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Winterweizen 2015

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Ulikum » Mo Aug 24, 2015 12:59

bauer hans hat geschrieben:
steel. hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Naja,die erhofften Vorteile der Einzelkornsaat werden seit 30 Jahren immer mal wieder propagiert.
Den Text,den du hier reingestellt hast,konnte man so auch schon anfang der 80er inder top agrar lesen.
Durchgesetzt hat es sich nun mal bis heute nicht. :)

Die Mehreträge im Schnitt sind unbestritten.
Das es sich nicht durchgesetzt hat liegt daran, dass die meisten Landwirte selber drillen. Und eine teurere Technik rechnet sich bei kleineren und mittleren Betrieben nicht.
Nichts desto trotz bringen die Mehrerteräge bei Weizen ein Plus von über 100 Euro je ha.
Auf der Kostenseite ändert sich, bis auf die teurere Drilltechnik, nichts.

https://www.youtube.com/watch?v=I3I1lUEbe0Q

kannste dir ne maschine ausleihen :mrgreen:



:mrgreen:

8–12 % höhere Erträge
Das unabhängige deutsche Beratungsunternehmen N.U. Agrar beschäftigt sich seit vielen Jahren mit der Einzelkornsaat von Getreide. „Bei Frühsaaten kann man damit rund ein Drittel der Saatstärke einsparen“, erklärt der Geschäftsführer Dr. Hansgeorg Schönberger. Das Problem der Drillsaat sei, dass rund 50 % der ausgesäten Körner zu eng beisammen oder zu weit auseinander liegen. „Die zu weit auseinander liegenden Körner können gar nicht so viel bestocken und die zu eng liegenden Körner bestocken meist gar nicht oder fallen sogar aus“, beschreibt Schönberger das Problem. Mit der Einzelkornsaat schaffe man eine gleichmäßige Längsverteilung und die Bestockung sei damit wesentlich gleichmäßiger. Die Folgen sind stabilere Pflanzen, weniger unterständige Ähren, weniger Halmbruch und eine größere Stressresistenz. Schönberger: „Im Durchschnitt haben wir bei den vereinzelten Weizenbeständen einen Mehrertrag von 8–12 %.“



und in Verbindung Pflug und Frühsaat werden die Probleme nicht lange auf sich warten lassen.
Natürlich sollte man nicht die Reduzierung der Aufwandmengen beim Pflanzenschutz vergessen.
Gegebenenfalls bieten sich auch Mischungen an die in Österreich oder Polen ........
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Welfenprinz » Mo Aug 24, 2015 13:12

Den Schönberger magst du aber so richtig, was? :)
Norden, Süden, Westen, Osten, schöne Welt, doch voller Pfosten.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Mad » Mo Aug 24, 2015 13:42

Welfenprinz hat geschrieben:Den Schönberger magst du aber so richtig, was? :)


Was der Schönberger in Norddeutschland durch seine übertrieben reduzierten Aufwandmengen-Empfehlungen an Resistenzen gefördert hat, sollte ihm niemand verzeihen. Ich bin zumindest gegen seine Empfehlungen resistent.

Leider breitet sich seine Beratung weiter in Richtung Süden aus, was mir regelrecht die Haare zu Berge stehen lässt.

Als würde er von den Grünen gefördert, damit irgendwann der Punkt angelangt ist, an dem man lauthals entgegen gebrüllt bekommt: "Der chemische Pflanzenschutz wurde gegen die Wand gefahren. Es ist Zeit für die Zwangsökologisierung."
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Aug 24, 2015 14:16

Der Schönberger hat zweifelsohne eine Menge auf dem Kasten, setzt sein Wissen aber vielfach einfach falsch ein oder gibt Empfehlungen raus, die eigentlich bei angesprochenem Wissen schwer nachvollziehbar sind.
Ich lese/höre mir seine Sachen immer gerne an. Häufig gibt er mir Denkanstöße oder erinnert mich an Dinge, die ich grade am vergessen war. Man muss aber wirklich ein umfassendes Wissen haben um mit seinen Empfehlungen umgehen zu können. Die spitzfindige Art kommt noch dazu.
Ich gebe Mad recht mit dem was er sagt. Er hat und hier in Deutschland- Experte hin oder her- resistenztechnisch viel Unheil gebracht und diese im großen Stile gefördert.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon julius » Mo Aug 24, 2015 14:26

Ich versteh die Probleme nicht ganz. Wenn ich bei der Einzelkornsaat weder die Aussaatmenge noch den Saattermin verändere, warum sollten sich Resistenzen bilden, die sich sonst nicht bilden ?
Es ändert sich doch nichts außer einer punktgenauen Ablage.

Es sei denn die Aufwandmenge bei Herbiziden wird reduziert, was man nicht tun sollte. Aber das hat wiederum mit Einzelkornsaat nichts zu tun.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon bauer hans » Mo Aug 24, 2015 16:55

Mad hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Den Schönberger magst du aber so richtig, was? :)


Was der Schönberger in Norddeutschland durch seine übertrieben reduzierten Aufwandmengen-Empfehlungen an Resistenzen gefördert hat, sollte ihm niemand verzeihen. Ich bin zumindest gegen seine Empfehlungen resistent.

Leider breitet sich seine Beratung weiter in Richtung Süden aus, was mir regelrecht die Haare zu Berge stehen lässt.

Als würde er von den Grünen gefördert, damit irgendwann der Punkt angelangt ist, an dem man lauthals entgegen gebrüllt bekommt: "Der chemische Pflanzenschutz wurde gegen die Wand gefahren. Es ist Zeit für die Zwangsökologisierung."

ich hatte einen von der truppe zur feldberatung hier und war beeindruckt,hatte absolut nen haufen geld gekostet,pro ha relativ wenig und ja,hat was gebracht...... 8)
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon NobbyNobbs » Mo Aug 24, 2015 17:35

julius hat geschrieben:Ich versteh die Probleme nicht ganz. Wenn ich bei der Einzelkornsaat weder die Aussaatmenge noch den Saattermin verändere, warum sollten sich Resistenzen bilden, die sich sonst nicht bilden ?
Es ändert sich doch nichts außer einer punktgenauen Ablage.

Es sei denn die Aufwandmenge bei Herbiziden wird reduziert, was man nicht tun sollte. Aber das hat wiederum mit Einzelkornsaat nichts zu tun.


Du hast, je nach dem wie du es anstellst, unter Umständen sehr lange bis ins Frühjahr rein, sehr lichte Bestände. Da ist die Konkurrenzkraft dann natürlich deutlich geringer.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Welfenprinz » Mo Aug 24, 2015 18:49

ich hab Schönberger in den 80ern mehr in punkto Bestandesaufbau, Düngung, Aussaatstärke kennen gelernt. Da hat er schon ein paar Türen aufgestossen.
Irgendwo zwischen golisch, Laloux und Schönberger kristallisisert sich der erfolgreiche Weizenanabau heraus. :mrgreen:
Diese masche mit reduzierten Pflanzenschutzmittelgaben mehrmals und so , hat sich hier Anfang /mitte der 90er auch relativ schnell wieder erledigt. wobei ich jetzt gar nicht mal sagen könnte, woher unsere Offizialberatung -PSA und Beratungsringe- ihre entscheidenden Anstösse erhalten hat.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Ulikum » Mo Aug 24, 2015 19:01

Welfenprinz hat geschrieben:Den Schönberger magst du aber so richtig, was? :)


:mrgreen:
sein Fachwissen ist unfangreich, seine Art es weiter zu geben oft spitzfindig und zweideutig .
Und wer dann noch behauptet Erträge über 6 to sind mit Direktsaat auf lange Sicht nicht realisierbar .
Sein Selbstbewusstsein
Ich bin der Herr, Dein Gott. Du sollst keine anderen Goetter haben neben mir
geht gar nicht.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Welfenprinz » Mo Aug 24, 2015 19:10

Auf den DLG Feldtagen stehen die Altäre der diversen Götter ja anschaulich nebeneinander.
Mag sich jeder sein eigenes urteil bilden. :)
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Welfenprinz » Mo Aug 24, 2015 19:34

Ach so, jetzt auch mal von mir n Resümee:
Ich hab zwischen 105 und 110 geerntet, der Asano besser als der Tobak.Der Novembersommerweizen ........... bleibt eben Sommerweizen. knappe 90 dt. Fallzahlen und Proteinwerte passen für die jeweilie Qualitätseinstufung.

Ausserdem von dem Betrieb, der für mich mäht und der, auf dem mein Sohn arbeitet:

Patras und Akteur sowohl von Ertrag als auch Qualitäten durchgefallen.
Elixer und Linus waren in diesen Betrieben die Sorten mit den Spitzenerträgen zwischen 115 und 120 dt/ha. Als hackfruchtweizen, also Mitte Oktober gesät nach Rüben oder Kartoffeln.
Asano und Tobak sind allgemein noch zufriedenstellend, es sieht wohl nicht so aus, dass die generell rausfliegen werden.
Beachtenswert sind Kurt und Matrix.

Komischerweise hab ich noch nix von Reform gehört. kenne ich wohl keinen , der den hatte.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon marius » Mo Aug 24, 2015 19:35

Ulikum hat geschrieben:
Welfenprinz hat geschrieben:Den Schönberger magst du aber so richtig, was? :)


:mrgreen:
sein Fachwissen ist unfangreich, seine Art es weiter zu geben oft spitzfindig und zweideutig .
Und wer dann noch behauptet Erträge über 6 to sind mit Direktsaat auf lange Sicht nicht realisierbar .
Sein Selbstbewusstsein
Ich bin der Herr, Dein Gott. Du sollst keine anderen Goetter haben neben mir
geht gar nicht.


Der Schönberger hat Fachwissen. Vielleicht ist er etwas zu grün angehaucht. Aber wen stört das ? Die Aufwandmengen der Herbizide sind von jedem Hersteller vorgeschrieben. Danach richte ich mich, nicht nach Herrn Schönberger.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Welfenprinz » Mo Aug 24, 2015 19:40

marius hat geschrieben: Die Aufwandmengen der Herbizide sind von jedem Hersteller vorgeschrieben. Danach richte ich mich, r.


du hast aber viel Geld. :)

Das war das erste was ich auf der Lehrstelle eingetrichtert bekam. "Nur dumme Bauern machen das was der hersteller auf den Düngesack/PS-Kanister schreibt". :mrgreen:
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon marius » Mo Aug 24, 2015 20:10

Welfenprinz hat geschrieben:
marius hat geschrieben: Die Aufwandmengen der Herbizide sind von jedem Hersteller vorgeschrieben. Danach richte ich mich, r.


du hast aber viel Geld. :)

Das war das erste was ich auf der Lehrstelle eingetrichtert bekam. "Nur dumme Bauern machen das was der hersteller auf den Düngesack/PS-Kanister schreibt". :mrgreen:


Jetzt weiß ich endlich woher die Resistenzen kommen.
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Re: Winterweizen 2015

Beitragvon Welfenprinz » Mo Aug 24, 2015 20:19

:?
die Aufwandmengen, die die hersteller angeben, sind den prüf- und Zulassungsbestimmungen und -bedingungen geschuldet.
wo eben nicht von bestimmten Spezial oder Optimalkonstellationen ausgegangen wird, sondern eine Wirkungssicherheit über mehrere Szenarien und Zustände erreicht werden muss.Für den jeweiligen Einzelfall im grossen und ganzen unbrauchbar.

Ich glaube das gute alte IPU wird mit 2,5 l /ha angegeben, richtig??
Wenn du die, zugegebenermassen seltene , Konstellation von w-Getreide im 1-Blattstadium , trockener Kultur und feuchtem Boden hast, kommst du auch mit 0,8 hin.
Wer deswegen dann immer 0,8 spritzt , erzeugt natürlich Resistenzen, das ist klar.
Bisschen hingucken und nachdenken gehört schon dazu.

Mal davon abgesehen, dass zur Resistenzentwicklung noch ein paar mehr Aspekte gehören.Die dauernde Anwendung eines Wirkstoffs ohne Wechsel oder mischung spielt da wohl eine wesentlich grössere Rolle als die Aufwandmenge.
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