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Zukunft der Gentechnik in der Landwirtschaft

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Beitragvon Egbert » Mo Sep 11, 2006 16:32

@ gerd gerdsen Du schreibst :
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..und wenn man den Film bestellt wird gleich ein Aufnahmeantrag für "die Grünen" mitgeschickt !


Mitnichten, mehr in meiner PM an Dich !!

Herzlichen Gruß an Nordfriesland

Egbert

PS: Ich stamme aus Ostfriesland, den Nabel der Welt. Platt kann ick ok noch proken oder snacken!
Zuletzt geändert von Egbert am Mo Sep 11, 2006 18:17, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Manfred » Mo Sep 11, 2006 17:41

@Gerd:
Dann musst du ja nur noch die zur Beta-Catrotin Verwertung nötige Fettversorgung sicherstellen und die Gene auf Lokalsorten übertragen, die weiterhin ohne zugekaufte Pflanzenschutzmittel angebaut werden können.
Derzeit verzeichnet das Projekt eher Rückschläge, weil die Kreuzungspflanzen diverse Defizite entwickeln. Von billigem (und billig ist sehr relativ) Saatgut für arme Bauern kann noch keine Rede sein.

Ich denke mal, der Goldenen Reis ist hinlänglich bekannt. Ebenso bekannt ist, das er nicht auf dem Mist der Agrarkonzerne gewachsen ist, aber sie rechtzeitig ihre Finger ins Spiel bekamen, um kräftig damit zu werben.

Ich will das Projekt aber nicht in den Dreck ziehen. Das positive an dem Ansatz scheint mir wünschenswert. Die Risiken sollte man aber auch nicht außer Betracht lassen. Ein Verlust der alten Lokalsorten kann schnell in eine Hungerkatasrophe ausarten, sollte sich ein Schädling an die Monotonie der neuen Sorten machen.
Evtl. habe ich mich falsch ausgedrückt: Verlogen finde ich, dass die Gentech-Konzerne ihre Forschung gewinnmaximiert einsetzen, um Schweinefutter für reiche Länder zu produzieren, und gleichzeitig behaupten, sie würden die Welt retten.
Fast alle Projekte im Sinne von Trockenheits- und Hitzetoleranz oder bezgl. Inhaltstoffen für die Ernährung (nicht für die Medizin) werden staatlich oder von Hilfsorganisationen finanziert. Die Finger hat man natürlich im Spiel, sollte wieder aller Erwartung doch mal was Verwertbares herauskommen, muss man sich ja die Patente sichern.
Und arme Reisbauern zu verklagen ist eh kein sehr rentables Geschäft...

Viele Grüße,
Manfred
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Beitragvon SHierling » Mo Sep 11, 2006 18:18

Natürliches Bt ist seit vielen Jahren ein auch im organischen Anbau eingesetztes Bio-Pestizid

Ganz genau und gut! Also völlig überflüssig, es in irgendwelche Pflanzen hineinzubauen, Deine Aspirin nimmst Du ja auch nur bei Bedarf und als Tablette, anstatt Dir vorbeugend das Gen für ASS aus der Weide einbauen zu lassen ;)
Übrigens fehlt jeder Beweis dafür das Kühe krank wurden oder vereendet sind weil sie BT Mais gefressen haben
Wenn die Nutzer die Schädlichkeit beweisen müßten, bevor etwas angewendet werden darf, das wäre allerdings ein tolles Prinzip.

Leider fehlt aber auch jeder Beweis dafür, das das in Maisgenen verankerte Bt-Toxin-Gen zusammen mit dem AB-Gen in der Umwelt unschädlich ist. Das es dem Mais und den Kühen nicht schadet, daran zweifelt wohl niemand, Monsanto ist ja nicht hohlbirnig. Aber was passiert danach?
Ich weiß nicht, inwieweit Dir (gerd) Eiweißverdauung vertraut ist, aber hier lesen ja auch Lehrlinge, also Schnellkurs: egal, was vorher passiert, die Entscheidung, ob ein Eiweiß einem Tier bekommt oder nicht, liegt im Dünndarm. Da warten körpereigene Enzyme (~asen) auf alles, was ankommt, Proteinasen für die großen Stücke, Peptidasen für die kleineren, und alles Eiweiß wird tiergerecht zerschnippelt bis zur resorbierbaren Größe, meist Aminosäuren, mal auch Dipeptide (2AS).
Nun sind diese Enzyme relativ blöde und kennen in einem elend langen Eiweißmolekül nur ganz bestimmte Schnittstellen, je mehr davon da sind, desto "besser verdaulich" nennen wir das Eiweiß je Tierart, und je weniger, desto mehr lange Enden bleiben über. Im besten Fall werden unbekannte Ecken (eingebaute artfremde Gene sind an ihren Enden immer unbekannt) einfach ausgeschieden, im weniger schönen Fall werden sie zu dem Körper nicht vertrauten Stücken zerhackt und verursachen Störungen im Stoffwechsel (= das Eiweiß ist unbekömmlich oder gar giftig)
Soweit, so gut, wenn eine Kuh genetisch veränderten Mais frißt, und den "verträgt", dann heißt das nichts weiter, als das die im Mais verankerten Gene für das Bt-Toxin und die Antibiotika-Resistenz von den Kuh-Enzymen im Dünndarm zu Stücken abgebaut werden, die der Kuh nicht schaden. Was aber dann damit passiert, und was mit der Gülle sonstwohin gefahren wird, das entzieht sich jeder seriösen Kalkulation, kein Mensch und kein Labor ist in der Lage, auch nur die Zusammenhänge eines einzigen Kuhfladen gegen jede Widrigkeit zu testen (z.B. ob nicht ein vom Kuh-Enzym zerschnittenes Mais-Toxin-Fragment - also ein Eiweiß-Teil, das die Natur noch NIE in ihrem Leben gesehen hat - $irgendwelche Auswirkungen auf irgendwelche Klein- oder Bodenlebewesen hat).
Das geben die entsprechenden Wissenschaftler auch unumwunden zu und eben drum will man ja Freiland-Versuche machen. Und genau da seh ich die größte Gefahr und das größte Risiko, gerade mit Eiweißen und deren Abbauprodukten soll man nicht rumspielen - siehe BSE, abgesehen von der Ursache der Verbreitung ist BSE auch nichts weiter, als ein "außer Kontrolle geratenes Stück Eiweiß" ...

Was den "golden Rice" angeht, sehe ich das ähnlich. Es ist mit den selben Methoden inzwischen risikoarm und billigst möglich, die Welt mit ausreichend Vitaminen aus dem Konverter zu versorgen. Die langfristigen Auswirkungen der Freisetzung sind imho nicht seriös kalkulierbar.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon Egbert » Mo Sep 11, 2006 18:41

@ SHierling

Danke für Deinen fundierten Beitrag zur Gentechnologie.

Es gibt ein unschlagbares Argument gegen die Gentechnologie. Dieses Argument habe ich der damaligen Ministerin Künast um die Ohren geschlagen. Auch habe ich mit dieses Argument anläßlich meiner Rede vor der Aktionärshauptversammlung der BAYER AG dem versammelten Aktionären , dem Aufsichtsrat und dem Vorstand , dieselben sprachlos gemacht.

Dieses Argument lautet : Wenn denn die Gentechnologie so sicher ist, wie es die Herstellerfirmen behaupten, warum übernehmen diese nicht die Haftung für ihre Produkte ?

Selbst Herr Seehofer bekommt Alpträume hinsichtlich der Haftungsfrage. Die Hersteller und Versicherer verweigern die Übernahme derselben, warum wohl ?

Es ist nicht einzusehen, das der Landwirt die Haftung übernehmen soll und die Hersteller streichen den Gewinn ein !
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Beitragvon SHierling » Mo Sep 11, 2006 19:21

hum.- Also so pauschal möchte ich das nicht stehen lassen. Ich bin nicht gegen Gentechnologie allgemein, ich finde es z.B. äußerst erfreulich, das man inzwischen dank Gentechnik essentielle Aminosäuren in naturidentischer L-Form herstellen kann anstatt nur in DL-Varianten wie früher.
Ich hab nur was gegen den unprofessionell naiven Umgang damit, wenn $irgendwelche Stoffe und Lebewesen ins Ökosystem entlassen werden ohne das deren Auswirkungen bekannt sind. Dazu gehört für mich allerdings auch nicht nur die Landwirtschaft und die Lebensmittelproduktion sondern dazu gehören auch die blauen Nelken und die lachsfarbenen Petunien in Frauchens Vorgarten.
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Beitragvon Geronimo » Mo Sep 11, 2006 20:07

gerd gerdsen hat geschrieben:ich denke der Hauptgrund derzeit kein GV- Saatgut einzusetzen liegt daran, dass viele Landwirte massiv von selbsternannten Umweltaktivisten unter Druck gesetzt werden und sie sich und ihre Familien teilweise regelrechten Hetzkampagnen ausgesetzt sehen !



Der Hauptgrund, warum die Mehrheit der Landwirte keine GV-Saatgut einsetzen ist das Verantwortungsbewusstsein gegenüber ihrer Familie, ihren Berufskollegen und dem Verbraucher.

Ich würde es nicht tolerieren, wenn einer meiner Nachbarn plötzlich GV-Mais anbauen würde.

Stellt euch mal folgendes Szenario vor:

Landwirt A baut GV-Mais an. Neben dem Schutzstreifen hat Landwirt B konventionellen Mais angebaut. Durch starken Wind während der Blüte wir der Mais von B mit GV-Pollen bestäubt.
Landwirt B liefert seinen Mais an eine Trockungsgenossenschaft, die ihn zusammen mit hunderten Tonnen Mais anderer Landwirte einlagert.
Ein Teil des Mais wird an ein Unternehmen verkauft, das Speisestärke erzeugt.
Durch Untersuchungen wird festgestellt, dass die Stärke in einigen Chargen erhöhte Anteile von GVO enthält.

Der Hersteller, der um sein sauberes Image bemüht ist, nimmt die betroffenen Chargen vom Markt, und fordert von der Trocknungsgenossenschaft Schadenersatz. Diese wiederum lässt ihre Rückstellproben untersuchen, dabei wird Landwirt B als Verursacher ermittelt.......
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Beitragvon SHierling » Mo Sep 11, 2006 20:18

brauch ich mir nicht vorzustellen ...
http://tinyurl.com/pdz78
... ham wir doch alles live und in Farbe.
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Beitragvon Egbert » Mo Sep 11, 2006 20:51

Hallo Kone 77 Du schreibst :
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Neben dem Schutzstreifen hat Landwirt B konventionellen Mais angebaut.


Was stellts Du Dir unter einem Schutzstreifen vor ? Etwa den Abstand welchen Seehofer im Kopf hat ? Also 150 m ? Oder den Abstand von dem der
Dr. Max Lehmer, CDU/CSU Diplom-Agraringenieur, Bundestagsabgeordnete schreibt ? http://www.bundestag.de/mdb/bio/L/lehmema0.html
Dieser ehrenwerte Herr spricht von Sicherheitsabständen bei Mais von 20 m und bei Raps von 50 m. Kein Wunder, war er doch Landwirtschaftsberater in Niederbayern für die BASF. Noch nie etwas von dem seltsamen Prinzip " Biene und Blüte " gehört oder gelesen ?

Die Bienen sammeln intensiv Mais- und Rapspollen und das in einem Gebiet von 30 km² um den Bienenstand herum. Da war`s wohl nichts mit dem imaginären " Schutzstreifen " Es gibt schlicht und einfach keinen Schutzstreifen !!!
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Beitragvon Geronimo » Mo Sep 11, 2006 21:30

@Egbert

das überlasse ich deine Fantasie. Bin auch der Meinung, dass der sog. "Schutzstreifen" nicht viel bringt. Vor allem nicht quer zur Hauptwindrichtung
Zuletzt geändert von Geronimo am Mo Sep 11, 2006 22:03, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon lagavulin » Mo Sep 11, 2006 21:53

Gentechnik macht an Feldgrenzen nicht halt.
Zum angesprochenem Raps in Kanada hier mal zwei Links:
http://www.br-online.de/umwelt-gesundhe ... iser.shtml
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/17/17492/1.html

Beide Artikel machen deutlich, dass man schnell den Konzernen ausgeliefert sein kann.

Dieses Risiko sollte sich jeder Landwirt bewusst sein!
Lizenzgebühren können Landwirte zu neuen Leibeigenen machen.
Die Politik muss hier stark achten, dass Pflanzenzucht, auch mit Hilfe der Gentechnik ein Kulturgut ist und nicht ein Wirtschaftsgut einzelner Konzerne.

Bei Mais sehe ich genau diese Problem geringer, da dies Hybridsorten sind und es keinen Sinn macht eigenes Saatgut zu verwenden.

Einen wichtigen Einwand sollte man aber immer bedenken: Wenn der Verbraucher diese Produkte ablehnt, dann ist keinem geholfen!
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Sep 12, 2006 7:53

ich kann die ängste von euch gut nachvollziehen (mit ausnahme von egbert, dieser macht sich diese nur zu nutze um für seine absurden öko-idiologien zu werben, scheint ihm sogar teilweise zu gelingen ) nach der erfindung der eisenbahn im 18. jahrhundert hatte man auch bedenken ob der mensch eine so hohe geschwindigkeit ohne gesundheitliche schäden verkraften würde ....wahnsinnige 40 km/h .
@egbert: Du kannst ruhig versuchen dich bei mir einzuschleimen, wird dir nicht gelingen, ich hab deine Antiagrar-Propagander Filme im Fernsehn nicht gesehen, ich schalte immer sofort um wenn solche Sendungen laufen, in dem blind auf die bösen Landwirte eingeprügelt wird .
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Beitragvon SHierling » Di Sep 12, 2006 9:07

nach der erfindung der eisenbahn im 18. jahrhundert hatte man auch bedenken ob der mensch eine so hohe geschwindigkeit ohne gesundheitliche schäden verkraften würde ....wahnsinnige 40 km/h .

Genau sowas meine ich mit "naiv" (und dazu noch maßlos überheblich). Eisenbahn fahren war und ist freiwillig - dazu wird man nicht von Kollegen und Nachbarn hinterrücks gezwungen, ohne sich auch nur wehren zu können!

Grüße
Brigitta
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Beitragvon SHierling » Di Sep 12, 2006 9:15

Die Politik muss hier stark achten, dass Pflanzenzucht, auch mit Hilfe der Gentechnik ein Kulturgut ist und nicht ein Wirtschaftsgut einzelner Konzerne.

Ich denke, dazu ist "die Politik" am allerwenigsten in der Lage - nur mal ein Beispiel aus anderen Bereichen: die "Endlagerspezialistin" der CDU war neulich in Gorleben zu Besuch, zum Beurteilen - die Dame ist ihres Zeichens Tierärztin (!) ... nichts gegen TÄs, das sind ehrenwerte Leute, aber ich möchte nicht wissen, wer dann die Gentechnik beurteilt. Vermutlich ein Germanist, oder ein Geschichtswissenschaftler, solange er in der richtigen Partei ist muß er ja nix wissen.
Von DER Seite ist nichts zu hoffen, die werden mit Arbeitsplätzen erpreßt und das wars - da verspreche ich mir vom Verbraucher noch mehr - und das ist auch schon nicht viel.

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Beitragvon gerd gerdsen » Di Sep 12, 2006 10:02

SHierling hat geschrieben:
Genau sowas meine ich mit "naiv" (und dazu noch maßlos überheblich). Eisenbahn fahren war und ist freiwillig - dazu wird man nicht von Kollegen und Nachbarn hinterrücks gezwungen, ohne sich auch nur wehren zu können!

Grüße
Brigitta


...gezwungen wird keiner, nur irgendwann ist halt keine Postkutsche mehr gefahren, wenn es euch öko-spinner schon vor ein paar tausend jahren gegeben hätte wäre vermutlich noch nicht einmal das rad erfunden, bzw verhindert worden... und wenn man überlegt wieviele menschen durch diese erfindung das leben verloren haben werdet ihr vermutlich dieses heute noch bedauern !
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Sep 12, 2006 11:37

Hier noch noch ein paar Berichte von Egbert's kriminellen Freunden :
Jahrelang haben Biologen der Universität München auf einem Versuchsfeld an einer neuartigen Kartoffelzüchtung gearbeitet - am Ende vergeblich. Unbekannte haben die Knollen nachts aus der Erde gerissen. Es waren vermutlich Gentechnik-Gegner. Denn die Kartoffeln waren gentechnisch verändert, sie können das seltene Vitamin Zeaxanthin produzieren. Zeaxanthin-Mangel verursacht in den Augen alter Menschen eine Degeneration der Netzhaut.

Der Agrar-Biologe Prof. Gerhard Wenzel von der Uni München wollte herausfinden, ob man mit Gen-Kartoffeln Altersblindheit bekämpfen kann: "Wir hatten gehofft, hier etwa 400 Kilogramm Kartoffeln zu ernten. Diese zehn Kilogramm sind das, was wir haben ernten können. Und, das ist das wirklich Schlimme, wir haben jetzt von der Ethik-Kommission die Erlaubnis bekommen, in die Humanversuche einzusteigen. Das ist eine schwierige Hürde bei all diesen Versuchen. Und nun haben wir nicht das notwendige Material."

Greenpeace gegen Gentechnik
In Gotha zerstörte eine Greenpeace-Gruppe ein gentechnisches Versuchsfeld des Saatgut-Herstellers Syngenta. Sie streute Bioweizen aus, heute wächst dort Unkraut. Syngenta entwickelt einen genveränderten Weizen, der nicht mehr von giftigen Schimmelpilzen befallen werden kann.
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