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Zukunft der Gentechnik in der Landwirtschaft

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Beitragvon gerd gerdsen » So Sep 10, 2006 19:07

....wer soll das denn nun sein ? Die Agrarmafia ? Schizophrene Psychose, wenn ihr mich fragt .
Ich bin ganz klar für Gen-Technik, weil :

* Garantiert breite Erträge in der Landwirtschaft: Tiere geben nur die beste Milch/Fleisch, Pflanzen haben eine bessere Resistenz gegen Herbizide, Viren, Pilze und Insekten.
* bessere Qualität der Produkte
* weniger Chemikalieneinsatz in der Landwirtschaft
* neue medizinische Möglichkeiten: Kinderkrankheiten können früh behoben werden, Erbkrankheiten können behandelt werden, hilft bei der Bildung von Antikörpern
* man hat immer genug zu essen
* gab es früher auch schon durch die Züchtung von Tieren und Pflanzen
* weniger Chemie auf den Feldern
* (verringert den Welthunger)
...hat aber nix mit meiner Frage nach Roundup zutun .
...und ich habe auch nicht vor Saatgut, welches das Roundup Ready – Gen enthält zu verwenden .... noch nicht :!:
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Beitragvon Carsten » So Sep 10, 2006 20:56

Hallo,

Gentechnik hat nichts mit Züchtung zu tun und verringert auch nicht den Welthunger. Ich bin auch nicht davon überzeugt das weniger Chemie eingesetzt wird.
Gruß
Carsten
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Beitragvon Egbert » So Sep 10, 2006 21:51

Die Genlobby, hochkarätige Vertreter der Genkonzerne aus allen Ländern, sprachen vom "Hunger der Welt" und den überlebenswichtigen Beitrag der Gentechnik etc. Sie ließen die Leute aus dem Publikum nicht zu Wort kommen, mit dem Hinweis die Publikumsdiskussion findet zum Schluß statt. Zum Schluß, war aber dann keine. Sie fürchten also Fragen. aus der Bevölkerung.

Sie lobten die Genbaumwolle in Indien, wo BT Baumwolle seit etwa seit 10 Jahren auf großer Fläche angebaut wird. Ein wahrhafter Segen, der vielen Indern zu weit höheren Einkommen verholfen hat.

Darauf antwortete ein sehr kompetenter Inder, ein Mitarbeiter der Nobelpreisträgerin Vandana Shiva und erzählte, wie der Genkonzern Monsanto in Indien eine Schreckensherrschaft errichtet hat. Zuerst wurden die Bauern mit allen Methoden der modernen Werbung für die Gentechnik begeistert. Man versprach ihnen 80% mehr Erträge. Das ca. vier mal so teure Saatgut konnten sie bei der Firma auf Kredit kaufen. Sie mußten sich nur verpflichten auch das Roundup ( Herbizid ) dazuzukaufen und sich auf längere Zeit zur Zusammenarbeit mit Monsanto verpflichten. Auch Gratissaagut wurde ausgeteilt. Eine Weile ging es gut, dann kamen eine Mißernte nach der anderen. Die Genpflanzen wurden immer schwächer, die Anfälligkeit für Krankheiten wurde immer größer. Dadurch mußten sie auch immer mehr Spritzmittel kaufen. Dies führte dazu, daß die Bauern ihren Kredit nicht mehr zurückzahlen konnten und damit immer höhere Schulden anhäuften. Die Lage wurde so aussichtslos, daß viele nur noch einen Ausweg im Selbstmord sahen. So verschwanden 25. 000 Gen-Bauern in den letzten 5 Jahren durch Selbstmord. Das sind 13,7 Selbstmorde pro Tag. Verschuldet durch die Segnungen der Gentechnik. So geht es also den Genbauern in Indien.

Den Nichtgenbauern geht es auch nicht besser. Durch Pollenflug werden die angrenzenden Felder der Nichtgenbauern verseucht. Auf Ihnen wachsen plötzlich die patentierten Pflanzen der Fa. Monsanto. Die Bienen sind die Diebe, die diese Patente gestohlen und verteilt haben. Verklagt werden die unfreiwillig fremd bestäubten Feldfrüchte der Nichtgenbauern von der Genfirma.

In einem Musterprozess in Kanada, wurde der Bauer Percy Schmeißer heuer in dritter Instanz verurteilt. Sein Saatgut mußte er abliefern nur die von Monsanto geforderte Patenrechtsabgabe mußte er nicht zahlen. Auch wenn er einen großen Schaden durch die Genpflanzen erlitten hat. Jetzt müssen alle fremdverseuchten Bauern die Patentrechtsabgabe zahlen. Das Unrecht ist zum Recht geworden. Die Genpflanzen, das Eigentum der Fa. Monsanto haben seinen Grund in Besitz genommen. Und wie geht es den Konsumenten. Sie sollen möglichst unwissentlich, die Gentechware konsumieren. Die Tierprodukte, die mit Gentechfutter gefüttert wurden müssen nicht deklariert werden. Der Konsument soll das Spiel, als unfreiwilliges Versuchsakinchen der Genfirma mitspielen. Ohne Anspruch auf Haftung wenn jemand krank wird. In Österreich und Deutschland soll nun der Genbauer haften, mit Umkehr der Beweislast. Und der Genkonzern der Verursacher und einzige Nutznieser, geht weiter straffrei aus.

Müsste der Genkonzern haften mit Umkehr der Beweislast und nicht mehr gefördert werden, wäre dies das sofortige Ende des ganzen Genterrors in der Landwirtschaft.

Wenn wir dies nicht schaffen, verlieren wir in wenigen Jahren unsere Lebensmittelsouveränität, und damit auch die Kontrolle über die Demokratie. Kein EU Parlament wird jemals soviel Macht über uns haben, als der Genkonzern der unsere natürlichen Lebensmittel zerstört hat und wir auf seine künstlichen Industrielaborprodukte angewiesen sind.

Dies ist leider keine Prophetie mehr, sondern schon jetzt die Wirklichkeit !

Gruß Egbert
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Beitragvon Herr_Schmidt » So Sep 10, 2006 22:16

Oh, oh, Egbert, ist dir doch ein winzig kleiner Fehler unterlaufen.
Vandana Shiva ist nicht Nobelpreisträgerin, sondern hat den "Alternativen Nobelpreis" gewonnen.
guckst du hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Vandana_Shiva
Es herrscht da ein kleiner Unterschied, wodurch jetzt natürlich vielleicht der Eindruck entstehen könnte, daß du deine Beiträge "mit fremden Lorbeeren" aufwerten möchtest.

Auch ich kenne einen Helmut Schmidt, der aber nie Bundeskanzler war :lol:
Mein Motto: Klarheit statt Schonung !!
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Beitragvon Geronimo » So Sep 10, 2006 22:27

Die grüne Gentechnik wird in Deutschland mehrheitlich von Verbrauchern und Landwirten abgelehnt. Diese Tatsache müßen Landwirte, die damit liebäugeln, genverändertes Saatgut anzubauen, aktzeptieren.

Pollen machen nicht vor Grundstückgrenzen halt. Wenn Pollen von GVO-Mais das Feld des Nachbarn verseuchen, haftet dafür der Verursacher. Das könnte unter Umständen teuer werden.
Interessanterweise zahlt hier auch keine Haftpflichtversicherung......

Mir ist auch von Fällen bekannt, in denen Milchkühe durch das Verfüttern von BT-Mais krank wurden und teilweise sogar verendet sind.
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Beitragvon automatix » Mo Sep 11, 2006 6:32

ich denk nicht, daß die Monsanto Gentechnik bei uns groß eine Chance hat - Roundup ist zu teuer, für das gleiche Geld bekommt man die gewöhnlichen Herbizide auch schon und das Gensaatgut wird sicher auch nicht preiswerter.

Ich habe z.b. die Fütterung von Sojaschrot für meine Mastschweine eingestellt, weil mir der Händler keine Gentechnikfreie Ware garantieren konnte und säe seit ein paar Jahren Erbsen und Ackerbohnen.
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Sep 11, 2006 8:08

ich denke der Hauptgrund derzeit kein GV- Saatgut einzusetzen liegt daran, dass viele Landwirte massiv von selbsternannten Umweltaktivisten unter Druck gesetzt werden und sie sich und ihre Familien teilweise regelrechten Hetzkampagnen ausgesetzt sehen !
@Egbert: BT- Baumwolle ?????
BT heißt: Bodenbakterium Bacillus thuringiensis (Bt) übertragene Schädlingsresistenz gegen den sich immer weiter ausbreitenden Maiszünsler !
Wird Baumwolle denn auch vom Maiszünsler gefressen ?
Hoffentlich gibts auch bald ein Mittel gegen geistige Diarroe . ENTSCHULDIGUNG !!!!
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Beitragvon SHierling » Mo Sep 11, 2006 8:41

Hallo,
über die meisten Sachen kann man sicher diskutieren, aber das hier
* gab es früher auch schon durch die Züchtung von Tieren und Pflanzen

ist sachlich falsch. Bei der konventionellen Pflanzenzucht und Tierzucht ist es nicht möglich, artfremde Gene zu übertragen, und auch mit noch so viel Bestrahlung oder anderen Reizen können bestimmte Mutationen nicht provoziert werden. Genau die artfremden Stücke im Erbgut sind es dann, die im weiteren Verlauf / Anbau/ Fütterung / Verbreitung die Probleme machen, denn deren Abbauprodukte und Folgewirkungen im Ökosystem entziehen sich jeder seriösen Vorhersage. Und spätestens da greift - meiner Meinung nach - das Grundgesetz, (oder Kant, oder die christliche Einstellung, ist ja überall das selbe) - jeder ist nur so frei, wie er nicht an die Grenzen seines Nachbarn stößt.

Was die Übertragung des Genes zur Bildung von Bt-Toxin angeht, gibt es inzwischen Bt-Mais, Bt-Baumwolle und Bt-Kartoffeln. Das Toxin wirkt nicht ausschließlich gegen den Maiszünsler.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Sep 11, 2006 9:31

Natürliches Bt ist seit vielen Jahren ein auch im organischen Anbau eingesetztes Bio-Pestizid . Übrigens fehlt jeder Beweis dafür das Kühe krank wurden oder vereendet sind weil sie BT Mais gefressen haben, wahrscheinlich hätte ich das auch behauptet wenn das bei mir passiert wäre (nur zur Info; es gibt bei uns hier oben noch keinen Maiszünsler, also brauchte ich keinen BT-Mais anbauen) Es ist ja auch so schön einfach sowas zubehaupten, in der Hoffnung der Chemieriese wird Kulans zeigen, einfacher als Schadenerstatz von so einem Biobauernnachbarn Egbert zu bekommen, von dem womöglich sein Jacobskreuzkraut herübergeflogen ist .
Die Sache scheint ausgemacht und klar, Montsano gehört zur Agrarmafia, wahrscheinlich haben sie auch den Maiszünsler und andere tierische und pflanzliche Schädlinge, wie z.B. Ackerfuchsschwanz gezüchtet und sie aus B52 Bombern über uns abgeworfen damit wir deren Pflanzenbehandlungsmittel kaufen (Satire :!: )
Ich habe Verständniss dafür das die auch an ihren Patenten verdienen wollen, umsonst ist nichtmal der Tod und wer nicht mit der Zeit geht der geht mit der Zeit !
Wenn es nach den Ökospinnern geht dann solltet ihr auch eure Ackerschlepper verkaufen, denn die hat die Landtechnikmafia auch nur erfunden damit wir abhängig vom Erdöl werden :lol: :lol:
so einen Ochsen können wir ja leicht selber züchten, frisst nur heu, den passenden pflug basteln wir dann selber aus ner alten baumwurzel und die räder für den karren machen wir aus baumscheiben :lol: :lol:
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Beitragvon Manfred » Mo Sep 11, 2006 10:07

Nach einem Bericht in der letzten September-Ausgabe der topagrar wurden 2005 weltweit 90 Mio. ha GVO-Kulturen angebaut.
Darunter:
Herbizid resistenter Soja: 54 Mio. ha
BT-Mais: 16 Mio. ha
BT-Baumwolle: 5 Mio. ha

Außerdem kommen mehr und mehr Kulturen auf, die sowohl Herbizit- als auch Insektenresistenzen aufweisen: Der Anbau betrug ca. 10 Mio. ha.

Die Insektenresistenzen scheinen nur dauerhaft zu wirken, wenn, wie in den USA, Flächen mit nicht resistenten Sorten eingestreut werden, so dass die Insekten sich nicht mit der Resistenz auseinandersetzen müssen, die sie sonst schnell überwinden. Sobald das passiert (siehe BT-Baumwolle in Indien), geht der Kreislauf von vorne los.

Einen wirklichen Kostenvorteil bringen scheinbar die herbizidresistenten Sorten. Die Betriebe arbeiten inzwischen ohne jede Bodenbearbeitung. Nur noch Direktsaat + Spritzmittel.
Auch wenn inzwischen einige resistente Unkräuter auf dem Vormarsch sind:

Wenn dieses Verfahren in Europa zum Einsatz kommt, werden wegen des entstehenden Kostendrucks nach und nach die meisten Landwirte auf GVO umstellen müssen, es sei denn die Verbraucher zahlen den höheren Preis. Wegen des Kostendrucks (wie in den USA: GVO-Betriebe können höhere Pachtpreise zahlen) werden nur in den ersten paar Jahren die zuerst umstellenden Betriebe höhere Einkommen erzielen. Danach ist wieder alles beim Alten.
Ich vermute sehr, dass die meisten Verbraucher recht schnell GVO-Produkte annehmen würden, und sich die Angst verflüchtigt. Bisher stört sich ja auch keiner an nicht kennzeichnungspflichtigen Gehalten im %-Bereich.

Was mich an der Grünen Gentechnik stört, sind weniger die Gefahr der Auskreuzung (Auf sehr kreuzungsfreudige Kulturen wie etwa Raps scheint man in der EU ja den Deckel halten zu wollen), sondern die entstehende Abhängigkeit der Landwirte. Außerdem die verlogene Argumentation von wegen „Den Hunger der Welt stillen“. Es geht ganz einfach um finanzielle Interessen einiger Konzerne.

VG,
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Beitragvon Egbert » Mo Sep 11, 2006 13:14

Gefahr für die Umwelt

Schon heute ist es in Kanada nicht mehr möglich Bioraps (Rapsöl ist ein wertvolles Speiseöl) zu produzieren, weil inzwischen fast das gesamte Land mit Genraps verseucht ist. Die Pollen und sogar die Rapssamen werden vom Wind in alle Richtungen verbreitet.

Weiter geht es hier :
http://www.renate-rastaetter.de/index.php?id=4108

Gruß Egbert
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Sep 11, 2006 14:44

AHA Renate Rastätter :!: .... wußt ich's doch, Herr Egbert will hier nur die verlogenen grünen Idiologien verbreiten, zum Glück sind die Grünen weg vom Fenster und sie werden niemals wieder kommen .
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Sep 11, 2006 14:52

Gentechnik kann etwas gegen den Hunger in der WELT tun:
Goldener Reis" ist ein gentechnisch optimierter Reis, der wegen seiner goldenen Farbe (vom Betacarotin) so benannt wird. Mit Methoden der Gentechnik werden in normalen Reis zusätzliche Gene von anderen Organismen (Transgene) eingebaut, die ihn befähigen, Betacarotin (Vorstufe für Pro-Vitamin A) und Aminosäuren zu bilden, verschiedene Spurenelemente anzureichern und im Reis vorhandene Hemmstoffe auszuschalten, die die wichtige Eisenaufnahme verringern.


Für etwa 2,4 Mrd. Menschen ist Reis das Haupt-Nahrungsmittel, obwohl sich Reis als Grundnahrungsmittel nicht eignet: Es bewirkt schwerwiegende Mangelernährung durch Unterversorgung mit Vitamin A, Eisen u. anderen Spurenelementen sowie wichtigen Proteinen. Ca. 800 Mio. Menschen weltweit leiden unter akutem Vitamin-A Mangel mit gravierenden Gesundheitsfolgen: das Sehvermögen, das Immunsystem, die Blutbildung und das Skelett-Wachstum werden beeinträchtigt. Dadurch sterben weltweit ca. 2 Mio. Menschen und 500.000 Kinder erblinden jährlich.
Außerdem enthält normaler Reis Stoffe, die die Eisen-Aufnahme hemmen. Nahezu 3 Mrd. Menschen leiden daher unter Eisenmangel, darunter 1,8 Mrd. Frauen mit Eisenmangel-Anämie (Blutarmut).
Auch enthält Reis nur 1/10 der erforderlichen Menge an Aminosäuren, die wichtig sind für eine Vielzahl biologischer Funktionen, besonders für die Entwicklung im Kindesalter

Der inzwischen emeritierte Schweizer Biologe Ingo Potrykus (ETH Zürich) und sein deutscher Kollege Peter Beyer (Uni. Freiburg) haben den "Goldenen Reis" entwickelt, zunächst jedoch aus einer Sorte, die nur in kühleren Klimazonen gedeiht. Sie übergaben ihre Forschungsergebnisse dem IRRI (International Rice Research Institute in Los Baños bei Manila, Philippinen) zur kostenlosen Verwertung. Nachdem Forscher am IRRI (das Mekka der Reisforscher) die zusätzlichen Gene in tropische Sorten eingekreuzt haben, eignen sich die neuen gentechnisch optimierten Reissorten als Grundnahrungsmittel und gelten bei ihren Verfechtern als das Wundermittel gegen die weltweit grassierende Mangelernährung durch den normalen Reis. Ingo Potrykus und Peter Beyer
konnten auch die beteiligten 6 Agrokonzerne (darunter Bayer und Monsanto) bewegen, auf Patentschutz und Lizenzgebühren zu verzichten, so dass der "Goldene Reis" als Saatgut sehr preiswert angeboten werden kann. Damit entfällt ein sonst übliches zentrales Argument gegen die "Grüne Gentechnik" (zu teuer für arme Bauern in den Entwicklungsländern).
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Beitragvon Egbert » Mo Sep 11, 2006 15:42

Mein lieber Gerd Gerdsen ,

Du irrst wieder einmal gewaltig ! Das was Renate Rastaetter schreibt hat num wahrlich nichts mit " grüner Ideologie " zu. Genausowenig wie ich ein Anhänger, Funktionär, Mitglied oder Wähler der " Grünen " bin.

Frau Rastaetter bezieht sich lediglich auf folgende Quellen in ihrem Aufsatz zur grünen Gentechnik : "Gefahr Gentechnik" von Manfred Grössler, "Leben außer Kontrolle" Ein Film von Bertram Verhaag und Gabriele Kröber, Glutenfreibroschüre 3 Pauli, aid-Heft „Von Mendel zum Gentransfer“, aid Spezial „Die Grüne Gentechnik“

Übrigens muß man den Film " Leben ausser Kontrolle " gesehen haben, um überhaupt qualifiziert über die Gentechnik mitreden zu können.
Der Film " Leben ausser Kontolle " ist unter folgender Adresse zu beziehen : Kontakt:
Denkmal-Film
Schwindstr. 2
80798 München,
Tel. 089-526601,
Fax 089-5234742
e-mail: mail@denkmal-film.com
Bestellmöglichkeit folgender verfügbare Formate auf: BETA-SP, VHS, DVD ab Euro 39,-
Für den Vertrieb dieses Films bekomme ich keinerlei Vergütungen !!!

www.phoenix.de/leben_ausser_kontrolle/55866.htm

Gruß Egbert
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Beitragvon gerd gerdsen » Mo Sep 11, 2006 15:51

...und wenn man den Film bestellt wird gleich ein Aufnahmeantrag für "die Grünen" mitgeschickt !
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