ist der Bestand, da wo er noch steht?
Mein Wickroggen war 1,70 cm hoch. Gleichhoch waren auch die Wicken.

Ja auch so gut 1.5m
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Re: Wickroggen

Beitragvon Cheffe » Mo Jun 14, 2021 10:34

lässt hier jemand die Wickroggen Silage untersuchen ? Falls ja, würden mich die Ergebnisse mal interessieren.
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Re: Wickroggen

Beitragvon DWEWT » Mo Jun 14, 2021 17:49

Cheffe hat geschrieben:lässt hier jemand die Wickroggen Silage untersuchen ? Falls ja, würden mich die Ergebnisse mal interessieren.


Ja, aber erst im Herbst.
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Re: Wickroggen

Beitragvon langholzbauer » Fr Jun 18, 2021 21:53

Wie sieht eigentlich der ökologische Fußabdruck eines breitgehäckselten Wickroggens aus, der noch dazu die Untersagt erstickt?
Selbst ohne Düngung sind da erhebliche Emmisionen aus dem Anbau und der Vernichtung, denen weder ökologische, ökonomische , oder als einzige sinnvolle Begründung : wurde leider kein Gramm Nahrung für Menschen. oder Tiere erzeugt, die der menschlichen Ernährung dienen....
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Re: Wickroggen

Beitragvon böser wolf » Sa Jun 19, 2021 7:21

langholzbauer hat geschrieben:Wie sieht eigentlich der ökologische Fußabdruck eines breitgehäckselten Wickroggens aus, der noch dazu die Untersagt erstickt?
Selbst ohne Düngung sind da erhebliche Emmisionen aus dem Anbau und der Vernichtung, denen weder ökologische, ökonomische , oder als einzige sinnvolle Begründung : wurde leider kein Gramm Nahrung für Menschen. oder Tiere erzeugt, die der menschlichen Ernährung dienen....

Wer sagt denn das die untersaat erstickt ?
Wenn man die Leistung für den Boden und das bodenleben einbezieht , dann ist der der fussabdruck schon passend, denke ich mal .
Wo bei die Leistung natürlich schwer zu beziffern ist .
Für zb einen kartoffelbauenden Betrieb wäre ein Verwendung Transfermulch auch eine sinnvolle Maßnahme gewesen , aber selbst ich als konvi mit Nachhaltigkeitsgedanken hätte das lieber auf meiner Fläche gelassen bevor ich es an eine biogasanlage verschenkt hätte!
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Re: Wickroggen

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 26, 2021 10:12

Ein Neu-Bio-Kollege hatte mich im letzten Jahr gefragt, wie das mit dem Wickroggenanbau plus Untersaat aussehen würde und ob er, da er nur Ackerbau macht, den Wickroggen dann an eine BGA würde abgeben können, um das Nährstoffäquivalent in Form von Gärsubstrat zurücknehmen zu können. Meine Auskunft stimmte ihn fast euphorisch und meine Bedenken hatte er schnell vom Tisch gewischt. Im späten September wurde ausgesät. Der Bestand entwickelte sich jetzt im Frühjahr sehr gut. Lediglich die Ernte ließ auf sich warten. Also habe ich den Kollegen noch einmal kontaktiert. Er berichtete mir von seiner Vereinbarung mit der BGA, die leider nur mündlich getroffen worden war. Die BGA ließ ihn nun hängen, weil sie billigst Grünlandschnitt angeboten bekommen hatte. Die Preisvereinbarung mit meinem Kollegen wollte man nicht mehr einhalten. Er schaltete auf stur. Mittlerweile liegt der Bestand wie gewalzt und Klee und Gräser treiben durch. Auf meine Frage wie er nun zu verfahren gedenkt, sagte er lakonisch: "Ich schaue mir den Mist nicht mehr an". Beim Häckseln meines Bestandes hatte er noch den Kopf geschüttelt. "Blödsinn" war sein Kommentar. In der nächsten Woche will er den Bestand von einer Seite, gegen die Fallrichtung des Roggens, mulchen. Das schaue ich mir an.
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Re: Wickroggen

Beitragvon langholzbauer » Sa Jun 26, 2021 11:15

Aber, wenn der Klee schon drüber zu macht, hat der Kollege einiges an Geld und fossilem Treibstoff eingespart.
Da geht die Vegetation ihren natürlichen Weg mit Überfluss. :wink:
Entscheidend bleibt die Frage, was und wann als " Kultur" folgen soll!
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Re: Wickroggen

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 26, 2021 11:33

langholzbauer hat geschrieben:Aber, wenn der Klee schon drüber zu macht, hat der Kollege einiges an Geld und fossilem Treibstoff eingespart.
Da geht die Vegetation ihren natürlichen Weg mit Überfluss. :wink:
Entscheidend bleibt die Frage, was und wann als " Kultur" folgen soll!


Zum WW soll gepflügt werden.
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Re: Wickroggen

Beitragvon böser wolf » Sa Jun 26, 2021 12:04

DWEWT hat geschrieben:Ein Neu-Bio-Kollege hatte mich im letzten Jahr gefragt, wie das mit dem Wickroggenanbau plus Untersaat aussehen würde und ob er, da er nur Ackerbau macht, den Wickroggen dann an eine BGA würde abgeben können, um das Nährstoffäquivalent in Form von Gärsubstrat zurücknehmen zu können. Meine Auskunft stimmte ihn fast euphorisch und meine Bedenken hatte er schnell vom Tisch gewischt. Im späten September wurde ausgesät. Der Bestand entwickelte sich jetzt im Frühjahr sehr gut. Lediglich die Ernte ließ auf sich warten. Also habe ich den Kollegen noch einmal kontaktiert. Er berichtete mir von seiner Vereinbarung mit der BGA, die leider nur mündlich getroffen worden war. Die BGA ließ ihn nun hängen, weil sie billigst Grünlandschnitt angeboten bekommen hatte. Die Preisvereinbarung mit meinem Kollegen wollte man nicht mehr einhalten. Er schaltete auf stur. Mittlerweile liegt der Bestand wie gewalzt und Klee und Gräser treiben durch. Auf meine Frage wie er nun zu verfahren gedenkt, sagte er lakonisch: "Ich schaue mir den Mist nicht mehr an". Beim Häckseln meines Bestandes hatte er noch den Kopf geschüttelt. "Blödsinn" war sein Kommentar. In der nächsten Woche will er den Bestand von einer Seite, gegen die Fallrichtung des Roggens, mulchen. Das schaue ich mir an.


Meiner ist gestern abgekommen ,
Der hat ja auch zum Teil gelegen, allerdings nicht platt am Boden, trotzdem wurde er nicht mit einem direktdisk gehäckselt sonern vorher mit einem big M auf schwad gelegt und dann mit der Pick up aufgenommen .
Ging richtig gut !
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Re: Wickroggen

Beitragvon langholzbauer » Sa Jun 26, 2021 12:20

Zum WW...
Da hat es aber noch gut 10 Wochen Zeit, das Ganze zu beobachten und nur unerwünschten Beikräutern und Gräsern rechtzeitig die Blüte zu verhindern, bevor die durchwachsen, statt mit viel externer Energie der Natur ihre Arbeit vorweg zu nehmen... :wink:
Hat in solchen Konstellationen schon jemand mit Messerwalzen erfolgreich gearbeitet?
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Re: Wickroggen

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 26, 2021 13:29

Und wie bekommst du die im Herbst wahrscheinlich völlig flach auf dem Boden liegenden Roggenhalme hoch, um mulchen zu können? Genug verrottet sind sie bis dahin auf keinen Fall. Jetzt kommt es nur noch darauf an, optimale Bedingungen für die nachfolgende Marktfrucht zu schaffen. Da muss man auch mal in einen sauren Apfel beißen.
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Re: Wickroggen

Beitragvon langholzbauer » Sa Jun 26, 2021 13:58

Kommt halt wirklich auf den Standort an!
Wenn der Klee jetzt schon über den umgefallenen Wickroggen wächst, dann verrottet bzw. zersetzt sich dieser bis zum Start der Bodenbearbeitung zur Folgefrucht schon gewaltig.
Eine Boden/Aufwuchsbearbeitung rechtzeitig vor der Saat, sollte neben dem optimalen Saatbett auch an der Verrottunggsrate vom Aufwuchs- bzw organischen Dungern des Schlages orientieren.
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Re: Wickroggen

Beitragvon DWEWT » Sa Jun 26, 2021 19:07

langholzbauer hat geschrieben:Kommt halt wirklich auf den Standort an!
Wenn der Klee jetzt schon über den umgefallenen Wickroggen wächst, dann verrottet bzw. zersetzt sich dieser bis zum Start der Bodenbearbeitung zur Folgefrucht schon gewaltig.


Aber nicht ausreichend, um eine einwandfreie Bodenbearbeitung zu gewährleisten. Wenn sich jetzt trockenes Sommerwetter einstellt, dann ist vielleicht die unterste Lage, die direkten KOntakt zum Boden hat und fast ständig etwas feucht gehalten wird, angerottet. Das darüber liegende Material aber garantiert nciht. Dazu kommen die mittlerweile recht dicken Halme der Wintertwicken. Ich jedenfalls möchte eine solche Auflage nicht einpflügen müssen. Dazu kommt natürlich auch noch, dass das lediglich angerottete lange Material sich im Boden gar nicht gleichmäßig verteilen lässt. Sowohl stauende Nässe als auch unzureichende Wassernachlieferung aus dem Untergrund sind, aufgrund fehlender Kapillarität, die unangenehmen Folgen.
btw. Meine Fläche mit Wickroggengründüngung, ist wieder komplett grün. Die trockene Phase seit dem Häckseln, hat die aufliegende Masse ziemlich schrumpfen lassen. Mein LU hat mir jetzt ein Angebot für das Mulchen um Herbst gemacht. Je nach Aufwuchs will er je ha zwischen 30 und 40 € berechnen. Gemulcht wird dann mit 240 PS und 6m Mulcher. Die nächsten Backweizenernte muss den Aufwand wieder wettmachen. :wink:
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Re: Wickroggen

Beitragvon County654 » Sa Jun 26, 2021 19:59

Ich denke ich starte den Versuch mit Frontmulcher und Volldrehpflug.
Habe zwei Grünroggenflächen, die gedroschen werden.
Die können nach der Ernte wieder ergrünen und werden dann für die Herbstaussaat auf 15 cm gepflügt.
Eine Flächen hat vemutlich 2018 zum letzten Mal Mineraldünger oder Pflanzenschutzmittel erhalten.
Das ich quasi meine Umstelltestfläche, die sehr interessante Erkentnisse liefert :prost:
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Wickroggen

Beitragvon langholzbauer » Sa Jun 26, 2021 22:50

County654 hat geschrieben:..
Habe zwei Grünroggenflächen, die gedroschen werden.
Die können nach der Ernte wieder ergrünen und werden dann für die Herbstaussaat auf 15 cm gepflügt.
Eine Flächen hat vemutlich 2018 zum letzten Mal Mineraldünger oder Pflanzenschutzmittel erhalten.
Das ich quasi meine Umstelltestfläche, die sehr interessante Erkentnisse liefert :prost:


Hä? :?:
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