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Aktuelle Zeit: Sa Nov 29, 2025 14:48

Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlangen ?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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82 Beiträge • Seite 4 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon MikeW » Di Aug 19, 2025 8:26

So Sachen sind ein heikles Thema, auch da außerlandwirtschaftlich

Aber
z.B. 120 PS Schlepper 90 Eur/h
Vorhaltezeit / Bereitschaftszeit 30,00 Eur weniger also 60,00 Eur/h

Bestandsaufnahme mit Fotodokumentation der Zufahrt
Zeitumfang gemeinsam grob abschätzen
50 % Anzahlung, damit akzeptiert der AG alle Bedingungen
klaren Auftrag mit Haftungsregelung
Alles unterzeichnen lassen.
Beim Zoll die außerlandwirtschaftliche Tätigkeit anzeigen und für den Zeitraum Steuern zahlen.

Dann sollte ein mögliches Risiko von außen minimiert sein.

Grüße
Selbst Denken ist wichtig, ... wichtiger denn je.
MikeW
 
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon Agrohero » Di Aug 19, 2025 15:37

Nick hat geschrieben:Fall 2: Muß ja nicht immer in Euro abgerechnet werden. Evtl hat die Dame ja was anderes zu bieten.
Lebenszeit gegen Lebenszeit wird immer mehr mein Motto bei solchen Sachen. Also wenn du 2 Stunden dafür aufbringen mußtest würde ich das Material realistisch abrechnen und sie kann ja dann dafür mal die Stallfenster säubern oder beim Ernteeinsatz die Verpflegung organisieren oder auch als Fahrer aushelfen je nach Möglickeiten und persönlichen Vorlieben.

mfg


So habe ich es in der Vergangenheit auch immer gesehen aber inzwischen kenne ich die , mit denen so etwas klappt und das sind die wenigsten !
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon Sturmwind42 » Mi Aug 20, 2025 7:11

Agrohero hat geschrieben:So habe ich es in der Vergangenheit auch immer gesehen aber inzwischen kenne ich die , mit denen so etwas klappt und das sind die wenigsten !
Diesen Fall würde ich als äusserst selten einstufen ! Heute mag doch kein Mensch mehr was tun . Und ganz ehrlich , nicht mit jedem der mir sowas anbieten würde , würde ich das machen wollen .
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon Sturmwind42 » So Aug 24, 2025 11:10

Zur Komplettierung :
Ich hab ihn erst überhaupt auf die Idee/Problematik mit der grünen Nummer gebracht .
Jetzt hat er Schiss bekommen und einen Lohnunternehmer beauftragt , explizit mit schwarzer Nummer .
Dabei kann ihm das egal sein, das Stückerl wär ich auch ohne Nummer gefahren -müsste es so sein .
Schade um die Zeit der Besichtigung und das Kopfzerbrechen um den Preis .
Aber so ist das Leben .
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon Sturmwind42 » Di Sep 09, 2025 18:51

Eben mal nen Gelenkbus am Hacken gehabt .
Der unerfahrene Fahrer (evtl gestern noch Esel getrieben ) möchte wenden und fährt zu nah an einer gemauerten Gartensäule vorbei und das mit eingeschlagenem Lenkrad . Der Vorderwagen hat die Säule noch ca 40 cm gestreift ( Streifspuren am Lack und leichte Verformung ) zum Stillstad kam er genau an der Ziehharmonika und beschädigte diese auch .
Also konnte der weder rückwärts noch vorwärts sich befreien (Gelenk ca 30 Grad geknickt ) . Der Werkstattmeister wollte unbedingt den "Anhänger" zur Seite ziehen , was gar nix brachte . Dann so wie von mir vorgeschlagen , mit meinem Seil ( grosser Hacken ) in die Löcher der Felge der Mittelachse angeschlagen , und den "Mittelwagen " von der Säule weg gezogen . Zack war er frei .
Die Ziehharmonika würde 50 K kosten ( wenn es wahr ist ), wobei ich denke die könnte man auch richten .
Achso ja :) , ich wusste was zu verlangen war.
Und ! ich hatte keine Angst was kaputt zu machen , da ich nur auf Weisung des Werkstattleiters agierte und all dies vorher klärte , selber fahren / ziehen wollte er nicht .
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon Landwirt 100 » Di Sep 09, 2025 21:33

Warum so kompliziert? Rechne die Schlepperarbeiten inkl An-und Abfahrten nach Stunden ab. Und ich weiß nicht wie du darauf kommst, dass die Maschinenringsätze zu gering sind? Also die Lohnunternehmer sind sehr oft günstiger als der Maschinenringsatz. Von daher kann er nicht so schlecht sein. Zum zweiten Teil der Bereitschaft würde ich einfach dem halben Stundensatz eines Betriebshelfers nehmen, denn in der Zeit hast ja zu Hause bestimmt noch was anderes was du machen kannst. Und wenn du sagst du hast eigentlich an den Tag besseres zu tun als auf zwei Einsätze zu warten, dann sag dem Bauherren einfach, dass du halt keine Zeit hast.
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon Landwirt 100 » Di Sep 09, 2025 21:42

Du kannst auch wie eine Kranfirma abrechnen. Die sollen dir eine Uhrzeit sagen ab wann du da sein sollst, du stellst dich da hin, machst den Schleppermotor NICHT aus, setzt die Sonnenbrille auf,legst die Füsse hoch, schenkst dir alle halbe Stunden einen Kaffee ein und wartest auf die zwei mal 20 Minuten Arbeitseinsatz, renigst im Anschluss noch deinen Schlepper, fegst ihn von innen aus, schreibst noch vor Ort einen Lieferschein und suchst den Bauherren zum Unterschreiben und erstellst im Anschluss eine Rechnung ab Ankunft Baustelle bis Ende Baustelle zzgl.An - und Abfahrt.
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon Sturmwind42 » Mi Sep 10, 2025 7:33

Landwirt 100 hat geschrieben: Und ich weiß nicht wie du darauf kommst, dass die Maschinenringsätze zu gering sind? Also die Lohnunternehmer sind sehr oft günstiger als der Maschinenringsatz.
Weil der Maschineringsatz von dem ausgeht das die Schlepper und Macheinen sowieso auf dem Betrieb da sind . Diese wurden nicht extra für den Lohneinsatz angeschafft . Das wurde uns in der Ausbildung mehrmals so vermittelt .
Logisch hat man noch was anderes zu tun , aber ich bin doch in meinen Arbeiten eingeschränkt , wenn ich mich für Bereitschaft erkläre . Kann Z b nicht auf weiter entfernte Felder oder andere weitere Besorgungsfahrten machen .
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon Landwirt 100 » Mi Sep 10, 2025 23:17

Dann muss es da regionale Unterschiede geben. Die Lohnunternehmer müssen ja ihre Maschinen extra kaufen und sind nicht sowieso da und trotzdem sind sie alle unter dem MR-Preis und investieren und wachsen und verdienen Geld.
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon T5060 » Mi Sep 10, 2025 23:52

Maschinenringpreise sind Preise für die Verrechnung der Landwirte untereinander und sind Mindestpreise, wenn ein LU ausnahmsweise billiger fährt, auch OK.

Sondereinsätze haben Sonderpreise und sollten hinsichtlich Schadenspotential, Hilfsbereitschaft, Notbedürftigkeit, Preis, Erfolg und Rechtssicherheit vom Unternehmer selbst eingeschätzt werden können.
Wer das nicht kann, soll klar seine Zweifel benennen und es ggf. dann bleiben lassen. Eine klare Regel dafür gibt es nicht. Das ist genauso, wenn du einem eine aufs Maul haust.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon Sturmwind42 » Do Sep 11, 2025 7:03

Landwirt 100 hat geschrieben:Dann muss es da regionale Unterschiede geben. Die Lohnunternehmer müssen ja ihre Maschinen extra kaufen und sind nicht sowieso da und trotzdem sind sie alle unter dem MR-Preis und investieren und wachsen und verdienen Geld.
Ich würde vorschlagen du meldest dich heute mal bei deinem MR und fragst da nach . Glaube nicht das der MR da Unterschiede macht , zumal es einen bundesdeutschen Dachverband MR gibt .
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon meyenburg1975 » Do Sep 11, 2025 11:46

Sturmwind42 hat geschrieben:Weil der Maschineringsatz von dem ausgeht das die Schlepper und Macheinen sowieso auf dem Betrieb da sind . Diese wurden nicht extra für den Lohneinsatz angeschafft . Das wurde uns in der Ausbildung mehrmals so vermittelt .
Logisch hat man noch was anderes zu tun , aber ich bin doch in meinen Arbeiten eingeschränkt , wenn ich mich für Bereitschaft erkläre . Kann Z b nicht auf weiter entfernte Felder oder andere weitere Besorgungsfahrten machen .


Ein solches Rechenexempel ist mir die letzten 35 Jahre nicht über den Weg gelaufen, auch nicht in der Ausbildung und dementsprechend sind hier auch die Sätze beim Maschinenring.
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon 304 » Do Sep 11, 2025 19:00

Landwirt 100 hat geschrieben:Dann muss es da regionale Unterschiede geben. Die Lohnunternehmer müssen ja ihre Maschinen extra kaufen und sind nicht sowieso da und trotzdem sind sie alle unter dem MR-Preis und investieren und wachsen und verdienen Geld.

Alles eine Frage, mit welcher Auslastung und welchen Kosten z.b. für Wartung/Reperatur kalkuliert wird.

Die großen Lohner sind ganzjährig ausgelastet und verfügen über eine eigene Werkstatt. Dementsprechend die Verrechnungssätze am oberen Ende der Fahnenstange.
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon Landwirt 100 » Do Sep 18, 2025 7:42

meyenburg1975 hat geschrieben:
Sturmwind42 hat geschrieben:Weil der Maschineringsatz von dem ausgeht das die Schlepper und Macheinen sowieso auf dem Betrieb da sind . Diese wurden nicht extra für den Lohneinsatz angeschafft . Das wurde uns in der Ausbildung mehrmals so vermittelt .
Logisch hat man noch was anderes zu tun , aber ich bin doch in meinen Arbeiten eingeschränkt , wenn ich mich für Bereitschaft erkläre . Kann Z b nicht auf weiter entfernte Felder oder andere weitere Besorgungsfahrten machen .


Ein solches Rechenexempel ist mir die letzten 35 Jahre nicht über den Weg gelaufen, auch nicht in der Ausbildung und dementsprechend sind hier auch die Sätze beim Maschinenring.


Eben. Natürlich wird in der Maschinenringkalkulation NICHT davon ausgegangen, dass die Maschibe "sowieso" da ist. Das würde ja bedeuten, dass im Maschinenringpreis nur die variablen Kosten enthalten sind.
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Re: Wieviel für diese "Fremddienstleistungen als LW verlange

Beitragvon Sturmwind42 » Sa Okt 18, 2025 7:00

Grad zufällig dran gekommen -- hier glaubte man mir ja nicht , das die Sätze vom MR " nur " für Landwirte untereinander vorgesehen sind . Hier mal ein paar Links mit sonderbaren Bemerkungen am Anfang der Listen :

https://www.landwirtschaftskammer.de/landwirtschaft/beratung/pdf/erfahrungssaetze-wl.pdf
Da steht : Erfahrungssätze für Maschenringarbeiten unter Landwirten :(

weiter steht unter : https://www.maschinenring-traunstein.de/fachinformationen/verrechnungssatzheft_2025.pdf?m=1737466308 Preise gelten nur für die Abrechnung zwischen Landwirten

und hier steht : https://maschinenring-starnberg.de/wp-content/uploads/MR-Verrechnungssaetzeheft-2025.pdf
Verrechnungssätze 2025 für die Landwirtschaft

aber ihr könnt es natürlich trotzdem weiter abstreiten.

edit : https://www.mr-dillingen.de/files/Maschinenring/PDF/Dillingen_Verrechnungssatzheft_A6_DRUCK_pdf.pdf
hier auf der zweiten Seite Punkt 6 lesen !
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