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Zukunft der Gentechnik in der Landwirtschaft

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Beitragvon Carsten » So Dez 17, 2006 12:41

Hallo Notill,

ich kann gut verstehen was du meinst. Mir ist das selber schon aufgefallen. Der Landhandel verlangt von uns z.B. Getreide das nicht mit Klärschlamm gedüngt wurde oder sonstige Verunreinigungen hat und sichert sich somit in alle Richtungen ab. Jeder unterschreibt eine Rückstellungsprobe hat aber im Falle des Falles selber keine.

Das Problem dabei ist das der Landwirt nachweisen muss das er eben keine Schuld an einer evtl. Verunreinigung ist. Das bedeutet Lückenlose Dokumentation. Bei Klärschlamm etc mag das noch relativ einfach sein. Bei GVO halte ich es jedoch für fast unmöglich aus den bisher hier genannten Gründen. Du kannst 100x GVO freies Saatgut haben wenn dein Nachbar eben dieses Anbaut. Zwangsläufig wird man z.b. auch in deinem Weizen GVO in geringen Mengen feststellen. Man müsste also gegen deinen Nachbarn vorgehen.

Aber was kann der Nachbar dagegen tun das dein Getreide verunreinigt wird? Außer das er kein GVO Getreide anbaut. Wenn dieses aber erlaubt ist wird doch wohl auch zwangsläufig die Verunreinigung des normalen Getreides in Kauf genommen. Man kann also im Falle des Falles kein GVO freies Saatgut oder Getreide garantieren wenn es erlaubt ist dieses überall anzubauen. Zwangsläufig würde ich mich auch nicht dahinstellen und mein Getreide als GVO frei bezeichnen. Man müsste es also praktisch so deklarieren:

"Ohne gentechnisch verändertes Saatgut hergestellt"*
*kann Spuren von GVO enthalten

Ähnliches liest man ja auch auf dem ein oder anderen Lebensmittel. Wie z.B. "Kann Spuren von Erdnuss etc enthalten". Warum macht man das? Weil es durch die Produktion nicht auszuschließen ist das geringe Mengen eben in diesem Lebensmittel enthalten sind.

Das ganze ist noch sehr, sehr undurchsichtig. Ich würde mich aber auf keinen Fall in Sicherheit wiegen nur weil ich eine Versicherung für den Haftungsfall habe. Richtig kennen lernt man solche Versicherungen eben erst wenn es heisst "zahlen". Wenn es um solche Grundsätze geht wo es noch keine eindeutige Rechtslage gibt wird dir diese Versicherung 100%ig die Zahlung verweigern. In diesem Fall solltes du dann eine sehr gute Rechtsschutzversicherung, und ein langes Leben vor dir haben.
Gruß
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Beitragvon Notill33 » Mo Dez 18, 2006 12:25

Servus,

ich freue mich darüber das meine (oft provokanten) Äußerungen gelesen werden...
Auch toll das es nicht nur ein Dialog ist....

Nun, ich wiege mich nicht in Sicherheit und versuche darum auch möglichst viele für meine Idee zu gewinnen (hatte gerade Erfolg mit Euralis, sichern mir ein Zertifikat zu).

Wenn ich nachweißen kann, das ich das Saatgut ohne GVO-gekauft habe, kann auch keiner kassieren für ein Patent, das man nachweißlich nicht haben will....
Und wenn mein Weizen verunreinigt ist, und ich nachweisen kann das der daneben das auch hat, aber kein Zertifikat für das Saatgut, wer glaubt ihr zahlt dann?
Seht doch mal unter den Gesetzen nach die gleich zu Anfang von rotgrün gemacht wurden, da ist jeder Landwirt erstmal Straftäter und muß seine unschuld beweißen... (im gegensatz zu zivilisierten Ländern).
Das Kühnast hat uns also unabsichtlich die Möglichkeit gegeben, uns zu wehren.
In einigen fällen hat der Freistaat sogar schon Flächen gekauft, um sicher zu gehen, weil was gemessen wurde.
Und es steht doch in den VOs, daß der Landwirt für die emmisionen seiner Fläche verantwortlich ist. Was für Erdabschwemmung und Unkrautsamen gilt, kann hier doch sicher auch angewendet werden.
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Beitragvon Egbert » Mo Dez 18, 2006 13:17

Lieber Notill33 , Deine Naivität in allen Ehren, noch nie von Percy Schmeisser und seinen Erfahrungen mit Monsantos gehört oder gelesen ?

Mann so naiv wie Du hier schreibst kann doch niemand sein :

Wenn ich nachweisen kann, das ich das Saatgut ohne GVO-gekauft habe, kann auch keiner kassieren für ein Patent, das man nachweißlich nicht haben will....
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Beitragvon MatthiasG » Mo Dez 18, 2006 15:03

Ob Absicht oder nicht, es könnte ja jeder daherlaufen und die Genetik von patentiertem Saatgut für seinen Nachbau nutzen.. der Mann hat halt einfach Pech gehabt.
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Beitragvon Egbert » Mo Dez 18, 2006 16:26

@ MatthiasG, was Du als Pech für Schmeisser abtust, ist gelinde gesagt entweder eine Frechheit oder pure Dummheit Deinerseits.

Noch nie was von dem Recht am eigenem Saatgut gehört ? Falls Du Landwirt sein solltest müßtes Du ganz genau wissen , dass mit dem patentiertem Saatgut die Abhängigkeit und Knechtschaft endgültig besiegelt ist. Oder sind die Landwirt schon so träge, dass denen alles egal ist ? Ich kann es fast nicht glauben, dass es schon so weit gekommen ist ?

Empfehle Dir dringend gegen Deine Bildungslücke die Lektüre des Buches : " Gefahr Gentechnik " aus dem Concord - Verlag.
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Beitragvon Notill33 » Mo Dez 18, 2006 17:34

Servus,

Also das Thema ist mir bekannt, und die rechtliche Grundlage für das Urteil hat sich darauf bezogen, daß er nicht nachweißen konnte GVO-Freies Saatgut verwendet zu haben, also der begründete Verdacht bestand, daß es ausgesäht war....

Ich sehe das mit der Knechtschaft genauso, aber die Saatguttreuhand ist ja auch nicht besser... oder?
Das Einzige wo man Politisch mit Gesetzen ansetzen könnte, ist das Patentrecht und die Haftungsfrage... alles ander würde zu lasten der Landwirte gehen.

Fakt ist doch das jetzt, und in Zukunft noch mehr, immer der Bezahlt, der nicht Dokumentieren kann, nix falsch gemacht zu haben...

Oder anders gesagt: wer schreibt der bleibt (aufschreiben gemeint, nicht das Forum)

Zum Thema: 'Gentechnik nutzen'

Das Thema GVO hat keinen Nutzen für die Landwirtschaft....
Sehen wir uns doch die großen Farmen an.... die sind in der Fläche jetzt Doppelt so groß wie vorher, haben aber eher weniger Gewinn.

Mich interessiert nicht die Fläche, die ich bewirtschaften kann, sondern der Verdienst den ich Erwirtschaften kann, und mit den GVO- Sorten bin ich immer schlechter, egal wie ich rechne (wenn ich sauber rechne)

noch am Rande: Die Landwirte sind nicht so träge, sondern bereits so stark von den Behörden geknechtet, enteignet und gegängelt, daß sowas schon gar keine reaktion mehr hervorruft.....
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Beitragvon MatthiasG » Mo Dez 18, 2006 18:30

Egbert hat geschrieben:@ MatthiasG, was Du als Pech für Schmeisser abtust, ist gelinde gesagt entweder eine Frechheit oder pure Dummheit Deinerseits.

Noch nie was von dem Recht am eigenem Saatgut gehört ? Falls Du Landwirt sein solltest müßtes Du ganz genau wissen , dass mit dem patentiertem Saatgut die Abhängigkeit und Knechtschaft endgültig besiegelt ist. Oder sind die Landwirt schon so träge, dass denen alles egal ist ? Ich kann es fast nicht glauben, dass es schon so weit gekommen ist ?

Empfehle Dir dringend gegen Deine Bildungslücke die Lektüre des Buches : " Gefahr Gentechnik " aus dem Concord - Verlag.


Werde mal nicht beleidigend. Was ich als Landwirt zu ertragen habe entscheide ich immer noch selbst.
Eigenes Saatgut ist ja gut und schön, aber wenn man dahergeht und die Genetik die über Jahre und immense Kosten zusammengestellt wurde, einfach so übernimmt dann begeht man ein Unrecht(=Diebstahl). Da ist es dann auch egal ob mit Absicht oder nicht. Unwissenheit schützt vor Strafe nicht. So ist das Leben.

Percy Schmeisser hat indirekt über 50 Jahre von der Arbeit der Saatguterzeuger profitiert indem er seinen Raps, der ja teilweise auch von den Nachbarflächen bestäubt wurde, nachgebaut hat. Klar, das ist eine schwache Argumentation und kaum entgeltlich zu erfassen. Aber Percy Schmeisser hatte nie eigenes Saatgut. Es ging bei dem Streit ja um den Schutz vor geistigem Eigentum.
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Beitragvon Notill33 » Mo Dez 18, 2006 18:53

Servus,

Das kann schon sein, @MatthiasG.
Nur ist es ja so, das wir von anderer Leute eigentum gar nix wollen, und die es uns aufdrängen. Uns bewegt die Frage wie wir uns gegen das Ganze wehren können. Und ehrlich gesagt, sehe ich in GVO.Pflanzen keine Vorteile, auch wenn wir die ganze Diskusion weglassen ob gut oder schlecht... ich sehe nur wirtschaftliche Nnachteile für den anwendenden Betrieb.

Mir stellt sich eine weitere Frage bei Deiner Argumentation....
Woher hatten denn die Saatgutfirmen das 'eigene Saatgut'?


In Teilen der USA spaltet sich gerade der Markt, ebenso in Canada... leider etwas zu spät, da der Anteil schon zu hoch ist.
In Deutschland haben wir noch eine gute Chance den Markt etwas zu lenken, in Süddeutschland wird bereits stark daran gearbeitet...
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Beitragvon Egbert » Mo Dez 18, 2006 19:01

So, Nottill33 ihr seid also Deiner Meinung nach .
Die Landwirte sind nicht so träge, sondern bereits so stark von den Behörden geknechtet, enteignet und gegängelt, daß sowas schon gar keine reaktion mehr hervorruft.
Warum wird nicht z. B . der Bundestag mit den Hinterlassenschaften Eurer Rinder und Schweine zugeschi.....? Da lobe ich mir Frundsberg und Co aus dem Mittelalter.

zu MatthiasG

Code: Alles auswählen
 Percy Schmeisser konnte sehr wohl nachweisen, dass er niemals Saatgut von Monsantos verwendet hat . Ich zitiere mal Schmeissser wörtlich, wenn Du Dir das von mir erwähnte Buch nicht kaufen kannst .

" Ich lies daraufhin zwei Wissenschaftler von allen meinen Feldern Proben nehmen. Die Samen wurden an die Universität Montana gesandt und dort im Labor getestet. Das Ergebnis war, das 2 von meinen Feldern nicht kontaminiert waren, andere zu 1 Prozent und 1 Feld zu 8 Prozent. Im Graben neben den Feldern betrug die Kontamination sogar 60 % .
Der Richter meinte , das alles wäre nicht maßgeblich. Da ich ein Saatgutbewahrer (vermehrer ) sei und mein Saatgut von Jahr zu Jahr verwenden würde, bestehe die Wahrscheinlichkeit, das einige von Monsantos GVO auch auf diese Felder gelangen könnten und damit würde das gesamte Getreide zu Monsantos Eigentum... ! "


Jetzt komme mir nicht blöd und behaupte noch, dass solche Urteile in Deutschland nicht möglich sind.

Peryc Schmeisser Bericht endet mit dem auch für Europa zutreffenden Satz :
Code: Alles auswählen
 Die Bauern werden Monsantos ( oder allgemeiner den Gentechsaatgutherstellern )ausgeliefert . ohne die Kontamination verhindern zu können, sollen Bauern plötzlich Gebühren für Genpflanzen bezahlen, die sie nie auf ihren Äckern haben wollten.


Was kann der Bauer tun. welcher keine Gentechnik will ? Schleunigst aus dem DBV austreten, denn dieser forciert über die www.fnl.de den Einstieg in die Gentechnik. Denn der DBV ist Teil der FNL und stellt in Sonnleitner sogar den Vorsitz in dieser mafiösen Gesellschaft.

Siehe dazu auch den Bericht der TAZ : http://www.taz.de/pt/2006/12/12/a0109.1/text Seehofer bringt Gentechnik auf den Tisch
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Beitragvon MatthiasG » Mo Dez 18, 2006 19:24

egbert, was du da zitierst habe ich nicht geschrieben
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Beitragvon Egbert » Mo Dez 18, 2006 19:38

Verehrter MatthiasG,

genau darauf habe ich mich bezogen in meiner Antwort oder hat jemand anderes Deinen Account benutzt ? :


Percy Schmeisser hat indirekt über 50 Jahre von der Arbeit der Saatguterzeuger profitiert indem er seinen Raps, der ja teilweise auch von den Nachbarflächen bestäubt wurde, nachgebaut hat. Klar, das ist eine schwache Argumentation und kaum entgeltlich zu erfassen. Aber Percy Schmeisser hatte nie eigenes Saatgut. Es ging bei dem Streit ja um den Schutz vor geistigem Eigentum.
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Beitragvon Notill33 » Mo Dez 18, 2006 20:18

Servus,

ähhh Egbert? DBV? welcher ernstzunehmende (selbstdenkende) Landwirt ist da denn noch dabei?

Ich gebe dir recht, der nächste Bauernaufstand ist längst überfällig. Leider haben wir bei uns ein ganz anderes Demonstrationsgesetz als die Franzosen. Nur wer von Hartz4 lebt kann es sich erlauben zu demonstrieren ohne einen Eingriff in sein Eigentum fürchten zu müßen...

Nun, Ich denke dieses Szenario sollte doch Grund genug sein sich unserer Methode anzuschließen!
Wenn alle mitmachen dann wird es nie ein Problem geben....

Ja ich weiß, ist nicht so ganz realistisch, aber seien wir uns doch mal ehrlich, hat jemand eine bessere Idee?
Wenn wir es aber schaffen genug Kollegen zu überzeugen, so daß sich die Idee wie ein Virus verbreitet....
Und natürlich umgesetzt wird... Die Nachfrage regelt den Markt...
Keine Nachfrage nach GVO... kein Einsatz und das Angebot verschwindet vom Markt.
Abgesehen davon würden unsere kleinen Züchterunternehmen am meisten Profitieren.... Arbeitsplätze vor Ort!!!

In dieser Sache sollten wir es doch entlich auch schaffen den graben, den das Künast zwischen den Konventionellen und den Biobetrieben ausgehoben hat zu überwinden.... denn gemeinsam sind wir Stärker!
Und unser Ziel ist das Gleiche!
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Beitragvon Carsten » Mo Dez 18, 2006 22:10

Hallo,

@Egbert: Bitte nicht ausfahrend werden. Und bitte lass endlich die Hinweise auf den DBV und fnl, ich denke jeder hat es jetzt begriffen.

Ich sehe das genauso, aktuell bringt uns die grüne Gentechnik keine Vorteile. Ich sehe es aber als Problem diese zu verhindern. Kann man sehr schön im diesem Artikel nachlesen:

http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/ ... 90/485072/

Da wird auch auf die Haftungsfrage eingegangen.

Weitere News dazu:
TAZ: Gentechnik-Gesetz liegt auf Eis
Gruß
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Beitragvon Notill33 » Do Dez 21, 2006 18:47

Servus,

@ Carsten

Danke für die interessanten Zeitungsbeiträge, kannte ich noch nicht!

Ich würde Dich bitten die Ver- oder Be- hinderung der GVO nicht als Problem zu sehen sondern als Aufgabe!

Wir sind die direkten Kunden der Saatgutlieferanten, und damit sind wir für diese Leute die mächtigsten überhaubt. Nur das Dumme ist, das die das Wissen und wir nicht!

Also empfehle ich jedem sich bei seinem Saatgut und Futtermittel die GVO freiheit separat nochmal bestätigen zu lassen, denn die Nachfrage reigiert den Markt.

Im Süden ist es mitlerweile kein Problem mehr GVO freies Soja zu erhalten und GVO freies Saatgut. Sicher muß man jedesmal nachhaken, aber es geht, und zwar immer besser. Einzelne Lagerhäuser wissen bereits daß sie uns (und anderen Betrieben die mitmachen) nix mehr anderes anbieten brauchen.

Sorry das ich mich wieder mal wiederhole... aber ich kann nicht glauben, daß hier jeder jammert und dann ware kauft, von der er nicht weiß was drinn ist... Der Käufer macht die Nachfrage und die Nachfrage regiert den markt, und nicht die Konzerne!
Und wenn wir dadurch die kleinen Saatgutfirmen unterstützen ist das doch auch OK.... oder?

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Beitragvon SHierling » Do Mär 08, 2007 9:23

Hallo,
hier noch mal eine Aktion, die nicht gleich jedes geltende Recht in den Dreck tritt: http://bantam-mais.de/

So funktioniert die Aktion Bantam Mais
Die Idee ist einfach und alle, die einen Garten oder Acker haben können mitmachen. Zur Not reicht sogar ein Balkon. Wir pflanzen samenfesten Süßmais, aus dem wir auch Saatgut gewinnen. Deshalb haben wir das Recht, genau zu erfahren wer in unserer Nachbarschaft Gentechnikmais anbaut. Unser Mais muß dann vor möglichem Pollenflug und gentechnischer Verunreinigung geschützt werden. (...)


Grüße
Brigitta
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