Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mi Feb 11, 2026 19:37

Zukunft der Gentechnik in der Landwirtschaft

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Antwort erstellen
211 Beiträge • Seite 5 von 15 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ... 15
  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Zement » Mi Sep 20, 2006 21:51

Moin-Moin Tyler Durden SHierling gerd gerdsen
Gentechnik ist weder gut noch böse , wichtig ist aber , das mann Objektiv darüber mal nach denkt welche Möglichkeiten sich offenbart und was für welche Nachteile.
Gentechnik in der Medizin das Leben von Menschen wurde gerettet -- gut .
Gentechnik in der TierMedizin das Leben von Tiere wurde gerettet - naja -- schlecht -- hhmmmm ich denke mal, da kann was nicht stimmen .
Immer wenn die Gentechnik Persönlich was bringt ist es okay , aber .....


Mfg
Zement


PS. Wenn ich so viel schreiben würde wie Ihr , dann müßte ich eine Schreibkraft einstellen :D
Zement
 
Beiträge: 12875
Registriert: Sa Jan 21, 2006 14:20
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon SHierling » Mi Sep 20, 2006 22:32

Hallo,
@tyler: ich denke, an Deinem Beispiel ist ein Haken, bzw ist es etwas unrealistisch. Um irgendeinen Stoff mit Hilfe der Gentechnik herzustellen, muß man ja im allgemeinen erst mal das Gen isolieren können. Danach ist es allermeistens am leichtesten , dieses Gen in ein Bakterium einzuschleusen, und erst von da gelangt es (meist) in z.B. Mais. D.h. in vielen Fällen (nach meinem Wissensstand) gibt es ohnehin ERST das genetisch veränderte Bakterium (das man im Konverter halten kann), und erst dann wird versucht, höhere Organismen wie Ziege, Mais oder Kartoffel zu verändern.* Langfristig werden deswegen sowohl Ei wie Kartoffel immer der Pille unterlegen sein, denn die muß man nicht füttern, düngen, spritzen und Ernten.
Ich will auch beileibe nicht abstreiten, das durch Gentechnik wirtschaftlicher Erfolg erzielt werden kann, aber das allein rechtfertigt ja nicht ihren Einsatz. (Auch mit öffentlichem Waffenhandel ließe sich trefflich Geldverdienen, gerade jetzt, wo man sich kaum noch auf die Straße traut vor Terror-Panik. Oder denk mal an Drogen, dagegen sind doch Pioniergewinne mit Gentech-Silo Peanuts ;) )
Mit den externen (oder sozialen) Kosten, die nie jemand tragen will, hast Du natürlich recht, seh ich auch so. Es gibt ja Ansätze, genau diese "Risiken" entweder beim Hersteller/Erzeuger über eine Art "Versicherung" einzufordern - nur: rechne das mal durch .... da versichert man ja lieber ein russisches Atomkraftwerk ;)

@zement: ich denke nicht, das die Unterscheidung Tier / Mensch hier eine große Rolle spielt, z.B. setzen doch viele Landwirte inzwischen genetisch verändertes Soja ein, und noch viel mehr füttern Konzentrate mit essentiellen Aminosäuren oder Enzymen, die von genetisch veränderten Organismen hergestellt worden sind (L-Met, L-Lys, Phytase etc etc) , es geht nur um die Art der Herstellung, ganz konkret um die Freisetzung von Organismen, deren Auswirkung man nicht vorhersagen kann.

Was mir noch so durch den Kopf geht, wenn bei solchen Diskussionen mit
dem Argument: "aber es ist doch lebensrettend" gehandelt wird: Die Lebensrettung ist unter Umständen halt ein "schlechter Tausch", auch wenn sich das brutal anhört. Ein Heilmittel für irgendeine Krankheit, egal ob bei Mensch oder Tier, kann man nicht auf dem Risiko aufbauen, unvorhersehbar viele Andere evtl. zu schädigen.

Grüße
Brigitta
*bei der Zeaxanthin-Kartoffel ist es nun gerade nicht so , da hat man lediglich ein Gen in der Kartoffel "abgeschaltet", aber die ist trotzdem vom Preis her immer ein reines convenience-Produkt.
Benutzeravatar
SHierling
 
Beiträge: 21390
Registriert: Sa Jan 08, 2005 7:57
Wohnort: Elbtalaue
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Egbert » Do Okt 05, 2006 15:16

Weil sich die EU-Agrarminister nicht einigen konnten, darf die Kommission nun allein entscheiden

Es ist jetzt nur noch eine Frage der Zeit, bis der Bayer-Konzern seinen in Übersee angebauten Gentech-Raps auch in die EU einführen darf. Die EU-Agrarminister konnten sich am Montag auf ihrer Sitzung zwar nicht über den von Bayer CropScience eingereichten Antrag für den Import von Gentech-Raps einigen. Weder für noch gegen den Antrag gab es eine "qualifizierte Mehrheit". Damit kann jetzt aber die EU-Kommission im Alleingang die Zulassung aussprechen. Es wird erwartet, dass sie auch den Import freigeben wird. Bisher durfte Gentech-Raps nur im verarbeiteten Zustand, als Rapsöl oder -mehl, in die EU eingeführt werden.

Bayer CropScience will mit seinen Antrag erreichen, dass seine drei verschiedenen, in den USA bereits angebauten Rapslinien auch als ganze Körner in die EU eingeführt und dann in den hiesigen Ölmühlen verarbeitet werden können. Die Rapssorten sind mit einer Resistenz gegen das Bayer-Herbizid Liberty Link ausgestattet worden. Gentech-Raps wird als besonders umweltschädlich angesehen, weil es so gut wie unmöglich ist, die Ausbreitung von Pollen oder Samen zu verhindern. Weiterlesen :

http://www.cbgnetwork.org/1621.html
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
" Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die "Normalen" gebracht haben. "

George Bernard Shaw
Herzlichen Gruß

Egbert
Ostfriesland
Egbert
 
Beiträge: 457
Registriert: Mi Aug 02, 2006 18:53
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon gerd gerdsen » Do Okt 05, 2006 15:28

sobald es Roundup Ready-Saatgut bei uns zukaufen gibt werd ich es einsetzen, ich freu mich schon darauf, Monsanto und der liebe Gott gaben uns das Roundup damit wir es benutzen :D
Benutzeravatar
gerd gerdsen
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa Mai 06, 2006 12:27
Wohnort: Nordfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Egbert » Di Okt 10, 2006 17:49

Eine GV-Kulturpflanze, in deren Genom einneues Bt-Gen eingefügt wurde, führt zu einer Vielzahl unvorhersehbarer Wechselwirkungen. Niemand kann wissenschaftlich behaupten, alle Konsequenzen aus dem Vorhandensein und der Wirkungsweise eines neuen Gens in einem Genom, das dieses Gen noch nie enthalten hat, vorhersagen zu können.

In der Natur kommt das Bt-Gift in Bodenbakterien vor. Dennoch bestehen einige grundlegende Unterschiede zwischen dem natürlich vorkommenden Bt-Toxin, das sogar in der ökologischen Landwirtschaft verwendet werden darf, und dem von der Gen-Pflanze produzierten Toxin. Denn durch den Einbau des Giftes per Genmanipulation werden dessen Eigenschaften verändert !

Das natürliche Bt-Gift ist ein Protoxin, das heißt es entfaltet erst seine toxische Wirkung, wenn es im Darm von Insekten durch entsprechende Enzyme abgebaut wird. Nicht alle Insektenhaben dieses Enzym, so dass das Bt-Gift für sie unschädlich ist. Das Bt-Gift des genmanipulierten Reises wirkt jedoch anders: Es wird als aktives Gift produziert und kann dadurch auch Lebewesen schaden, die nicht die Enzyme zur Umwandlung des Protoxins haben.

Wird das natürlich vorkommende Bt-Gift in der Landwirtschaft versprüht, geschieht dies in niedriger Konzentration, kurzzeitig und gezielt. Die Gen-Pflanzen bilden das Gift jedoch über die gesamte Wachstumsperiode der Pflanzen. Das Ökosystem ist dem Gift daher für einen längeren Zeitraum über Wurzeln, Pflanzenteile und Pollen ausgesetzt und das Bt-Toxin wird so zur Dauereinrichtung auf dem Acker.

Aktuelle Forschungsergebnisse zu Bt-Mais belegen, dass das Bt-Toxin auf Honigbienen, gefährdete Schmetterlingsarten wie Tagpfauenauge oder Schwalbenschwanz, Spinnen, Schlupfwespen und Florfliegen, aber auch Bodenorganismen wie Regenwürmer, Trauermücken oder Nematoden (Fadenwürmer) negative Auswirkungen haben kann. Die Liste ist lang und würde sich, gäbe es mehr unabhängige Forschung für die Risikobewertung von Bt-Mais, noch fortführen lassen. Denn durch die permanente Abgabe des aktiven Bt-Giftes an die Umwelt entsteht ein völlig neuer Kreislauf der Verteilung und der Anreicherung des Toxins in der Umwelt und der Nahrungskette.
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
" Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die "Normalen" gebracht haben. "

George Bernard Shaw
Herzlichen Gruß

Egbert
Ostfriesland
Egbert
 
Beiträge: 457
Registriert: Mi Aug 02, 2006 18:53
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon questenberg » Di Okt 10, 2006 17:55

Egbert hat geschrieben:Wird das natürlich vorkommende Bt-Gift in der Landwirtschaft versprüht...


In der Landwirtschaft wird nichts "versprüht". Wir sollten uns doch bitte an die üblichen Termini halten.
Benutzeravatar
questenberg
 
Beiträge: 1067
Registriert: Di Jan 11, 2005 20:58
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Egbert » Fr Okt 13, 2006 19:32

Das grundlegende Problem in der Landwirtschaft in Hinsicht auf die " Grüne Gentechnik " sind einmal mögliche Patentforderungen des Agrarmultis an den Biobauern, wenn durch Auskreuzung das patentierte Gen auf sein Feld kommt. Schutzzonen von einigen hundert Metern zu fordern ist unwissenschaftlich und nicht möglich. Die Koexistenzdebatte ist unwissenschaftlich, bedenkt man, dass Saharasand sogar im deutschen Regen enthalten sein kann und Bakteriensporen im Weltall umherfliegen.

Noch ein Problem ist auch die bedenkliche Kontrolle einiger Konzerne über große Teile des Saatgutmarktes. Das betrifft nicht nur die Abpressung von Maximalgewinnen und Bauernsterben durch Knebelverträge: Das "Fithalten" des Genpools wäre auch im Hinblick auf den Schutz vor Schädlingsbefall und die Anpassungsfähigkeit an den unvermeidlichen Klimawandel der klügere Weg, als die genetische Ausrottung der Urformen mit Massenware. In dieser Hinsicht Aufklärung zu betreiben hat also sicher nicht den Zweck, Angst zu verbreiten, sondern wichtige Querverbindungen aufzuzeigen, die bisher entweder ignoriert oder übersehen wurden. Freisetzungen von mangelhaft erforschten "Versuchsorganismen" in eine kaum erforschte Natur mit all ihren komplexen Vorgängen ist jedenfalls fahrlässig. Wie ein Langzeitrisiko rechtzeitig erkannt werden soll, wo doch durch weltweite Freisetzungen bereits alle möglichen unsichtbaren Vorgänge provoziert worden sein könnten, ist nicht einsichtig und bleibt wohl ein Rätsel technokratischer Logik.

Die moderne Gentechnik ist nicht nur eine weitere Hochtechnologie, sondern auch ein Paradigmenwechsel in der von Forschung erreichten Größenordnung an sich. Lebende Systeme sind von derart komplexer Ordnung, dass wir sie mit unserer althergebrachten linearen Forschungs- und Denkweise nicht überblicken können. Das wäre ja nun auch nicht weiter schlimm, wenn offene Systeme nicht auch die unangenehme Eigenschaft hätten, bereits auf geringste Manipulationen mit einer unvorhersagbaren Änderung des Gesamtzustandes zu reagieren. Irreversibel wohlgemerkt. Das bedeutet natürlich nicht, DASS etwas passieren muss. Ganz sicher heißt es jedoch, WENN etwas passiert, gibt es kein Zurück und unter Umständen auch keine Abhilfe. Radioaktivität bleibt wenigstens auf das kontaminierte Gebiet beschränkt bzw. nimmt ihre Menge, wenn auch langsam, gemäß der Halbwertszeiten ab. In der möglichen Wachstumsrate eines lebendigen "Gen-gau" lauert aber das schaurige Gegenteil der Halbwertszeit auf uns.
In geradezu bezeichnender Weise wird jedoch vergessen , dass wir diesen biologischen Gesetzmäßigkeiten ebenfalls unterliegen und Evolution sowohl mit uns, als auch ohne uns stattfinden kann. Wenn man aber in einem Umfeld arbeitet, das den größten Teil bekannter Genome als "stillgelegten genetischen Müll" betrachtet, mag sich so ein Fehler schon einmal einschleichen. Leider ist dem Naturwissenschafter, der messen und wiegen kann eine ethische Größe wie "Demut vor der Natur" kaum beizubringen.
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
" Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die "Normalen" gebracht haben. "

George Bernard Shaw
Herzlichen Gruß

Egbert
Ostfriesland
Egbert
 
Beiträge: 457
Registriert: Mi Aug 02, 2006 18:53
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Egbert » Fr Okt 13, 2006 19:51

Hallo ich gehe nochmal auf SHierlings Beitrag weiter oben ein.

Die Gentechniker der japanischen Kinki-Universität haben es geschafft, ein Gen (FAD2) aus Spinat in Schweine zu übertragen. Das führt dazu, dass gesättigte Fettsäuren in gesündere, ungesättigte Linolsäure umgewandelt werden (New Scientist & BBC, Jänner 2002). Statt also den unerhört hohen Fleischkonsum zu drosseln, der große Teile der 3. Welt hungern lässt, soll Gentechnik hier zum Inbegriff der Dekadenz erhoben werden. Ein weiteres, ebenso absurdes Beispiel ist der durch Prof. Dandekar durchgeführte Versuch an Apfelbäumen. Um den Kaloriengehalt zu süßer Äpfel um 45% zu senken, wurde der Stoffwechsel des Baumes dahingehend verändert, dass Sorbitol statt Fructose in der Frucht eingelagert wird. Statt Zucker zu meiden, wird eine Dummheit durch eine noch viel schwerwiegendere unterstützt.

Wenn "Golden Rice" (mit Vitamin A) als Dienst an der Menschheit angepriesen wird, dann doch bitte schön nur, um den erstarkenden Widerstand gegen die Agrargentechnik niederzuringen. Sieht man genauer hin, lässt sich leicht feststellen, dass es bald so viele GMO-Produkte geben soll wie Duschgels und Waschpulver im Supermarkt. Die Risken werden dabei zu Gunsten zweifelhafter "Vorteile" sträflich heruntergespielt oder stehen in keinem Verhältnis zum abgeleiteten Nutzen für die Allgemeinheit.

Man sollte auch erwähnen, WIESO Menschen an Hunger und Mangelerscheinungen sterben. Nicht weil zuwenig da wäre oder alte Sorten zuwenig Kapazität hätten: Nahrung wird zur Stützung des Marktpreises ins Meer gekippt und für jedes Kilo Fleisch, das gegessen wird, hätten auch 9 kg Getreide und Feldfrüchte verspeist werden können. Der wahre Grund für die Arglosigkeit, mit der manche Menschen Gentechnik betrachten, rührt daher, dass versucht wird, GMOs überall dort "unterzujubeln", wo die Menschen sich nicht wehren können oder von ihrem "Glück" nichts wissen: Darunter fallen die Hungerhilfe nach Afrika und großzügige Saatgutspenden an den Irak, wo davon ausgegangen werden kann, dass der Informationsgrad der Bevölkerung und die demokratischen Umstände einen reibungslosen Ablauf garantieren.

Dieses Vorgehen ist nicht nur unverantwortlich, sondern auch zynisch.
Irgendwer fragte in diesem Forum ( Gerd Gerdsen ? ) weshalb ich mich so vehement gegen BAYER und Co, wehre.
Der obige Beitrag von mir mag meine Haltung gegenüber den Vandalen der Menschheit ( Agrochemie- und Saatgutindustrie ) erklären.
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
" Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die "Normalen" gebracht haben. "

George Bernard Shaw
Herzlichen Gruß

Egbert
Ostfriesland
Egbert
 
Beiträge: 457
Registriert: Mi Aug 02, 2006 18:53
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Cyberlui » Fr Okt 13, 2006 23:47

Mal ne blöde Frage zu dem Thema (ich mag die Gentechnik auch nicht besonders)

Wie würdet ihr reagieren wenn euch eine Weizensorte angeboten würde die kein Fusarium bekommt, allerdings das wurde per Gentechnik ereicht, Währe also ne gentechnisch veränderte Pflanze.
würdet ihr sowas anbauen??
Würde viele Vorteile bringen?

Immer noch so sicher das ihr das nicht machen würdet?

Roundup Ready oder was da alles so angeboten wird find ich auch sch....
Cyberlui
 
Beiträge: 454
Registriert: So Apr 23, 2006 21:26
Wohnort: Wemmershof
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon gerd gerdsen » Sa Okt 14, 2006 12:09

also ich würds machen (welch überraschung :) ), gehen wir jetzt mal nicht so naiv an die sache ran, alles was gemacht werden könnte wird auch irgendwan gemacht und wenn monsanto das nicht macht, dann machen es andere und die mitarbeiter von monsanto, bayer, basf oder wer auch immer hier manschetten hat, haben das nachsehen . es geht hier auch um arbeitsplätze, und geld verdienen ist in meinen augen keine todsünde . während wir hier diskutieren steht der reis schon längst bei aldi im regal .
haben wir ja gesehen bei den hormon gechipten rindern oder bst hormon bei den kühen in den usa, wir wollten das nicht, aber in den usa gibts heute nichts anderes mehr zu kaufen .
sollte es hier keinen aussenschutz für uns europäer mehr geben dann müssen wir das auch einsetzen, ganz klar ! .... nur die patente dafür haben dann die anderen alleine !
Benutzeravatar
gerd gerdsen
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa Mai 06, 2006 12:27
Wohnort: Nordfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Musikus » Sa Okt 14, 2006 15:03

@ Gerd
Du darfst nicht vergessen, es geht nicht nur um deinen Profit und um den Zustand deiner Felder.
Wenn Du Gentechnik einsetzt und dadurch Schaden anrichtest, indem z.B. Gensequenzen auf andere Pflanzensorten übertragen werden, oder wenn Eiweiße entstehen an denen teilweise Verbraucher oder Tiere erkranken, bist du auch dafür verantwortlich.
Nur an sich selbst und seinen eigenen Vorteil zu denken ist sehr kurzsichtig und kann auch dir selbst Schaden.
Wenn es für dich legitim ist andere zu gefärden, kann es ebenso für andere legitim werden, dich dafür abzustrafen, sei es durch juristische, gesellschaftliche oder gar terroristische Mittel.
Wenn Du in Kauf nimmst, dass die Gefahren der Gentechnik anderen Schaden, übst Du Gewalt aus. Gewalt erzeugt Gegengewalt.
Diese Spiel ist sehr alt und insbesondere bei Männern sehr beliebt.
Was hast Du davon wenn Dir ein Acker plattgetreten wird, deine Kinder als Umweltweltzerstörer gebrandmarkt werden, oder deine Scheiben zerbersten.
Man sollte nicht vergessen dass heutzutage der größte Anteil der weltweiten Umweltzerstörung auf Kosten der konventionellen Landwirtschaft geht. Dann aber nicht Sonntags in die Kirche gehen und gottesfürchtig heucheln.
Und redet bitte nicht wieder davon, dass die Landwirte verhungern, wenn sie narturbewußt und nachhaltig mit der Natur umgehen. Ich kenne etliche Beispiele von Landwirtschaften, wo das nicht der Fall ist, obwohl nachhaltig gewirtschaftet wird.
Grüße Musikus
Musikus
 
Beiträge: 28
Registriert: Mi Aug 02, 2006 7:59
Wohnort: Rhein-Neckar
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Zement » Sa Okt 14, 2006 16:05

@ Musikus
nun mal gaaanz ruhig , erstmal bis 10 zählen
und nicht gleich mit den Baseballschläger drohen :!:

Dieser Thread war eigentlich gedacht , die Vor oder Nachteile der Gentechnik zu diskutieren .
Und nicht hier mit gewalt anzudrohen.


Mfg
Zement
Zement
 
Beiträge: 12875
Registriert: Sa Jan 21, 2006 14:20
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Egbert » Sa Okt 14, 2006 17:28

Hallo Musikus,

gehörst Du ( auch ) zu den Feldbefreiern ? Wenn ja; Glückwunsch :oops:
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
" Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die "Normalen" gebracht haben. "

George Bernard Shaw
Herzlichen Gruß

Egbert
Ostfriesland
Egbert
 
Beiträge: 457
Registriert: Mi Aug 02, 2006 18:53
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon gerd gerdsen » Sa Okt 14, 2006 18:29

hab hier ja schon früher meinen verdacht geäußert das musikus und egbert ein und dieselbe person sind, da hier egbert keine zustimmung fand hat er halt den virtuellen musikus erschaffen der ihn zu jubelt !
auf meinen feldern wirtschafte ich nach guter fachlicher praxis und im einklang mit den gesetzen, auf kriminelle feldzerstörer freut sich heute schon mein hofhund, schätze mal der beisst denen die hose vom arsch :lol:
(anmerkung an den admin: hab hier keine speziellen leute beim namen genannt, sollte sich jemand
den schuh anziehen wollen wird er schon passen !)
Benutzeravatar
gerd gerdsen
 
Beiträge: 3029
Registriert: Sa Mai 06, 2006 12:27
Wohnort: Nordfriesland
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Beitragvon Bananajoe » So Okt 15, 2006 9:36

Musicus schreibt in diversen Bienenforen unabhängig, Genosse "Egbert" scheinbar auch in solchen, jedoch unter verschiedenen Nicknamen, jedenfalls hab ich einige User gesehen, die den Dr. Dipl.Ing zitierten und gesperrt wurden.
Das tut jedenfalls nichts zur Sache, ich finde jedoch, dass Egbert bei der Gentechnikdebatte endlich mal eine vorbildliche Argumentation anführt und dies ruhig auch öfters tun könnte :wink:
Benutzeravatar
Bananajoe
 
Beiträge: 1242
Registriert: Di Jun 22, 2004 10:53
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
211 Beiträge • Seite 5 von 15 • 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8 ... 15

Zurück zu Ackerbau

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Farmi, Google [Bot], Wesi01

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki