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Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon ratzmoeller » Sa Feb 07, 2026 21:33

T5060 hat geschrieben:Faktisch möglich das ALDI 2 ha Land pachtet und ein Roboter dort 20 Sorten Gemüse für die örtliche Filiale anbaut.

Das wäre dann im wahrsten Sinne des Wortes "regional".
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon bauer hans » Sa Feb 07, 2026 21:52

T5060 hat geschrieben: Faktisch möglich das ALDI 2 ha Land pachtet und ein Roboter dort 20 Sorten Gemüse für die örtliche Filiale anbaut. Alles hirnverbrannt, aber es kommt so.

EDEKA lässt hier ERDBEEREN,ÄPFEL und GEMÜSE anbauen,da brauchen die keine ROBOTER.
Der Landwirt zahlt 1300 Pacht :D
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon T5060 » Sa Feb 07, 2026 23:13

ratzmoeller hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Faktisch möglich das ALDI 2 ha Land pachtet und ein Roboter dort 20 Sorten Gemüse für die örtliche Filiale anbaut.

Das wäre dann im wahrsten Sinne des Wortes "regional".


2 ha, das sind so im Sortimentsmittel 160.000 Pflanzen, die sich der Robbi auch merken kann, bzw. deren Daten in der Cloud liegen.
Der latscht den ganzen Tag über den Acker sät, zupft, düngt, wässert usw., zwischen durch kommt auch mal ein autonomes E-Schlepperchen in den Einsatz für Bodenbearbeitung usw.
Sensoren + KI geben die Handlungsaktionen vor, Jungpflanzenanzucht erfolgt zentral. Spezialernter brauchst eigentlich nicht, weil der Robbi so traditionell mit "Händen" arbeitet
wie einst Oma im Garten, halt so ein "Dulli", der Tag und Nacht über den Acker stolpert und irgendwas macht, den noch nicht mal jemand klaut, weil der Dulli auch den Dieb umlegen kann
und auch gleich Felddiebe entsorgt.

Natürlich wären dann auch Varianten möglich, die das als kollektives OpenSoureProjekt laufen lassen, den Handel ausschalten, der ja dem Erzeuger ohnehin keine 20 % vom Erlös zugesteht.

So genug gesponnen... für heute :lol:
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon tyr » So Feb 08, 2026 8:27

Manfred hat geschrieben:Kim Jung Un hat einen neuen Stall eingeweiht.

Kim.jpg

https://t.me/i20028843/281728

"Kim Jong Un eröffnet neue Viehzuchtfarm in Nordkorea
Projekt unterstreicht ländliche Entwicklung vor Parteitag

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong Un nahm am Dienstag an der Eröffnung einer Viehzuchtfarm teil, wie die staatliche Nachrichtenagentur KCNA berichtete. Dies unterstreiche die Fortschritte des Landes bei der Entwicklung ländlicher Gebiete im Vorfeld eines wichtigen Parteitags, so Reuters.

Kim nahm am Montag an der Einweihung der Viehzuchtfarm Sambaing in der Provinz Nord-Pyongan an der nordwestlichen Spitze der koreanischen Halbinsel an der Grenze zu China teil, berichtete KCNA. Die ländliche Siedlung verfügt nun über moderne Häuser, ein Solarkraftwerk, ein Krankenhaus, einen Kindergarten sowie Einrichtungen zur Viehhaltung.

Laut KCNA erklärte Kim in einer Rede, Nordkorea wolle „mit diesem Projekt als Ausgangspunkt die ländlichen Gebiete des Landes grundlegend verändern“.

Nordkorea bereitet sich auf die Abhaltung des neunten Parteitags der regierenden Arbeiterpartei vor, der in Kürze stattfinden soll, um wichtige politische Ziele festzulegen."

https://www.thepigsite.com/news/2026/02 ... orth-korea

Erinnert ihr euch noch daran, dass sein Vater Deutsche Riesen importiert hat, um die Kaninchenzucht im Land zu verbessern?


Ich staune, das die so klein bauen, die Kommunisten sidn doch sonst eher für groß, größer, am allergrößten... Die nordkoreaische Erbmonarchie ist schon was besonderes..
Nimm das Recht weg, was ist der Staat noch anderes als eine große Räuberbande. (Augustino von Hippo, 354 bis 430)
Unbedingter Gehorsam setzt bei den Gehorchenden Unkenntnis voraus.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Stoapfälzer » So Feb 08, 2026 14:39

T5060 hat geschrieben:
ratzmoeller hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Faktisch möglich das ALDI 2 ha Land pachtet und ein Roboter dort 20 Sorten Gemüse für die örtliche Filiale anbaut.

Das wäre dann im wahrsten Sinne des Wortes "regional".


2 ha, das sind so im Sortimentsmittel 160.000 Pflanzen, die sich der Robbi auch merken kann, bzw. deren Daten in der Cloud liegen.
Der latscht den ganzen Tag über den Acker sät, zupft, düngt, wässert usw., zwischen durch kommt auch mal ein autonomes E-Schlepperchen in den Einsatz für Bodenbearbeitung usw.
Sensoren + KI geben die Handlungsaktionen vor, Jungpflanzenanzucht erfolgt zentral. Spezialernter brauchst eigentlich nicht, weil der Robbi so traditionell mit "Händen" arbeitet
wie einst Oma im Garten, halt so ein "Dulli", der Tag und Nacht über den Acker stolpert und irgendwas macht, den noch nicht mal jemand klaut, weil der Dulli auch den Dieb umlegen kann
und auch gleich Felddiebe entsorgt.

Natürlich wären dann auch Varianten möglich, die das als kollektives OpenSoureProjekt laufen lassen, den Handel ausschalten, der ja dem Erzeuger ohnehin keine 20 % vom Erlös zugesteht.

So genug gesponnen... für heute :lol:


Hast wohl dieses Video gesehen.
https://www.youtube.com/watch?v=l1rGxsvN7IA&t=991s
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon T5060 » So Feb 08, 2026 17:51

Stoapfälzer hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:So genug gesponnen... für heute :lol:


Hast wohl dieses Video gesehen.
https://www.youtube.com/watch?v=l1rGxsvN7IA&t=991s


Ne ich gucke was so interantional bei humanoide Robotern läuft und das was sich da mit einer Riesengeschwindigkeit entwickelt ist gigantisch.
Da sind Rüstungsmilliarden die da reinfließen und z.B. wenn man dann die neuen Parzellendrillmaschinen bei Wintersteiger sieht,
weis man das sowas ganz gut geht. Auch im Kuhstall hat so ein Dulli seinen Job. Am Ende werden die auch preiswerter sein,
als das was die Melktechnik-Mafia anbietet. Da sind Firmen wie Midea(Kuka), Xpeng und Xiaomi die werden die in Massen verkaufen.
Das wird so laufen und das ist auch gut so.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Manfred » Mo Feb 09, 2026 13:21

T5060 hat geschrieben:Schlappmaul Michael Horsch


An Anfang dieses Vortrags sprich Horsch über seine Familiengeschichte und prägende Kindheit.
https://www.youtube.com/watch?v=F4u6CppKdPE

Da haben Bauern inzwischen dem Großteil der Gesellschaft etwas weit voraus, dass die Kinder auf dem Hof in all die Tätigkeiten hineinwachsen und so viel lernen können.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon T5060 » Mo Feb 09, 2026 13:59

Manfred hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Schlappmaul Michael Horsch


An Anfang dieses Vortrags sprich Horsch über seine Familiengeschichte und prägende Kindheit.
https://www.youtube.com/watch?v=F4u6CppKdPE

Da haben Bauern inzwischen dem Großteil der Gesellschaft etwas weit voraus, dass die Kinder auf dem Hof in all die Tätigkeiten hineinwachsen und so viel lernen können.


Den Beitrag habe ich mir auch reingepfiffen. Glaub mir der Horsch-Clan war schlimmer, wie er erzählt.
Bei denen gab es nichts was nicht ging. Das ist aber das was gläubige Menschen prägt.
Man hat einfach den größeren Blick nach Vorne, während Ungläubige fortschrittshemmend sind.
Typisch für Grüne und die sozialdemokratischen Verbrecher.
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Re: Wie entwickelt sich die Landwirtschaft weiter ?

Beitragvon Manfred » Mo Feb 09, 2026 20:14

Manfred hat geschrieben:https://www.youtube.com/watch?v=F4u6CppKdPE


Hatte jetzt Zeit, das Video fertig zu sehen.
Hier ein paar Stichpunkte:

Zu Beginn erzählt er über seine Familien- und Unternehmensgeschichte.

Ab 18:25 min macht er einen Schwenk in die aktuelle Weltpolitik.

Ab 34:35 geht es um das Mercosur-Abkommen. Die Konkurrenz in seinem Fachgebiet, dem Ackerbau sie wegen der hohen Pacht- und Transportkosten in Südamerika überschaubar. (Den Fleischsektor lässt er außen vor.)

Ab 42:00 min spricht er über schnell zunehmenden Einsatz von künstlicher Intelligenz in seinem Unternehmen, den er für eines der ganz großen Zukunftsthemen hält. Er geht davon aus, dass innerhalb relativ kurzer Zeit sehr viele Bildschirmarbeitsplätze in seinem Unternehmen entfallen werden und hat deshalb einen Einstellungstop verhängt. Er hofft den freiwerdenden Mitarbeitern durch weiteres Wachstum neue Arbeitsplätze in der Produktion anbieten zu können.

Ab 1:00:10 h Vergleicht er den Ackerbau in Süd- und Nordamerika mit dem in der EU.
Als erstes Beispiel führt er einen 6.000 ha Ackerbaubetrieb in Illinois, USA, an. Dieser wird von 4 Arbeitskräften bewirtschaftet. Dazu kommen 2 x jährlich, jeweils in der Erntesaison, je 10 LKW-Fahrer, den den Rest des Jahres in der familieneigenen Spedition beschäftigt werden, um sie bei der Stange zu halten.
Um diese Fläche mit so wenigen Leuten zu bewältigen, braucht es extrem schlagkräftige, sehr teure Maschinen. Diese teuren Maschinen will man kaum noch Fremd-AK anvertrauen, bzw. findet keine Fremd-AK-mehr die man mit gutem Gewissen and diese Maschinen lassen kann. Deshalb stammen 3 der 4 AK aus der Familie.
Der Durchschnittsertrag in der Region liegt bei 18 t Körnermais (trocken) pro ha und 5,5 t Soja pro ha.
Wer diesen Durchschnittsertrag nicht erreicht, kann die hohen Pachtpreise nicht bezahlen und fällt aus dem Wettbewerb.

Ab 1:11:00 h vergleicht er Zahlen aus der Betriebsauswertung zweier Spitzen-Ackerbaubetriebe,
der eine in Ostdeutschland, der andere in den USA.
Der deutsche Betrieb erzeugt umgerechnet auf Getreideeinheiten ca. 30.000 Tonnen, der US-Betrieb ca. 84.000 Tonnen.
Der deutsche Betrieb benötigt im Schnitt 48 Minuten Arbeitszeit, um eine Tonne Getreide zu produzieren.
Der Betrieb in D hat 5,3 Millionen in Form von Maschinen stehen, der US-Betrieb 9,4 Millionen.
Die Jahresarbeitszeit auf dem Deutschen Betrieb liegt bei 24.000 Stunden, die des US-Betriebs bei 11.500 h.
Daraus errechnet sich von den deutschen Betrieb eine Arbeitszeit von 48 min. je Tonne Getreide (in Spitzenwert in der EU), für den US-Betrieb sind es gut 8 Minuten je Tonne, durch die großen Strukturen und die hohe Schlagkraft seiner Maschinen sowie viel weniger Bürokratie.
Trotzdem verdient der deutsche Betrieb mehr pro Tonne, weil er deutlich niedrigere Saatgut-, Versicherungs- und Pachtpreise hat.

Ab 1:23:00: Zu den Entwicklungen im hybriden Ackerbau in Brasilien, wo erfolgreich daran gearbeitet wird, den Bedarf an chemischen Pflanzenschutzmitteln durch den Einsatz von Mikrobiologie zu reduzieren.
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