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Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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137 Beiträge • Seite 9 von 10 • 1 ... 6, 7, 8, 9, 10
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Fr Jan 28, 2022 0:08

Unter den Bauern beginnt jetzt die "Kannibalisierung im Todeskampf".
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon bauer hans » Fr Jan 28, 2022 7:06

DWEWT hat geschrieben:
Die Öko-Schweinehaltung macht derzeit ca. 2% der deutschen Schweinehaltung aus! Bestrebungen diesen Markt auszubauen, scheitern am Erzeugerpreis!

der anteil bioschweinefleisch liegt um 1% des gesamtmarktes,weil der verbraucher eben gut und günstig kauft,um öfter nach Malle zu fliegen.
interessanterweise wird im moment teures rinderhack nachgefragt,laut Wochenblatt.
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon agri10 » Fr Jan 28, 2022 7:48

T5060 hat geschrieben:Unter den Bauern beginnt jetzt die "Kannibalisierung im Todeskampf".

das war schon immer so und wird sich auch nie ändern
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon Kartoffelbluete » Fr Jan 28, 2022 9:52

@DWEWT, und warum haben dann die Bio-Milcherzeuger bessere Jahresabschlüsse wie wir "Konvis" :?:
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon 210ponys » Fr Jan 28, 2022 13:12

agri10 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Unter den Bauern beginnt jetzt die "Kannibalisierung im Todeskampf".

das war schon immer so und wird sich auch nie ändern
aber ein Schippchen Härter wie davor!
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Fr Jan 28, 2022 13:16

Für Tierwohl Milch hatte die Milchverarbeiter Mehrkosten von +3,2 Cent ermittelt.
Rausgekommen sind + 1,2 Cent, aber auch nur wenn sie an der Ladentheke bezahlt werden.
Die Kosten Erfassung trägt die Molkerei (also auch der Bauer), die der Auditierung auch der Bauer.

Übeltäter : Der deutsche Raiffeisenverband und Herr Krüsken vom DBV ....
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon mau 67 » Fr Jan 28, 2022 17:55

Die Kosten in der Landwirtschaft müssen runter.
Wir sind ein Exportland,deshalb kann es DDDDD (geboren ,gemästet....,...,..)nicht flächendeckend geben.
Mau,klar gegen Aldi-vorgaben.
Der Verbraucher muß die Wahl haben.

Ich produziere lieber billig mit weniger Auflagen .
Die Agrarprämien verlieren sowieso an Bedeutung.

GVO ,ich kaufe gerne billiges Soja aus den USA.
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon aureleus » Fr Feb 25, 2022 12:13

böser wolf hat geschrieben:der kann auch in Zukunft mit einem bezahlten Kuhstall 30 Kühen und einer Milchtankstelle, ............... den Großteil seines Einkommens generieren.
...


diese Mär vom "abbezahlten bzw. abgeschriebenen" Stall oder auch Geräten, die dann quasi gratis laufen, hält sich in der Landwirtschaft seit jeher ziemlich hartnäckig.....;-)
betriebswirtschaftlich ist das natürlch ziemlicher Unsinn und beweist nur, dass Bauern sehr geneigt sind sich in die eigene Tasche zu lügen.

Dabei ist es ganz einfach, ist der neu gebaute und bezahlte Stall (gilt auch für Maschinen) nach xx Jahren abgeschrieben, dann muss das Geld für den neuen Stall (Traktor) auf dem Konto sein. Wenn dem nicht so ist hat man von der Substanz gelebt.
(Ausgenommen man hat das Geld für Betriebserweiterungen wie Grundkäufe etc. verwendet)
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon bauer hans » Fr Feb 25, 2022 12:38

aureleus hat geschrieben:
diese Mär vom "abbezahlten bzw. abgeschriebenen" Stall oder auch Geräten, die dann quasi gratis laufen, hält sich in der Landwirtschaft seit jeher ziemlich hartnäckig.....;-)
betriebswirtschaftlich ist das natürlch ziemlicher Unsinn und beweist nur, dass Bauern sehr geneigt sind sich in die eigene Tasche zu lügen.


hier ists üblich,z.b. 2 bauplätze zu verkaufen,um investitionen zu tätigen und land zu pachten.
der eine hatte bis auf 6ha alles verkauft,dann zusätzlich die hofstelle zu bauland gemacht,ist dann ausgesiedelt,hat jetzt 8ha eigen,60ha zugepachtet und nen maschinenpark für ne lpg.
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon aureleus » Fr Feb 25, 2022 14:25

bauer hans hat geschrieben:
aureleus hat geschrieben:
diese Mär vom "abbezahlten bzw. abgeschriebenen" Stall oder auch Geräten, die dann quasi gratis laufen, hält sich in der Landwirtschaft seit jeher ziemlich hartnäckig.....;-)
betriebswirtschaftlich ist das natürlch ziemlicher Unsinn und beweist nur, dass Bauern sehr geneigt sind sich in die eigene Tasche zu lügen.


hier ists üblich,z.b. 2 bauplätze zu verkaufen,um investitionen zu tätigen und land zu pachten.
der eine hatte bis auf 6ha alles verkauft,dann zusätzlich die hofstelle zu bauland gemacht,ist dann ausgesiedelt,hat jetzt 8ha eigen,60ha zugepachtet und nen maschinenpark für ne lpg.


ich kann mich noch erinnern, in der Hochzinsphase, als die Banken noch Paläste an jeder Ecke gebaut haben - Geld war da ohne Ende
heutzutage haben diesen Part die Lebensmittelketten übernommen, zumindest in Österreich, zwei Ketten haben sich das ganze Land aufgeteilt und bauen in jedem Kaff ihre Glaspaläste - Geld ist ja mehr als genug da
es gibt immer einen Bauern der noch billiger liefert - bis nix mehr da ist vom Bauern
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon DWEWT » Sa Feb 26, 2022 7:45

aureleus hat geschrieben:
Dabei ist es ganz einfach, ist der neu gebaute und bezahlte Stall (gilt auch für Maschinen) nach xx Jahren abgeschrieben, dann muss das Geld für den neuen Stall (Traktor) auf dem Konto sein. Wenn dem nicht so ist hat man von der Substanz gelebt.
(Ausgenommen man hat das Geld für Betriebserweiterungen wie Grundkäufe etc. verwendet)


Man kann dieses Finanzvolumen aber alternativ und außerhalb der Landwirtschaft verwenden und mit dem bewährten Material die Landwirtschaft weiterhin betreiben. Abbezahlt und abgeschrieben bedeutet ja nicht abgerockt!
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon aureleus » Sa Feb 26, 2022 11:57

DWEWT hat geschrieben:
aureleus hat geschrieben:
Dabei ist es ganz einfach, ist der neu gebaute und bezahlte Stall (gilt auch für Maschinen) nach xx Jahren abgeschrieben, dann muss das Geld für den neuen Stall (Traktor) auf dem Konto sein. Wenn dem nicht so ist hat man von der Substanz gelebt.
(Ausgenommen man hat das Geld für Betriebserweiterungen wie Grundkäufe etc. verwendet)


Man kann dieses Finanzvolumen aber alternativ und außerhalb der Landwirtschaft verwenden und mit dem bewährten Material die Landwirtschaft weiterhin betreiben. Abbezahlt und abgeschrieben bedeutet ja nicht abgerockt!


Ja das ist die nächste Mär ;-)
Klar gibt es Betriebe, hauptsächlich Direktvermarktung, bzw. in Nischenmärkten, die Geld verdienen. Aber das sind 2-3% der Bauern.
Die anderen glauben nur das sie Geld verdienen, weil sie wie oben schon gesagt, die Abschreibung nie berechnen, bzw. vom Einkommen nicht abziehen.
Dann stehen sie, nach 20-30 Jahren bei alten Gebäuden und alten Maschinen und haben kein Geld zum Neubau, bzw. zum Kauf von neuen Geräten.

Klar kannst mit abgeschriebenen Geräten und Ställen weitermachen...Frage ist wie lange und wozu, weil Geld hast ja schon die vorherigen 30 Jahre keines verdient.

Man braucht sich nur den Grünen Bericht über die Einkommenssituation in der Landwirtschaft durchlesen.
https://gruenerbericht.at/cm4/jdownload/send/2-gr-bericht-terreich/2393-gb2021

das durchschnittliche Einkommen nach Kosten liegt pro Betrieb bei 28.000 Euro,
im Durchschnitt der letzten 10 Jahre bei 24k - 31k

da bleibt nicht viel über von einem "Finanzvolumen" ;-)
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon DWEWT » Sa Feb 26, 2022 12:23

aureleus hat geschrieben:
DWEWT hat geschrieben:
aureleus hat geschrieben:
Dabei ist es ganz einfach, ist der neu gebaute und bezahlte Stall (gilt auch für Maschinen) nach xx Jahren abgeschrieben, dann muss das Geld für den neuen Stall (Traktor) auf dem Konto sein. Wenn dem nicht so ist hat man von der Substanz gelebt.
(Ausgenommen man hat das Geld für Betriebserweiterungen wie Grundkäufe etc. verwendet)


Man kann dieses Finanzvolumen aber alternativ und außerhalb der Landwirtschaft verwenden und mit dem bewährten Material die Landwirtschaft weiterhin betreiben. Abbezahlt und abgeschrieben bedeutet ja nicht abgerockt!


Ja das ist die nächste Mär ;-)
Klar gibt es Betriebe, hauptsächlich Direktvermarktung, bzw. in Nischenmärkten, die Geld verdienen. Aber das sind 2-3% der Bauern.
Die anderen glauben nur das sie Geld verdienen, weil sie wie oben schon gesagt, die Abschreibung nie berechnen, bzw. vom Einkommen nicht abziehen.
Dann stehen sie, nach 20-30 Jahren bei alten Gebäuden und alten Maschinen und haben kein Geld zum Neubau, bzw. zum Kauf von neuen Geräten.

Klar kannst mit abgeschriebenen Geräten und Ställen weitermachen...Frage ist wie lange und wozu, weil Geld hast ja schon die vorherigen 30 Jahre keines verdient.

Man braucht sich nur den Grünen Bericht über die Einkommenssituation in der Landwirtschaft durchlesen.
https://gruenerbericht.at/cm4/jdownload/send/2-gr-bericht-terreich/2393-gb2021

das durchschnittliche Einkommen nach Kosten liegt pro Betrieb bei 28.000 Euro,
im Durchschnitt der letzten 10 Jahre bei 24k - 31k

da bleibt nicht viel über von einem "Finanzvolumen" ;-)


Du solltest mal über den Tellerrand schauen und meinen Beitrag dann noch einmal lesen. So macht es keinen Sinn, über dein Geschreibsel zu diskutieren!
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon aureleus » Sa Feb 26, 2022 15:40

DWEWT hat geschrieben:Du solltest mal über den Tellerrand schauen und meinen Beitrag dann noch einmal lesen. So macht es keinen Sinn, über dein Geschreibsel zu diskutieren!


Vielleicht ist es ja genau andersrum ;-), ist halt eine sehr unbequeme Wahrheit..... will halt keiner hören
einen Grund wird es schon haben warum sich seit dem Jahr 2000 die Anzahl der Bauernhöfe fast halbiert hat.
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon 304 » Sa Feb 26, 2022 16:47

DWEWT hat geschrieben:Du solltest mal über den Tellerrand schauen und meinen Beitrag dann noch einmal lesen. So macht es keinen Sinn, über dein Geschreibsel zu diskutieren!

aureleus hat hier schon Recht.
Wenn du mit deinem Stall/Geräten nicht genügend verdienst, um die wieder zu ersetzen, dann bleibt schlichtweg nichts übrig (und der Betrieb lebt von der Substanz oder Erbschaft/Fruchtfolge/Nebeneinkünfte).

Da ist schlichtweg kein Geld da. Daher gibts weder eine Reinvestition in den Betrieb, noch eine außerlandwirtschaftliche Investition.
Es hat schon seinen Grund, wieso immer mehr begeisterte Bauern den Betrieb zusperren müssen (bzw. ins Hobby abgleiten) und Vollzeit arbeiten gehen.

Das ganze kannst du eine ganze Weile treiben, va. wenn der Betrieb eh aufgegeben wird.
Aber wenn es weitergehen soll, dann wird dem Betrieb früher oder später das Geld für Ersatzinvestitionen fehlen.
Daher wird das Höfesterben erst noch so richtig Fahrt aufnehmen, wenn die derzeitige Kosten-/Erlössituation noch länger andauert.
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