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Wickroggen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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137 Beiträge • Seite 6 von 10 • 1 ... 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10
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Re: Wickroggen

Beitragvon böser wolf » Sa Nov 14, 2020 13:00

motzlarerbauer hat geschrieben:Kurzer Zwischenstand.
Die Saat erfolgte am 22.09.
Die Niederschläge und die Temperaturen im Oktober haben einen guten Bestand entwickeln lassen.
Die Erbsen sind schön gekommen und auch die Luzerne ist entsprechend schön da.
Bilder kommen die Tage noch.

Der Acker ist aber relativ steinig und da ich es ja als Silo ernten möchte, müssten die Steine noch etwas „verschwinden“.
Hat jemand Erfahrung solche Bestände im Frühjahr zu walzen? Natürlich abhängig von der Entwicklungsstand habe ich da etwas bauschmerzen.
Verträgt die Erbse Walzen im Frühjahr?
Triticale, Klee, Luzerne und Gras sehe ich unkritisch


Ich bin mir nicht sicher ob man die Erbse mit der wicke vergleichen kann , aber so gross ist der Unterschied bestimmt nicht !?
Worauf ich hinaus will , in den zweijahren in denen ich winterwicken für die DSV vermehrt habe , wurden sie im Frühjahr gewalzt um die Verzweigung anzuregen , so wurde mir das zu indest vom anbauberater ans Herz gelegt .....
Dateianhänge
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böser wolf
 
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Re: Wickroggen

Beitragvon langholzbauer » Sa Nov 14, 2020 20:26

Wäre da nicht morgen oder die nächsten Tage vorm Regen nich die bessere Zeit zum walzen?
Wer weis schon, wann die Flächen im Frühjahr wieder so gut befahrbar sind, wie aktuell.
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Re: Wickroggen

Beitragvon motzlarerbauer » Sa Nov 14, 2020 21:27

Witterung und Bodenzustand wäre jetzt schon fast perfekt.
Aber ich glaube die Luzerne ist jetzt nicht so begeistert und ob die Erbse das jetzt verträgt?
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Re: Wickroggen

Beitragvon böser wolf » So Nov 15, 2020 7:01

motzlarerbauer hat geschrieben:Witterung und Bodenzustand wäre jetzt schon fast perfekt.
Aber ich glaube die Luzerne ist jetzt nicht so begeistert und ob die Erbse das jetzt verträgt?

Nein !
Jetzt bos nicht mehr walzen !
Ok wenn die temperaturen so bleiben würden, wäre es egal aber wir müssen nun mal auch damit rechnen das es kalt werden kann!
Ich frage jetzt mal ganz dumm , warum hast du nicht direkt nach dersaat gewalzt?
böser wolf
 
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Re: Wickroggen

Beitragvon motzlarerbauer » So Nov 15, 2020 10:53

Es wurde nach der Saat gewalzt, aber nur mit der leichten Walze, da die Schwere nicht verfügbar war.

Jetzt werde ich nicht mehr Walzen, aber im Frühjahr probiere ich es
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Re: Wickroggen

Beitragvon motzlarerbauer » Mo Mai 31, 2021 13:39

Der aktuelle Stand der Erbsen-Triticale-Luzerne-Rotkleegras-Gemenge.
Gewalzt habe ich im Frühjahr nicht mehr.

Jetzt wollte ich noch bis zur Milchreife warten und dann ins Silo.
Hatte eigentlich gehofft, die Erbsen blühen jetzt bald, aber sie lassen warten
Dateianhänge
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Re: Wickroggen

Beitragvon County654 » Mo Mai 31, 2021 14:03

Hier sind die ersten Erbsen am Blühen.
Würde gerne mal Bilder hier einstellen, finde :? aber bei meinem Samsung S10E keine Möglichkeit das Format unter 2 mb zu kriegen
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Wickroggen

Beitragvon Lonar » Di Jun 01, 2021 14:48

County654 hat geschrieben:Hier sind die ersten Erbsen am Blühen.
Würde gerne mal Bilder hier einstellen, finde :? aber bei meinem Samsung S10E keine Möglichkeit das Format unter 2 mb zu kriegen

Ladt dir Photo Resizizer als App runter. Damit kannst du das Foto klein machen.
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Re: Wickroggen

Beitragvon County654 » Di Jun 01, 2021 17:54

Nach dem Runterladen einer resize App haben ALLE meine Bilder die Endung .heic

Format .heic ist nicht erlaubt :oops:
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
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Re: Wickroggen

Beitragvon DWEWT » Mi Jun 09, 2021 5:19

Nachdem das Fahrsilo schon fast übervoll ist, stehen immer noch ca. 10 ha Wickroggen mit Kleegrasuntersaat. Da Wickelsilage nicht infrage kommt, überlege ich nun, den Bestand normal mähen zu lassen und den Aufwuchs auf der Fläche trocknen zu lassen. Das Ganze soll dann im Winter als Futterstroh plus Silage plus Heu, im Mischwagen für die Jungrinder und Trockensteher aufbereitet werden. Hat damit vielleicht schon mal jemand Erfahrungen gemacht? Wie wird grünes Roggenstroh getrocknet aufgenommen? Dank im Voraus!
DWEWT
 
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Re: Wickroggen

Beitragvon böser wolf » Mi Jun 09, 2021 5:31

DWEWT hat geschrieben:Nachdem das Fahrsilo schon fast übervoll ist, stehen immer noch ca. 10 ha Wickroggen mit Kleegrasuntersaat. Da Wickelsilage nicht infrage kommt, überlege ich nun, den Bestand normal mähen zu lassen und den Aufwuchs auf der Fläche trocknen zu lassen. Das Ganze soll dann im Winter als Futterstroh plus Silage plus Heu, im Mischwagen für die Jungrinder und Trockensteher aufbereitet werden. Hat damit vielleicht schon mal jemand Erfahrungen gemacht? Wie wird grünes Roggenstroh getrocknet aufgenommen? Dank im Voraus!


Nur mal aus Neugierde, warum kommt wikelsilage nicht infrage ?
Mein wickroggen im letzen Jahr wurde vom Käufer auch eingewickelt
böser wolf
 
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Re: Wickroggen

Beitragvon DWEWT » Mi Jun 09, 2021 6:02

böser wolf hat geschrieben:
Nur mal aus Neugierde, warum kommt wikelsilage nicht infrage ?
Mein wickroggen im letzen Jahr wurde vom Käufer auch eingewickelt


Weil die Schneidqualität miserabel ist. Zu viele Halme laufen parallel zu den Schneiden durch das Schneidwerk. Diese Halme müssen dann im Fumi-Wagen entsprechend länger aufbereitet werden. Im Durchschnitt lief der Fumi-Wagen mit dieser Silage (1 Ballen je Mischung), ca. 15 Minuten länger. In diesem Jahr konnte das gesamte Kleegras gar nicht mehr im Fahrsilo untergebracht werden. Das ergab ca. 700 Rundballen Silage. Damit ist mein Bedarf an Silage (Fahrsilo plus Rundballen), allein vom ersten Schnitt, absolut gedeckt. Drusch kommt wegen des untergesäten Kleegrases und wegen der "Verunreinigung" mit Wickensamen auch nicht infrage. Mulchen als Gründüngung ist mir zu energieaufwändig. Es gibt gutes Wetter und einen Versuch ist es wert.
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Re: Wickroggen

Beitragvon Marian » Mi Jun 09, 2021 6:30

Ich weiß nicht wie lange du das Heuen möchtest.
Wir haben das um 2000 zwei Jahre lang im Osten mit Feldtrocknung von überschüssigem Roggen der als GPS geerntet wurde, versucht. Das zweite Jahr war der "Jahrhundert Sommer 2003".
Kurz um. Lass es.
Der Roggen, grün und lebendig geschnitten, hat im dicken röhrigen Halm und den Knoten so viel Wasser, dass er einfach nicht vollständig trocknet. Das Futter wird ohne übertrieben häufiges kreiseln (mit Bröckelverlusten die keinen Spaß machen) stockig. Völlig trocken wird es garnicht.
Die Ballen die wir probehalber nicht gewickelt haben, waren nachher wie Briketts.
Man glaubte es sei nach einer guten Woche trocken. In den Knoten war aber noch "leben".
Man hat das auch ziemlich schnell in der Halle gerochen.
Wurde dann nach 2 Wochen ausgelagert unter Fließ.

Man konnte mit dem Zeug nicht einmal einstreuen. Leider.


Grüße
20 Jahre beim Landtreff :prost:
Marian
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Re: Wickroggen

Beitragvon DWEWT » Mi Jun 09, 2021 6:53

Danke für die Information. Der Wickroggen wird heute zunächst mal gemäht und breit abgelegt. Dann werde ich ihn regelmäßig wenden und den Trocknungsverlauf beobachten. Sollte das Wetter nicht mitspielen, behalte ich mir vor, ihn kurzfristig in Rundballen zu silieren.
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Re: Wickroggen

Beitragvon County654 » Mi Jun 09, 2021 7:34

Ich würde das Zeug mit dem Mulcher mähen.
Dann würde es deutlich besser abtrocknen und wie die Situation beschrieben ist, sind 10% mehr Verluste nicht unbedingt das k.o. Kriterium.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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