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Zukunft der Gentechnik in der Landwirtschaft

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Beitragvon Todde » Mi Nov 08, 2006 14:42

Naja, heute steht in den Tageszeitungen(DPA-Meldung), dass Indiens Landwirtschaft seit einigen Jahren durch den Klimawandel am Boden liegt...
Entweder zu viel Regen auf einmal oder gar keiner. Und durch die gestiegenen Temperaturen mehr Viehcher.

Kann sich jeder sein eigenes Urteil bilden.

In Deutschland sind die Herscharen an Kartoffel- und auch Rapsglanzkäfer sicherlich nicht auf die Gentechnik zurück zu führen eher auf das Wetter.

Aber wie es die Bio-Propaganda-Mafia braucht, so dreht sie sich die Welt ins Licht.



PS. Bin auch gegen die Gentechnik in der Landwirtschaft, wir brauchen die nicht, aber mit solch einem geplapper der Ökoverbände wird niemand was dagegen machen können...
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Beitragvon lagavulin » Fr Nov 17, 2006 21:54

Das Thema kam heute in User Land auf BR-
Es gibt auch noch Wiederholungstemine.
Link:
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/unserland/
http://www.br-online.de/umwelt-gesundhe ... nbau.shtml
http://www.br-online.de/umwelt-gesundhe ... soja.shtml
http://www.br-online.de/umwelt-gesundhe ... onen.shtml
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Nov 18, 2006 9:48

lagavulin hat geschrieben:Das Thema kam heute in User Land auf BR-
Es gibt auch noch Wiederholungstemine.
Link:
http://www.br-online.de/umwelt-gesundheit/unserland/
http://www.br-online.de/umwelt-gesundhe ... nbau.shtml
http://www.br-online.de/umwelt-gesundhe ... soja.shtml
http://www.br-online.de/umwelt-gesundhe ... onen.shtml

...da hat wohl egbert tuechtig mitgeschrieben, auf jedenfall aber greanpeace, ich verlasse mich lieber auf die meinung von experten und nicht auf die agitation von ideologen und demagogen und schongarnicht auf die meinung eines kriminellen asozialen psychopathen wie egbert !
er hat sich hier in jeder nur erdenklichen art selber disqualifiziert, dieses thema gentechnik ist so wichtig das es durchaus kontrovers diskutiert werden darf und soll, aber es sollte zumindesten ein intellektuelles mindestniveau eingehalten werden .
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Beitragvon SHierling » Sa Nov 18, 2006 10:09

Hallo,
Gerd: wer ist denn Deiner Meinung nach Experte? Diejenigen, die an der ganzen Sache verdienen doch wohl nicht? (Dann wäre ja jeder Dealer der beste Arzt...). Oder die Politiker? (Wie gesagt: die "Expertin" der Regierung hat Theologie studiert. Genau wie Egbert ...).

Das ist doch eben das Problem, das man beim Schulwissen oder Fachschulwissen das ganze gar nicht umfassend gelehrt bekommt - oder die Entwicklung so schnell geht, das das eigene Wissen schwups veraltet ist, wenn man sich nicht ständig kümmert. (und dann verkürzen sie auch noch die Schul- und Studienzeiten, nur ja schön blöd halten, das Volk...)

Ich hab gestern mal auf dieser Seite eine Weile gestöbert
http://www.biosicherheit.de/de/sicherheitsforschung/

Da ist eindeutig belegt, das Gentransfer von Pflanze auf Bodenlebewesen möglich ist (und das nur 10% dieser Lebewesen überhaupt untersucht werden zur Zeit), es gibt auch Studien darüber, das z.B. nach Gentech-Zuckerrüben freie DNA im Boden vorliegt und so fort.

Und es gibt nur deswegen so viele Versuche, neue Markergene zu finden, WEIL die antibiotika-resistenz Marker zu unsicher sind. (Und damit z.B. zusätzliche AB-resistente Bodenlebewesen entstehen können)

Kann man alles nachlesen, bis zum Versuchsaufbau etc pp.
Selbst wenn da nicht alle Arbeiten gelistet werden, weil natürlich auch die Bundesanstalt "vorsortiert" - das was da steht, reicht mir schon völlig, das ganze für ein unverantwortliches Lotto-Spiel zu halten.

Grüße
Brigitta
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Nov 18, 2006 12:56

so überzeugt bin ich garnicht mehr von der gentechnologie, ich denke es wird insgesammt falsch vorgegangen, der eine setzt vielleicht bt mais ein, sein nachbar nicht, der züchtet dann maiszünsler und am ende sind die viecher dann resisdent, die bekämpfung müßte deutschlandweit, besser eu-weit erfolgen, maiszünslerbefall müßte meldepflichtig sein und die bekämpfungsmaßnahmen koordiniert werden, evtl über einen zeitraum mit psm und bt-mais zusammen als pflichtmaßnahme .
was haben wir schon für einen ärger mit tipula gehabt, selber tut man alles gegen diese viecher und dem nachbarn hobbybauer ist alles scheißegal der züchtet dann förmlich die grauen würmer und nachher fliegen die wiesenschnaken wieder zu einem rüber
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Beitragvon gerd gerdsen » Sa Nov 18, 2006 13:11

....siehe auch poliomyelitisschluckimpfung beim menschen, wie ich kind war wurden und mußten alle dagegen geimpft werden, heute gilt in deutschland die krankheit zwar als ausgestorben, aber einige übereifrige mamis und papis lassen ihre sprößlinge immer noch dagegen impfen, das kann für alle anderen ziemlich gefährlich werden !
vergleich hinkt jetzt stark, was ich damit sagen will: entweder alle oder keiner, bei polio im moment lieber keiner ! das kann und darf man nicht dem einzelen überlassen .
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Beitragvon lagavulin » So Nov 19, 2006 18:43

@ gerd gerdsen,
dies ist ein offenes Forum, auch andere Meinungen müssen toleriert werden und nicht diffamiert werden!

Außerdem ist das eine Sendung des BR gewesen, wie viele wissen ist der BR der Bayerische Rundfunk und tiefschwarz.

Die Sendung Unser Land ist auch keine "Grünen" Sendung sondern eigentlich ein Informationsmagazin für Landwirte.

Ich denke, dass da schon Experten recherchieren.
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Der Maiszünsler

Beitragvon Egbert » Do Dez 07, 2006 23:02

Der Maiszünsler (Ostrinia nubilalis) ist ein prominentes Tierchen in Wissenschaft und Politik. Nicht weil es zu den größten Problemen der deutschen Landwirtschaft gehört, sondern weil es gegen ihn einen gentechnisch veränderten “Bt”-Mais gibt und der das einzige Gentechnik-Produkt ist, das bisher in Europa überhaupt angebaut werden darf.
Kein Wunder also, daß die erschröcklichen Verluste, die der Maiszünsler den Landwirten zufügt, in den schillerndsten Farben auf vielen webseiten und Broschüren zum Thema Gentechnik zu finden sind.

Die Bundesregierung hat jetzt in Beantwortung einer Anfrage der rührigen Links-Abgeordneten Kirsten Tackmann ein paar Zahlen auf den Tisch gelegt, die der Theorie des nahenden Kahlfrasses des Abendlandes durch den Maiszünsler nicht wirklich Nahrung geben.

Der Clou der Antwort findet sich in den angehängten Statistiken: Trotz gestiegenen Anbaus von Mais ist die als vom Maiszünsler “befallen” eingestufte Fläche zwischen 1999 und 2005 deutlich zurückgegangen - ganz ohne Monsanto.

Das unansehnliche Tier ist seit 70 Jahren in Deutschland heimisch, besonders in Bayern und Baden-Württemberg, wo man sich mit ihm auch schon seit Jahrzehnten arrangiert. Die wichtigste Maßnahmen zu seiner Kontrolle sind Fruchtwechsel (keine Monokulturen), sauberes Häckseln und Unterpflügen nach der Ernte. Der bayrische und deutsche Oberbauer Gerd Sonnleitner beispielsweise erklärt jedem, der es hören will, gerne daß man bei einer anständigen Bewirtschaftung seiner Maisfelder einen Bt-Mais überhaupt nicht braucht. Ausserdem gibt es natürliche Feinde (Schlupfwespen und natürliche Bt-Kulturen) zu seiner Bekämpfung und ein weniger wirksames Pestizid.

Wer freilich durch “pfluglose Bearbeitung” des Bodens, praktisch den Ersatz des Pflügens durch Herbizid-Einsatz und leichtes Grubbern, und kurze Fruchtfolgen Mais auf Mais anbaut, der züchtet auch den Zünsler heran. Das tun beispielsweise viele landwirtschaftliche Großbetriebe in den neuen Bundesländern, so wie ihre amerikanischen Kollegen im mittleren Westen. Je mehr Mais für die Verfeuerung angebaut wird, desto gröber werden auch die Bewirtschaftungsmethoden. Nachbarn solcher Flächen leiden darunter. Denn der Zünsler läßt sich nur flächendeckend bekämpfen. “Dein Problem, kannst ja auch auf Gentechnik umsteigen,” wird darauf wohl bald die Antwort der LPG-Fürsten im Oderbruch sein, die jetzt mit aktiver Unterstützung von Monsanto und seinem dortigen Partner “Märka” den Bt-Mais ausprobieren.
Die Biologische Bundesanstalt, ihres Zeichens gar kein Feind der Gentechnik, rechnet den Schaden durch Maiszünsler auf rund 10 Millionen Euro im Jahr hoch. Zum Vergleich: Wildschäden kosten in Deutschland 50 Millionen, der Umsatz mit Mais bewegt sich bei einer halben Milliarde, allein die Ausgaben zur Akzeptanzförderung der Gentechnik dürfte sich ebenfalls um die 10 Millionen Euro per anno bewegen, von der Forschung ganz zu schweigen.
Zum Schluß noch ein Bisschen Zünsler-Horror gefällig? Dann schauen Sie mal nach auf der Seite “Biosicherheit” des Ministeriums für Forschung und Bildung. Da können Sie sehen, wie Ostrinia nubilalis, der “raffinierte Schädling” sich anschickt, Köln einzukreisen: “Gegenüber dem Vorjahr ist der Zünsler an einzelnen Stellen mehr als 10 km weit in bis dahin nicht befallenes Gebiet vorgedrungen.” Gott steh uns bei!
Es geht doch, vollkommen ohne Chemie in der Landwirtschaft
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Beitragvon Eddi » Do Dez 07, 2006 23:12

Mensch schon lange nichts mehr von dir gehört alter Freund!

Egbert du hast ja jetzt deinen 400sten kritischen Beitrag geschrieben.

Wir wärs wenn du uns vom Forum mal einen ausgibst?
Muss ja kein Bier sein, reicht auch schon ein paar Liter Glyhos.
Ich hab Rücken Schätzelein....
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Beitragvon ZT300 » Mi Dez 13, 2006 14:25

Hallo,
ich verstehe eines nicht:

Wieso übernimmt der Hersteller keine Haftung für sein Produkt ?

In jeder beliebigen Sparte gibt es die Produkthaftung.
Kann diese Forschung und Entwicklung nicht in menschenleeren Gebieten gemacht werden?
Warum ist immer der "Endkunde" der Qualitätsprüfer ?

Gruss R.
Wer zuletzt lacht, hat´s nicht eher begriffen :-)
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Beitragvon Gast » Mi Dez 13, 2006 14:43

Schon wieder ein Grüner zur Gen-Food Mafia übergelaufen. Ex BML Staatssekretär Berninger geht zu Mars - Schokoriegel, Whiskas und chappi.


Wird Egbert jetzt Leiter des Geschäftsbereichs "Branntkalk" bei monsanto ?
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Beitragvon Egbert » Mi Dez 13, 2006 15:35

Lieber Holdi, vielleicht hast Du es noch nicht bemerkt. Deswegen noch einmal unmißverständlich und eindeutig:

Ich lasse mich nicht kaufen, von wem auch immer. Versuche wurden und werden zwar unternommen. Meine Gradlinigkeit und mein Selbstverständnis lasse ich mir auch nicht durch Euros verbiegen ! Das unterscheidet mich wesentlich von fast allen Politikern und Verbandsfunktionären, vornehmlich denen des DBV ! ( Sorry, die Spitze auf den DBV konnte ich mir nicht verkneifen ! )
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Beitragvon Notill33 » Fr Dez 15, 2006 17:06

Vielleicht zäumen wir das Pferd doch wieder mal von hinten auf??

Der Verbraucher will keine Gentechnik... außer es steht ein großer name drauf, ist also schokoriegel oder ähnliches verpackt und liegt im Supermarkt...

Aber unsere Abnehmer wollen keine Gentechnik.
Wir wollen sie auch nicht, kostet uns Geld und wir haben davon (zumindest im Moment) keinen Vorteil.

Also sollten wir doch erstmal versuchen unseren Lieferanten (saatgut)
zu erklären das sie uns nur solches Saatgut liefern dürfen, das unter 0,1% GVO enthält (nachweis mgl.)

Wenn wir die Kette durchziehen und nicht mehr zwischen den Fronten stehen, sind wir doch schon mal weiter...

Was haben wir von teuerm Saatgut mit zweifelhaftem Nutzen (Zünselbekämpfung geht auch mechanisch und chemisch und das günstig)

noch weniger haben wir doch davon wenn wir unsere Ware anschließend nur eingeschränkt Vermarkten können.

Ich finde es ist nur fair, wenn wir die Lieferanten unterschreiben lassen, mit Haftungsklausel, schließlich unterschreiben wir ja auch wenn wir abliefern, oder?
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Beitragvon SHierling » Sa Dez 16, 2006 9:46

Hallo,
Schöne Idee, und schöner Beitrag! :-)
Wenn wir die Kette durchziehen und nicht mehr zwischen den Fronten stehen, sind wir doch schon mal weiter...

Aber das ist ja gerade der Haken mit der "Markt"-Wirtschaft, selbst wenn es eine derart reglementierte ist wie in der Landwirtschaft.
Solange eben genau die Interessen der Verbraucher (die ich allerdings gar nicht sehe,die Leute kaufen doch seit Jahren weiter Milchprodukte, Schweinefleisch & Co, obwohl da reichlich RR-Soja hineingefüttert wird) - jedenfalls: solange die Interessen der Verbraucher nicht auch in Gesetze umgelegt werden, haben Landwirte als Teilnehmer an einem Polypol gar keine Chance.
Es reicht, wenn EINER, meinetwegen eine Handvoll, anfangen, über Gentechnik billiger zu produzieren,*winke zu Gerd*, mußt Du mal wieder als Beispiel herhalten - genau so LÄUFT es doch im Moment schon! Der Rest zieht dann entweder nach oder geht den Bach runter, abgesehen von einigen wenigen, die sich in die Nische mit den aufgeklärten Verbrauchern setzen können, siehe "Bio".

Und gerade das, nämlich das Umsetzen von Verbraucherwünschen in Gesetze und VOen wird doch bisher von den Landwirten eher massiv(st) abgelehnt! Ich glaube nicht, daß so herum eine Chance besteht, so konnte man schon die Zweinutzungsrassen nicht erhalten, so konnte man das Grundwasser nicht sauberhalten, so ist das Waldsterben nicht verhindert worden, die Massenentlassungen erst recht nicht, weder ein "Bündnis für Arbeit" noch ein "Ausbildungspakt" haben funktioniert, nicht mal die Manipulation an menschlichen Embryonen konnte man so verhindern! - freiwillige Zusammenschlüsse egal wofür sind hier bisher immer noch von den Geiz-ist-Geil-Idioten unterlaufen worden, selbst wenn die früher noch nicht so hießen.

Grüße
Brigitta
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Beitragvon Notill33 » Sa Dez 16, 2006 14:59

Oh, ich glaube ich hab mich da bischen falsch ausgedrückt.

Unsere Kunden sind nicht die Verbraucher, sondern Futtermittelwerke, Schlachthöfe, Mühlen und co.

Immer mehr von denen lassen uns für alles Mögliche unterschreiben, Klärschlammfrei, ist so ein Beispiel und GVO frei kommt immer öfter auf die Liste.
Es geht einfach darum, daß wenn sie die Ware weitergeben, die Haftungsfrage geklärt ist.
Und das sollten wir auch tun.

Ich habe schon eineige Modelle gerechnet, und nirgends komme ich zu dem Ergebnis, daß man mit GVO Sorten einen effektiven Vorteil hätte. Man kastriert eigentlich nur seine Vermarktungsmöglichkeiten.

Ich bin der Meinung, daß wir keine Verordnungen oder Gesetze brauchen. Beides kostet Arbeitsplätze.

Und zum Thema aufgeklärte Verbraucher... wer trinkt denn die Sojamilch?
Wer kauft jeden Industriemüll, solange nur 'Bio' draufsteht? und hinten der Anhang mit den E-Nummern?

Der Ansatz liegt doch bei uns. Wenn Wir uns bestätigen lassen (schriftlich) das wir keine GVO im Saatgut wollen (man kann auch Futtermittel nehmen). wenn wir also auf die nächste Stufe vor uns einen kleinen Druck ausüben... und das können wir, denn die wollen verkaufen, dann können wir viel bewegen.

Es wird immer schwarze Schafe geben, aber die sind doch selber schuld, wenn ihr betrieb pleite geht, weil die gesetzeslage nunmal vorsieht, daß der Konzern den gewinn macht und der Landwirt das Risiko trägt.

Darum sollten wir mit solchen 'Kollegen' auch keine nachsicht üben wenn die unsere Felder kontaminieren, und wir dadurch einen Vermarktungsnachteil haben.

Ich hab da was kleines geschrieben im Rechner ausgedruckt und an meine Saatgutliferanten ausgeteilt.
Es ist nicht zu glauben, sogar ein großer GVO-Konzern scheint bereit zu sein, die Verantwortung und die Garantie dafür zu übernehmen, daß das bestellte Saatgut unter 0,1% GVO ist.

Bei uns in Bayern nennt man das Reisnageltaktik: auch ein kleiner Nagel bewegt einen großen Hintern
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