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Wickroggen

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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137 Beiträge • Seite 3 von 10 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 10
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Re: Wickroggen

Beitragvon County654 » Di Sep 25, 2018 15:39

Dann sollte das doch auch mit einem Powerflow Tisch von MF machbar sein.
Da kann ich ja auch die Rapsmesser für Getreidedrusch anbauen :?
Ich wollte auch ein Paar kg Wintererbsen mit in die Mischung packen.
Zuletzt geändert von County654 am Mi Sep 26, 2018 11:09, insgesamt 1-mal geändert.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Wickroggen

Beitragvon böser wolf » Di Sep 25, 2018 19:57

County654 hat geschrieben:Dann sollte das doch auch mit einem Powerflow Tisch von MF machbar sein.
Da kann ich ja auch die Rapsmesser für Getreidedrusch anbauen :?


du hast noch keine unsikkierten wicken gedroschen ?
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Re: Wickroggen

Beitragvon County654 » Mi Sep 26, 2018 7:49

Nein, noch nie :?
Ich werde einige ha machen, überwiegend für GPS und eine Ecke lasse ich vermutlich stehn zum Dreschen.
Es muß anders werden, wenn es besser werden soll!
Aber keiner weiß, ob es gut wird, wenn es anders wird........
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Re: Wickroggen

Beitragvon böser wolf » Mi Sep 26, 2018 11:01

County654 hat geschrieben:Nein, noch nie :?
Ich werde einige ha machen, überwiegend für GPS und eine Ecke lasse ich vermutlich stehn zum Dreschen.

ich habe es mal versucht ,
ein elektrisches seitenmesser am getreideschneidwerk , aber das größere problem war die einzugsschnecke
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Re: Wickroggen

Beitragvon Ulikum » Mi Sep 26, 2018 22:10

:mrgreen:

Winterwicke
Die Kornernte mit dem Mähdrescher ist schwierig, weil die Hülsen nicht gleichmäßig abreifen und der ganze Bestand ineinander verrankt ist. Die Standfestigkeit wird durch eine Mischung mit Winterroggen verbessert. Die Erntezeit ist erreicht, wenn die unteren Hülsen die Vollreife erreicht haben. Dabei sollte die Drehzahl der Dreschtrommel unter 800 Umdrehungen bleiben.
Der Ausfall an Körnern kann erheblich sein. Die Keimfähigkeit der Samen im Boden beträgt zudem mehr als 5 Jahre, so dass ein erheblicher Durchwuchs in den Folgekulturen auftreten kann. Daher sollten nur Flächen mit begrenzten Nutzungsmöglichkeiten oder speziellen Fruchtfolgen für die Körnerernte an Winterwicken in Betracht kommen. Der hohe Grünanteil des Erntegutes verlangt eine umgehende Reinigung und Trocknung. Der Roggen kann später herausgereinigt werden.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Wickroggen

Beitragvon Lettlandbauer » Do Sep 27, 2018 19:27

Ice hat geschrieben:
Marian Pradler hat geschrieben:



Genau wie Ice empfiehlt.
Nimm schieren Grünroggen. Der hat den höchsten Futterwert kurz vor bzw im Ährenschieben. Die Sorten sind Bestandsdichte und Massenwuchs Typen. Ein sehr schmackhaftes Rinderfutter, Ernte in unseren Gefilden vor Silomais in der Regel bereits letzte Aprilwoche bis Anfang Mai; kann bei euch leicht wohl 3-4 Wochen später sein, entscheident ist halt der Vegetationsbeginn. Pflanzenschutz ist auch nicht nötig.
[/quote]

Was spricht dann gegen "nur" Grünroggen?
Bis Juni sind zumindest in unserer Gegend ca. 10-15 to Trockenmasse/ha möglich.[/quote]
xaver1 hat geschrieben:Grünroggen sollte aber auch gehäckselt werden.
Bei Rundballen wird Zuviel Stängel aussortiert.

mfg

Wenn gehäckselt werden muss fällt der auch weg. Oder es gibt halt etwas verlust.
Andere frage, wenn ich den Grünroggen ende Juli in die Erde bekomme (normaler Saattermin wäre Anfang September), wieviel masse bringt der bis mitte- ende September? Und würde dann nach dem Mähen wieder ausschlagen?
Wo wir sind ist vorne und es gibt nur eine Richtung
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Re: Wickroggen

Beitragvon Peter North » Do Sep 27, 2018 21:26

Winterroggen wird dir gar nicht ins schossen kommen wenn du den im Sommer sähst (Vernalisation)...Für Sommeraussaaten nimmt man Sommergetreide. Zwecks Kältereiz usw....Der Roggen schosst noch besser nach als wie z.B. Hafer, wenn er früh genug gemäht wird.

Von früher her weis ich noch eine sehr gut gelungene Zwischenfrucht nach Wintergerst: Hafer mit Erbsen. Das Gemenge wurde ca. Tischhoch und sehr dicht und war sehr lecker für die Rindviecher.
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Re: Wickroggen

Beitragvon Frankenbauer » Do Sep 27, 2018 21:47

Peter North hat geschrieben:Winterroggen wird dir gar nicht ins schossen kommen wenn du den im Sommer sähst (Vernalisation)...Für Sommeraussaaten nimmt man Sommergetreide. Zwecks Kältereiz usw....Der Roggen schosst noch besser nach als wie z.B. Hafer, wenn er früh genug gemäht wird.

Von früher her weis ich noch eine sehr gut gelungene Zwischenfrucht nach Wintergerst: Hafer mit Erbsen. Das Gemenge wurde ca. Tischhoch und sehr dicht und war sehr lecker für die Rindviecher.


Habs zwar hier schon öfter geschrieben: Ich baue als Zwischenfrucht auf den steinfreien Äckern nach WG 90kg Hafer, 60kg Erbsen und 30kg Wicken, Ertrag ca. 20 Rundballen 120 cm je ha. Die Silge klebt regelrecht vor Zucker und wird sehr gerne gefressen, die Vorfruchtwirkung in einer reinen Getreidefruchtfolge ist auch nicht zu verachten, lt. Haus Düsse bleiben bei Ernte 40kg, beim Mulchen 70kg N auf der Fläche.


Gruß

Werner
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Re: Wickroggen

Beitragvon Indianer » Sa Sep 29, 2018 9:50

Hallo Werner,
drillst du das ganze mit einer normalen Sämaschine ?
Entmischt sich das nicht in der Maschine ?
Würd mich mal interessieren.

Gruß
*******
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Re: Wickroggen

Beitragvon Birlbauer » Sa Sep 29, 2018 12:35

Das Dreschen könnte leichter sein, wenn der Arbeitsbreite von Mähdrescher und Drille zueinander passen. Dann z.B. bei 3m die Wicke in der Mitte der Sämaschine reinmischen, so dass an den Enden des Schneidwerks es praktisch nicht verfilzt ist.

Aber noch grüne Wicke, die sich um die Einzugswalze gewickelt hat, wegzureißen ist echt kein Vergnügen ...
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Re: Wickroggen

Beitragvon JonnyD2250 » Sa Sep 29, 2018 16:17

Frankenbauer hat geschrieben:
Peter North hat geschrieben:Winterroggen wird dir gar nicht ins schossen kommen wenn du den im Sommer sähst (Vernalisation)...Für Sommeraussaaten nimmt man Sommergetreide. Zwecks Kältereiz usw....Der Roggen schosst noch besser nach als wie z.B. Hafer, wenn er früh genug gemäht wird.

Von früher her weis ich noch eine sehr gut gelungene Zwischenfrucht nach Wintergerst: Hafer mit Erbsen. Das Gemenge wurde ca. Tischhoch und sehr dicht und war sehr lecker für die Rindviecher.


Habs zwar hier schon öfter geschrieben: Ich baue als Zwischenfrucht auf den steinfreien Äckern nach WG 90kg Hafer, 60kg Erbsen und 30kg Wicken, Ertrag ca. 20 Rundballen 120 cm je ha. Die Silge klebt regelrecht vor Zucker und wird sehr gerne gefressen, die Vorfruchtwirkung in einer reinen Getreidefruchtfolge ist auch nicht zu verachten, lt. Haus Düsse bleiben bei Ernte 40kg, beim Mulchen 70kg N auf der Fläche.


Gruß

Werner


noch die ganz alte schule, das kennt heute kaum noch jemand. mit dieser Mischung säe ich immer kleegras im Frühjahr an. also Hafer + Erbsen + wicken + weidelgras + klee. gibt ein super 1. Schnitt. als Grünfutter schrauben die Kühe das weg wie nichts. das Gras und der klee wachsen als untersaat und bringen dann einen prima 2. schnitt bzw. Folgeschnitte.
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Re: Wickroggen

Beitragvon Limousin » Di Okt 23, 2018 21:53

Vor 3 Wochen gesät, nur die Hälfte ist aufgegangen. Rest liegt im Boden wie gestern erst gesät.
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Re: Wickroggen

Beitragvon motzlarerbauer » Di Aug 20, 2019 11:44

JonnyD2250 hat geschrieben:noch die ganz alte schule, das kennt heute kaum noch jemand. mit dieser Mischung säe ich immer kleegras im Frühjahr an. also Hafer + Erbsen + wicken + weidelgras + klee. gibt ein super 1. Schnitt. als Grünfutter schrauben die Kühe das weg wie nichts. das Gras und der klee wachsen als untersaat und bringen dann einen prima 2. schnitt bzw. Folgeschnitte.


Hört sich gut an. Wie ist die Zusammensetzung der Saatmengen?
Wer Bier trinkt,
unterstützt die Landwirtschaft :prost:
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Re: Wickroggen

Beitragvon County654 » Di Aug 20, 2019 20:01

Kurzer Bericht zur Ernte:
Ich habe Anfang August etwa 1,5 ha Wickroggen gedroschen.
Der Powerflow Tisch war mit einem Seitenmesser ausgestattet, ohne wär kaum möglich.
Sowohl Roggen als auch die Wicke waren extrem trocken, ein Teil der Wicken ausgefallen, aber in der Mischung ist der Anteil noch sehr hoch.
Das Zeug lag natürlich kreuz und quer, Bestandshöhe war etwa 2,30 in der Spitze.
Problem gab es an der Einzugschnecke, die oft verstopfte.

Die Stoppeln sehen fürchterlich aus, von 5 cm bis über ein Meter ist alles dabei.
Das Stroh wurde ohne Probleme gehäckselt.
Folgekultur soll Mais werden, ich lass das Zeug bis zum Frühjahr liegen und wieder Ergrünnen

Alles in Allem ein schwieriges Unterfangen, aber wenn ich von über 4 t je ha Saatgut ausgehe, ist es eine lohnende Kultur.
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Re: Wickroggen

Beitragvon Limousin » Di Aug 20, 2019 21:52

4 Tonnen Saatgut je Hektar???
Und dann noch lohnend???
Respekt.
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