bauer hans hat geschrieben:steel. hat geschrieben:Welfenprinz hat geschrieben:Naja,die erhofften Vorteile der Einzelkornsaat werden seit 30 Jahren immer mal wieder propagiert.
Den Text,den du hier reingestellt hast,konnte man so auch schon anfang der 80er inder top agrar lesen.
Durchgesetzt hat es sich nun mal bis heute nicht.
Die Mehreträge im Schnitt sind unbestritten.
Das es sich nicht durchgesetzt hat liegt daran, dass die meisten Landwirte selber drillen. Und eine teurere Technik rechnet sich bei kleineren und mittleren Betrieben nicht.
Nichts desto trotz bringen die Mehrerteräge bei Weizen ein Plus von über 100 Euro je ha.
Auf der Kostenseite ändert sich, bis auf die teurere Drilltechnik, nichts.
https://www.youtube.com/watch?v=I3I1lUEbe0Q
kannste dir ne maschine ausleihen
8–12 % höhere Erträge
Das unabhängige deutsche Beratungsunternehmen N.U. Agrar beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Einzelkornsaat von Getreide. „Bei Frühsaaten kann man damit rund ein Drittel der Saatstärke einsparen“, erklärt der Geschäftsführer Dr. Hansgeorg Schönberger. Das Problem der Drillsaat sei, dass rund 50 % der ausgesäten Körner zu eng beisammen oder zu weit auseinander liegen. „Die zu weit auseinander liegenden Körner können gar nicht so viel bestocken und die zu eng liegenden Körner bestocken meist gar nicht oder fallen sogar aus“, beschreibt Schönberger das Problem. Mit der Einzelkornsaat schaffe man eine gleichmäßige Längsverteilung und die Bestockung sei damit wesentlich gleichmäßiger. Die Folgen sind stabilere Pflanzen, weniger unterständige Ähren, weniger Halmbruch und eine größere Stressresistenz. Schönberger: „Im Durchschnitt haben wir bei den vereinzelten Weizenbeständen einen Mehrertrag von 8–12 %.“
und in Verbindung Pflug und Frühsaat werden die Probleme nicht lange auf sich warten lassen.
Natürlich sollte man nicht die Reduzierung der Aufwandmengen beim Pflanzenschutz vergessen.
Gegebenenfalls bieten sich auch Mischungen an die in Österreich oder Polen ........

