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Winterweizen 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Schauerschrauber » Sa Sep 19, 2015 19:13

NobbyNobbs hat geschrieben:Tobak als Hauptsorte


Hallo

wie viel Protein bringt der bei dir im Schnitt ???

Habe ihn heute auch wieder als Hauptsorte beizen lassen - wenn man aber bei gleichem Düngeaufwand bei den A Sorten 50 Cent mehr einstreicht
wäre es evtl. an der Zeit einen Nachfolger mit A Qualität zu suchen !

MfG
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Mad » Sa Sep 19, 2015 19:20

Schauerschrauber hat geschrieben:
NobbyNobbs hat geschrieben:Tobak als Hauptsorte


Hallo

wie viel Protein bringt der bei dir im Schnitt ???

Habe ihn heute auch wieder als Hauptsorte beizen lassen - wenn man aber bei gleichem Düngeaufwand bei den A Sorten 50 Cent mehr einstreicht
wäre es evtl. an der Zeit einen Nachfolger mit A Qualität zu suchen !

MfG


Ich bin zwar nicht gefragt, aber ich antworte dennoch:

Bei mir war er mit 11,6-11,8% in diesem Jahr ganz knapp B-Weizen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Güllepott » Sa Sep 19, 2015 19:21

Hier hat er mit Qualitätsgabe zwischen 12,5 und 13,5 gebracht.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Schauerschrauber » Sa Sep 19, 2015 19:39

Mad hat geschrieben:

Bei mir war er mit 11,6-11,8% in diesem Jahr ganz knapp B-Weizen.


Ja so wars bei mir auch - hatte 11,4-12,1

Potential und Asano lieferten konstant 13,1-13,3
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Mad » Sa Sep 19, 2015 19:44

Schauerschrauber hat geschrieben:Ja so wars bei mir auch - hatte 11,4-12,1

Potential und Asano lieferten konstant 13,1-13,3


Der Meister lag zwischen 14,8 und 15,5%. Aber das war bei dem miesen Ertrag auch zu erwarten.

Der Julius lag immerhin ertraglich drüber und brachte auch noch seine 13,5%.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Schauerschrauber » Sa Sep 19, 2015 20:12

Mad hat geschrieben:

Der Meister lag zwischen 14,8 und 15,5%. Aber das war bei dem miesen Ertrag auch zu erwarten.




Hallo

Das mit den hohen Proteinwerten bei miesem Ertrag wird an anderer Stelle noch deutlicher .

Die Sommergerste Avalon brachte beim Nachbarn 3,2 to/ha mit 13,3% Protein - ich hatte 6,8 to/ha mit 8,8 % :mrgreen: 8)

MfG
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Re: Winterweizen 2015 - Saatgut vorgeschichte

Beitragvon adefrankl » Sa Sep 19, 2015 21:58

Deutz-Fan hat geschrieben:Hallo,
ich möchte hier mal kurz ne allgemeine Frage einwerfen.

Hat der Eiweisgehalt zB. von Weizensaatgut Auswirkungen auf das spätere Leistungspotential?


Nun was den Eisweißgehalt direkt betrifft ist mir nichts bekannt. Aber die Frage ist gar nicht so abwegig wie es vielleicht zunächst scheint.
Nach neueren Erkenntnissen haben nämlich die Umweltbedingungen eines Lebewesens/Pflanze Einfluss darauf welche Gene bei den Nachkommen zur Ausprägung kommen (etwas vereinfacht dargestellt). Genauer beeinflussen die Umweltbedingungen die Methylgruppen an den Erbsträngen (DNS) und das beeinflusst wiederum inwieweit diese Genabschitte gelesen werden können.
Diese Erkenntnisse sind noch relativ neu und das ganze nennt sich Epigenetik.
Demnach ist es durchaus zu erwarten, dass es auch bei gleicher Sorte und sortenreinen Saatgut, einen Unterschied macht, ob dieses auf einen wasserreichen oder Trockenstandort vermehrt wurde (nur als Beispiel. Das dürfte für andere Umweltbedingungen wie Düngung, Krankheitsbefall ... ebenso gelten). Letztere dürfte etwas besser an Trockenheit angepasst sein.
Es ist inzwischen gut gesichert, dass es derartige Effekte gibt. Im Bereich der landwirtschaftlichen Kulturen sind mir aber dazu keine Ergebnisse bekannt.
Es wäre also plausibel, dass es bei den Sortenversuchen einen Unterschied macht, ob das Saatgut einer Sorte aus der Region kommt oder unter anderen Standortverhältnissen erzeugt wurde. Insofern wären Vorteile für regional erzeugtes Saatgut zu erwarten. Bzw. die Bedingungen bei der Saatguterzeugung wären ein weiterer Einflussfaktor neben der eigentlichen Sorte.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Raider » Mo Sep 21, 2015 19:07

HAbe heute mal den Altraps abgespritzt. Wenns mit dem Wetter passt geht es Anfang nächster Woche mit dem grubber durch und dann wird direkt gesät.
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Re: Winterweizen 2015 - Saatgut vorgeschichte

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Sep 21, 2015 19:54

adefrankl hat geschrieben:
Deutz-Fan hat geschrieben:Hallo,
ich möchte hier mal kurz ne allgemeine Frage einwerfen.

Hat der Eiweisgehalt zB. von Weizensaatgut Auswirkungen auf das spätere Leistungspotential?


Nun was den Eisweißgehalt direkt betrifft ist mir nichts bekannt. Aber die Frage ist gar nicht so abwegig wie es vielleicht zunächst scheint.
Nach neueren Erkenntnissen haben nämlich die Umweltbedingungen eines Lebewesens/Pflanze Einfluss darauf welche Gene bei den Nachkommen zur Ausprägung kommen (etwas vereinfacht dargestellt). Genauer beeinflussen die Umweltbedingungen die Methylgruppen an den Erbsträngen (DNS) und das beeinflusst wiederum inwieweit diese Genabschitte gelesen werden können.
Diese Erkenntnisse sind noch relativ neu und das ganze nennt sich Epigenetik.
Demnach ist es durchaus zu erwarten, dass es auch bei gleicher Sorte und sortenreinen Saatgut, einen Unterschied macht, ob dieses auf einen wasserreichen oder Trockenstandort vermehrt wurde (nur als Beispiel. Das dürfte für andere Umweltbedingungen wie Düngung, Krankheitsbefall ... ebenso gelten). Letztere dürfte etwas besser an Trockenheit angepasst sein.
Es ist inzwischen gut gesichert, dass es derartige Effekte gibt. Im Bereich der landwirtschaftlichen Kulturen sind mir aber dazu keine Ergebnisse bekannt.
Es wäre also plausibel, dass es bei den Sortenversuchen einen Unterschied macht, ob das Saatgut einer Sorte aus der Region kommt oder unter anderen Standortverhältnissen erzeugt wurde. Insofern wären Vorteile für regional erzeugtes Saatgut zu erwarten. Bzw. die Bedingungen bei der Saatguterzeugung wären ein weiterer Einflussfaktor neben der eigentlichen Sorte.



Auf jeden Fall ein interessanter Ansatz.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon marius » Mo Sep 21, 2015 20:09

Diese Erkentnisse sind doch nicht neu.
Ein Beispiel : Wenn Z-Saatgut in rauhen Lagen gezüchtet wurde, ist dieses nachgezogene Z-Saatgut winterhärter gegenüber der gleichen Linie, die in milden Lagen gezüchtet wurde.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Mad » Mo Sep 21, 2015 20:55

Richtig, das ist nichts neues.

Einer aus dem Upland hat mal erzählt, dass sie von einer Sorte mindestens 2 mal Nachbau betreiben müssen, bis sie dort "heimisch" ist.

Und wenn man es mal genau betrachtet, war es dieses Jahr kein Wunder, dass der Weizen so massiv unter der Trockenheit gelitten hat, denn letztes Jahr gabs immer ausreichend Wasser.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon adefrankl » Mo Sep 21, 2015 22:39

Mad hat geschrieben:Richtig, das ist nichts neues.

Einer aus dem Upland hat mal erzählt, dass sie von einer Sorte mindestens 2 mal Nachbau betreiben müssen, bis sie dort "heimisch" ist.

Und wenn man es mal genau betrachtet, war es dieses Jahr kein Wunder, dass der Weizen so massiv unter der Trockenheit gelitten hat, denn letztes Jahr gabs immer ausreichend Wasser.


Nun so manchen Praktiker mag das schon lange bekannt sein. Aber spätestens seit der Entdeckung der Gene war die Wissenschaft davon überzeugt, dass es solche Effekte nicht gibt. Insbesondere nicht bei reinerbigen Pflanzen.
So berücksichtigt man derartige Einflussfaktoren aber bisher nicht bei Sortenversuchen. Man hätte dafür auch sehr wahrscheinlich noch nicht einmal ein Konzept (Das soll kein Vorwurf sein sondern nur eine Feststellung)
Übrigens, hier in Mittelfranken hat der Weizen auch schon 2014 unter Trockenheit gelitten. Insofern war er ja dann gut auf 2015 vorbereitet.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Wini » Mo Sep 28, 2015 8:21

Auch bei mir geht heuer wieder Nachbau Elixer an den Start.
Hatte jetzt 2 Jahre Zeit, sich an die Sahara Bedingungen in Franken zu gewöhnen.
Nachbau hat etwa 48g TKG. Sind einige halbe Körner dabei.
Wird wohl erst mal in die Reinigung müssen, dann kann's los gehen.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Markus Deere » Di Sep 29, 2015 6:19

Servus,

ich habe diese Frage zwar schon mal gestellt: Kann man WW nach Kartoffeln anbauen, wenn vor Kartoffeln auch WW war? Weil beizen kann ich das Saatgut ja nicht. (Garten)

Gruß
Markus Deere
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Juwel » Di Sep 29, 2015 13:45

[quote="Markus Deere"]Servus,

ich habe diese Frage zwar schon mal gestellt: Kann man WW nach Kartoffeln anbauen, wenn vor Kartoffeln auch WW war? Weil beizen kann ich das Saatgut ja nicht. (Garten)

Gruß
Markus Deere[/quote]

Warum sollte das nicht gehen, du kannst auch Weizen nach Weizen machen, mit ungebeiztem Saatgut!

Wegen Deinen "paar Hektaren" mach Dir mal keinen Kopf. :D
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