Harald hat geschrieben:Die schaffe ich in der Gerste locker - aber nur, wenn ich die nachwachsenden Steine mitrechne.Stoapfälzer hat geschrieben:Projekt 2014 9to/ha +X Ertrag![]()
(Mit Pflug, schon alleine wegen der Trespenbekämpfung)
Das wäre es mir nicht wert, dass ich allein wegen der Trespenbekämpfung auf einem flachgründigen, steinigen Acker zum Pflug greif. Ich hab auch Äcker, die trespenfrei sind. Dann kommt die Gerste eben dahin.
Ich hab letztes Jahr im Weizen schon ein paar Ar gehabt, die recht stark mit Trespen verseucht waren. Aber nachdem ich bereits sehr früh ein feinkrümeliges Saatbett für die Trespen und das Ausfallgetreide hergerichtet hab, konnte bis zur Saat Ende September schon sehr viel Ungras auflaufen, das ich dann mit 3l Glyphosat abgespritzt hab. Nach der Saat (Stoppelweizen) ist dann natürlich noch mal ne Welle Trespen aufgelaufen, aber die Herbizidbehandlung mit 2,5l Malibu + 60g Attribut im Dreiblattstadium hat recht gut gesessen und war auch gut verträglich. Attribut hat nur leider keine Herbstzulassung, weshalb ich froh bin, dass dieses Jahr aller Voraussicht nach die Mittel Atlas (Syngenta), eine Mischung aus Prosulfocarb (Boxer) + Pyroxsulam (Gräserwirkstoff im Broadway), und Corello D (BASF), eine Mischung aus Pendimethalin (Stomp) + Pyroxsulam (Broadway) zugelassen werden. Wenn man die Trespe frühzeitig im Herbst bekämpft, ist der Wirkungsgrad nämlich deutlich höher als im Frühjahr.
Ich wollte damit nur sagen, dass man nicht zwangsweise auf den liederlichsten Äckern pflügen muss, um ein Trespenproblem wirksam anzugehen.



