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Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Hier findet man Hilfe in Sachen Landtechnik.
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284 Beiträge • Seite 16 von 19 • 1 ... 13, 14, 15, 16, 17, 18, 19
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon T5060 » Mi Nov 19, 2025 23:48

Lemken, Horsch, Kuhn, Amazone sind einfach in der Bodenbearbeitung groß geworden, weil der Rest einen Stecken im Arsch hatte und blöd wurde.
Jetzt geht es Lemken, Horsch, Kuhn, Amazone genauso, wie den Anderen damals.

PS: Es wäre viel wichtiger, wir würden uns um die Markenpolitik unserer Genossenschaften für Milch, Joghurt und Wurst Gedanken machen,
als um irgendwelchen Markenscheiss von bunt zusammengeschweissten Baustahl.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon 210ponys » Do Nov 20, 2025 9:26

Hans Söllner hat geschrieben:
210ponys hat geschrieben:Wenn man sich das erste Halbjahr 2025 anschaut haben die Asiaten wie Kubota, Iseki, Kioti und Tong Yang oder auch Tafe einen Zuwachs erreicht. Während die Platzhirsche alle Federn gelassen haben, und nur weil man den ein oder anderen Hersteller hier nicht kennt heißt das noch lange nicht das die Schlecht sind.

Bitte um einen Link oder eine Statistik wo man das nachlesen kann, ich finde nämlich keine.
Iseki und Kubota sind seit vielen vielen Jahren schon im deutschen Markt bzw in Europa vertreten und qualitativ eine ganz andere Nummer als die Chinesen oder Inder.


am 11. August 2025 - 13:55 Uhr
Lesedauer: 2 Minuten
Fendt bleibt im ersten Halbjahr 2025 mit 3.689 Zulassungen an der Spitze der deutschen Zulassungszahlen für Traktoren.© Fotonachweis: Agco/Fendt
Fendt bleibt im ersten Halbjahr 2025 mit 3.689 Zulassungen an der Spitze der deutschen Zulassungszahlen für Traktoren.
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Die Zulassungszahlen von Traktoren in Deutschland gehen stark zurück. Das aktuelle Minus übertrifft sogar die Rückgänge aus dem Jahr 2022. Das ergibt sich aus der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes.
Im ersten Halbjahr 2025 wurden – laut der Statistik des Kraftfahrt Bundesamtes – in Deutschland insgesamt 13.910 neue Traktoren zugelassen – ein Rückgang von rund -17,1 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Monat Juni liegt – mit 2.283 Einheiten – insgesamt zwölf Prozent unter dem Juni 2024.

Damit setzt sich der negative Trend in der Landtechnikbranche fort, der sich auch im Quartalstrend von -14,3 % widerspiegelt.

Top Fünf von stagnierend bis stark rückgängig
Fendt bleibt im ersten Halbjahr mit 3.689 Zulassungen und einem Marktanteil von 26,5 % an der Spitze, obwohl die Agco-Marke im Jahresvergleich einen Rückgang von -13,9 % verzeichnet. Auf Platz zwei folgt John Deere mit 2.437 Zulassungen und einem Marktanteil von 17,5 % – ebenfalls mit einem deutlichen Rückgang von -14,9 %. Allerdings deuet der Quartalstrend bei den Grüngelben – mit +10,6 % – möglicherweise auf eine Trendwende hin.

Claas hält den dritten Platz mit 1.137 Zulassungen (Marktanteil: 8,2 %), gefolgt von Deutz-Fahr mit 998 Einheiten (7,2 % Marktanteil) und Case IH mit 802 Traktoren (Marktanteil 5,8 %). Deutz-Fahr ist übrigens die einzige Marke unter den Top Fünf, deren Rückgang im Jahresvergleich – mit -6,2 % im Jahrestrend – „nur“ einstellig war.

Positive Vorzeichen bei asiatischen Herstellern
Einzelne Hersteller wie Kubota, Iseki, Kioti oder Tong Yang konnten sich gegen den Branchentrend behaupten: Kubota hält sich stabil mit +0,1 % bei soliden 748 Einheiten, Iseki wächst um +1,2 %, Kioti um +0,8 %, während Tong Yang mit +14,2 % ein deutliches Plus aufweist. Der indische Traktorenhersteller Tafe sticht mit einem Zuwachs von +112,2 % hervor und erreichte nun 82 Zulassungen.

Die sonstigen Hersteller kamen auf 817 Einheiten, was einem Marktanteil von 5,9 % entspricht – jedoch ebenfalls mit einem Rückgang von -18,5 %.

Insgesamter Abwärtstrend weiter deutlich
Zusammenfassend zeigt sich für das erste Halbjahr 2025 ein branchenweiter Abwärtstrend bei den Traktorzulassungen, der vor allem auch etablierte Marken wie Case IH/Steyr (-21,9 %), Valtra (-21,8 %) oder Claas (-22,6 %) stark betrifft. Kleinere Anbieter zeigen dagegen punktuell Wachstumspotenzial. Der Markt steht dennoch unter weiterhin starkem Druck.

Hier finden Sie die Zulassung-Tabelle für Juni 2025:

pdf
Zulassungstabelle_AT_Juni_2025_web (4.21 MB)
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon T4512 » Do Nov 20, 2025 9:56

Verdient der Bauer wenig kann er auch nur wenig kaufen. Verdient er viel kauft er auch viel. Da können die Firmen soviel Werbung machen wie sie wollen.
Haben selbst auch einen Rabe Pflug.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon RABE-Profi » Do Nov 20, 2025 16:20

T4512 hat geschrieben:Haben selbst auch einen Rabe Pflug.


Wir haben 6 RABE- Maschinen.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon Hans Söllner » Do Nov 20, 2025 16:50

Haben diese 6 Rabe Maschinen denn noch viel gemeinsam mit der jetzigen Firma Rabe, außer dem Namen? Bis vor 10-Jahren hatten wir auch einen Rabe 3-Schar Pflug, hat seinen Dienst erfüllt ohne Probleme. Seitdem ist es ein gebrauchter Kverneland. Wenn ich überlege, ist mir in meiner Kindheit nichts anderes in Erinnerung, als dass jeder Pflug hier von Rabe war. Die Meisten waren/sind aber auch feste BayWa Kunden. Die letzten 10-Jahre kam nur eine einzige Neumaschine von Rabe ins Dorf, nämlich ein 5-Scharer. Der stand 2-Jahre beim Claas Vertrieb herum und war dann entsprechend günstig, sonst wäre der auch eher nicht genommen worden.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon T5060 » Do Nov 20, 2025 17:28

Mit dem Wegfall von RABE ist technisch keine Lücke entstanden, die andere nicht ausfüllen konnten.
Preisaufschläge durch eine geringere Konkurrenz sind auch nicht direkt zu belegen.

Der einst bedeutende Händler für Rabe in Bayern, macht ja selbst auch keine besonders gute Figur und krebst am Abgrund rum.

Inflationsbereinigt haben wir derzeit die schlechtesten Getreidepreise seit Ende des zweiten Weltkriegs.
Der Gewinn im Getreidebau ist derzeit das selbstgenutzte Stroh in der eigenen Viehhaltung.

Die größte technische Herausforderung für die Zukunft ist derzeit die Frage: Wie bekomme ich 50 to Getreide pro Stunde vom Acker weg ?
Ackerbaulich stellt sich zukünftig die Frage: Was darf man noch am Acker machen und was kann ich noch selbst entscheiden ?
Um am Ende zu der Frage zu kommen: Was bleibt mir als Bauern noch übrig, dem eigentlichen Sinn eines Bauern Landwirtschaft zu betreiben ?

Dabei hilft es mir nicht weiter eine Firma zu betrauern, die mit Generationskonflikten und luxuriösen Erbansprüchen, selbstverschuldet gegen die Wand gefahren wurde.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon RABE-Profi » Fr Nov 21, 2025 10:04

Hätte AGCO Rabe gekauft, würden die ganzen Fendt Pisser drauf los stieren.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon Sönke Carstens » Fr Nov 21, 2025 10:34

RABE-Profi hat geschrieben:Hätte AGCO Rabe gekauft, würden die ganzen Fendt Pisser drauf los stieren.


Das glaubst du doch selbst nicht.
Es kauft ja auch keiner ein Fella Mähwerk nur weil Fendt drauf steht.

Ich weiß nicht wie Fendt die Grünlandgeräte verkauft, die Mähdrescher werden ja sehr günstig Angeboten um irgendwie auf den Markt zu kommen.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon Marian » Fr Nov 21, 2025 12:14

Die Grünland Geräte mit Fendt Farbe gibt es zusätzlich zum günstigen Preis auch vergünstigt zum Schlepper Kauf. Wenn ein Kunde kein Interesse hat nutzt der Händler den Rabatt und stellt sich den Schwader, Mähwerk etc zum günstigen Preis hin und kann ihn zum Sonderpreis einzeln verkaufen.
Da staunt man dann schon einmal zu welch reellem Kurs es in Deutschland noch Einkreisel Schwader zu kaufen geben kann.

Zu Rabe: wir sollten als 2016 Vogel in Not, äh und Noot, strauchelte vom Stamm Händler dann einen Rabe zur Vorführung bekommen. Mir war damals schon klar das dass mit Rabe nichts mehr ist und wird.
Der Chinese nutzt ein bisschen altes Image.
Den Farbwechsel so schnell hin zu knallen war aber sicher nicht sehr intelligent.
Ohne Blau ist dann der Aufkleber auch nichts mehr wert.
Über 20 Jahre beim Landtreff :prost:
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon RABE-Profi » Fr Nov 21, 2025 13:31

Würde plötzlich auf den Rabe Maschinen Horsch stehen, kaufts jeder Depp. Hauptsache teuer.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon Hans Söllner » Fr Nov 21, 2025 15:19

RABE-Profi hat geschrieben:Würde plötzlich auf den Rabe Maschinen Horsch stehen, kaufts jeder Depp. Hauptsache teuer.

RABE-Profi hat geschrieben:Hätte AGCO Rabe gekauft, würden die ganzen Fendt Pisser drauf los stieren.

Dir fallen sicher noch ein Dutzend andere niveauvolle Beispiele ein. Ändert nur nichts daran, dass diese Marke nie wieder aus dem Loch kommt wo sie seit 25-Jahren drin liegt. Der Agritechnica Auftritt was das beste Beispiel. Von einem Konzern mit 6 Milliarden Umsatz erwartet man etwas anderes als das was da hinsichtlich Rabe geboten wurde.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon langholzbauer » Fr Nov 21, 2025 15:40

In dieser Zeit haben es sogar neue mitteleuropäische Hersteller geschafft, sich einen besseren Namen in der gezogenen Bodenbearbeitung aufzubauen. :wink:
Es mag zwar schade um die Marke sein, aber deren beste Zeiten sind längst vorbei.
Von hättte steigen die Rabewerke auch nicht wieder auf.
Wer auf die blauen Maschinen schwört, kann und soll sich ruhig mit guter Wartung und ausreichend lieferbaren Verschleißteilen dran erfreuen...
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon 210ponys » Fr Nov 21, 2025 18:50

Sönke Carstens hat geschrieben:
RABE-Profi hat geschrieben:Hätte AGCO Rabe gekauft, würden die ganzen Fendt Pisser drauf los stieren.


Das glaubst du doch selbst nicht.
Es kauft ja auch keiner ein Fella Mähwerk nur weil Fendt drauf steht.


kann ich nicht bestätigen hier läuft vom Fendt Ladewagen bis zum Schmetterling mit Schwadzusamenführung alles. Hab ein Fella Fronttrommelmäher kann nix nachteiliges sagen.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon T5060 » Fr Nov 21, 2025 20:53

Mir haben uns eine Saatbettkombi gekauft dieses Jahr. Die Lemken war doppelt so teuer, wie die polnische Alternative.
Die brauchen mir vorrangig für Rekulltivierungen, also muss die stabil und Betonbrocken-resistent sein
und da war dann doch schon die Lemken in der Werkzeuganordnung und der Materialstärke, vor allen Dingen an den Krümelern besser,
weil bei so einem Teil die Krümler als erstes wegfliegen und dann muss das auch sauber reparierbar sein.
Das hatte ich bei den polnischen Alternativen nicht. Als Grubber haben wir dafür übrigens einen 35 Jahre alten Bonator von Kverneland/Silo-Wolff gekauft.
Der ist stabil, hat eine Schraubenfedersicherung und ist schwer. Und ich kenne auch noch Rabe-Pflüge, die sind so schwer, die gehen immer rein und hoppeln nicht drüber weg.
Der Altbesitzer ist im höheren Vogelsberg daheim, der jubelt nicht über seinen Horsch, aber der brauchte eine 6 m Maschine.
Dafür kam dann unsere neue Scheibenegge aus Polen, nachdem ich eine bezahlbare Quelle für Ersatzscheiben gefunden hatte.
Das ist dann immer Thema 2: Was kosten die Verschleißteile?

Rabe kommt aber aus einer Zeit von Pflug und Kreiselegge, wo meist noch das Stroh abgefahren wurde.

Heute muss man eine exakte Stoppelbearbeitung anbieten, die auch große Strohmengen exakt einarbeitet, Geschwindigkeit bietet und Diesel spart.
Dem folgt eine gute Mulchsaat - oder Direktsaattechnik und da steht man heute technisch im Wettbewerb mit Deere oder Väderstad.
Die Kaufentscheidung zu einer solchen Technik orientiert sich immer an dem Ergebnis von Referenzbetrieben und nicht anhand der Präsentation auf irgendwelchen Messen.
Da muss man ganz nüchtern sein. Ich wüsste da zwei direktsaaterfahrene Bauern, die könnten den Chinesen in Bad Essen mal zeigen,
wie eine gute saubere Direktsaatmaschine gebaut wird. Ohne so Leute bekommste heute nichts Gescheites mehr hin.

Und hier mal ein Beitrag aus einer anderen Welt der Landwirtschaft: https://www.focus.de/earth/weltklimakon ... 4a109.html

und stellt euch bitte mal vor, wenn wir die letzten 30 Jahre nicht diese Wahnsinnsertragssteigerung in Südamerika und Osteuropa gehabt, müsste heute in Deutschland Wald gerodet werden,
damit auch Bürgergeldempfänger noch was zum Fressen hätten.

Und dieser Berninger von Bayer-Monsanto, ist der Ex-Grüne-Staatssekretär von der Künast, der gerade im Raum Kassel, den Familienbetrieben die Flächen wegkauft.
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Re: Wie geht es weiter mit dem Rabewerk?

Beitragvon Eizo » So Nov 23, 2025 17:00

RABE-Profi hat geschrieben:Würde plötzlich auf den Rabe Maschinen Horsch stehen, kaufts jeder Depp. Hauptsache teuer.


Sorry, aber RABE ist Vergangenheit, und das ist auch gut so.
Die haben einfach nicht begriffen das man, selbst wenn man in früheren Jahren gute Qualität hatte, aber nichts neues bringt, dann geht es halt abwärts bis in die Insolvenz.
Man muss kein Horsch Freund sein, aber der Terrano war vor 30 Jahren nicht schlecht. Die Federpakete hatten eine hohe Auslösekraft, dann aber stark abfallend.
Was machte RABE.... die bauten einfach eine Druckfeder auf die Grindel mit einer geringen Auslösekraft am Anfang und dann stark zunehmend.
Die gesamten Drehpunkte waren auch stümperhaft konstruiert. Ich hatte so ein Ding. Damals, als junger 19 jähriger Betriebsleiter kauft ich sowas, weil ich in RABE Vertrauen hatte.
Auch die RABE MKE 300 Kreiselegge war so ein Murks.
Horsch kaufte die Federpakete auch nur in Kanada zu, aber die machten was, was der Käufer wollte und kaufte. Aktuell kann man von den Horsch Leuten auch nichts mehr neues sehen.
Auch der RABE Pflug ging nur ab 20cm Arbeitstiefe und tiefer, flach pflügen konnte man damit nicht. Die Steinsicherung mit einer Zugfeder im Holm war Murks, Auslösekraft am Anfang gering und dann stark zunehmend. So was hatte ich als Vorführer, total unbrauchbar für meine Verhältnisse. Es wurde dann ein Kverneland mit Blattfeder. Hohe Auslösekraft und dann stark abfallend, so sollte eine Steinsicherung sein.
Wenn ich an die alten Fendt Prospekte und Videos denke, da waren immer nur Fendt und RABE abgebildet.
Fendt hatte in den 80 zigern auch Absatzprobleme, alle hatten damals Lastschaltung nur der Fendt nicht, egal ob Farmer oder Favorit, hatten keine. Die haben aber noch schnell die Kurve gekriegt.
Auch zur Wiedervereinigung Anfang der 90ziger hatte die nur den Favorit 615 mit 185 PS (mit dem guten MWM 226 B Motor). Da wurden, angeblich, die 615er für 130 000 DM verkauft, weil Fendt viele auf Vorrat gebaut hatte und dann doch nicht verkaufen konnte. Das sagte mir damals ein BayWa Monteur der im Osten tätig war. Ich könnte mich heute noch in den Ar... beißen, dass ich damals da nicht zugeschlagen habe.
Da musste schnell was neues her. Da kamen die 800er und die haben bis heute ein hervorragendes Image.
Aktuell hat man den Eindruck das es nur noch die Fendt Schlepper gibt, auf vielen Fotos und Videos von Landtechnik sind die Fendt überproportional vertreten. Egal von welchen Standpunkt man es sieht.
So nun genug auf RABE geschimpft, das ich aus Erfahrung mir die RABE Meinung leider gebildet habe, sieht man in meinen alten Beiträgen.
Zuletzt geändert von Eizo am So Nov 23, 2025 18:42, insgesamt 3-mal geändert.
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