Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Jan 15, 2026 9:02

Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
82 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Paule1 » Fr Jul 10, 2020 20:48

Deshalb ist der "Bayerische Weg" wieder mal ein "Holzweg" https://de.wikipedia.org/wiki/Auf_dem_Holzweg_sein :klug:


doch die Jungen solllen ihre eigen Erfahrungen sammeln, sonst glauben sie es nicht :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
Paule1
 
Beiträge: 14079
Registriert: Sa Dez 10, 2005 13:35
Wohnort: Franken 444 ü/NN in Bayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Isarland » Fr Jul 10, 2020 20:52

Paule1 hat geschrieben:Deshalb ist der "Bayerische Weg" wieder mal ein "Holzweg" https://de.wikipedia.org/wiki/Auf_dem_Holzweg_sein :klug:


doch die Jungen solllen ihre eigen Erfahrungen sammeln, sonst glauben sie es nicht :idea:

Ich hoffe für dich, dass du auf deinem Holzweg mit guten Krücken unterwegs bist.....sonst wirds für dich unangenehm.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
Isarland
 
Beiträge: 7578
Registriert: Mo Jul 08, 2019 17:37
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon marius » Fr Jul 10, 2020 21:03

Paule1 hat geschrieben:Deshalb ist der "Bayerische Weg" wieder mal ein "Holzweg" https://de.wikipedia.org/wiki/Auf_dem_Holzweg_sein :klug:


doch die Jungen solllen ihre eigen Erfahrungen sammeln, sonst glauben sie es nicht :idea:


Genau das ist der falsche Weg.
ich warne hier seit Jahren.
Kenne Betriebe die viel investiert haben, danach ihre Erfahrung gesammelt haben, und mit hohen Schulden wieder aussteigen wollten.
Zu spät.
Die wohnen heute in Miete und ihre Grundstücke wurden verkauft.
marius
 
Beiträge: 6653
Registriert: Do Mai 06, 2010 18:51
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Paule1 » Fr Jul 10, 2020 21:12

Meine Jungs machen ja da nicht mit und das ist Gut so, doch ich sehe wie andere meinen mit Viel Elan und Schlepper fahren gehts, doch die haben ja alle einen Beruf, d.h. ein Richtiges Einkommen und da können sie oft länger durchhalten als die Vollerwerbler.

Selber muß ich jedoch für mich und meine Kinder den Richtigen Weg in die Zukunft noch finden, denn die Landwirtschaft endgültig aufgeben möchte ich ja auch nicht :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
Paule1
 
Beiträge: 14079
Registriert: Sa Dez 10, 2005 13:35
Wohnort: Franken 444 ü/NN in Bayern
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon T5060 » Fr Jul 10, 2020 22:15

Ich hatte heute vormittag ein paar interessante Gespräche mit der LGW und LfL ( beide Bayern ) über Sonder - und Dauerkulturen.
Ihr müsst ehrlich mal schauen was da sich in Bayern die letzten 20 Jahre entwickelt hat. Die haben die Holländer überholt.

Am Nachmittag war ich in der Wetterau. Keine Glasflächen, ein paar Ecken mit Feldgemüse, keine Veredlung, viel Mais und Getreide, ein paar dumme Hoppa-Pferdchen, die verlassen auf ner Wiese rumstehen.

Das ist schon erstaunlich was die Bayern in den letzten 20 Jahren auf die Beine bekommen haben : Kuhscheisse und Laptop .... :mrgreen:

Es ist ja bekannt das ein Techniker/Meister aus Triesdorf oder Lohr, jeden Akademisierten von einer Uni ( ausser TUM ) in den Schatten stellt.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35364
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Lonar » Sa Jul 11, 2020 16:10

Isarland hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Naja wir sind ja auch derbe Blöd und ziemlich festgefahren in Effizienz und Kostendruck. Ich sag mal so der kg Käse kostet wenn ich den bei meiner Molkerei bestelle knapp 4€ kg im Laden nimmt man 8€ kg. Sprich ein Sattelzug Käse umsetzen sind 100.000€ verdient :mrgreen:

Jetzt muss ich mal ganz dumm fragen....was isn das fürn Käse? für ein kg Käse werden 1ltr. Milch benötigt. Da braucht man sich nicht wegen des schlechten Milchpreises und der minderwertigen Käsequalität wundern.
Da scheinen hochwertige Rohprodukte zum "Pfennigartikel" verarbeitet zu werden. Brrrr.....

So schlecht ist der nicht, das ist der Spezialpreis für die Genomitglieser ohne Märchensteuer. Ob Gouda oder Maasdammer macht nicht so viel aus ca 20+/-ct je Kilo. Ich glaube du hättest da nen Schreibfehler 10l Milch ein Kg Käse. Natürlich konvi ohne Firlefanz.
Was nimmst du wenn man mal fragen darf?
Benutzeravatar
Lonar
 
Beiträge: 3133
Registriert: Mi Jul 08, 2015 13:00
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Isarland » Sa Jul 11, 2020 16:32

Lonar hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:
Lonar hat geschrieben:Naja wir sind ja auch derbe Blöd und ziemlich festgefahren in Effizienz und Kostendruck. Ich sag mal so der kg Käse kostet wenn ich den bei meiner Molkerei bestelle knapp 4€ kg im Laden nimmt man 8€ kg. Sprich ein Sattelzug Käse umsetzen sind 100.000€ verdient :mrgreen:

Jetzt muss ich mal ganz dumm fragen....was isn das fürn Käse? für ein kg Käse werden 1ltr. Milch benötigt. Da braucht man sich nicht wegen des schlechten Milchpreises und der minderwertigen Käsequalität wundern.
Da scheinen hochwertige Rohprodukte zum "Pfennigartikel" verarbeitet zu werden. Brrrr.....

So schlecht ist der nicht, das ist der Spezialpreis für die Genomitglieser ohne Märchensteuer. Ob Gouda oder Maasdammer macht nicht so viel aus ca 20+/-ct je Kilo. Ich glaube du hättest da nen Schreibfehler 10l Milch ein Kg Käse. Natürlich konvi ohne Firlefanz.
Was nimmst du wenn man mal fragen darf?

Die Massenware Gouda/Maasdamer ist doch nix anderes als Milchentsorgung.
Was soll das mit Schreibfehler? Egal, ob Konvi, oder Bio. Der Milchbedarf ist gleich. Beim ungereiften Käse, wie Brat-Grillkäse auch noch Feta gehen aus 100ltr. Milch~ 11-12 kg raus. Beim Schnittkäse mit bis zu 6 Wochen Reifung bleiben ziemlich exakt 10 kg übrig und beim Bergkäse/ Hartkäse mit Reifung ab 8 Monaten hat man noch max. 8kg fertigen Käse.
Zu deiner Info....wir betreiben seit mehr als 20 Jahren eine Hofmolkerei/ Käserei.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
Isarland
 
Beiträge: 7578
Registriert: Mo Jul 08, 2019 17:37
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Sturmwind42 » Sa Jul 11, 2020 19:53

T5060 hat geschrieben:Und kleinere Schlachthöfe machen ja nichts besser, vielleicht 15 Minuten kürzere Transportstrecken.

In 15 min kommt der LKW 15 oder max 20 km weit , ist da schon der nächste Schlachthof ? Quark ist diese Aussage , kaum jemand möchte lange Schlachttiertransporte , der Verbaucher schon gar nicht und der kauft das Produkt .


Der bayerische Weg , oder nennen wir ihn der politische Weg ist doch sehr erfolgreich, dem Volk wird das Fleisch , das Mehl und das Gemüse hinterher geworfen , genau das braucht die Politik fürs Volk , BRD weit gelungen , was schert es da um einen Bauern ?

T5060 hat geschrieben: über Sonder - und Dauerkulturen.
Ihr müsst ehrlich mal schauen was da sich in Bayern die letzten 20 Jahre entwickelt hat. Die haben die Holländer überholt.

.


Was hat das mit Politik zu tun ? Das haben landwirtschaftliche Pioniere aufgebaut OHNE die Politik !
Sturmwind42
 
Beiträge: 5908
Registriert: Mo Apr 16, 2012 12:04
Wohnort: Bayern-südlich Donau
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Falke » Sa Jul 11, 2020 20:06

Isarland hat geschrieben:Was soll das mit Schreibfehler?


Isarland hat geschrieben:für ein kg Käse werden 1ltr. Milch benötigt


Oft sieht der Schreiber seinen Fehler enfach nicht - besonders wenn kein Leerzeichen zwischen Zahl und Einheit ist. "für ein kg Käse werden 11 ltr. Milch benötigt" wäre lesbarer gewesen ...

Falke
Benutzeravatar
Falke
Moderator
 
Beiträge: 25934
Registriert: Mo Dez 15, 2008 20:15
Wohnort: SüdOst-Kärnten, AUSTRIA
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Isarland » Sa Jul 11, 2020 20:12

Falke hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:Was soll das mit Schreibfehler?


Isarland hat geschrieben:für ein kg Käse werden 1ltr. Milch benötigt


Oft sieht der Schreiber seinen Fehler enfach nicht - besonders wenn kein Leerzeichen zwischen Zahl und Einheit ist. "für ein kg Käse werden 11 ltr. Milch benötigt" wäre lesbarer gewesen ...

Falke

:!: Danke dir hast Recht. Normalerweise lese ich nochmal nach, was ich schreibe.....hat pressiert....
Falke.....schön, dass es dich gibt.....dös is iatz ernst gmoant. :prost:
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
Isarland
 
Beiträge: 7578
Registriert: Mo Jul 08, 2019 17:37
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Sturmwind42 » Sa Jul 11, 2020 20:15

marius hat geschrieben:
Naja, im Süden von Bayern bei euch meinten mehrere Betriebe sie müßten auf mehrere tausend Kühe wachsen + zusätzlich Biogas betreiben.
Im Prinzip schon richtig um auf dem harten Weltmarkt in Zukunft mitzuhalten.
Da wird einem nichts geschenkt und die Kosten werden sehr bald deutlich steigen, da hilft nur Wachstum- Stückkostendegression.
Genau das ist in dieser Branche der falsche Weg ! Sind die Vorbilder in der DDR und den Ostblockländern nicht deutlich genug gewesen ? Was muss noch passieren ?
Der Erlös ist zu gering um dort Leute so zu bezahlen dass die auch Verantwortung übernehmen , folglich bleibt nur der Chef . Wie soll der 1000 Kühe überblicken ? Der sieht niemals alle Kühe täglich und so kommt es ganz schnell zu

Soll dort bei diesen Landwirten mehrere unschöne Zwischenfälle gegeben haben.

solchen Szenen !
Fazit :
Diese Zukunftslandwirte in Bayern wurden von Gutmenschen mal so richtig in die Schranken gewiesen und per Vollbremsung ausgebremst. Von denen werden nach den Ereignissen einige vorbestraft sein und dann ists zum Knast ohne Bewährung nur noch ein kurzer Weg. Sowas sägt neben der vielen Arbeit Tag und Nacht an den Nerven. Somit sollte klar sein wo die später landen werden....
Na hoffentlich hatg das Signalwirkung , wobei die Politiker die sowas zulassen auch mit eingesperrt gehören .

Da werden sich Betriebe in Zukunft 5 x überlegen, ob sie groß investieren, oder doch schliessen.


Die können mit ihren 1000 oder 2000 Kühen und Biogasanlage die Milch locker für 30 Cent Milchpreis liefern und das bei hoher Qualität.
Das möchte niemand , das ist Ausbeuterei / Sklavenhalterei bei Mensch und Tier !

Der WEG wäre gewesen nicht von 50 auf 100 oder 500 Kühe aufzustocken , sondern bei 50 oder 100 Kühen hinter den Stall eine Veredelung zu bauen ! Das hätte den deutschen Milchberg verkleinert und den Molkereien Marktmacht / Diktat genommen . Viele Nebenprobleme wären gar nicht erst aufgekommen , Gülle - Pacht - Arbeitskräftemagel usw
Da hätte in jedem Dorf mindestens einer Platz gehabt .

Aber das wurde ja ganz bewusst den deutschen Bauern nicht gelehrt , es ging ja nur um produzieren und abliefern !
Der WEG nach mehr Quantität ist ein Irrweg !

Genau das Gleiche kann man auf andere Zweige anwenden .
Sturmwind42
 
Beiträge: 5908
Registriert: Mo Apr 16, 2012 12:04
Wohnort: Bayern-südlich Donau
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Sturmwind42 » Sa Jul 11, 2020 20:29

LUV4.0 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:. Der Verbraucher will sie nicht. l.

Wer soll das sein? Der allergrößte Teil der Bevölkerung interessiert sich überhaupt nicht dafür. Hauptsache es ist günstig und ausreichend vorhanden. Aber du lebst ja auch in einem Paralleluniversum :lol:.


Ich glaube sehr wohl dass es im Bereich Lebensmittel eine Parallel-welt gibt . Da gibt es sehr wohl Leute die richtig Geld ausgeben für Lebensmittel die die nachvollziehen können . Sprich woher , wie erzeugt , wer ist der Chef , wie ist der drauf , auf was kommts dem an usw .

Das kann Bio sein , muss aber nicht . Solche Leute wollen wissen , WER steht dahinter , welchen Namen trägt das ?

Freilich sind die in der Mehrheit die auf das Geld schauen müssen oder wollen, aber warum sollen wir die Anderen auch mit diesem billigen Anonymfraß verköstigen , wenn denen Essen mehr wert ist ?

Ich gebe hier ungern dem I .. land Recht , aber hier hat er Recht . Dass er nicht wie ein Direktvermarkter auftritt steht auf einem anderen Blatt. Aber das hatten wir ja schon , Schule und so , und selbst leider nicht angeeignet .
Sturmwind42
 
Beiträge: 5908
Registriert: Mo Apr 16, 2012 12:04
Wohnort: Bayern-südlich Donau
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon T5060 » Sa Jul 11, 2020 20:39

Sturmwind42 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben: über Sonder - und Dauerkulturen.
Ihr müsst ehrlich mal schauen was da sich in Bayern die letzten 20 Jahre entwickelt hat. Die haben die Holländer überholt.

.


Was hat das mit Politik zu tun ? Das haben landwirtschaftliche Pioniere aufgebaut OHNE die Politik !


Also ich sehe schon den direkten präzisen Vergleich zwischen Bayern, BaWü, Thüringen und Hessen. Ein einzelner Pionier kommt nicht soweit, wenn er alle Komponenten der Lieferkette abdecken muss.
Es braucht schon die Bereitschaft der Politik die Offizialberatung zu lenken, du brauchst gescheite Vermarktungseinrichtungen und Behörden die vielfältige Genehmigungen mittragen.

In Hessen war seit 1980 war alles in Bezug was nicht "BIO" war, auf Krawall gebürstet. Es hat gerade mal für eine gescheite Molkerei gereicht. In "Haus Düsse" sieht man oft mehr Leute aus Hessen als aus NRW, deshalb hat sich in Nord - und Osthessen noch die Viehhaltung halten können. Schlachthof haben wir in Hessen nicht ein einzigen mehr. Die Getreideannahmen hier sind mehr Schrott als Neu. Wirklicher Landhandel funktioniert hier nur noch, wenn du LKWweise handeln kannst. Wenn ich hier das Geschnarche sehe, wenn mal ein kleines Geflügelställchen gebaut werden soll, dafür gibt es um so mehr Seifenblasen aus Bauernhofcafes, "mobilen Hühnerställen" und lose laufenden Hühnern auf dem Futtertisch von 200er Kuhbetrieben. In Thüringen nicht besser und BaWü geht den gleichen Weg.

Ich merke das schon im direkten Vergleich zwischen HVL und Milchprüfring. Beim MPR da ist geballte Kompetenz dahinter mit wirklich tauglichem und freundlichen Personal
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
Benutzeravatar
T5060
 
Beiträge: 35364
Registriert: Sa Jan 10, 2015 7:46
Wohnort: Bayern - BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Jul 11, 2020 20:50

Jeder Euro der vom Verbraucher beim Bauern landet ist, ist ein guter Euro. Egal ob im Premium- oder im Standardsortiment.
Das gegenseitige runterziehen nützt niemandem. Außer man braucht es für sein Ego.
Bild
Achtung! Ironie ist in Deutschland nicht kennzeichnungspflichtig.
Nothing finer than a niner
Jeder, der die Hamas offen unterstützt, ist ein Terrorist.
Jeder, der die Hamas nicht kritisiert, ist ein disziplinierter Terrorist.
Benutzeravatar
meyenburg1975
 
Beiträge: 12878
Registriert: Mi Jun 18, 2008 15:47
Wohnort: Ostfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Sturmwind42 » Sa Jul 11, 2020 20:59

T5060 hat geschrieben:
Also ich sehe schon den direkten präzisen Vergleich zwischen Bayern, BaWü, Thüringen und Hessen.
hab ich nicht angezweifelt !


Ein einzelner Pionier kommt nicht soweit, wenn er alle Komponenten der Lieferkette abdecken muss.
Also vor meinem geistigen Auge hab ich grad mehrere Pioniere die auf die Politik und deren Beratung geschissen haben . Ich weiss jetzt nicht was du konkret meinst , bei meinen Beispielen fällt mir nix ein .


Es braucht schon die Bereitschaft der Politik die Offizialberatung zu lenken, du brauchst gescheite Vermarktungseinrichtungen und Behörden die vielfältige Genehmigungen mittragen.
Offizialberatung in Sachen Sonderkulturen , lass mich es Sondervermarktung , Sonderwege nennen ! ? Fehlanzeige meinst du wohl .
Die Leute sind genau dort weil sie NICHT auf den Staat gehört haben !
Sturmwind42
 
Beiträge: 5908
Registriert: Mo Apr 16, 2012 12:04
Wohnort: Bayern-südlich Donau
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
82 Beiträge • Seite 2 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], egnaz, Google Adsense [Bot], Manfred, Woid4tler

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki