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Zukunft der Gentechnik in der Landwirtschaft

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Beitragvon gerd gerdsen » Mi Sep 13, 2006 12:57

nochmals, es geht mir doch garnicht um das sch...zeaxanthin, hab das wort vorher noch nie gehört, sondern das leute die wie du nicht in den versuchsablauf eingeweiht sind, sich erdreisten das vorab als blödsinn zu verurteilen und sich selbst dazu berechtigen fremden grund und boden zu betreten und dort sachbeschädigung und diebstahl begehen .
ferner kann ich mir nicht denken das jene wissenschaftler so doof sein sollten etwas erfinden zu wollen was es in der natur schon in unbegrenzter menge gibt .
ich werd mich hier zu diesem thema auch nicht mehr weiter äußern !
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Beitragvon Carsten » Mi Sep 13, 2006 13:39

Hallo,

es aber leider nichts neues das neue Produkte auf dem Markt gebracht werden die es so oder in ähnlicher Form schon einmal gegeben hat, und nur durch gezielte Werbung dem Verbraucher weiss gemacht wird das dieses das Allerheilmittel ist und es jeder braucht. Das schlimme daran ist das es sogar funktioniert, und das sogar sehr gut.

Beispiel Cholesterin senkende Margarine und Jogurtdrinks. Sind ja aktuell der Renner. In der Werbung erscheint es einem fast so als wäre Cholesterin die Totbringende Krankheit des neuen Jahrtausends. Dabei können diese Produkte auch bei einer grundsätzlich falschen Ernährung nichts gegen einen zu hohen Cholesterinspiegel machen. Dazu hier einige Links:
http://www.stern.de/wissenschaft/gesund ... tml?nv=sml
http://plazeboalarm.twoday.net/stories/1064582/ (wer dahinter steckt)

Kann mir gut vorstellen das es ein gutes Geschäft wäre aus einem Hauptnahrungsmittel unseres Breitengrades eine Super Vitaminbombe zu machen. Vielleicht brauchen wir uns dann in 10 Jahren nur noch von Pommes zu ernähren :roll:
Zuletzt geändert von Carsten am Do Sep 14, 2006 17:01, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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Beitragvon SHierling » Do Sep 14, 2006 9:42

Hallo,
Stimmt, da ist ein riiieeesiger Markt, und selbst Bakterien aus anderer Leute Sch... lassen sich noch als "Digestivum Essensis" verkaufen (Verdauungs-Konzentrat-sowohl aus als auch für *g* auf deutsch würde das kein Mensch essen - iihhh) ..
Das zeigt mir aber nur, das der Verbraucher inzwischen wirklich so strunzdoof ist und nicht mal mehr seinen eigenen Magen kennt (der eigentlich mal dazu da war, den Darm vor solchen Bakterien zu schützen). Von da wird also nicht viel kommen, das stimmt.
In Frankreich werden die selben Bakterienstämme, genetisch verändert, dazu benutzt, Medikamente gegen Krebs unverändert in den Darm zu schleusen (auf Intensiv-Stationen natürlich - nicht das noch jemand denkt, die wandern dann ins Abwasser) - das ist aber meiner Meinung nach z.B. schon ein "sinnvollerer" Ansatz, der bei entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen das Risiko rechtfertigt, das man da eingeht, ebnen weil es dazu keine oder nur sehr wenig Alternativen gibt.

Es fehlt - meiner Meinung nach - halt eine kompetente Steuerung des ganzen. Zum Teil übernimmt das bisher die Politik bzw nachgeordnete Institutionen, z.B. darfst Du gern 1000ende Messer auf den Markt bringen, sogar "Clever Cutter", die nur halb so gut schneiden wie eine ganze Schere - aber KEIN Schnappmesser.
Und Du kannst gern zig verschiedene Autos bauen, verkaufen und fahren, aber KEINEN Formel1-Wagen auf normalen Straßen.

Es wird also schon das Risiko gegen den zusätzlichen Nutzen abgewogen bei der Zulassung neuer Produkte - nur fehlt halt inzwischen das Fachwissen. Ein Messer kann sicher auch Frau Merkel beurteilen, falls sie sich noch keine 1-Euro-Haushaltssklavin hat zuweisen lassen - aber den Unterschied zwischen zB BT-Mais (als Industrieförderung für Chemieunternehmen), Zeaxanthin-Kartoffeln (als "Luxusgut") und Antithrombin III aus GV-Ziegen (als Beispiel für ein kurz vor der Zulassung stehendes Produkt des Gene-Pharming), - diese Unterschiede sehen doch die wenigsten im Bundestag, und nachdem immer noch da über neue Gesetze entschieden wird, sinkt die Qualität (und damit die Sicherheit) der Gesetzgebung mit zunehmender Spezialisierung der Themen.

Klingt evtl ein bißchen kompliziert, ist aber eigentlich ganz einfach: meiner Meinung nach hat gefälligst weder der Wähler noch ein nicht im Fachbereich ausgebildeter Politiker über solche Sachen zu entscheiden, wir handeln und da Zeug ein, das wir nie wieder los werden, nur weil ein paar Hirnis sich dann dumm und dämlich dran verdienen - in dem Punkt bin ich Egberts Meinung.
Nur mächte ich gern auch die andere Seite sehen, die durchaus sinnvollen Anwendungen, die in Labors, Konvertern oder eben in geschützten und von der Umwelt abgeschlossenen Ställen durchaus Leben retten können.


Grüße
Brigitta
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Beitragvon Egbert » Do Sep 14, 2006 9:52

Wieder ein Genmaisfeld befreit. Bericht aus dem " Münchner Merkur " vom
14.09. 2006 :

Genmais-Gegner walzen Feld nieder
Täter zerstören mit Auto 6000 Quadratmeter Forschungsfläche
Grub (lan) - Die Täter fuhren mit einem Auto sorgfältig im Kreis - aber nicht auf der Straße, sondern auf einem Feld mit Gen-Mais, mitten in der Nacht. Dabei haben sie auf der 6000 Quadratmeter großen Fläche zwischen Grub und Parsdorf (Kreis Ebersberg) fast alle Pflanzen zerstört. Jetzt verdorrt der noch nicht ausgereifte Mais auf der Erde. Die Spekulationen wuchern, denn es ist ein Versuchsfeld mit gentechnisch veränderten Pflanzen. Ein Feld mit normalem" Mais blieb verschont.
Die Polizei schätzt den Schaden auf rund 2000 Euro. Der Folgeschaden für die
Forschung dürfte sechsstellig sein. Der Mais war für einen
Versuch der Landesanstalt in Grub gedacht.
Zuletzt geändert von Egbert am Do Sep 14, 2006 10:03, insgesamt 1-mal geändert.
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" Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die "Normalen" gebracht haben. "

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Beitragvon SHierling » Do Sep 14, 2006 9:55

ferner kann ich mir nicht denken das jene wissenschaftler so doof sein sollten etwas erfinden zu wollen was es in der natur schon in unbegrenzter menge gibt .

Stimmt, das können sich ganz viele Leute nicht vorstellen, weil sie einfach - sorry - "automatisch gutgläubig" sind ... es gibt aber sogar Leute, die Wasser in Flaschen "neu" erfinden und verkaufen ;)
@Gerd: Das Produkte gezielt erfunden werden, obwohl es sie schon gibt, ist seit den 60er, 70er Jahren nicht nur üblich, es gibt sogar ganze Abteilungen in jeder Firma, die NUR über solche Sachen nachdenken, WAS können wir NOCH verkaufen, wie können wir Diversifizieren, egal ob horizontal (mehrere "gleiche" Produkte wie bei Waschmitteln) oder vertikal (von VW bekommst Du nicht nur das Auto, sondern die leihen Dir auch gleich das Geld dazu) - da machen ganze Herden von "Produkt-Designern" Brainstorming, und Produkt-Entwickler (das ist inzwischen ein Beruf!) bekommen Klettern in Wilden Wäldern bezahlt oder Kreuzfahrten im Mittelmeer, NUR DAMIT IHNEN SO EIN SCH.. EINFÄLLT! Die "Kreativen" sind immerhin hierzulande inzwischen unter den Spitzenverdienern.

Und das macht sogar "Sinn" - läßt sich ganz einfach rechnen: Stell Dir vor, es gibt 2 Hersteller von Kartoffeln, jeder eine Sorte. Langfristig verteilen sich die Abnehmer dann gleichmässig - 50/50, jeder verdient die Hälfte vom Kuchen.
Jetzt kommt aber Hersteller 1 auf die Idee, seine Sorte geringfügig umzuzüchten, oder auch nur umzubenennen. Dann sind 3 Sorten im Angebot, langfristig verteilen sich die Kunden wieder gleich, also 33:33:33. Schwupps, hat er ohne großen Aufwand seinen Marktanteil erhöht.
Aus keinem anderen Grund gibt es zig verschiedene Spülis, Waschpulver, Autos, Schuhhersteller - egal wo Du hinguckst, die Unterschiede sind marginal - das ist halt Marktwirtschaft, eine der ganz grundlegenden Spielregeln dabei.
Und das - finde ich - sollte eben KEIN Grund sein, riskante Produkte auf den Markt zu bringen.

Grüße
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Beitragvon Tyler Durden » Do Sep 14, 2006 15:13

Hallo Brigitta,
bitte schmeiß hier nicht alles durcheinander, du beschreibst hier 2 föllig unterschiedliche Prozesse.
Einerseits beschreibst du den Prozess der Imitation oder Produktdiversifikation also 10 verschiedene Spülis mit nur marginalen unterschieden. Und das macht auch Sinn wie du trefflich beschreibst! Es schafft nämlich wettbewerb und der ist durchaus ökonomisch gewollt.
Aber das was in der genindustrie und in dem beispiel abläuft ist eben keine imitation in dem sinne wie du ihn gebrauchst. es ist eine Inovation!
genauer eine Prozessinovation. und es macht durchaus sinn das wissenschaftler etwas erfinden wollen was schon lange auf dem amrkt ist. es kommt eben nicht nur auf das produkt an sich an sondern auch auf die produktion, insbesondere auf die produktionskosten. es ist ja durchaus denkbar das ein produkt bereits in unmengen in der natur vorkommt aber die kosten zur gewinnung dieses stoffes höher sind als wenn man es synthetisch herstellt.
Also bevor du weiter mit ökonomischem halbwissen um dich schmeißt nimm dir bitte erstmal ein standardwerk der mikroökonomie zur hand und/oder beschäftige dich mal mit schumpeter der wusste nämlich das sowas schon vor den 60/70 jahren exisiterte und beschreibt die zusammenhänge zwischen inovation und imitation doch recht nett....

Und das - finde ich - sollte eben KEIN Grund sein, riskante Produkte auf den Markt zu bringen.


Was hat der markt damit zu tun? der schert sich nämlich en dreck darum ob du das zeugs als riskantes produkt einstufst oder nicht, wenn der markt meint es wäre etwas riskant dann findet das eben nur einen ausdruck im preis und sonst nix. der markt funktioniert enebn nach effizienzkriterien und nicht nach irgendwelchen moralich oder ethischen grundsätzen.
wichtiger ist hierfür vielmehr das es einen gesellschaftlichen / politischen oder wie auch immer gearteten konsens gibt was die thematik der genmanipulation in der pflanzenproduktion betrifft.
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Beitragvon SHierling » Fr Sep 15, 2006 8:47

Hallo,
ich denke, das kommt immer darauf an, von welchem Standpunkt aus man die Dinge beurteilt. Wer einzig in der Ecke der Marktwirtschaftler steht, wird natürlich eher die "Innovation" in solchen Produkten sehen, wer aus der Sicht der Anwender schaut, sagen wir, als Ernährungsphysiologe, als Tierhalter, Mediziner oder ganz einfach als Verbraucher sieht das schon anders. Es ist eben nicht _alles_ dem Markt unterzuordnen, jedenfalls nicht hierzulande, und es ist auch nicht die Ökonomie das einzige Kriterium zum Bewerten neuer / anderer Produkte (wieder hierzulande), sonst gäbe es Schnappmesser in Mengen, Pistolen für jedermann und über Gammelfleisch müßte sich niemand aufregen.

Ich will auch Innovationsgewinne gar nicht anzweifeln, drum steht da oben überall "langfristig", und drum steht auf jedem Waschpulver mit irgendeiner Winzig-Änderung auch "neu". Um bei den Beispielen zu bleiben: der BT-Mais ist tatsächlich "neu" im Sinne der Anwender - Shampoo und Spülung in einem. Das Zeaxanthin gibt es schon ewig natürlich, dann als Massenproduktion auch technisch hergestellt, man kanns über Mikroorganismen herstellen, das einzig "neue" daran ist, das das Molekül auf eine weitere Art produziert werden kann, die im Vergleich zu anderen Produktionsprozessen vermutlich besser verkaufbar, aber halt riskanter ist. Bei den GV-Ziegen ist es wie im Gene-Pharming fast überall, die Innovation ist lediglich der Herstellungsprozeß, das "Neue Produkt", also die in ihrer Zusammensetzung veränderte Ziegenmilch, gelangt gar nicht erst zum Verbraucher, sondern nur der extrahierte Inhaltsstoff. DEN kann man aber auch wieder mit Mikroorganismen herstellen, oder mit Zellkulturen.
Also sind jeweils nur Teile der Produktionsprozesse "neu", nicht notwendig das Produkt selber, kommt wie gesagt immer auf den Standpunkt an. (und ja, ich weiß, das man auch die Ziege als "Neues Produkt" sehen kann, wenn man sie denn als Produktionsmittel an die Bauern verkauft, aber auch da steht sie dann in Konkurrenz zu anderen Ziegen (als selbe Produkte), oder mit Kühen (wenn man als "Produkt" "alles, was Milch gibt" definiert). So kann man vom hundertsten ins tausendste Definieren, aber Tatsache bleibt , das der "Markt" nicht das alleinige Moment ist, ein solches Produkt zu bewerten.

Der Gebrauchswert oder das, was den volkswirtschaftlichen Nutzen und nach streng theoretischen Lehrbuch-Tabellen dann auch den Preis solcher Produkte ausmacht, ist genau so zweifelhaft definiert ,wenn man mal bißchen links und (weniger) rechts guckt.
wenn der markt meint es wäre etwas riskant dann findet das eben nur einen ausdruck im preis und sonst nix. der markt funktioniert enebn nach effizienzkriterien und nicht nach irgendwelchen moralich oder ethischen grundsätzen.

Das ist schon richtig - theoretisch. Allerdings gilt das nur für den Markt in Lehrbüchern, bei dem alle realen Bedingungen wie Politik, Verbraucherverhalten, Medien etc cp gesetzt werden als wären weder Gesetze noch Gebühren existent.
Ich bin von "Realdeutschland" ausgegangen, und gucke immer in Richtung "bessere Welt", das sich das nicht mit dem vorherrschenden Tenor im Samuelson deckt, oder mit Schumpeter, ist mir schon klar ;) **
Selbst aus der Sicht eines Marketing-Menschen ist Deine Preisfindung aber eher illusorisch, weil sie ganz einfach hierzulande nicht funktioniert. Der reale Markt ist auch nicht "amoralisch", und auch nicht "neutral", der normale, reale Markt, das, was den täglichen Absatz ausmacht oder nicht, ist zu einem großen Teil von Faktoren abhängig, die außerhalb Absatztheorie liegen (da sind wir uns - nehme ich an - wieder einig).
Da spielen, abgesehen von Gesetzen und Zulassungsverfahren, z.B. jede Menge Multiplikatoren wie Egbert rein, da werden irgendwelche nicht weiter definierbaren Ängste (Gentechnik macht Krebs) genau so geschürt wie umgekehrt völlig unkritische Jünger herangezüchtet werden ("die werden schon wissen, was sie tun") - beides hat einen enormen Einfluß nicht nur auf den Preis, sondern schon auf die Möglichkeit, Produkte einzuführen (oder eben nicht), und natürlich kommt auch irgendwann die Gesetzgebung wieder ins Spiel , wenn nur genug Leute etwas für gefährlich halten (oder eine reale Gefahr erkennen, je nach Standpunkt), dann ist es halt der Job der Politik, diese Ängste oder Zuversichten in Gesetze umzuschreiben.

Wenn man die Definition "Markt" ganz eng faßt, hast Du natürlich recht, der "kann nichts dafür" (hab ich glaube ich ganz am Anfang der Diskussion auch schon geschrieben). Aber das ist nicht das wirkliche Leben.

Grüße
Brigitta


**
Wenn wir hier schon Name-Dropping veranstalten wollen: andere Ansichten und Definitionen findet man - wenns krass werden soll - z.B. bei Bernd Senf, (der schreibt auch sehr schön leserlich) - oder - vermutlich etwas eher in "Deine" Richtung - auch z.B. in Meffert: Marketing, samt Formeln, Berechnungen, etc foo....
Es ist nicht immer "Halbwissen", was einen zu einer anderen Meinung bringt, und VWL ist zwar inzwischen genau so anerkannt wie die Bibel, aber deswegen immer noch nicht nicht besser bewiesen ;) (das übrigens steht schon in der Einleitung zum Henrichsmeyer, und hat sich seit Adam Smith nicht geändert - der ist übrigens auch gut zur "Gefahrgutanalyse", weil er einer der wenigen ist, der sogar Tote Arbeiter in Geld umrechnet und auf den langfristigen Produktionsprozeß und damit Produktpreis umlegt...) Gut zu lesen, weil in den alten Bundesländern gern unterschlagen oder durch ein Übermaß an Keynes ersetzt , sind auch zB Silvio Gesell und Folgende.


PS: jetzt wäre mir über der ganzen VWL beinahe das untergekommen, was ich eigentlich fragen/sagen wollte.
In dieser Runde beschränken sich die meisten Argumente, Beispiele etc auf solche "hype"-Produkte wie "Gen-Mais", die überall angesprochen werden. Wie sieht denn eure Meinung aus, wenn es z.B um die billige Herstellung von Futterzusätzen wie Phytase geht, oder Aminosäuren, oder - was bestimmt auch noch ansteht - genetisch veränderte Bakterien für die Biogasanlage, die dann 4mal effizienter arbeiten?
Wäre das noch zu tolerieren?
Oder wo sind da die Grenzen?
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Beitragvon Tyler Durden » Fr Sep 15, 2006 10:56

hallo,



Es ist eben nicht _alles_ dem Markt unterzuordnen, jedenfalls nicht hierzulande, und es ist auch nicht die Ökonomie das einzige Kriterium zum Bewerten neuer / anderer Produkte (wieder hierzulande), sonst gäbe es Schnappmesser in Mengen, Pistolen für jedermann und über Gammelfleisch müßte sich niemand aufregen.


eben das habe ich doch versucht darzustellen. kam vieleicht nicht richtig rüber. eben dein gammelfleisch beispiel sollte das doch klar machen.
wird eben zum beispiel BT-mais auf den markt geworfen kommt es wohl zu einem marktversagen. einerseits durch informationsprobleme(einerseits flacht die öffentliche diskussion über genveränderte lebensmittel immer mehr ab, sprich aus den augen aus dem sinn und zum anderen treten bei der produktion eben externe effekte auf (was du als risiken bezeichnest z.b. auskreuzungen etc.). dies 2 punkte spiegeln sich dann aber eben nicht wieder im preis. das nennt man dann eben auch marktversagen.
dafür gibts dann im prinzip 2 lösungsstrategien so kann der preis eben künstlich nach oben reguliert werde so das auch die möglichen gefahren ihren ausdruck bekommen. is aber eher problematisch siehe kyoto und CO2 emmision.....
oder man einigt sich vorher darauf das es unsinnig ist diese produkte anzubauen da die geasamtwirtschaftlichen Kosten zu hoch sind oder dier gesamtwirtschaftliche nutzen zu gering (ja mir sind die grenzen und probleme dieses konzeptes bewust, aber man mus halt immer mit dem arbeiten was einem gerade zur verfügung steht).

da sind wir uns dann doch wieder einig obwohl ich mit lehrbuchwissen argumentiert hab, wäre alles idealtypisch wäre eben auch der Samuelson oder varian nur schlappe 100 seiten dick. :P

so jetzt aber schluss mit ökonomischen taschenspielerein

genetisch veränderte Bakterien: bestehen da nicht im prinzip die selben risiken wie z.b. bei mais oder den komischen kartoffeln? also das die bakterien im prinzip in die Umwelt verschleppt werden und sich unkontrollierbar einbringen?
und wie ist das dann z.b. mit "totem" material wie den angesprochenen aminosäuren? die könnten ja in einem geschlossenen produktionsprozess hergestellt werden (solange die anlage dafür kein leck hat is ja alles in butter). oder sind hier auch irgendwelche reaktionen mit der umwelt zu erwarten?



PS:Es gibt kein Übermaß an keynes sondern nur ein übermaß an leuten die über keynes reden ohne ihn gelesen zu haben! und wiso klingelts bei mir wenn ich gesell höre und mir drück sich Bretton-woods in den Kopf?
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Beitragvon SHierling » Sa Sep 16, 2006 7:25

Janee, einen hab ich noch, der ist mir heute Nacht eingefallen, und macht - finde ich und HOFFE ich innig - klar, wie ich das "denke" mit den unterschiedlichen Sichtweisen. Nimm an, die leidige Kartoffel ist eine Innovation, und Du als Hersteller hoffst auf Pioniergewinne, denn aus seiner Sicht ist das ganze halt eine Innovation.
Ob das nachher am Markt funktioniert, hängt ja von den Präferenzen (also Nutzenfunktionen) der Haushalte ab.
Jetzt bin ich angenommen rechnende Hausfrau, oder meinetwegen Leiter eines Altenheimes, nutze den Samuelson und setze Gebäudekosten, Anzahl Betten, Personal etc cp.
Mein Gewinn hängt also davon ab, wie ich meine Leute bei gegebenem Budget versorge und wie ich sie fixem Geld möglichst billig abfüttere. Der Nutzen rechnet sich dann - genau wie in der Tierernährung - nach Nährstoffen/Inhaltsstoffen, nicht nach Produkten, und Zeaxanthin kostet mich in Ei am wenigsten, in Spinat muß ich mit Nitraten rechnen, sterben mir die Leute wieder zu früh weg, und Pillen sind sowieso zu teuer.
Wenn jetzt die Zeaxanthin-Kartoffel auf den Markt kommt, dann ist die aus _meiner_ Sicht lediglich eine Diversifikation, (solange mir die Herstellung egal ist, und das muß sie rein rechnerisch ja sein).

Grüße
Brigitta
PS: nee, nee, Bretton Woods ist hier Fehlanzeige (Bildungslücke, noch nicht näher dazu gekommen), gegen Keynes kann man auch sein, wenn man realisiert, wie Demokratie funktioniert, und ob Keynes lesen oder nicht da überhaupt eine Auswirkung hat. Andere Richtung: "Ökonomie des Kapitalismus" lesen, GENAU die selben Kurvendiskussionen wie im Samuelson oder im Meffert (1000 Seiten, leider, aber superspannend), nur mit anderer Beschriftung und anderen Schlußfolgerungen. ;)
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Beitragvon SHierling » Sa Sep 16, 2006 7:44

genetisch veränderte Bakterien: bestehen da nicht im prinzip die selben risiken wie z.b. bei mais oder den komischen kartoffeln? also das die bakterien im prinzip in die Umwelt verschleppt werden und sich unkontrollierbar einbringen?
und wie ist das dann z.b. mit "totem" material wie den angesprochenen aminosäuren? die könnten ja in einem geschlossenen produktionsprozess hergestellt werden (solange die anlage dafür kein leck hat is ja alles in butter). oder sind hier auch irgendwelche reaktionen mit der umwelt zu erwarten?

Ja, ungefähr so seh ich das auch. Natürlich keine "Freiland-Bakterien", aber die wachsen heutzutage eigentlich alle im Konverter, produzieren $Stoffe vor sich hin, werden anschließend aufgekocht und der erwünschte Inhaltsstoff rausgefiltert. Mir ist das sicher genug.
Bakterien in den Händen von Verbrauchern sind mir schon unangenehmer, egal ob als wahllos eingesetztes EM oder als Zusatz im Silo, oder genverändert in der Biogasanlage. Aber wird ja wohl alles auf und zu kommen - ohne das jemand dazu allzuviel Lesen muß. Ich hab noch zwei links aufgetan zum Thema "Entscheidungsprozesse in Sachen Gentechnik".
Einmal einen Schritt Pro-Gentechnik:
http://tinyurl.com/oya4w
Und dann den "Hintergrund" dazu:
Von 1974 bis 1980 hat sie Erziehungswissenschaften, Philosophie und katholische Theologie studiert und im Jahr 1980 mit einer Arbeit über Gewissensbildung zum Dr. phil. promoviert.
(http://www.annette-schavan.de/index.php?id=4)
Da ist weder der Samuelson noch das Handbuch der Genetik zu erwarten :/

Grüße
Brigitta
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Sep 16, 2006 8:22

Bin mir ziemlich sicher das sich die Gentechnik sowieso nicht mehr aufhalten läßt, weder die Grüne noch die Rote, möglicherweise werden deutsche Firmen hier wieder Schlußlicht sein, haben wir ja auch nicht besser verdient, aber global gesehen ist die grüne Gentechnik schon lange da, jeder von uns hat schon Milch von Kühen getrunken oder Fleisch von Schweinen gegessen, die mit Gentechnik- Soja gefüttert worden sind .
In 10 Jahren kräht da kein Hahn mehr nach, es wird so sein wie mit der BSE- Krise .... nur ein Sturm im Wassserglas !
Die grünen Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter .
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Freisetzungsversuch mit genmanipuliertem Weizen

Beitragvon Egbert » Di Sep 19, 2006 14:32

Zum ersten Mal seit 2004 ist in Deutschland wieder ein Freisetzungsversuch mit genmanipuliertem Weizen geplant. Der Versuchsacker des Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK) liegt in unmittelbarer Nähe zu den Anbauflächen einer der weltgrößten Genbanken im sachsen-anhaltinischen Gatersleben. Dort lagern Tausende alter Weizensorten, die zur Erhaltung immer wieder im Freiland angebaut werden müssen.

mehr :

www.umweltinstitut.org/genweizen

Wenn man nur den Hauptschädling abtöten will, dann nimmt halt ein Sekundärschädling, quasi als ein Stellvertreter, seinen Platz ein." Eine unökologische Anbauweise kann nicht den Strom der Schädlinge aufhalten. "Man muss eben das System im Auge haben und nicht den Schädling." Die entscheidende Frage lautet, was die Grundbedingungen sind, dass sich Schädlinge schlecht vermehren können. "Das Zauberwort heißt Fruchtfolge, Kulturenmix und Fangpflanzen." Die Frage ist eigentlich, warum man nicht gleich auf Öko-Landbau setzt und, anstelle von Milliarden in die Gentechnik zu stecken, die Forschung im Ökolandbau ausbaut. Die Gelder wären dort viel besser aufgehoben und bringen auch nachhaltigere Resultate mit deutlich weniger Geld. Ausgeklügelte Landbausysteme und Fruchtfolgen kann man nicht patentieren. Sie sind aber der einzige Weg zur nachhaltigen Ernährungssicherung weltweit, wie es die meisten Entwicklungshilfeorganisationen wie etwa Helvetas oder GTZ bereits erkannt haben.
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Beitragvon Egbert » Di Sep 19, 2006 19:49

Letzte Meldung :

Da vertritt Herr Bundesminister
Seehofer landauf und landab, dass gentechnisch veränderter Raps stark
auskreuzt und deshalb nicht koexistenzfähig mit einer gentechnikfreien
Landbewirtschaftung ist. Trotzdem stimmte die Bundesregierung gestern in
Brüssel für die Zulassung von keimfähigen Körnern für die
Futtermittelherstellung aus gentechnisch veränderten Rapssorten der Firma
BAYER - wo bleibt da noch die Glaubwürdigkeit?
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Beitragvon Tyler Durden » Di Sep 19, 2006 20:56

hallo brigitta,

lassen wir das mit der inovation und der diversifikation mal bei seite, da sind wir uns wohl soweit einig wen ich das so überblicke.

interessant wirds aber wieder wenn wir dein altenheim beispiel mal ein wenig weiter spinnen.

und Zeaxanthin kostet mich in Ei am wenigsten

ändern wir diese annahme doch mal ein wenig ab(sonsst bleibt ja alles beim alten und es bleibt langweilig)
also gehen wir mal davon aus das wir der leiter des altenheims wirtschaftlich denken, was wohl nicht aus der luft gegriffen ist.
und nehmen wir mal an das es eine "dosis" Zeaxanthin gibt die ein rentner so am tag zu sich nehmen müsste, damit der nicht blind wird und reduzieren die die möglichen lieferanten für Zeaxanthin auf eier und neumodische kartoffeln die auf den mart drängen.
jetzt kann es ja sein das die kartoffel die gleiche menge Zeaxanthin wie ein ei liefert aber billiger ist.
also gibts nur noch kartoffeln als sättigungsbeilage und frühstückseier werden abgeschafft.
oder anders gesagt der hersteller freut sich über seinen inovationsvorteit und die leitung des altenheims üner den diversifikationsvorteil(die das geschäft belebende konkurrenz).
alle sind happy bis dann in ein paar jahren jemand merkt das der ewige mahner egbert recht gehabt haben könnte und es zu starken "verunreinigungen" der umwelt kommt(auskreuzungen, artenvielfalt und all das was noch kiner so genau abschätzen kann). es entstehen also große kosten (umweltbeeinträchtigung) für die sich dann aber keiner verantwortlich zeigen will. Lösung: a)keine anbau von genkram b) ein maß an umweltbeeinträchtigung das gesellschaftlich aktzptabel ist c) thematik externe effekte + lösungsansätze um den schaden einzudämmen.


ja ich weis das gehört alles nicht so wirklich hier hin, aber es zeigt doch ganz nett das wenn es dazu kommt das durch gentechnik wirtschaftlicher erfolg erzielt werden kann sie nicht mehr zu stoppen ist. und diese diskussion um so wichtiger ist.


Ps: doch bretton woods zumindest indirekt duch den vorschlag von keynes eine weltwährung nach gesells vorbild einzuführen(oder so ähnlich meine unterlagen sind immer so unleserlich :?)
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Gentechnik ist rechtswidrig!

Beitragvon Egbert » Mi Sep 20, 2006 14:30

Gentechnik ist rechtswidrig!
Skandale um die Einmischung von gentechnisch verändertem Reis in Nahrungsmittel in den vergangenen Wochen ist ein Beleg dafür, dass die Anwendung von Gentechnik gesetzeswidrig ist.

Das Gentechnikgesetz verlangt nämlich die Garantie der Koexistenz zwischen gentechnikfreier und genmanipulierender Agrarproduktion. "Die aktuellen Geschehnisse zeigen: " Das ist nicht möglich", heißt es aus der Gruppe, die Pfingsten 2006 in Gießen ein Versuchsfeld mit gentechnisch veränderter Gerste teilweise zerstört hatte. Gegen ihre danach folgende Gewahrsamnahme durch die Polizei haben die vier auf dem Feld verhafteten Personen Beschwerden eingelegt. Ihr Argument: "Ein Feld mit gentechnisch manipulierten Pflanzen zu zerstören, ist keine strafbare Handlung, weil das Feld rechtswidrig ist". So entsteht der rechtfertigende Notstand nach § 34 des Strafgesetzbuches. "Der Staat und seine Behörden decken den Rechtsbruch. Genau für solche Fälle gelten die Paragraphen, die couragiertes Handeln erlauben, wenn keine andere Abhilfe mehr möglich ist".

Alle Genfeldzerstörungen sind zur Zeit legal: "Die Koexistenz ist nicht gewährleistet, daher gibt es keine rechtmäßige Agro-Gentechnik. Auch Aufrufe zur Feldbefreiung müssen fortan straffrei gestellt werden!" Mit der juristischen Kritik wollen es die Gentechnikkritiker aber nicht bewenden lassen. Sie sind nicht gegen Gentechnik, weil die Gesetze diese Technik verbieten, sondern weil die Agro-Gentechnik überflüssig und gefährlich ist: "Es gibt genug zu essen auf der Welt, es gibt sanftere Methoden zur Verbesserung der landwirtschaftlichen Produktion - wir brauchen diese Risikotechnologie nicht."
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
" Was wir brauchen, sind ein paar verrückte Leute; seht euch an, wohin uns die "Normalen" gebracht haben. "

George Bernard Shaw
Herzlichen Gruß

Egbert
Ostfriesland
Egbert
 
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