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Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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137 Beiträge • Seite 3 von 10 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 10
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon Manfred » Fr Jan 21, 2022 16:28

Modellrechnungen für verschiedene Betriebsformen:

Was bleibt nach der Reform von den bisherigen 278 Euro Prämie:

GAP_was_bleibt.jpg
GAP_was_bleibt.jpg (210.1 KiB) 818-mal betrachtet


Quelle: https://youtu.be/EfEkFM4Gp6s?t=2267
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon Isarland » Fr Jan 21, 2022 16:30

HL1937 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Hühnermobile oder Milchautomaten



sind nur selbsteingeredete Heilungschancen.


Ein Hühnermobil, um Eier im Hofladen anzubieten ist in meinen Augen eine sich rechnende Investition, jedoch, wie du schon schriebst, kein Mittel für eine Sanierung des Kontos.
Milchtankstellen sind rausgeschmissenes Geld. Ich hatte heute, klar bei dem Wetter, mal in der Bank zu tun, und ein längeres Gespräch mit unserem Banker, dem auch langweilig war. Er betreut über 250 Landwirte in drei Landkreisen. Von denen haben 27 eine Milchtankstelle, die er finanzierte. Keine von denen schreibt schwarze Zahlen. Die ersten haben bereits den Automaten stillgelegt.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Fr Jan 21, 2022 17:03

Jede vernünftig angelegte Diversifikation kostet heute 200.000 € Startkapital, bindet 0,5 - 1,0 AK und liefert die ersten 10 Jahre keinen FreeCashFlow,
weil das Geld was normal überbleibt weiter in den Ausbau investiert werden muss.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon böser wolf » Fr Jan 21, 2022 20:08

Isarland hat geschrieben:
HL1937 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:
Hühnermobile oder Milchautomaten



sind nur selbsteingeredete Heilungschancen.


Ein Hühnermobil, um Eier im Hofladen anzubieten ist in meinen Augen eine sich rechnende Investition, jedoch, wie du schon schriebst, kein Mittel für eine Sanierung des Kontos.
Milchtankstellen sind rausgeschmissenes Geld. Ich hatte heute, klar bei dem Wetter, mal in der Bank zu tun, und ein längeres Gespräch mit unserem Banker, dem auch langweilig war. Er betreut über 250 Landwirte in drei Landkreisen. Von denen haben 27 eine Milchtankstelle, die er finanzierte. Keine von denen schreibt schwarze Zahlen. Die ersten haben bereits den Automaten stillgelegt.


ZU einer Milchtankstelle kann ich nichts sagen , aber ein Banker ist der letzte dem ich glauben schenke :mrgreen:
Hühnermobil kann ich was zu sagen, muss man etwas differenziert betrachten 1. Mit einem mobil kommt man nicht weit , denn spätestens wenn die Herde gewechselt wird merkt man das man mindestens noch ein weiteres braucht .
Kunden wollen Eier wenn sie zum automat bzw Verkaufsstelle gehen sind keine da kommen sie noch ein zweites Mal, aber ein drittes mal bestimmt nicht !
Am besten einen partnerbetrieb suchen des das selbe Futter hat . Mit dem man sich bei den eiern gegenseitig aushelfen kann .
Und wer glaubt das so eine mobilstallhaltung weniger Arbeit macht der wird schnell merken das es eher das Gegenteil ist.
böser wolf
 
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Fr Jan 21, 2022 21:30

Ich glaube das erste was gespart wird sind Fremdarbeitskräfte bei gleichzeitiger Reduzierung der Tierhaltung alternativ wird man familieneigene AK mind. auf einer 0,5 Stelle ausserhalb des Betriebs plazieren.
Da kommen jetzt wohl so 100.000 Leute auf den Arbeitsmarkt, auf die besser bezahlten Stellen. In einen 1000er Maststall bekommt so 50 Wohnmobile rein, macht auch 4.000 € im Monat.
Dafür kommt die Schimmelwurst jetzt nicht mehr aus Waldeck-Frankenberg, sondern aus Lublin/PL.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon 826 » Fr Jan 21, 2022 22:05

die hier beschriebenen Erfahrungen zur Diversifizierung decken sich komplett mit meinen und auch meinen Beobachtungen (auch im Hinblick auf die Hühnermobile)...
Das problem liegt meiner Meinung nach darin, dass auch ein gewisser Umsatz generiert werden muss (also 2 oder mehr Hühnermobile,um bei dem Beispiel zu bleieben) um die AK vernünftig entlohnen zu könnnen (sei es die eigene, Familien-AK oder Fremd-AK). Und da ist man bei kleinen Nebenstandbeinen heute schnell am Ende der Rechnung, weil ohne eine gewisse Effizienz geht es nicht...
Also mehr und grösser....aber dann schliesst sich der Kreis wieder....mehr Risiko, mehr Invest, mehr Professionalität (und know how und damit wieder zeitinvest....)....

Ich habe keine Lösung....
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon agri10 » Sa Jan 22, 2022 7:15

Das ist halt das Ergebnis langjähriger CSU / CDU Regierung die meisten Landwirte sind total verblötet durch diese CSU / CDU Verblödung . und denken es geht immer so weiter und die CSU / CDU werden schon richten ( z.B. Überschüsse nach Afrika ) wir haben uns schon vor ca. 30 Jahren nach anderen Einkommen umgeschaut und uns von den Lügnern der CSU / CDU getrennt und sehen der Zukunft optimistisch entgegen, aber die CSU / CDU Anhänger sind halt alle Faul, jammern ( wie auch hier ), das können die alle gut, sonst nichts !
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon bauer hans » Sa Jan 22, 2022 7:52

agri10 hat geschrieben:Das ist halt das Ergebnis langjähriger CSU / CDU Regierung die meisten Landwirte sind total verblötet.....

das ist doch quatsch,glaubst du,die ampel wäre anders.
bauern produzieren unflexibel unelastisch,sind meist arbeitsmäßig überlastet und haben keine zeit,sich noch um andere dinge zu kümmern.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon wastl90 » Sa Jan 22, 2022 9:05

bauer hans hat geschrieben:
agri10 hat geschrieben:Das ist halt das Ergebnis langjähriger CSU / CDU Regierung die meisten Landwirte sind total verblötet.....

das ist doch quatsch,glaubst du,die ampel wäre anders.
bauern produzieren unflexibel unelastisch,sind meist arbeitsmäßig überlastet und haben keine zeit,sich noch um andere dinge zu kümmern.

Ja das ist ein Teufelskreis den ich auch verstehen kann. Aber sind wir mal ehrlich. Wie soll es weiter gehen?
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon Terreblanche » Sa Jan 22, 2022 9:15

T5060 hat geschrieben:Jede vernünftig angelegte Diversifikation kostet heute 200.000 € Startkapital, bindet 0,5 - 1,0 AK und liefert die ersten 10 Jahre keinen FreeCashFlow,
weil das Geld was normal überbleibt weiter in den Ausbau investiert werden muss.




....und ist nach 10 Jahren aus der Mode, nicht zukunftsträchtig und daher unrentabel.
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon langholzbauer » Sa Jan 22, 2022 10:23

Wenn eine Diversifizierung erfolgreich werden soll, dann muss die aus einem Betrieb heraus wachsen, der in Schuss ist, wo freie Kapazitàten mindestens in der Leitung vorhanden sind.
Und dann ist das halt ein Wachstum in die Breite statt in die Grösse.

Mit der "mehr,schneller,billiger produzieren und brav abliefern" Mentalitàt die leider auch heute noch an vielen Berufsschulen unterrichtet wird, komm'st da nicht weit.
Wenn z.B. ein Bauer (zu) große Technik kauft, weil er die gern haben will, und das mit der Möglichkeit begründet, er könne ja dann Lohnarbeiten ausführen, dann ist er noch lange kein erfolgreicher Lohnunternehmer!
Und das kann analog auf jeden neuen Betriebszweig übertragen werden.
Der Knackpunkt wird die Vermarktung mit reichlich Gewinn bleiben.
Und das wird immer schwieriger.
Denn der Anteil "unproduktiver Hände zwischen Urproduktion und Endverbrauch" steigt immer weiter.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon Isarland » Sa Jan 22, 2022 12:32

agri10 hat geschrieben:Das ist halt das Ergebnis langjähriger CSU / CDU Regierung die meisten Landwirte sind total verblötet durch diese CSU / CDU Verblödung . und denken es geht immer so weiter und die CSU / CDU werden schon richten ( z.B. Überschüsse nach Afrika ) wir haben uns schon vor ca. 30 Jahren nach anderen Einkommen umgeschaut und uns von den Lügnern der CSU / CDU getrennt und sehen der Zukunft optimistisch entgegen, aber die CSU / CDU Anhänger sind halt alle Faul, jammern ( wie auch hier ), das können die alle gut, sonst nichts !

Wenn die Grünen auch so verblödet sind wie du, dann gute Nacht Deutschland.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon ChrisB » Sa Jan 22, 2022 12:35

Ob agri wirklich Landwirt ist???????????
Oder nur Stänkern will :?:
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Sa Jan 22, 2022 12:47

ChrisB hat geschrieben:Ob agri wirklich Landwirt ist???????????
Oder nur Stänkern will :?:


Nö der ist nur agri ..... :mrgreen:

Terreblanche hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Jede vernünftig angelegte Diversifikation kostet heute 200.000 € Startkapital, bindet 0,5 - 1,0 AK und liefert die ersten 10 Jahre keinen FreeCashFlow,
weil das Geld was normal überbleibt weiter in den Ausbau investiert werden muss.


....und ist nach 10 Jahren aus der Mode, nicht zukunftsträchtig und daher unrentabel.


Man könnte jetzt sagen der "Markt" richtet es, aber wir haben doch gar keinen "Markt" mehr, nur noch globale Oligopole. Das war ja auch das Ziel der Politik (Davos).
Das "Regional-Geheule" ist ja nur Show und dem Trittin seine "Kugel Eis" für den Strom kostet jede Familie 600 € im Jahr.
Zuletzt geändert von T5060 am Sa Jan 22, 2022 12:56, insgesamt 1-mal geändert.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon Terreblanche » Sa Jan 22, 2022 12:50

Hier in Südbaden läuft die Landwirtschaft schon lange nicht mehr aus Rentabilitätsgründen, da gehts um ganz andere Dinge:

Bauernstolz zeigen
Gerne Traktorfahren
Bauer- Nostalgie
Zuviel Dreckneid um das eigene Land an einen anderen zu verpachten.

Daran ändert sich auch nichts wenn der KAS 300 Euro/ dt kostet und/ oder der dt Weizen nur noch 9 Euro oder der Özdemir die Tierhaltungsobergrenze auf 0,01 GV/ ha setzt.
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