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Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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284 Beiträge • Seite 17 von 19 • 1 ... 14, 15, 16, 17, 18, 19
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon RABE-Profi » So Nov 23, 2025 17:13

Eizo hat geschrieben:Auch die RABE MKE 300 Kreiselegge war so ein Murks.


Was war da bei Dir angeblich Murks?
Deutschland: das größte Irrenhaus der Welt. Hier laufen die Verbrecher frei herum
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon Eizo » So Nov 23, 2025 17:39

Nur als Info: Bei der Kaufverhandlung war der RABE Vertreter mit dabei.
das positive zuerst:
+ stabiler hydraulischer Drilllift, hatte nach 9 Jahren Einsatz keine Ermüdungserscheinung
negativ:
- Kat 2 Tragachse war zu schwach, ist dreimal gebrochen. Zum Glück immer auf dem Feld. Wurde dann kostenlos in einer Kat 3 Welle mit verstärkten Konsolen umgebaut. War dann haltbar
- Getriebe sollte angeblich für 135 PS Eingangsleistung ausgelegt sein. Ich hatte damals einen 120PS Schlepper. Der Rabe Mann sagt die MKE 300 reicht völlig aus. Die MKE wäre angeblich besser als die alte RKE, und die hatte einen guten Ruf.
Die Kegelrollenlager auf der Eingangswelle mussten dreimal getauscht werden. Lager waren einfach zu schwach ausgelegt, obwohl immer mit 1000er Zapfwelle gefahren wurde.
- Zinken waren im Biegeradius verjüngt gegenüber von der Anschraubplatte. Die Zinken brachen immer im Radius. War natürlich blöd, wenn man nachts drillte, und man nach einiger Zeit feststellte, das Zinken nicht mehr da waren, wo sie sein sollten.
Amazone KG hat den gleichen Querschnitt wie in der Aufnahme und verjüngt sich erst in der Senkrechten. Wir haben in nun nach ca. 2500 ha erst fünf KG-Zinken abgebrochen. Zwei davon, aufgrund eines fehlerhaften Nachbauzinken die dann aber komplett auf Kulanz getauscht wurden.
- die Zinkenteller waren auf der Welle nur eingeschweißt (beim KG in einem Stück geschmiedet und 65mm stark), die Schweißnaht brach natürlich nach einiger Zeit, wir haben dann alle Teller neu eingekerbt und neu verschweißt
- als zu guter Letzt sind noch die Zinkenwellen gebrochen sind, wir haben dann die noch ersetzt und für die MKE wurde dann ein neuer Besitzer gefunden.
Eizo
 
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon Agrohero » Di Nov 25, 2025 12:51

T5060 hat geschrieben:Mir haben uns eine Saatbettkombi gekauft dieses Jahr. Die Lemken war doppelt so teuer, wie die polnische Alternative.
Die brauchen mir vorrangig für Rekulltivierungen, also muss die stabil und Betonbrocken-resistent sein
und da war dann doch schon die Lemken in der Werkzeuganordnung und der Materialstärke, vor allen Dingen an den Krümelern besser,
weil bei so einem Teil die Krümler als erstes wegfliegen und dann muss das auch sauber reparierbar sein.
Das hatte ich bei den polnischen Alternativen nicht. Als Grubber haben wir dafür übrigens einen 35 Jahre alten Bonator von Kverneland/Silo-Wolff gekauft.
Der ist stabil, hat eine Schraubenfedersicherung und ist schwer. Und ich kenne auch noch Rabe-Pflüge, die sind so schwer, die gehen immer rein und hoppeln nicht drüber weg.
Der Altbesitzer ist im höheren Vogelsberg daheim, der jubelt nicht über seinen Horsch, aber der brauchte eine 6 m Maschine.
Dafür kam dann unsere neue Scheibenegge aus Polen, nachdem ich eine bezahlbare Quelle für Ersatzscheiben gefunden hatte.
Das ist dann immer Thema 2: Was kosten die Verschleißteile?

Rabe kommt aber aus einer Zeit von Pflug und Kreiselegge, wo meist noch das Stroh abgefahren wurde.

Heute muss man eine exakte Stoppelbearbeitung anbieten, die auch große Strohmengen exakt einarbeitet, Geschwindigkeit bietet und Diesel spart.
Dem folgt eine gute Mulchsaat - oder Direktsaattechnik und da steht man heute technisch im Wettbewerb mit Deere oder Väderstad.
Die Kaufentscheidung zu einer solchen Technik orientiert sich immer an dem Ergebnis von Referenzbetrieben und nicht anhand der Präsentation auf irgendwelchen Messen.
Da muss man ganz nüchtern sein. Ich wüsste da zwei direktsaaterfahrene Bauern, die könnten den Chinesen in Bad Essen mal zeigen,
wie eine gute saubere Direktsaatmaschine gebaut wird. Ohne so Leute bekommste heute nichts Gescheites mehr hin.
.


Eine direktsaatmaschine wird auch nicht der Rettungsanker , der Markt ist sehr übersichtlich und es gibt genügend Anbieter die diesen abdecken !
Genauso braucht es keinen weiteren Anbieter für landtechink zur bodenbearbeitung oder sonst was , es sei denn er kann gleichwertige Geräte zum halben Preis von den Premiumherstellern bei gleicher Ausstattung und Produktqualität anbieten .
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon bauer hans » Di Dez 30, 2025 10:04

https://youtu.be/e3JJMgFc4tE?si=IQp3VDU7Z2GYwDgG

hatte ich gefunden
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon Otto Bolle » Do Feb 12, 2026 10:46

Rabe sucht gerade:
Vertriebsmitarbeiter im Außendienst (m/w/d) Süddeutschland, Österreich, Schweiz
Bilanzbuchhalter/in
Gesamtkonstrukteur (m/w/d) für Mähwerke
Produktmanager (m/w/d) für Pflanzenschutzmaschinen
Technischer Trainer für Traktoren & Mähdrescher (m/w/d)
Gesamtkonstrukteur (m/w/d) für Drillmaschinen
Gesamtkonstrukteur (m/w/d) für Heuwender.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon wastl90 » Mo Feb 16, 2026 10:40

Hui, da wird anscheinend die Produktpalette ordentlich erweitert!
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon Marian » Mo Feb 16, 2026 11:18

Den der das Rad neu für sie erfindet, haben sie demnach wohl schon unter Vertrag :mrgreen:
Über 20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon Nick » Mo Feb 16, 2026 11:26

Liest sich eher so als wenn es darum ginge möglichst viel Sachverstand und Wissen von anderen Firmen abzuziehen. Dann kann man ja immer noch schauen was man baut.
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon 210ponys » Mo Feb 16, 2026 12:30

Nick hat geschrieben:Liest sich eher so als wenn es darum ginge möglichst viel Sachverstand und Wissen von anderen Firmen abzuziehen. Dann kann man ja immer noch schauen was man baut.
mfg

naja denke die Wissen genau was der Markt verlangt, aber vermutlich will man Know-How abschöpfen. Was dann in Fern Ost produziert wird. Und bei den Strauchelnden Landtechnik Produzenten stehen die Chancen nicht mal schlecht.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon Nick » Mo Feb 16, 2026 12:33

Erklärst du mir bitte den Unterschied zwischen "Know-how" und "Wissen und Sachverstand"?
mfg
Und der Herr sprach: "Lächle und sei froh es könnte schlimmer kommen. Und er lächelte und er war froh. UND es kam schlimmer.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon allgaier81 » Mo Feb 16, 2026 13:06

Hui, da wird anscheinend die Produktpalette ordentlich erweitert!


Nein, die brauchen nur jemanden der den Rabe Aufkleber passend auf die Zoomlion Maschinen platziert... ;-)

https://en-product.zoomlion.com//produc ... tm?sCat=61
Gruß, allgaier
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon wastl90 » Mo Feb 16, 2026 13:11

Wäre ja gar nicht schlecht wenn Zoomlion ein bisschen Bewegung in unseren Landtechnikmarkt bringen würde.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon langholzbauer » Mo Feb 16, 2026 13:21

So ähnlich vermute ich das auch.
Die suchen Konstrukteure, die das vorhandene Programm auf den europäischen Markt anpassen und ihren Namen unter die Zeichnungen setzt, damit so manches Plagiat nicht sofort auffällt.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon countryman » Mo Feb 16, 2026 13:39

Lt. Kurzmeldung in Profi (Nr. 3, S.9) sieht sich Zoomlion mittelfristig als "Full-Liner" :shock: insbesondere auch im Bereich Grünfutterernte. Das Rabe-Blau ist nicht mehr zu sehen. Die Firma stand ja auch lediglich für Bodenbearbeitung.
Ich vermute auch, dass Techniker gesucht werden um die Maschinen auf europäische Kundenwünsche zu trimmen. Mit der Bemäntelung eventueller Plagiate wird man sich nicht abmühen, wozu auch? Entweder es ist geschützt, oder peng. Im Landtechnikbereich dürfte es nur noch wenige wirklich relevante Patente geben.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon schoadl » Di Feb 17, 2026 21:17

Servus
Bei meinem Chef steht Momentan schon ein neuer Telelader .
Auß technischer Sicht gibt es bis auf das China Bling Bling im Fahrerhaus nicht zu bemängeln . Motor Kubota , Hydrostat von Rexroth, Schläuche von Continental, Achsen von Carraro . Der Stahlbau macht Augenscheinlich einen guten Eindruck .
Pflug konnten wir auch schon den ersten an den Mann bringen .

Für uns passt es Regent ging Pleite somit hatten wir Bodenbearbeitungstechnisch nichts mehr im Programm außer Sulky Sähtechnik.

Mfg schoadl
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