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Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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82 Beiträge • Seite 1 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Paule1 » Do Jul 09, 2020 7:25

Wir ältern kennen ihn ja noch den "Bayerischen Weg" der Landwirtschaft, der war jäh zu Ende als der Osten vorgab wie die Landwirtschaft sich in Deutschland zu entwickeln hat.

Jetzt mal wieder, wir selbst sind gerade mitten drinn, wieder Kleintiere selbst zu schlachten aber nur für uns selbst :idea:

In Zukunft dürfen die Tier auf der Weide getötet werden, das wir den Tierschützern aber gar nicht gefallen, zumindest werden das viele schöne Bilder in Netz zu sehen sein, ein Eigentor würde ich sowas nennen :idea:


Tierhaltung/Schlachthöfe::Der bayerische Irrweg vom Hof auf den Teller?
Viele kleine Betriebe statt Agrargiganten – für Markus Söder soll sich ganz Deutschland den bayerischen Weg zum Vorbild nehmen. Kopfschütteln bei Fachleuten, denn Bayern ist in der Tierhaltung zum Teil rückständig wie kaum ein zweites Bundesland.

https://www.agrarwelt.com/wirtschaft/ti ... l-20200706
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Isarland » Do Jul 09, 2020 9:15

Wo diese Zentralisierung hinführt, sieht man ja jetzt ganz deutlich.
Diese ganze Polemik von dir und vom Thünen Institut ist das Papier nicht wert.
Du magst zwar in deiner Welt leben, aber diese von dir verherrlichten Betriebe und Tierhaltungen sind am Ende. Der Verbraucher will sie nicht. Mach dich mal schlau, was die Borchert Kommission vorschlägt.
Außerdem..... von der "Weideschlachtung", bzw. vom Weideschuss hast du keine Ahnung, wie das abläuft, davon aber sehr viel.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon allgaier81 » Do Jul 09, 2020 12:08

Man muss ja sagen das die Krise für die Rettung der kleinen Schlachthöfe leider etwas spät kam.
Bremen Nord und Zeven sind jetzt seit ein paar Jahren dicht.
Ich kann mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, das da jetzt nach der Krise wieder neue Schlachthöfe entstehen. Es sei denn, die Regierung greift da so stark ein und reglementiert die max. möglichen Schlachtungen an einem Standort um die Versorgung auch während einer Pandemie sicher zu stellen.
Glaube ich aber nicht.
Gruß, allgaier
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon T5060 » Do Jul 09, 2020 12:26

Mit dem Aufkommen des Wolfs, ist das Thema WEIDE auf mehr als 50% der Weideflächen Geschichte. Das muss alles auch personell bewältigt werden und bezahlbar sein.
Ich erkenne weder bei der Politik, bei dem Verbraucher und beim LEH keine Anzeichen dass die 50 Cent mehr fürs Kilo wegen höherer Schlachtkosten ausgeben wollen.
Und kleinere Schlachthöfe machen ja nichts besser, vielleicht 15 Minuten kürzere Transportstrecken. Die Tönnies und VION Anlagen laufen aus jedem Gesichtspunkt optimal.
Das Problem war bei TÖNNIES die Raumkühlung, sonst nichts anderes. Die Raumkühlung hat man im Zerlegebetrieb, dass das Fleisch keimfrei bleibt. Also alles richtig bei TÖNNIES.
Was soll dieses fachfremde Dummgelabber schon wieder ?
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jul 09, 2020 12:30

Wozu braucht man mehr Schlachthöfe, wenn sich die Tierhaltung halbiert?
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon DWEWT » Do Jul 09, 2020 14:28

T5060 hat geschrieben:Ich erkenne weder bei der Politik, bei dem Verbraucher und beim LEH keine Anzeichen dass die 50 Cent mehr fürs Kilo wegen höherer Schlachtkosten ausgeben wollen.


Doppelte Verneinung! Somit bestätigst du die Bereitschaft zur Mehrausgabe.
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon DWEWT » Do Jul 09, 2020 14:30

T5060 hat geschrieben:Das Problem war bei TÖNNIES die Raumkühlung, sonst nichts anderes. Die Raumkühlung hat man im Zerlegebetrieb, dass das Fleisch keimfrei bleibt. Also alles richtig bei TÖNNIES.
Was soll dieses fachfremde Dummgelabber schon wieder ?


Ohne entsprechende Filter, wird die Kühlung zur Virenschleuder. Du bist der Dummlaberer!
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon LUV4.0 » Do Jul 09, 2020 14:56

Isarland hat geschrieben:. Der Verbraucher will sie nicht. l.



Wer soll das sein? Der allergrößte Teil der Bevölkerung interessiert sich überhaupt nicht dafür. Hauptsache es ist günstig und ausreichend vorhanden. Aber du lebst ja auch in einem Paralleluniversum :lol:.
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Isarland » Do Jul 09, 2020 15:47

LUV4.0 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:. Der Verbraucher will sie nicht. l.



Wer soll das sein? Der allergrößte Teil der Bevölkerung interessiert sich überhaupt nicht dafür. Hauptsache es ist günstig und ausreichend vorhanden. Aber du lebst ja auch in einem Paralleluniversum :lol:.


Das sind zwei paar Schuhe. Sicher will sie der Verbraucher nicht. Schau mal diverse Umfragen an.
Das schließt aber nicht aus, dass er trotzdem billige Lebensmittel will.
Erst über den Tellerrand schauen, dann kannst stänkern.
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon LUV4.0 » Do Jul 09, 2020 16:44

Umfragen...laut Umfragen müssten die Discounter auf ihrem Fleisch sitzen bleiben. Sicher für den einen oder anderen ist das eine interessante Nische, irgendwann ist aber auch eine Nische bedient.
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon meyenburg1975 » Do Jul 09, 2020 18:30

Isarland hat geschrieben:
LUV4.0 hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:. Der Verbraucher will sie nicht. l.



Wer soll das sein? Der allergrößte Teil der Bevölkerung interessiert sich überhaupt nicht dafür. Hauptsache es ist günstig und ausreichend vorhanden. Aber du lebst ja auch in einem Paralleluniversum :lol:.


Das sind zwei paar Schuhe. Sicher will sie der Verbraucher nicht. Schau mal diverse Umfragen an.
Das schließt aber nicht aus, dass er trotzdem billige Lebensmittel will.
Erst über den Tellerrand schauen, dann kannst stänkern.

Dem Verbraucher ist es egal. Sonst würden ja nicht ständig die Qualitätsprogramme mit Weide, Auslauf usw. scheitern.
Der besorgte Bürger sieht das natürlich anders. Mit seiner Unterstützung wird die Politik die Landwirtschaft verändern und zum Dank durch Importware für den Verbraucher die Preise unten lassen.
Eine Win-Win Situation. Außer für die Landwirtschaft.
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Lonar » Fr Jul 10, 2020 14:00

Naja wir sind ja auch derbe Blöd und ziemlich festgefahren in Effizienz und Kostendruck. Ich sag mal so der kg Käse kostet wenn ich den bei meiner Molkerei bestelle knapp 4€ kg im Laden nimmt man 8€ kg. Sprich ein Sattelzug Käse umsetzen sind 100.000€ verdient :mrgreen:
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Isarland » Fr Jul 10, 2020 14:45

Lonar hat geschrieben:Naja wir sind ja auch derbe Blöd und ziemlich festgefahren in Effizienz und Kostendruck. Ich sag mal so der kg Käse kostet wenn ich den bei meiner Molkerei bestelle knapp 4€ kg im Laden nimmt man 8€ kg. Sprich ein Sattelzug Käse umsetzen sind 100.000€ verdient :mrgreen:

Jetzt muss ich mal ganz dumm fragen....was isn das fürn Käse? für ein kg Käse werden 1ltr. Milch benötigt. Da braucht man sich nicht wegen des schlechten Milchpreises und der minderwertigen Käsequalität wundern.
Da scheinen hochwertige Rohprodukte zum "Pfennigartikel" verarbeitet zu werden. Brrrr.....
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon Englberger » Fr Jul 10, 2020 15:51

DWEWT hat geschrieben:Doppelte Verneinung! Somit bestätigst du die Bereitschaft zur Mehrausgabe.

Hallo,
die doppelte Verneinung gibt es im bayrischen Schwabenland in einer ganz speziellen Form.
Die früher sehr bekannte Rockgruppe "Schwoassfuss" klärt darüber in einem Song auf.
Beispiele:Der hod no nia nix anders do wia nix gschaffet, oder auch "wer bei dem Wetter ned krank wird is ned gsund.
Soweit zu Eigenarten süddeutscher Ausdrucksweise.
mfG Christian
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Re: Wieder mal "der Bayerische Weg " ein Irrweg?

Beitragvon marius » Fr Jul 10, 2020 16:13

Paule1 hat geschrieben:Wir ältern kennen ihn ja noch den "Bayerischen Weg" der Landwirtschaft, der war jäh zu Ende als der Osten vorgab wie die Landwirtschaft sich in Deutschland zu entwickeln hat.



Naja, im Süden von Bayern bei euch meinten mehrere Betriebe sie müßten auf mehrere tausend Kühe wachsen + zusätzlich Biogas betreiben.
Im Prinzip schon richtig um auf dem harten Weltmarkt in Zukunft mitzuhalten.
Da wird einem nichts geschenkt und die Kosten werden sehr bald deutlich steigen, da hilft nur Wachstum- Stückkostendegression.

Aber die haben die Rechnung ohne den Wirt, bzw Wirte gemacht wenn man das in den Medien verfolgt.

Da waren meherere Behörden, Tierschutzverbände beteiligt und die Bevölkerung wurde zusätzlich regelrecht aufgehetzt.
Soll dort bei diesen Landwirten mehrere unschöne Zwischenfälle gegeben haben.
Fazit :
Diese Zukunftslandwirte in Bayern wurden von Gutmenschen mal so richtig in die Schranken gewiesen und per Vollbremsung ausgebremst. Von denen werden nach den Ereignissen einige vorbestraft sein und dann ists zum Knast ohne Bewährung nur noch ein kurzer Weg. Sowas sägt neben der vielen Arbeit Tag und Nacht an den Nerven. Somit sollte klar sein wo die später landen werden....

Da werden sich Betriebe in Zukunft 5 x überlegen, ob sie groß investieren, oder doch schliessen.

Wobei ich solche Zukunftsbetriebe fördern würde, statt zu schliessen und ruinieren.
Die können mit ihren 1000 oder 2000 Kühen und Biogasanlage die Milch locker für 30 Cent Milchpreis liefern und das bei hoher Qualität.
Werden diese Betriebe geschlossen können wir in Zukunft Nahrungsmittel ohne Standarts auch noch importieren und verkommen völlig zum Importland.
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