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Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon farmerpirat » Sa Jan 22, 2022 18:55

Die Erfinder des Tierschutzgesetzes war 1934 die NSDAP, die hatten es ganz besonders mit den Lebewesen, waren sogar Vegetarier und Veganer.

Und in wie fern tut das irgendwas zur Sache?
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon Isarland » Sa Jan 22, 2022 19:08

böser wolf hat geschrieben:
Isarland hat geschrieben:
böser wolf hat geschrieben:@ isarland
Ähm , kannst du lesen ?
Oder soll ich es besser ausführlicher schreiben?

Was lässt dich daran zweifeln das die Grünen genau so verblödet sind wie der linksgrün vergiftete agri ?

Hab ich was anderes geschrieben?

Ich dachte schon du meintest mich mit dem,zweiten :mrgreen:

Nieeeemals.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon 826 » Sa Jan 22, 2022 19:10

Das Thema Tierwohl lässt sich doch dahingehend einkürzen, dass man alles machen kann, es aber bezahlt werden muss. Und da sehe ich in der Tierwohldebatte das Problem: weite Teile der Verbraucherschaft haben leider gar nicht die finanziellen Möglichkeiten, vielleicht im Monat 100 € mehr für lebensmittel zu bezahlen...
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon 826 » Sa Jan 22, 2022 19:14

Und zum thema Luft im Stall: das liegt an einem selber !!! wenn ich schlechter Luft im Stall bekomme als mein Vater mit 73, sollte ich vielleicht das Rauchen einstellen..... :mrgreen:
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Sa Jan 22, 2022 19:23

farmerpirat hat geschrieben:
Die Erfinder des Tierschutzgesetzes war 1934 die NSDAP, die hatten es ganz besonders mit den Lebewesen, waren sogar Vegetarier und Veganer.

Und in wie fern tut das irgendwas zur Sache?


Reden wir mal über die Käfighaltung von Katzen in 70 qm Wohnungen und die tierquälerische Fettfütternung derselben.
Wir haben im landw. Tierbereich eine nationalsozialistische Verromantisierung der Tierhaltung, die sich in keinerweise an den Bedürfnissen des Tiers orientiert.
Mittlerweile muss man als Tierhalter denken wie ein Jude im Jahre 1935, der sich überlegt, ob er noch was in seinen Laden investiert oder besser flüchtet.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon langholzbauer » Sa Jan 22, 2022 20:02

826 hat geschrieben:Das Thema Tierwohl lässt sich doch dahingehend einkürzen, dass man alles machen kann, es aber bezahlt werden muss. Und da sehe ich in der Tierwohldebatte das Problem: weite Teile der Verbraucherschaft haben leider gar nicht die finanziellen Möglichkeiten, vielleicht im Monat 100 € mehr für lebensmittel zu bezahlen...


Hör doch mit dem Märchen auf!
Die allerwenigsten müssen am Futter sparen, weil das Geld nach der Befriedigung der anderen Grundbedürfnisse nicht reicht.
Das ist ein riesiges Erziehungsproblem.
Seit 2 Generationen gibt es für einen immer niedrigeren Anteil des Einkommens Nahrungsmittel in einer Grundqualität.
Da ist schlicht und ergreifend die Wertschätzung für besser Qualitäten verloren gegangen.
Dafür bauen junge mittelständische Familien mit kaum 50 000€ Jahreseinkommen ein neues Haus auf die grüne Wiese, obwohl die großen Elternhäuser in Schuss sind, geben allein ein Drittel ihres Einkommens für den Fuhrpark aus, karren ihre Kinder täglich selbst neben dem Bus her zur Schule etc. ....

Ich gönne wirklich jedem seinen Luxus, aber die 3-4€ täglich mehr, um wieder eine nachhaltig entwicklungsfähige Landwirtschaft vor der Haustür bzw. im eigenen Land zu erhalten, lassen niemanden verhungern.
Bauer aus Leidenschaft für Land und Wald...
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon Südheidjer » Sa Jan 22, 2022 20:23

Langholzbauer, ich gebe dir da recht bei denjenigen, die man jetzt noch zur Mittelschicht zählt. Den Urlaub bzw. die Urlaube hast du mindestens noch vergessen. Und den Yoga-Kurs und den Beitrag für die Mucki-Bude.
Für die wären höhere Kosten für Nahrungsmittel recht problemlos bezahlbar. Sparen könnte dieses Klientel z.B. durch Einkauf nach Saison.
Aber wie du schon schreibst, sie haben es verlernt (bzw. es nie kennengelernt), für (gute) Nahrungsmittel auch gute Preise zu bezahlen.

Aber es gibt so 15-20% der Bevölkerung, bei denen ist das Geld wirklich knapp. Und das sind nicht alles Hartzer, für die Kippen und Alk Priorität haben.
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon 826 » Sa Jan 22, 2022 20:34

langholzbauer hat geschrieben:
826 hat geschrieben:Das Thema Tierwohl lässt sich doch dahingehend einkürzen, dass man alles machen kann, es aber bezahlt werden muss. Und da sehe ich in der Tierwohldebatte das Problem: weite Teile der Verbraucherschaft haben leider gar nicht die finanziellen Möglichkeiten, vielleicht im Monat 100 € mehr für lebensmittel zu bezahlen...


Hör doch mit dem Märchen auf!
Die allerwenigsten müssen am Futter sparen, weil das Geld nach der Befriedigung der anderen Grundbedürfnisse nicht reicht.
Das ist ein riesiges Erziehungsproblem.
Seit 2 Generationen gibt es für einen immer niedrigeren Anteil des Einkommens Nahrungsmittel in einer Grundqualität.
Da ist schlicht und ergreifend die Wertschätzung für besser Qualitäten verloren gegangen.
Dafür bauen junge mittelständische Familien mit kaum 50 000€ Jahreseinkommen ein neues Haus auf die grüne Wiese, obwohl die großen Elternhäuser in Schuss sind, geben allein ein Drittel ihres Einkommens für den Fuhrpark aus, karren ihre Kinder täglich selbst neben dem Bus her zur Schule etc. ....

Ich gönne wirklich jedem seinen Luxus, aber die 3-4€ täglich mehr, um wieder eine nachhaltig entwicklungsfähige Landwirtschaft vor der Haustür bzw. im eigenen Land zu erhalten, lassen niemanden verhungern.


da hast du sicher recht, bestätigst aber meine These. Man kann sein geld nur einaml ausgeben...jeder hat seine Prioritäten...ok. Aber wenn mehr geld in die ldw. umgeleitet werden soll oder auch kann, fehlt es in anderen Konsum- oder Wirtschaftsbereichen...darum bin ich der Meinung das billige oder besser gesagt günstige Nahrungsmittel politischer oder gesamtgesellschaftlicher Wille sind. Es geht gar nicht mehr anders. Und darum sind alle Forderungen nach mehr "Tierwohl" nur lippenbekenntnisse und wahrscheinlich auch eine Förderung der Bauwirtschaft/Agrartechnikindustrie...
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Sa Jan 22, 2022 20:44

50.000 € ist noch keine Mittelschicht, die dürfte jetzt bei einem Einkommen von 100.000 € - 1 Mill. € liegen.
In München, Hamburg und Frankfurt bist bei weniger als 100.000 € verarmte Unterschicht.

Der örtliche Mittelstand traf sich heute abend wieder beim LIDL.
Die Frau Bergwerksdirektor, die Frau Steinbruchsbesitzer, Familie EDAG-Entwicklungsleiter und meine Wenigkeit
haben sich da um die 50% reduzierte Ware gekloppt.

Die arme Oma bezahlt für das Schweinewohl gerne mehr, aber unsere Ellebogen-Mittelschicht frisst das Billigste und das Bequemste
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon 826 » Sa Jan 22, 2022 21:02

T5060 hat geschrieben:Die arme Oma bezahlt für das Schweinewohl gerne mehr,


Wenn sie es denn kann....
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon T5060 » Sa Jan 22, 2022 21:21

826 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:Die arme Oma bezahlt für das Schweinewohl gerne mehr,


Wenn sie es denn kann....


Die kann es nicht, aber sie tut es. Deshalb habe ich auch nichts gegen Mindestlohn 12 €.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon langholzbauer » Sa Jan 22, 2022 21:25

Mir ging es darum, die Mär vom unbezahlbaren Tierwohl hier nicht so einfach stehen zu lassen!
Bezahlbar ist es für jeden.
Es liegt an uns Bauern, die Verbraucher darüber aufzuklären, dass nach einer Konsolidierungsphase, von jedem für höherwertige regionale Lebensmittel mehr ausgegebenen € mehr in unserer eigenen Volkswirtschaft bleibt und umläuft, als vom gleichen Umsatz in Luxusgüter.
Selbst von deutschen Autos fließt mehr Kapital in internationale Wirtschaftskreisläufe für immer ab.
Aber so weit zu denken ist unbequem.
Ausgerechnet in den grünwählenden städtischen Kreisen reift diese Einsicht.
Aber die denken noch in zu kleinen Kreisen...

Die dekadenten Zahlen vom T5060 wollen wir mal so stehen lassen. :wink:
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon Südheidjer » Sa Jan 22, 2022 21:45

langholzbauer hat geschrieben:Es liegt an uns Bauern, die Verbraucher darüber aufzuklären, dass nach einer Konsolidierungsphase, von jedem für höherwertige regionale Lebensmittel mehr ausgegebenen € mehr in unserer eigenen Volkswirtschaft bleibt und umläuft, als vom gleichen Umsatz in Luxusgüter.

Ich befürchte, daß es bei dem Argument dann heißen wird, daß die reichen Bauern sich davon dann noch größere Trecker kaufen werden.

Der Otto-Normal-Verbraucher hat überhaupt keine Ahnung, wieviel Geld vom Brötchen beim Landwirt ankommt. Ich denke, da sollte man ansetzen.
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon 826 » Sa Jan 22, 2022 21:46

Dann sind wir uns ja einig... wenn Tierwohl und andere Interessen bezahlt werden sollen. fehlt das geld woanders. und ich glaube , dass der Verbraucher eher nicht bereit ist auf urlaub, Auto, immobilien (bzw. wohnraum mit Luxus) und smartphone zu gunsten von teureren Lebensmitteln zu verzichten....
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Re: Zukünftige Gewinnentwicklung in der Landwirtschaft?

Beitragvon Botaniker » Sa Jan 22, 2022 22:01

Südheidjer hat geschrieben:
langholzbauer hat geschrieben:
Ich befürchte, daß es bei dem Argument dann heißen wird, daß die reichen Bauern sich davon dann noch größere Trecker kaufen werden.


Wobei das auch nicht sooo weit hergeholt ist. Außerdem muss sobald wieder was hängen bleibt ein größerer Stall her und man muss zwingend weitere Flächen pachten, für noch mehr Geld. :mrgreen:
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