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Zukunft der Gentechnik in der Landwirtschaft

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Beitragvon SHierling » Di Sep 12, 2006 12:25

Hallo,
ich denke, das ist eine Fehleinschätzung, wie eben der ganze Vergleich Gentechnik-Verkehrstechnik hinkt.
Nur mal angenommen, Deine Bahn, Dein Düsenflieger oder was auch immer funktioniert nicht. Dann tut das, abgesehen von den paar Fahrgästen und Inhabern niemandem weh, man kanns abbauen, bleiben ein paar Kratzer in der Erdoberfläche und das war's.
Wenn aber von den zig verschiedenen Pflanzen, die die Gentechniker freisetzen mit den zig verschiedenen Genen auch nur EINE der entstehenden Eiweißverbindungen sich z.B. wie ein Prion verhält, dann ist das irreversibel, weder Du noch der Hersteller noch irgendjemand sonst kann so einen Organismus je wieder aus dem Ökosystem entfernen.

Und kopier bitte nicht immer so'n wahlloses Zeug, Zeaxanthin ist kein "seltenes Vitamin", das ist ein stinknormales Carotinoid aus Mais (Zea...) , kommt massenhaft in Spinat vor und ist ansonsten in jedem handelsüblichen Hühnerfutter enthalten. Iß ein Ei, vielleicht kannst Du dann besser gucken. ;-)

Grüße
Brigitta
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Beitragvon Egbert » Di Sep 12, 2006 13:31

Verehrter Gerd,

Du mokierst Dich über die Zerstörung des Genkartoffelfeldes der Uni München. Prof. Dr. Wenzel vertritt das Bay. Landesinstitut für Pflanzenbau in Weihenstefan. Mit dem ehrenwerten Herrn habe ich so manche persönliche verbale Auseinandersetzung geführt.

Prof. Dr. Wenzel ist nichts anderes als ein williger Erfüllungsgehilfe der Gensaatindustrie. Muß sich doch das Institut weitgehend aus Drittmitteln der Agroherstellermafia finanzieren. Siehe da trifft wieder einmal mehr das geflügelte Wort zu : " Wes Brot ich ess des Lied ich sing. "

Während einer öffentlichen Anhörung zur Zerstörung des Genkartoffelfeldes bezeichnete Dr. Wenzel die Aktivisten als " Verbrechergesindel ". Klar ging es doch hier um seine persönliche Bereicherung an Drittmittel.

Ungstraft durfte ich Herrn Prof. Dr. Wenzel öffentlich als einen Verbrecher an der menschlichen Gesundheit in dieser Anhörung bezeichnen. Denn, nicht die , welche die Kartoffeln entsorgt haben , sind die " Verbrecher " ,sondern jene welche sich zum Handlanger der Gentechmafia machen lassen !! Schließlich gibt es den übergesetzlichen Notstand, welcher zur Gefahrenabwehr auch Gewalt rechtfertigt.

Gentechnik ob rot oder grün ist eine Gefahr für die Menschheit. Gegenteiliges kann die Gentechmafia nicht beweisen, sonst würde diese beispielsweise die Haftung für ihre Produkte übernehmen.
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Beitragvon Egbert » Di Sep 12, 2006 13:40

Noch ein Nachtrag an Gerd :

Die Aktivisten welche das Genkartoffelfeld befreit haben, wurden vor Gericht gestellt.

Allerdings hat der Richter am Amtsgericht Fürstenfeldbruck die " Täter " freigesprochen. Unter anderem wurden sie freigesprochen, weil der Richter den übergesetzlichen Notstand in diesem Falle bejaht hat.Das Urteil wurde rechtskräftig.
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Herbizid-Resistenz von Gras

Beitragvon Egbert » Di Sep 12, 2006 14:22

Gefunden in der österr. Tageszeitung " Der Standard " v. 10.09.06

Herbizid-Resistenz von Gras kann sich ausbreiten

Erstmals Nachweis in den Vereinigten Staaten - Wildpflanzen übernahmen Resistenzgene

Washington - Die USA propagieren die Gentechnik in der Landwirtschaft - weltweit. Doch jetzt haben Wissenschafter der staatlichen Umweltagentur EPA erstmals selbst bewiesen, dass sich in der freien Natur die Gene Herbizid-resistenter Pflanzen in der Umgebung weiter verbreiten können: wenn "RoundUp Ready" nicht mehr wirken kann...

"Die Bedenken gegenüber genetisch veränderten Nutzpflanzen umfassen auch die Ausbreitung von transgenen Erbanlagen in dafür geeignete Wild-Arten von Pflanzen und dadurch die Möglichkeit zu nicht beabsichtigten ökologischen Folgen. Bisher hat es nur wenige auf Erfahrung beruhende Belege für die Häufigkeit und die Verteilung von genetisch veränderten Pflanzen in der Umgebung (nicht veränderte Pflanzen, Anm.) in den USA gegeben", schrieb Dr. Jay Reichmann jetzt in einem Beitrag für die Online-Ausgabe der Fachzeitschrift "Molecular Ecology".

Versuchsfelder

Die Wissenschafter hatten zunächst auf Versuchsfeldern im Jefferson County im US-Bundesstaat Oregon Straußgras (Agrostis stolonifera L.) ausgesät, das gegen das Herbizid "RoundUp Ready" (Glyphosphat) unempfindlich war (ASR368, Scotts Seed Company). Nach einiger Zeit wurden in der Umgebung in einem Umkreis von bis zu 4,8 Kilometern insgesamt 20.400 Agrostis stolonifera L.-Pflanzen gesammelt und auf eine etwaige Belastung mit dem Resistenzgen untersucht.

Das Ergebnis: In neun der Wild-Pflanzen (0,04 Prozent) von Straußgras wurden die Resistenzgene gegen das Pflanzenschutzmittel festgestellt. Das war bis zu einer Entfernung von 3,8 Kilometern vom Ausgangspunkt der Fall. Sowohl Pollen als auch Samen von den Versuchsfeldern dürften dafür verantwortlich gewesen sein. Das Problem: Einmal in die genügsamen und zähen Pflanzen eingebracht, bekommt man die Resistenzen wahrscheinlich nur noch schwer weg. Das haben die US-Gentechnik-Befürworter in der Landwirtschaft jetzt sogar quasi-"amtlich" bewiesen bekommen.

Ein weiterer Link zum " Standard " http://derstandard.at/?url=/?id=2581134 EU- Lebensmittelbehörde zur Gentechnik
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Sep 12, 2006 14:52

Egbert hat geschrieben:Noch ein Nachtrag an Gerd :

Die Aktivisten welche das Genkartoffelfeld befreit haben, wurden vor Gericht gestellt.

Achso "befreit" so nennts du also einbruch, diebstahl und sachbeschädigung, klingt gleich viel besser, die *Zensur* hatten auch so verniedlichungen wie "EVAKUIERUNG" in ihrem wortschatz .
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Beitragvon Tyler Durden » Di Sep 12, 2006 18:38

Hallo Egbert,

Prof. Dr. Wenzel ist nichts anderes als ein williger Erfüllungsgehilfe der Gensaatindustrie. Muß sich doch das Institut weitgehend aus Drittmitteln der Agroherstellermafia finanzieren. Siehe da trifft wieder einmal mehr das geflügelte Wort zu : " Wes Brot ich ess des Lied ich sing. "


Ich kenne den fall nicht genau, noch durfte ich besagten prof. einmal persönlich beschimpfen. Aber du sprichst heir ein durchaus ernst zunehmendes problem an. Drittmittelfinanzierung ist aber in zumindest der gesamten westlichen welt ein verbreitetes finazierungsinstrument um den wisseschaftsbertieb aufrecht zu erhalten.
Aber dies wird auch in schranken gehalten durch eine offenlegung der finazierung(sonst wüsstest auch du nicht woher er seine kohle bekommt), also kann man das doch gut in relation stellen. Auch wird ihm wohl der wissenschaftliche diskurs dann recht schnell schranken aufweisen und ihn ins abseits stellen(was die industrie wohl nich toll findet). Es gab da letztens so einen Fall eines Chinesen der meinte rumklonen zu können wie ein weltmeister, alles humbuck und jetzt redet kein seriöser wissenschaftler mehr mit ihm.
Somit ist deine aussage doch ein wenig zu relativieren................

Denn, nicht die , welche die Kartoffeln entsorgt haben , sind die " Verbrecher " ,sondern jene welche sich zum Handlanger der Gentechmafia machen lassen !!


jetzt aber mal halblang es geht hier um grundlagenforschung. es soll doch rausgefunden werden was man wie womit machen kann und wie sicher das ist oder? und dazu gehört eben auch ein versuch.
ich würde dann mal gerne wissen woher du deine argumente gegen einen Genmais oder -Kartoffel bekommst wenn daran nicht geforscht wird, oder werden die abends bei ner kiste bier ausgeknobelt?
nur das man dagegen ist gibt das einem eben noch nicht das recht soetwas zu zerstören!

ich will mich hier nicht für einen anbau genveränderter Produkte aussprechen doch finde ich diese ganze oberflächliche diskussion ein wenig scheinheilig. Man muss wissenschaftliche ergebnisse hinterfragen und ausleuchten und nicht einfach populistisch zerreden. wer ausser der wissenschaft kann uns denn sagen ob es nun praktikabel ist oder nicht und dazu gehört eben auch der diskurs und eben kein plumpes forschungszerstören..........

in diesem sinne
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Beitragvon gerd gerdsen » Di Sep 12, 2006 18:48

so ist das übrigens mit jeder idilogie, wer um jeden preis an ihr festhalten will kann an aufklärung nicht interesiert sein !
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Beitragvon Egbert » Di Sep 12, 2006 20:16

@ Tyler Durden

Aber dies wird auch in schranken gehalten durch eine offenlegung der finazierung(sonst wüsstest auch du nicht woher er seine kohle bekommt), also kann man das doch gut in relation stellen.


Dies passiert eben nicht. Nur als Insider kommt man manchmal an diese Infos heran.

Man muss wissenschaftliche ergebnisse hinterfragen und ausleuchten und nicht einfach populistisch zerreden. wer ausser der wissenschaft kann uns denn sagen ob es nun praktikabel ist oder nicht und dazu gehört eben auch der diskurs
Einverstanden, nur es ist zwingend erforderlich, das der Wissenschaftler frei und ohne Abhängigkeit, von wem auch immer, forschen kann. Leider sind dazu nur 2 oder 3 % der Wissenschaftler weltweit in der Lage.

Also doch, alles Tango Corrupti ?
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Beitragvon SHierling » Mi Sep 13, 2006 8:45

Hallo,
natürlich "muß" man, wenn man sich denn entschlossen hat, solche Produkte hierzulande zuzulassen, die vorher testen. (Man merke: nur, wenn man sie sowieso zulassen WILL, sonst könnte man sich auch das testen schenken.) Und natürlich macht es keinen Sinn, den Leuten die Probeflächen zu vernichten - im Gegenteil, was da an Boden und Material durch die Gegend getragen wird, ist mehr als leichtsinnig, da kann ich Egberts Ansichten auch nicht teilen.

Aber wenn es um Produkte geht, die mit einem so langfristigen Risiko für das gesamte Ökosystem einhergehen, dann ist es meiner Meinung nach

1. eine Selbstverständlichkeit, das die Notwendigkeit , oder meinetwegen Sinnhaftigkeit solcher Aktionen nachgewiesen wird. Und da hat Egbert recht: Zeaxanthin-Kartoffeln z.B. sind eine bloße Spielerei mit dem Ziel, über Lizenzen für "funktional food" Geschäfte zu machen. Nicht nur, das Zeaxanthin seit langem technisch hergestellt werden kann, nein, ein einfaches Spiegelei auf Spinat wäre im Sinne einer Vollwertigen Ernährung sogar sinnvoller (UND würde gleich zwei landwirtschaftliche Produkte unterstützen ;) )
Und wenn solche Aktionen dann vom ZDF so einseitig dargestellt werden, als wäre die Zeaxanthin-Kartoffel die Rettung der Altersheime, dann kann einen das schon nachdenklich stimmen.

2. denke ich, eine Versuchsfläche sollte auch so angelegt werden, das im FALLE einer Fehlwirkung das ganze auch wieder rückgängig zu machen ist, Wirkungen festzustellen ist schließlich der Sinn solcher Versuche (sonst braucht man gar keine zu machen). Das heißt für mich: ein rundum abgesicherter Bereich, ein Versuchsgut, Sperrgebiet, Zugang verboten - und nicht ein Stück Maschendrahtzaun um einen Streifen privaten Grund, über den sich jedes Wildschwein totlacht und wo der Austausch mit jedweder Umwelt, Tauben, Spatzen, Schnecken, Regenwürmer, Mäuse, Ratten überhaupt nicht kontrollierbar ist. SO ein Aufbau wie hier ( http://www.biosicherheit.de/de/kartoffe ... .doku.html ) hat für mich mit Biosicherheit nichts zu tun, und "Praxisversuche" im Sinne von: "wir schauen, ob ein Bauer Kartoffeln, Getreide oder Mais anbauen kann" sind für GVO ja eher nicht nötig.

Allein die Tatsache, das man Versuchsfelder plündern kann ist doch schon ein Witz für sich - man stelle sich mal vor, die Versuchsgegner würde die Sachen nicht einfach wegschleppen, sondern einfach die Versuchsergebnisse manipulieren, so als Nachtaktion. Dazu reicht mitunter eine Rückenspritze ...
Wir hatten jahrzehntelang eine Grenze, bei der kein volkseigenes Karnickel von links nach rechts konnte, wenn man am "Versuchs"-Standort Gorleben nur vorbeifährt, wird man fotografiert, und bei solchen Aktionen soll keiner auch nur einen an ständigen ZAUN bauen können? Sollen sie sich ein Alpental nehmen, da unten sind die Leute ja eh immer so Fortschrittsgläubig, und wenns nicht klappt, wird das zugesprengt und gut. Oder meinetwegen eine Insel wie Riems, auch recht, wenns denn sein MUSS (bis jetzt seh ich aber noch kein Produkt, das im Freiland wirklich sein müßte. Ein paar Sachen im Gene-Pharming-Bereich evtl, aber ganz bestimmt kein RR oder BT-Mais.)

Grüße
Brigitta
Zuletzt geändert von SHierling am Mi Sep 13, 2006 11:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon gerd gerdsen » Mi Sep 13, 2006 9:22

letzten endes vertraue ich den wissenschaftlern aber mehr als so ein paar peudoschlaubergern wie egbert oder brigitta, was erdreisten die beiden sich es angeblich alles besser zu wissen ?
[edit by carsten]
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Beitragvon gerd gerdsen » Mi Sep 13, 2006 10:11

...zugegeben harte worte, aber das muß man sich mal reinziehen, da soll ein wissenschaftlicher versuch angelegt werden, es geht um Zeaxanthin soviel wird verraten und frau dr. oberschlau brigitta sagt das ist alles blödsinn weil man ja nur ein spiegelei essen muß ! ... und damit ist es gerechtfertigt den versuch zu zerstören ! nun frage ich mich was wäre wenn das feld von einen wachmann beschützt worden wäre ? es wäre dann nach den moralvorstellungen von egbert und brigitta doch nur notwehr und das kleinere übel wenn dieser mann bei dem "befreiungsversuch" getötet worden wäre ? wie ich hier schon früher geschrieben habe; bei allen idiologien, sei es islamismus, *Zensur* oder bolschewismus ist die aufklärung und das wissen der größte feind und ein einzelnes menschenleben nichts wert und darf geopfert werden für "die große sache".
und greenpeace ist hier die al kaida der ökobewegung .
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Beitragvon Carsten » Mi Sep 13, 2006 10:43

Hallo,

hier auch nochmal einen Hinweis zu weiteren Diskussion:

Dieses Thema solle nicht darin ausarten das man sich gegenseitig beleidigt nur weil man eine andere Auffassung hat. Es geht nicht darum jemanden anderen zu bekehren, das wird keinem gelingen, weder egbert noch gerd.

Man kann so eine Diskussion nur mit aussagekräftige Argumenten führen, um dem Leser ein ausgewogenes Bild über das Thema Gentechnik mit pro und contra Argumenten zu vermitteln.

Ich verbitte mir es auch ausdrücklich bei diesem Thema irgendwelche Parallelen zum Holocaust zu ziehen.
Gruß
Carsten
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Beitragvon SHierling » Mi Sep 13, 2006 11:21

@Gerd: wenn Du meine Ausbildung in Zweifel ziehst, oder für schlechter hältst als Deine, dann ist das Dein Problem. Aber ein paar Argumente solltest Du schon auch dafür haben, das immer "die anderen "Recht behalten sollen?
Nur mal für ganz unwissenschaftlich Blöde: WIE stellst Du Dir vor, das eine Bodenprobe untersucht werden soll, um _alle_ Möglichkeiten einer Fehlreaktion auszuschließen? Und das hätte ich gerne konkret, kein Gefasel, keine Beleidigungen und keine Kopie ohne Quellenangabe.....
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Beitragvon gerd gerdsen » Mi Sep 13, 2006 11:33

ganz schlicht und ergreifend brigitta; ich weiß es auch nicht, mein wissenstand reicht hier auch bei weitem nicht aus das abschließend beurteilen zu können, wenn ich zum arzt gehe muß ich auch darauf vertrauen das der mann weiß was er tut .
und ich vertraue den deutschen wissenschaftlern das sie kein frankenstein-monster erschaffen .
ich hoffe nicht das irgendwann irgendwer meine pflanzen befreit, nur weil sie in monokultur stehen, oder die fläche vorher mit roundup behandelt wurde, oder wer weiß was euch noch daran stört !
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Beitragvon SHierling » Mi Sep 13, 2006 11:45

Hallo,
das man von irgendeinem Punkt an Leuten vertrauen muß, die mehr als man selber wissen, is normal. Aber erstens ist ja nun Agrar unser ureigener Fachbereich, und da sollte man schon erheblich mehr beurteilen können als z.B. ein ZDF-Reporter, und dann kommt es auch immer darauf an, wie sehr man seine Quellen vergleicht. Wenn Du "immer alle grünen Sendungen ausschaltest", dann bekommst Du natürlich ein sehr einseitiges Bild.

Zu den Zeaxanthin-Kartoffeln noch ein wissenschaftlicher* Nachtrag:
Achten Sie auf eine gesunde Ernährung mit viel Obst und Gemüse. Man sollte tiefgrünes sowie dunkelgelbes Obst und Gemüse wählen. Gemüse der Kohlfamilie, wie Blumenkohl, Rosenkohl und Brokkoli, sind auch eine gute Wahl. Lutein und Zeaxanthin finden sich in großen Mengen in Eigelb, Mais und Spinat.

http://www.eufic.org/web/article.asp?cu ... 1&artid=81

Diese Empfehlung stammt von der EUFIC, das buchstabiert sich (zitat) Europäisches Informationszentrum für Lebensmittel, ist eine gemeinnützige Organisation, die den Medien, Gesundheits- und Ernährungsfachleuten, Erziehern und meinungsbildenden Einrichtungen wissenschaftlich fundierte Informationen über Nahrungsmittelsicherheit und -qualität sowie Gesundheit und Ernährung auf eine für Konsumenten verständliche Weise liefert.
Derzeit gehören folgende Unternehmen dem EUFIC an: Barilla, Coca-Cola HBC, Coca-Cola, DSM Nutritional Products Europe Ltd., Ferrero, Groupe Danone, Kraft Foods, Masterfoods, McDonald's, Nestlé, PepsiCo, Procter & Gamble, Südzucker, Unilever und Yakult.

Diese Quelle willst Du ja wohl kaum als "grün" oder "gentechnikfeindlich" bezeichnen?

Grüße
Brigitta
*PS - off topic - ich finde es echt frech, das Du meine Fähigkeiten zu wissenschaftlichem Arbeiten in Zweifel ziehst, ohne überhaupt weiteres darüber zu wissen. Sind in Deinen Augen nur die Leute Wissenschaftler, die Deiner Meinung sind?? DANN brauchten wir ja keine, könnten wir gleich alles bei Dir nachfragen...
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