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Wo sind die Bienen?

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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71 Beiträge • Seite 3 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Re: Wo sind die Bienen?

Beitragvon Cairon » So Apr 29, 2012 8:36

tyr hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:Ich frage mich auch, warum Imker für ihre Tiere keine entsprechenden Futterflächen nachweisen müssen.
Wenn ich in der Landwirtschaft Tiere halte, muss ich Fläche nachweisen um nicht gewerblich zu werden und meine Gülleverwertung nachzuweisen.


Weil Bienen Wildtiere sind, und auch natürlich vorkommen sollten. Das heute keine ausgewilderten Völker mehr einen Winter überleben ist traurig genug. Der Imker tut eigendlich nichts anderes, als den normalerweise natürlich vorkommenen Tieren eine Behausung anzubieten, die sie annnehmen, oder eben auch nicht. Bienen sind nicht eingesperrt, die können durchaus weg, machen die auch, wenn ihnen was nicht paßt.


Schweine und Rinder waren auch mal reine Wildtiere. Schweine sind ja auch immer noch genug in der Wildnis unterwegs. Der Menschen hat diese Tier domestiziert, wenn sie wirklich weg wollen können sie das aber immer noch, siehe Kuh Yvonne. Ich sehe da keinen Unterschied zwischen Bienen und anderen Haustieren. Und da Du ja selber geschrieben hast, dass in diesem Bereich gezüchtet wird, sind es keine einfachen Wildtiere mehr.

Cairon hat geschrieben:Wenn Imker Bienen halten, lassen sie diese oftmals auf fremden Beständen weiden. Nicht selten fliegen die Bienen ungefragt in Bestände.


Ich denke, mit einem bißchen Nachdenken, kommst Du selber drauf, das Du Unsinn verzappst.
[/quote]

Natürlich kann man diese Aussage nicht direkt auf die Bienen beziehen, sondern auf die Imker. Als wir noch Raps anbauten, tauchten immer wieder Imker auf und stellten ihre Völker direkt an unseren Schlägen auf. Fragen konnten diese Imker nicht, nur schreien wenn wir mit der Spritze kamen. Wir haben diesen Leuten dann ausdrücklich das aufstellen ihrer Völker an unseren Feldern untersagt, was nur dazu führte, dass die die Völker in den Wallhecken versteckten und sie tarnten. Auch wenn die Bienen eine Bestäubungsleistung bringen darf mir keiner seine Wohltat aufzwingen, und schon gar nicht wenn ich es ihm ausdrücklich untersagt habe. Die Imker hier fuhren durchs Feld stellten ihre Völker hin wo es ihnen passte und fragten nie. In der festen Überzeugung etwas gutes zu tun, musste sich jeder ihrer Meinung nach unterordnen. Das war einer der Gründe den Rapsanbau einzustellen, ich hatte einfach keine Lust mehr mich ständig von diesen Menschen anpflaumen zu lassen. Es reichte schon wenn ich mit Herbiziden fürs Getreide an meinen Rapsschlägen vorbei gefahren bin und sie es mitbekamen sprangen sie wie die Ampelmännchen. Hätte man höflich gefragt und möglicherweise mal ein kleines Gals Hönig vorbei gebracht wäre eine Zusammenarbeit sicher möglich gewesen. Man hätte Telefonnummer austauschen können und Insektizidmaßennahmen hätte man absprechen können, aber der der selbstherrlichen Art, die diese Menschen an den Tag legten war bei mir kein Verständnis mehr. Ich sehe das nicht als Unsinn. Und hie rim Forum haben wir doch unseren Fri-dolin, ist der nicht das beste Beispiel?

Cairon hat geschrieben:Wäre es nicht sinnvoll Imker zu verpflichten pro Volk eine gewissen Fläche als Bienenweide nachzuweisen um sicher zustellen, dass die Bienen genug Nahrung finden? Mit welchem Recht wird von den Imkern gefordert, dass man ihnen kostenlos Bäume und Felder zur Verfügung stellt?


tyr hat geschrieben:Wer hat denn die Bäume gefällt, und die Natur ausgeräumt? Bienen sind immer noch Wildtiere :wink:


Wenn ein Mensch sie hält sind sie eben keine reinen Wildtiere mehr und dieses Argument ist ja nun totaler Quatsch. Dann müsstet du ja die gesamte menschliche Zivilisation abschaffen und den Tieren ihre gesamte Natur zurück geben, aber ich verzapfe Unsinn, ja klar.


Cairon hat geschrieben: Auch wenn die Bienen Nutzen bringen, kann sich der Imker in diesem Bereich auf keine rechte berufen. Legt der Imker eigene Bienenweiden in der Nähe seiner Völker an, hat er Einfluss auf die Zusammensetzung seinen Honigs und kann sicher sein, dass auf seinen Flächen keine PSM eingesetzt werden. Auf seiner Weide ist er sein eigener Herr und sichert so seinen Bienen das überleben. Als Bienenweide würde sich eine Mischung aus Obstbäumen und speziellen Saatmischungen anbieten. Und selbst wenn einige Bienen auf fremde Flächen ausweichen wäre die eigene Weide eine Sicherung des Bestandes, wenn es dann wirklich alles nur an den PSM liegt.


Ohne Bienen wird mittelfristig die Landwirtschft nicht überleben, und damit nicht wir Mensch. Die Bienen sind eine der Hauptgrundlagen zur Bestäubung aller möglichen Pflanzen, deren Überleben sich zwar meist nur Mittelbar auf die Intensivlandwirtschft auswirkt...aber eben auswirkt. :wink:[/quote]

Es gibt auch genug Pflanzen die durch Wind bestäubt werden und im Notfall finden wir eine technische Lösung. Es mag ja sein, dass die Bestäubung dann teurer wird, aber der Mensch wird auch ohne Bienen nicht aussterben, dass ist ein Torschlagargument der Imker-Lobby.

meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo

was bin ich doch für ein egoistischens Schwein! :mrgreen:

Ich will unverschämterweise, dass es genügend Bienen, Hummeln und sonstiges Getier gibt, die für die Befruchtung meiner Obstbäume sorgen. Deshalb will ich, dass alle menschengemachten Einflüsse auf die Bienengesundheit so weit wie möglich reduziert werden. Und wenn es eben gegen bestimmte PSM einen wissenschaftlich begründeten Verdacht gibt, dass diese schädlich sein könnten, dann gehört die Anwendung bis zum Beweis des Gegenteils verboten!

So einfach könnte das sein. Aber es scheint, dass es für die Industrie ein Recht auf maximalen Gewinn gibt. (Genau wie es Nötigung ist, wenn jemand durch Nicht-Ausreizen der maximalen Geschwindigkeit die gezwungenermaßen knapp hinter ihm Fahrenden behindert)

Ich bin einfach ein egoistischen Schwein, das nicht einsieht, dass es für die Freiheit Anderer zurückstehen muss und Platz machen soll.

Gruß
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Re: Wo sind die Bienen?

Beitragvon Cairon » So Apr 29, 2012 8:45

tyr hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:Ich frage mich auch, warum Imker für ihre Tiere keine entsprechenden Futterflächen nachweisen müssen.
Wenn ich in der Landwirtschaft Tiere halte, muss ich Fläche nachweisen um nicht gewerblich zu werden und meine Gülleverwertung nachzuweisen.


Weil Bienen Wildtiere sind, und auch natürlich vorkommen sollten. Das heute keine ausgewilderten Völker mehr einen Winter überleben ist traurig genug. Der Imker tut eigendlich nichts anderes, als den normalerweise natürlich vorkommenen Tieren eine Behausung anzubieten, die sie annnehmen, oder eben auch nicht. Bienen sind nicht eingesperrt, die können durchaus weg, machen die auch, wenn ihnen was nicht paßt.


Schweine und Rinder waren auch mal reine Wildtiere. Schweine sind ja auch immer noch genug in der Wildnis unterwegs. Der Menschen hat diese Tier domestiziert, wenn sie wirklich weg wollen können sie das aber immer noch, siehe Kuh Yvonne. Ich sehe da keinen Unterschied zwischen Bienen und anderen Haustieren. Und da Du ja selber geschrieben hast, dass in diesem Bereich gezüchtet wird, sind es keine einfachen Wildtiere mehr.

tyr hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:Wenn Imker Bienen halten, lassen sie diese oftmals auf fremden Beständen weiden. Nicht selten fliegen die Bienen ungefragt in Bestände.


Ich denke, mit einem bißchen Nachdenken, kommst Du selber drauf, das Du Unsinn verzappst.


Natürlich kann man diese Aussage nicht direkt auf die Bienen beziehen, sondern auf die Imker. Als wir noch Raps anbauten, tauchten immer wieder Imker auf und stellten ihre Völker direkt an unseren Schlägen auf. Fragen konnten diese Imker nicht, nur schreien wenn wir mit der Spritze kamen. Wir haben diesen Leuten dann ausdrücklich das aufstellen ihrer Völker an unseren Feldern untersagt, was nur dazu führte, dass die die Völker in den Wallhecken versteckten und sie tarnten. Auch wenn die Bienen eine Bestäubungsleistung bringen darf mir keiner seine Wohltat aufzwingen, und schon gar nicht wenn ich es ihm ausdrücklich untersagt habe. Die Imker hier fuhren durchs Feld stellten ihre Völker hin wo es ihnen passte und fragten nie. In der festen Überzeugung etwas gutes zu tun, musste sich jeder ihrer Meinung nach unterordnen. Das war einer der Gründe den Rapsanbau einzustellen, ich hatte einfach keine Lust mehr mich ständig von diesen Menschen anpflaumen zu lassen. Es reichte schon wenn ich mit Herbiziden fürs Getreide an meinen Rapsschlägen vorbei gefahren bin und sie es mitbekamen sprangen sie wie die Ampelmännchen. Hätte man höflich gefragt und möglicherweise mal ein kleines Gals Hönig vorbei gebracht wäre eine Zusammenarbeit sicher möglich gewesen. Man hätte Telefonnummer austauschen können und Insektizidmaßennahmen hätte man absprechen können, aber der der selbstherrlichen Art, die diese Menschen an den Tag legten war bei mir kein Verständnis mehr. Ich sehe das nicht als Unsinn. Und hie rim Forum haben wir doch unseren Fri-dolin, ist der nicht das beste Beispiel?

tyr hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:Wäre es nicht sinnvoll Imker zu verpflichten pro Volk eine gewissen Fläche als Bienenweide nachzuweisen um sicher zustellen, dass die Bienen genug Nahrung finden? Mit welchem Recht wird von den Imkern gefordert, dass man ihnen kostenlos Bäume und Felder zur Verfügung stellt?


tyr hat geschrieben:Wer hat denn die Bäume gefällt, und die Natur ausgeräumt? Bienen sind immer noch Wildtiere :wink:


Wenn ein Mensch sie hält sind sie eben keine reinen Wildtiere mehr und dieses Argument ist ja nun totaler Quatsch. Dann müsstet du ja die gesamte menschliche Zivilisation abschaffen und den Tieren ihre gesamte Natur zurück geben, aber ich verzapfe Unsinn, ja klar.

tyr hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben: Auch wenn die Bienen Nutzen bringen, kann sich der Imker in diesem Bereich auf keine rechte berufen. Legt der Imker eigene Bienenweiden in der Nähe seiner Völker an, hat er Einfluss auf die Zusammensetzung seinen Honigs und kann sicher sein, dass auf seinen Flächen keine PSM eingesetzt werden. Auf seiner Weide ist er sein eigener Herr und sichert so seinen Bienen das überleben. Als Bienenweide würde sich eine Mischung aus Obstbäumen und speziellen Saatmischungen anbieten. Und selbst wenn einige Bienen auf fremde Flächen ausweichen wäre die eigene Weide eine Sicherung des Bestandes, wenn es dann wirklich alles nur an den PSM liegt.


Ohne Bienen wird mittelfristig die Landwirtschft nicht überleben, und damit nicht wir Mensch. Die Bienen sind eine der Hauptgrundlagen zur Bestäubung aller möglichen Pflanzen, deren Überleben sich zwar meist nur Mittelbar auf die Intensivlandwirtschft auswirkt...aber eben auswirkt. :wink:


Es gibt auch genug Pflanzen die durch Wind bestäubt werden und im Notfall finden wir eine technische Lösung. Es mag ja sein, dass die Bestäubung dann teurer wird, aber der Mensch wird auch ohne Bienen nicht aussterben, dass ist ein Torschlagargument der Imker-Lobby.

meyer wie mueller hat geschrieben:Hallo

was bin ich doch für ein egoistischens Schwein! :mrgreen:

Ich will unverschämterweise, dass es genügend Bienen, Hummeln und sonstiges Getier gibt, die für die Befruchtung meiner Obstbäume sorgen. Deshalb will ich, dass alle menschengemachten Einflüsse auf die Bienengesundheit so weit wie möglich reduziert werden. Und wenn es eben gegen bestimmte PSM einen wissenschaftlich begründeten Verdacht gibt, dass diese schädlich sein könnten, dann gehört die Anwendung bis zum Beweis des Gegenteils verboten!

So einfach könnte das sein. Aber es scheint, dass es für die Industrie ein Recht auf maximalen Gewinn gibt. (Genau wie es Nötigung ist, wenn jemand durch Nicht-Ausreizen der maximalen Geschwindigkeit die gezwungenermaßen knapp hinter ihm Fahrenden behindert)

Ich bin einfach ein egoistischen Schwein, das nicht einsieht, dass es für die Freiheit Anderer zurückstehen muss und Platz machen soll.

Gruß


Die Pflanzenschutzmittel werden entsprechen geprüft und zugelassen und entsprechen den rechtlichen Bestimmungen. Würde man Deinem Vorschlag folgen und bei jedem "wissenschaftlichen" Verdacht sofort die Zulassung aussetzen, würden PSM-Gegner sich darauf konzentrieren Wissenschaftler zu beauftragen die Verdachtsfälle schaffen. PSM würden unter Generalverdacht gestellt und das Mittel, das dem Bienenschutz dienen sollte wird zur universellen Waffe der Öko-Lobby. Die Prüfungen durch die offiziellen Zulassungsstellen sind vollkommen ausreichend.
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Re: Wo sind die Bienen?

Beitragvon meyer wie mueller » So Apr 29, 2012 9:12

Hallo

[b]wissenschaftlich begründeter Verdacht[/b], heißt nicht, dass ein sogenannter "Experte" sagt, da könnte was nicht in Ordnung sein. Wissenschaftlich begründet setzt immer eine Publikation in anerkannten wissenschaftlichen Fach-Zeitschriften (http://de.wikipedia.org/wiki/Wissenscha ... eitschrift) voraus. Die Publikationen werden vorher im [u]Peer-Review-Verfahren [/u]durch verschiedene Fachleute des selben Fachgebiets beurteilt und nur dann publiziert, wenn die Arbeit strengen Regeln entspricht.

Nein: PM, GEO, Natur, Spektrum der Wissenschaft, Spiegel, Stern, Focus, Agrarwelt, Imkerfreund, Allgemeine Deutsche Imkerzeitung , etc., sind KEINE wissenschaftlichen Publikationsorgane. Auch die Hauszeitschriften von Bayer, Monsanto, Hoechst etc. gehören nicht in die Kategorie "wissenschaftlich". Die sind eher der Sparte "Unterhaltungs-Printmedien" zuzuordnen.

Somit braucht keiner Angst haben, dass die Anwendung von PSM durch Interessengruppen aus der Naturromantiker-Ecke so einfach unterbunden werden könnte.

Gruß
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Re: Wo sind die Bienen?

Beitragvon Cairon » So Apr 29, 2012 10:25

tyr hat geschrieben:Diese, mit denen wir heute arbeiten nicht mehr. Die Biene, mit der wir heute arbeiten, ist immer noch ein Wildtier.


Und wie kommst Du zu dieser definition?

tyr hat geschrieben:Natürlich darfst Du das aufstellen deer beuten auf Deinem Grund untersagen. Das Tarnen hat aber eher was mit dem Diebstahl zu tun.


Seltsam nur, dass das Tarnen erst begann, nach dem ich ein verbot ausgesprochen hatte. Und es fand weiter auf meinem Grund und Boden statt, nach dem Motto der dumme Bauer merkt das gar nicht. Selbstherrlich bis zum geht nicht mehr, wir sind die guten Imker, wir dürfen alles zum Segen der Natur. Ich habe nichts gegen Bienen, ich habe etwas gegen das Verhalten der Imker hier.

tyr hat geschrieben:Diese Diskussion ist unsinnig, genauso kannst Du verlangen, das Wind und Regen nur nach Deinem Wunsch agieren. Kopfschüttel, ich hab die doch bei weitem intelligenter eingeschätzt, als solche Dummheiten zu verbreiten.


Oben schreibst Du ich habe das Recht Imker von meinem Grund und Boden zu verweisen, auf der anderen Seite stellst Du sie als Naturgegebenheit da, da widersprichst Du Dir doch selber. Das Feld gehört mir, und wenn ich es ihm untersage hat da keiner seine Bienen rein zuschicken. Wenn man den Kasten so aufstellt, dass sie direkt in die Fläche fliegen, ist das Vorsatz. Er hätte ja seine Bienen nehmen können und sie in einen anderen Ort bringen. das wäre zu mindest höflich gewesen. Nur waren wir zur der zeit die letzten die noch Raps auf unserer Geest hatten und man hätte ja 10 km weiter fahren müssen, also setzt man sich über den Eigentümer hinweg und macht sein Ding, schließlich hat man das gleiche Recht wie Wind und Regen.

tyr hat geschrieben:Wenn das wirklich der Grund war(was ich Dir nicht glaube) solltest Du vielleicht an einen Berufswechsel nachdenken. Am besten irgendwo im Archivkeller^^. Wenn ich alles aufhören würde, nur weil jemand einen Zwergenaufstand vorführt, dürfte man gar nichts mehr.
Und es wäre besser gewesen, mal einen Plausch mit den anerkannten Rapszüchtern zu halten.....der ihre Ernteprognosen beruhen nämlich signifikant auf einem Mix aus Wind UND Bienenbestäubung.
Durch die Bienenbestäubung steigt nachweißlich die Zahl der Körner pro Schote, und deren Ölgehalt.
Genauso wie beim Apfelbaum die Menge des Fruchtfleisches um den Kern. Das sind keine Aussagen irgendwelcher spinnierten Graswurzelaktivisten, sondern konventioneller, hochprofessioneller Züchter.


Lies mal richtig: Einer der Gründe. Mais bringt hier mehr DB als Raps und wenn Du so willst war es ein Nebeneffekt die Imker endlich los zu sein. Darüber habe ich mich aber nicht minder gefreut. Und welche Job ich mir suche musst Du schon mir überlassen. Ich sage ja auch nicht, dass Du Dich mal bei der Unteren Naturschutzbehörde bewerben solltest. Und wie weit ich fähig bin Raps anzubauen kannst Du auf die Entfernung gar nicht beurteilen und mit wem ich über welche Sachverhalte spreche ist immer noch meine Sache. Oder hast Du überhaupt irgendeine Vorstellung mit wem ich in Kontakt stehe, falls ja, dann liste es hier doch mal kurz auf. Falls nicht, dann halte Dich aus meine Kommunikation raus.

tyr hat geschrieben:Das wäre eine Möglichkeit, allerdings wirst Du dem Imker als Gegenleistung ja auch kein Spanferkel schenken. Der Imker lebt fast ausschließlich von dem Produkt Honig.
So wie Du von der Menge und Qualität der, z.B., Rapsernte. Zumahl Du mit den Bienen, die Dir die Betaübungsleistung erbringen, keinerlei Arbeit oder Ärger hast, die Spritzmittelwahl ist vorgegeben, und man spritzt prinzipell nicht in die offene Blüte, nicht nur der Bienen wegen!
Und mit einer bißchen ausgewogeneren Fruchtfolge, und einer vernünftigen Bodenbearbeitung, läßt sich viel Krankheits-, und Schädlingsdruck von vornerein nehmen. Das richtet sich nicht an Dich persönlich, aber an die reinen Raps-Getreide-Raps- Getreide anbauer, so wie hier in der Gegend viele Bodenausbeuter verfahren. Als Bauern kann man solche Leute nicht bezeichnen, ehern Gierig.... Bauern pflegen den Boden ihrer Väter, und beuten sie nicht nur aus.... aber das ist ein anderes Thema.


Da haben wir wieder den Punkt: Ich bin Imker, ich darf alles!!! Ich wollte ja gar keinen Honig, ich wollte das dieser Mensch mich einfach mal höflich fragt. Und auch wenn es gut für meinen Raps ist kann er fragen, war immer noch mein Raps. Mit den Bienen hatte0 ich keinen Ärger, sondern mit dem Imker. Aber das scheinst Du ja nicht zu begreifen, auch Imker haben sich an Eigentumsverhältnisse zu halten und sind keine gottgegebene Naturgewalt. meine Flächen gehören mir und wenn jemand etwas auf meinen Flächen veranstalten will, dann hat er zu fragen.

tyr hat geschrieben:Das ist nur purer Unfug. In einer einigermaßen intakten Umwelt finden Bienen genug Nahrung, zum Vorteil aller. Genauso wie die Vögel, das viebeinige Wild und all die anderen Lebewesen, den es heute ja auch nicht besser geht, einschl. uns selbst.
Interessanterweise war das Bienenhalten selbst unter DDR- Landwirtschft leichter, die ja nun wirklich kein Beispiel für Umweltfreundlichkeit war. Nur einige Sachen waren anders...... die Pflanzenvielfalt auf den Feldern war definitiv größer. Die Fruchtfolgen ausgeweiteter, einschl. Futterbau, Leguminosenanbau, Zwischenfrüchten usw. Es ist keiner auf die dämliche Idee gekommen Feldraine zu überflügen und jede noch so miese Ecke umzubrechen, nur weil es dann mehr Subs gibt.
Das alles, in Verbindung mit immer hochwirksameren PSM UND der eingeschleppten Verroamilbe seh ich als Hauptgrund für die Probleme der Biene, ohne natürlich den wissenschftlichen Beweis antreten zu können.
Aber, es ist bezeichnend, in den Gegenden wo noch eine rel. kleinstruktuierte, vielkfältigere Landschaft existiert, wie in Teilen Bayerns z.B...oder in Teilen Frankreichs, in Polen..... haben die Imker wesendlich weniger Probleme mit ihren Bienen.


In öffentlichen Parks könnte man sicher im Sommer auch ein paar Rinder weiden, ist da genug Gras da und Rasenmähen muss man dann auch nicht mehr. Ich werde da morgen gleich ein paar Rindern anpflocken. In der DDR war man ja auch nicht an die Betriebswirtschaft gebunden, da machte man was im Plan stand und wenn es so gut war, warum sind sie dann in die Pleite gegangen. Ich habe kurz nach der Wende in der ehem. DDR gearbeitet, Umweltbewusstsein habe ich da nur wenig gesehen. Allein das ganze Bindegarn, dass ich regelmäßig aus dem Maschinen schneiden musste und der ganze Müll in der Feldmark.

tyr hat geschrieben:Wenn sie so weiter macht schafft sie sich aus selbst ab, wir sind nur ein Teil der Natur....die Natur braucht uns nicht, die Welt dreht sich auch ohne uns....


Die Welt wird sich auch ohne Bienen weiter drehen.

tyr hat geschrieben:Der Imker kann keine Bienenweiden in ausreichender größe Anlegen, Landbesitz ist, wie Du weißt, verteilt.
Das ist allerdings auch nicht das Ziel, wie oben beschrieben.


Und da die Imker kein Land besitzen sind sie berechtige ohne zu fragen am Eigentum anderer zu partizipieren?
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Re: Wo sind die Bienen?

Beitragvon Fassi » So Apr 29, 2012 10:54

Und hie rim Forum haben wir doch unseren Fri-dolin, ist der nicht das beste Beispiel?


Da Du einen Extremimker als Beispiel nimmst, darf ich also auch davon ausgehen, dass du (da CDUler) Deine Abschlußarbeiten auch nicht selbst geschrieben hast und einige schwarze Konten für Deine Gemeindearbeiten hast? Ist da ja auch schon mal vorgekommen.

Bei einem durchschnittlichen Flugradius von 7-10km und der genetischen Programmierung auf Massentrachten(=blüten), wie willst Du da Bienen vom besuchen Deiner Felder abhalten? Darf da also keiner in dem Radius mehr Bienen halten? Also könnte ich ja auch verlangen, wenn ich keinen Rapshonig haben will (die Bienen stehen auf meinem Grund und im Flugradius sind auch Eigentumsflächen mit entsprechenden Trachtpflanzen und Extensivgrünland), dass im Flugradius keiner mehr Raps anpflanzt oder seine Flächen wirksam vor Bienenflug schützt. Damit meine Bienen halt auch nur zu meinen Flächen und den letzten Obstplantagen fliegen (da hat sich übrigens noch keiner drüber beschwert oder wollte das mechanisch machen).

Wie gesagt, jeder pflegt so seine Feindbilder. Und was des Schimmels Reiter sind bei Dir halt die Imker.

Die Welt wird sich auch ohne Bienen weiter drehen.


Drehen ja, aber das macht sie auch ohne Ackerbau, ohne Menschen usw. Sie ändert dann halt nur mal wieder ihr Ökosystem.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Wo sind die Bienen?

Beitragvon SHierling » So Apr 29, 2012 11:04

Der Imker kann keine Bienenweiden in ausreichender größe Anlegen,

Klar kann er. Es steht jedem Imker frei, sich ausreichend Flächen anzuschaffen, und die dann auch so zu bestellen, wie er es für seine Bienen benötigt, er braucht nicht mal Freiwirtschaft dazu.


Drehen ja, aber das macht sie auch ohne Ackerbau, ohne Menschen usw. Sie ändert dann halt nur mal wieder ihr Ökosystem.

Es gibt ganze Kontinente, in denen jahrhundertelang ohne nutzbare Honigbienen Ackerbau und Obstbau betrieben wurde, die Bienen sind nur zum Zwecke der ErtragsSTEIGERUNG eingeführt worden. Sowie es sich um anderes als Bienen dreht, wird das auch gern als "Profitgier" bezeichnet.

Nicht falsch verstehen, ich hab nichts gegen Bienen - aber ich möchte auch nicht wieder zu Zeiten zurückkehren, in denen jedes Jahr Menschen an verschimmelten und verpilzten Pflanzen krepiert sind. Und es nutzt niemandem etwas, wenn man sich die höhere Ernte beim Obst und beim Raps (wo die Ertragssteigerung eh nicht groß ist) mit folgenden Mißernten durch Kartoffel-, Mais- und Getreideschädlinge erkauft. Bienen sind schön, aber kein Ersatz für Insektizide.
Zuletzt geändert von SHierling am So Apr 29, 2012 11:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wo sind die Bienen?

Beitragvon Fassi » So Apr 29, 2012 11:54

Hab ich ja auch nichts dagegen. Warum auch, ich weiß ja auch, dass die meisten der PSM, sachgemäß angewendet, den Bienen keinen Schaden zufügen. Wie gesagt, Luftlinie 50m von meinem Bienenstand ist die erste Kirschenplantage, wo auch regelmäßig PSM ausgebracht werden. An meinen Bienen hab ich das noch nicht gemerkt.

Es gibt ganze Kontinente, in denen jahrhundertelang ohne nutzbare Honigbienen Ackerbau und Obstbau betrieben wurde


Dafür aber andere Bestäuber, wobei da auch nur Amerika oder Australien in Frage kommen (letztere haben soweit ich weiß weder Ackerbau noch Obstbau betrieben, ehe die Europäer aufgetaucht sind). In Europa, Asien und Afrika gibt es Apis- und auch andere Bienenarten. Und gerade unser europäisches Ökosystem ist auf die Bienenartigen als Bestäuber angewiesen und wie tyr schon sagte, nicht wenige Pflanzen auf die Honigbiene, weil sie halt Blütentreu ist. Dh im Gegensatz zu Hummeln oder Wildbienen fliegt sie immer dieselben Blüten an, bis sie diese "abgeerntet" hat. Nicht umsonst arbeiten viele der Pflanzen, die auf Hummel oder die sog. Wildbienen angewiesen sind mit Mimikry. Eben weil diese Bienen nicht von sich aus blütensteht sind. Also ganz so nutzlos und fürs europäische Ökosystem unbedeutend sind Bienen nicht.

Gruß
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Re: Wo sind die Bienen?

Beitragvon Cairon » So Apr 29, 2012 12:08

Fassi hat geschrieben:
Und hie rim Forum haben wir doch unseren Fri-dolin, ist der nicht das beste Beispiel?


Da Du einen Extremimker als Beispiel nimmst, darf ich also auch davon ausgehen, dass du (da CDUler) Deine Abschlußarbeiten auch nicht selbst geschrieben hast und einige schwarze Konten für Deine Gemeindearbeiten hast? Ist da ja auch schon mal vorgekommen.

Bei einem durchschnittlichen Flugradius von 7-10km und der genetischen Programmierung auf Massentrachten(=blüten), wie willst Du da Bienen vom besuchen Deiner Felder abhalten? Darf da also keiner in dem Radius mehr Bienen halten? Also könnte ich ja auch verlangen, wenn ich keinen Rapshonig haben will (die Bienen stehen auf meinem Grund und im Flugradius sind auch Eigentumsflächen mit entsprechenden Trachtpflanzen und Extensivgrünland), dass im Flugradius keiner mehr Raps anpflanzt oder seine Flächen wirksam vor Bienenflug schützt. Damit meine Bienen halt auch nur zu meinen Flächen und den letzten Obstplantagen fliegen (da hat sich übrigens noch keiner drüber beschwert oder wollte das mechanisch machen).

Wie gesagt, jeder pflegt so seine Feindbilder. Und was des Schimmels Reiter sind bei Dir halt die Imker.

Die Welt wird sich auch ohne Bienen weiter drehen.


Drehen ja, aber das macht sie auch ohne Ackerbau, ohne Menschen usw. Sie ändert dann halt nur mal wieder ihr Ökosystem.
Gruß


Ich denke manche hier wollen es einfach nicht verstehen. Ich habe absolut nichts gegen Bienen auf meinen Grundstücken, sollen sie doch sammeln soviel sie wollen. Inzwischen betrifft mich das Problem ja auch nicht mehr, da ich keinen Raps mehr anbaue. Das Problem bestand nicht mit den Bienen, sondern mit den Imkern. Die Imker mit denen ich hier zu tun hatte, kommen Fri-dolin vom verhalten her schon recht nahe, was nicht heißen soll das alle Imker so sind. Wenn jemand seine Bienen an meine Schläge stellt, ohne mich zu fragen und mich fast anspringt wenn ich mit der Spritze unterwegs bin, auch wenn nicht mal Insektizid drin ist, wie soll ich da reagieren. Bei den Imkern mit denen ich bisher zu tun hatte fehlte es einfach an der angemessenen Höflichkeit. Einfach mal fragen und sich einsichtig für die belange der Eigentümer zeigen, dann wäre es ein ganz anderes Klima gewesen. Aber in der Zeit, als ich noch Raps angebaut habe, stand der begriff Imker gleich für Ärger und meistens für nicht gerechtfertigten. Das schön an der Sache war ja auch, das mir Vorwürfe gemacht wurden, wenn ich nicht mal gespritzt hatte. Ich denke das Problem liegt einfach in einer angemessenen Kommunikation. Ich habe leider die Erfahrung machen müssen, dass Imker sich viele Imker (nicht alle) als besser Menschen sehen und die konventionelle Landwirtschaft als Feindbild betrachten. Wenn man regelmäßig Angriffen von seiten der Imker ausgesetzt ist und dann noch ständig die Stöcke an seinen Feldern hat, was wieder zu neuen Anfeindungen führt, was soll man da machen als sich ein anderes PV zu suchen?

Und SHierling hat doch absolut recht, jeder kann sich Flächen kaufen und Bienenweiden anlegen. Außerdem muss man sie nicht kaufen, man könnte ja auch Kooperationen mit Landwirten eingehen. Gegen Zahlung einer Entschädigung werden entsprechende Blühstreifen angelegt. Dann bräuchte man keine Flächen kaufen. Aber es ist ja viel leichter sich kostenlos zu bedienen und weil es früher so war, meint man ein recht darauf zu haben. Das gebaren viele Imker (nicht aller) geht mir einfach gegen den Strich. Wenn man Ölrettich als Zwischenfrucht anbaut, bekommt man auch wieder Prügel, weil der Honig in den Waben zu fest ist und entfernt werden muss und wenn man dann noch fast vorgeschrieben bekommt, man solle doch Phacelia anbauen...... Sicher könnte man darüber reden, wenn sich die Imker am Aufwand beteiligen würden, aber es wird immer nur gefordert ohne selber etwas leisten zu wollen.
Zuletzt geändert von Cairon am So Apr 29, 2012 12:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Wo sind die Bienen?

Beitragvon SHierling » So Apr 29, 2012 12:13

Wer als Imker auf die Idee kommt, man solle Phacelia anbauen, der kann sich dann aber auf keinerlei "Ökosystem" mehr berufen.
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Re: Wo sind die Bienen?

Beitragvon meyer wie mueller » So Apr 29, 2012 14:41

Hallo


Schimmel, Du hast so recht.

Es ist absolut asozial, wenn man das Obst für die Eigenversorgung im EIGENEN Streuobstgarten anbaut. Vielleicht macht man ja auch noch Apfelsaft, Cidre und Hutzel, lässt aus den Zwetschgen einen Obstler brennen. Vielleicht hat man sogar nicht EU-konforme, alte Sorten! Zudem gibt es gerade beim Obst eine Überversorgung, wohingegen wir eine Unterversorgung z.B. mit Orangen aus heimischer Produktion haben. Die brauchen keine Fremdbestäubung, da die modernen kernlosen Sorten (Navel-Orangen) ja steril sind.
Dann als Höhepunkt der Unverschämtheit, hat man sogar einen Gemüsegarten. Es ist wirklich unverantwortlich, den Importeuren ihren gerechten Gewinn durch Eigenversorgung vorzuenthalten. Denken wir erst gar nicht an den entgangenen Umsatz, weil man für diese Gemüsegarten-Flächen keine empfindlichen Ziergewächse, natürlich im Gewächshaus vorgetrieben, einkauft.
Der Selbstversorger-Gartenbau ist für die Wirtschaft im Lande absolut schädlich. Wenn das alle machen würden, würde tausende Speditionsarbeiter arbeitslos werden, die Ölindustrie würde Umsatzeinbußen hinnehmen müssen ..............

Ich seh es ein, dass mein Anliegen absolut unverantwortlich ist. Bienen und andere Hautflügler haben in unserem Lande nichts zu suchen. (Die Apis mellifera ist hat sowieso Migrationshintergrund; Naher Osten! Die Neigung zum Terrorismus kann jeder bestätigen, der schon mal GRUNDLOS gestochen wurde) Wenn es keine Bienen mehr gibt, dann züchten wir doch einfach Blühpflanzen mit Windbefruchtung. Bei den Einkeimblättrigen funktioniert das doch auch. Die Gentechnik wird es schon richten.
Obst aus Neuseeland, Chile und Südafrika sichert Arbeitsplätze bei den Frachtflugunternehmen und wir leisten aktive Entwicklungshilfe, indem wir den armen Negerlein und Indios auch endlich gut bezahlte Facharbeiterjobs in der dortigen Lebensmittelindustrie verschaffen. Dann können Sie sich auch endlich den Abfall aus unseren Fleischfabriken leisten. Wer sonst soll das ganze Hühnerklein essen? Man kann das doch nicht einfach verfüttern!

Gruß
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Re: Wo sind die Bienen?

Beitragvon SHierling » So Apr 29, 2012 14:52

Was willst Du? Du hast eigenes Obst, einen eigenen Garten, womöglich willst Du das ganze auch noch selber nutzen, also schaff Dir eigene Bienen an ?! http://www.bienenaktuell.com/kleinanzei ... nenvoelker
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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