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Zukunftsorientierte Milchviehalter!

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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65 Beiträge • Seite 1 von 5 • 1, 2, 3, 4, 5
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Zukunftsorientierte Milchviehalter!

Beitragvon Dago » Mi Aug 06, 2008 20:46

Ich lese schon seit langem dieses Forum und frage mich:
Es müssen doch langsam mehr zukunftsorientierte Milchviehhalter versuchen ihr Meinung kundzutun.
Ein Gegenpart zu den strukutur-konservierenden Positionen des BDM, einiger südlichen Bauernverbände und einiger Politiker ist doch angebracht. In der EU, wird nur Deutschland im Mittelalter der Milchwirtschaft verharren, wenn nicht bald ein Ruck durch die Milchviehalter geht, die marktwirtschaftliche Positionen vertreten.

Wie viele gibt es,
- die keine Michlquote brauchen?
- die sich von Quotenkosten und Superabgaben ausgesaugt fühlen?
- die nicht in Bayern nachfragen wollen, wie viel sie melken dürfen?
- die die Nebenkriegsschauplätze des BDM lächerlich finden, weil sie aus ihrem marktwirtschaftlichem Verständnis begreifen das Umrechnungsfaktor, Abschaffung der Saldierung gerechter Milchpreis und jegliche Mengensteuerung nichts bringen können?
- die begreifen, dass mit der Milchpolitik bayerische Landespolitik auf unseren Schultern
betrieben wird?
- die sehen, dass Existenzängste Einzelner eine ganze Branche lahm legen kann?

Wie viele gibt es,
- die stattdessen die Molkereien mit Rohstoff versorgen wollen, nicht streiken, blockieren
oder Angst verbreiten wollen?
-die die Molkereien auffordern in einem globalen Markt Wertschöpfung für uns zu betreiben und unseren Kunden, die Verbraucher, nicht ständig vor den Kopf stoßen wollen?

Ein gutes Forum für die Position ist
www.superabgabe.de

Milchpolitik wird in der EU gemacht von Komissarin Fischer-Boel aus dem Exportland Dänemark!
“Und das ist auch gut so!
Dago
 
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Beitragvon xyxy » Do Aug 07, 2008 8:04

Ich versuchs mal:
Ne Michlquote ( Was ist das ?) braucht keiner!
Quotenkosten und Superabgaben bezahlt man freiwillig oder garnicht!
(Ob man sich anschliessend ärgert ist ne andere Sache)
In Bayern Quote nachfragen tun die Norddeutschen schon seit einiger Zeit!
..Wie viele gibt es die.... Sag mal, bist du Rohmilcheinkäufer von der NM?
Den letzten Satz hättest du dir auch sparen können.
Bin kein Freund vom BDM, aber Superabgabe.de bringt uns auch nicht
weiter, netter Versuch :o
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xyxy
 
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Re: Zukunftsorientierte Milchviehalter!

Beitragvon Geronimo » So Aug 10, 2008 19:04

Dago hat geschrieben:Milchpolitik wird in der EU gemacht von Komissarin Fischer-Boel aus dem Exportland Dänemark!
“Und das ist auch gut so!



Aber sonst gehts dir gut?
Geronimo
 
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Beitragvon fedorow » So Aug 10, 2008 21:16

mir gefallen die forderungen des bdm nicht aber den umrechnungsfaktor finde ich gut, haben die meisten europäer schon so. und wenn ich 1 % weniger liefern muss fürs gleiche geld wäre ich blöd wenn ich nicht dafür wäre.
fedorow
 
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Beitragvon Hohenloher » So Aug 10, 2008 21:33

fedorow hat geschrieben:mir gefallen die forderungen des bdm nicht aber den umrechnungsfaktor finde ich gut, haben die meisten europäer schon so. und wenn ich 1 % weniger liefern muss fürs gleiche geld wäre ich blöd wenn ich nicht dafür wäre.


Hier mal ein Kommentar aus einem Top-Agrar-Forum zum Thema Umrechnungsfaktor:


Das ganze ist doch ganz einfach ....

Landwirt hat 100.000 kg Milchquote, bei Variante 1,03 braucht er dazu 97087 l Milch, bei Variante 1,02 braucht er dazu 98039 l Milch.

Wenn sich der Umrechnungsfaktor ändert, liefert der Landwirt zukünftig etwa 1 % weniger Liter Milch an seine Molkerei . (das heißt: er muss auch weniger erzeugen, die Molkerei bekommt aber auch weniger zum Weiterverkauf)

Letztendlich fehlt seiner Molkerein 1% der Milchmenge, die nicht mehr zu Butter, Käse, Trinkmilch oder sonstwas verarbeitet werden kann.

Wenn die Molkerei gleich viel Milchprodukte verkaufen möchte wie bisher, muss sie die Milch woanders herbekommen oder, falls nicht, Umsatzrückgänge beschließen und die schlechteste betriebliche Verwertung der Milch bleiben lassen.

Wenn nun im ganzen europäischen Umfeld sich nichts ändert, würde durch die Veränderung des Umrechnungsfaktors lediglich die deutsche Milchwirtschaft um 1 % nach unten gefahren. Die andern liefern weiter wie bisher.

Nachdem nun 40 % der deutschen Milch für den Export verarbeitet werden, (wir im Gegenzug wieder ebensoviel von draußen rein bekommen) ist äußerst fraglich, ob sich der einseitige Verzicht der deutschen Milchwirtschaft in positiver Weise auf den Erzeugerpreis in Deutschland auswirkt.

Klar ist aber, dass die Molkerei an den Landwirt auch nur Milchgeld für 97087 l auszahlen kann, weil der ja nicht mehr Rohmaterial für den Käse, Butter usw. zur Verfügung gestellt hat. Die fehlenden fast 1000 l holt die Molkerei von außen und zahlt sie anderen Lieferanten - vielleicht in Polen? oder verzichtet auf die Verarbeitung.

Deshalb:

Wer sich von der Änderung des Umrechnungsfaktors nachhaltig höhere Preise verspricht, stellt sich selber einen ungedeckten Scheck aus und vertraut darauf, dass im Ausland der deutsche Fehlbedarf nicht aufgeholt wird. Und das angesichts der von der EU bereits beschlossenen Quotenerhöhung auf breiter Front.

Ähnliches gilt im übrigen auch für das Thema "Wegfall der Molkereisaldierung und womöglich der Bundessaldierung
Hohenloher
 
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Beitragvon Hoschscheck » Mo Aug 11, 2008 10:12

Hallo,

Tja und wenn die Holländer, Dänen und Polen diese leeren deutschen Töpfe nun besetzen wollen müsste man dem 1. entgegen halten auch die Holländer, Dänen und Polen dürfen auch nur ihre Milchquote in kg ermelken, die ihnen seitens der EU zugeteilt wurde.

28.847.420 Tonnen Milchquote in D wären bei einem Prozent weniger Milchmenge rund 27o.ooo.ooo Liter weniger Milch auf dem Markt.
Wollten die Niederländer diesen Mangel (27o.ooo.ooo Liter) auffangen müssten sie ihre 11.465.630 Tonnen Milchquote mit einem Umrechnungsfaktor von rund o,99 berechnen und erzeugen.
Das Spielchen könnten sie aber auch völlig unabhängig von dem was in D geschieht aufziehen. Weil sie ja so enorm exportorientiert sind.
Wäre das glaubwürdig?

Wenn Hohenloher jetzt aber der Meinung ist die leeren Töpfe würden 2. durch die Holländer, Dänen und Polen besetzt, weil sie Milch zurzeit in einer noch schlechteren Verwertung hätten als es hier das schlechteste kg Milch in D ist und hier dadurch neue lukrative Märkte besetzen können, dann verstehe ich das Gestöhne unserer Molkereien nicht.


Natürlich kommt dann zu Hauf bestimmt tschechische Milch. :wink:

07.08.2008 |
Tschechien: Landwirtschaftskammer schlägt Alarm wegen niedriger Milchpreise

PRAG (Dow Jones)

--Die tschechischen Landwirte wollen die Regierung auf die
krisenhafte Situation im nationalen Milchsektor hinweisen. Mit diesem Ziel
sucht die Führung der nationalen Landwirtschaftskammer (AK CR) für kommende
Woche ein Gespräch mit dem ersten Vizepremier Jiri Cunek, der für die Zeit
der Sommerferien Ministerpräsident Mirek Topolanek vertritt, teilte
Kammerpräsident Jan Veleba vor Journalisten in Prag mit. Die bedeutendste
Molkereigesellschaft des Landes, Madeta, habe am Montag den
Rohmilch-Ankaufspreis für Juli bekannt gegeben, er sei mit CZK 7,80 (32,6
cts) je Liter um 8,2% niedriger als im Vormonat, erklärte Veleba. Durch den
Preisverfall und steigende Milchproduktionskosten sei die inländische
Kuhhaltung gefährdet, die sich seit 1989 ohnehin mehr als halbiert habe.

Beim vorhergehenden Treffen mit Vertretern von AK CR stellte der
tschechische Landwirtschaftsminister Petr Gandalovic jedoch klar, sein
Ressort dürfe sich in die Handelsbeziehungen zwischen den Produzenten und
Verarbeitern von Milch nicht einmischen. DJG/AIZ/emk/6.8.2008

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Beitragvon Hohenloher » Mo Aug 11, 2008 10:42

Tja, und wenn man überlegt, dass in Europa 134 Mio t Milch ermolken worden sind und 138 Mio t Quote vorhanden sind, dabei im wesentlichen die Deutschen diejenigen waren, die überliefert haben, kommt man zum Ergebnis, dass bei einer Mengenreduktion von Deutschland um 3 % (durch Umrechnungsfaktor und Abschaffung der Saldierung: Annahme Romuald Schaber, andere gehen vom doppelten aus !) diese Menge entweder nicht produziert werden wird oder auf jeden Fall nicht von Deutschland. Weil die ja nicht dürfen - die anderen aber doch !

Bitte beachte: Die Milch ist ja verkauft worden - und das nicht mal zu einem schlechten Preis. Die wird auch zukünftig verkauft werden. Und wenn sie verkauft wird, wird sie auch erzeugt - nur nicht von den deutschen Bauern, denn die dürfen, im Gegensatz zu allen anderen nicht.

Im übrigen:

Hat sich eigentlich schon mal einer überlegt, dass wir im wesentlichen heute nur noch in Deutschland eine Milchquote haben, die greift. Die allermeisten anderen Europäer bringen die Quote gar nicht voll und haben aufgrund der fehlenden Kapazitäten auch keine Tendenz die Milch zu produzieren.

Warum um Himmels willen produzieren die Deutschen dann soviel Milch: Liegt das daran, dass die Preise zu nieder sind ? Warum lassen sie es dann nicht, wie die Engländer einfach bleiben ? Aber nein - im Gegenteil: Gerade die Regionen mit den niedrigsten Milchpreisen kaufen den süddeutschen mit deutlich höheren Preisen auch noch massenhaft die unnötige Quote weg.

Meine Auffassung: Die deutschen Milchbauern wären absolut konkurrenzfähig und werden künstlich durch die Quote gebremst. Dies verhindert Innovation und Märkte - auch in Drittländern. Während wir uns vor lauter Kraft mit zunehmender Geschwindigkeit um uns selber drehen, werden die Drittmärkte von den Amerikanern und wer weiß wem noch alles besetzt - und wir kastrieren uns selber.
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Beitragvon xyxy » Mo Aug 11, 2008 11:15

Nur diejenigen, die das nicht einsehen wollen oder nicht können wegen
ihrer BDM-Verbohrtheit , wollen die Betriebe die in die Zukunft
investieren mit ihrem Krawall (was anderes ist es ja nicht) behindern, zu
ihrem eigenem Schaden!
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Amerikanische / Dänische Verhältnisse

Beitragvon Cairon » Di Aug 12, 2008 19:35

Ich selber bin keine Milchbauer, sondern Schweinehalter aber so groß ist der Unterschied bei diesen Dingen gar nicht. Ich bin keine Freund des BDMs, nur um das gleich vorweg zu schicken. Es ist zwar richtig, das sich unsere Höfe weiter entwickeln müssen, aber irgendwo muss es auch mal eine Grenze geben, immer nur nach dem Motto: "Fressen und gefressen werden, der Starke gewinnt" kann es ja auch nicht gehen. Bei uns hier im Elbe-Weserdreieck sind die Milchbetriebe schon recht groß. Nicht weit von hier wird der Zeit ein Stall für 800 Milchkühe gebaut und 250 Kühe sind hier keine Seltenheit. Ich bin vor ein paar Jahren in Amerika gewesen und habe mir dort viele Farmen angesehen. Diese Farmen sind auch immer nur gewachsen, mit Fremdkapital bis sie schließlich von Industriekonzernen geschluckt wurden und nun sind die Bauern angestellte auf ihren ehemaligen Höfen. Ein Betrieb mit 3500 Milchkühen war gerade dabei auf 7000 Milchkühe aufzustocken, das melken machten die Mexikaner im 3-Schicht-Betrieb. Hier sind wir doch auch schon auf dem Weg in eine industriegesteuerte Landwirtschaft oder warum kaufen die großen Konzerne so viele Flächen im Osten auf. Wenn es nur noch wenige Höfe mit wenigen Bauern gibt, sind das für einen Großkonzern doch perfekte Kandidaten für eine feindliche Übernahme. Die Konzentration im Fleischsektor zielt doch auch schon in diese Richtung, man braucht doch nur mal nach Dänemark schauen. Größe ist weiß Gott nicht alles und die Nordmilch zahlt trotz ihrer Größe ja nicht gerade Spitzenpreise. Wachstum ja, aber nicht um jeden Preis und vor allem mit Verstand.
Halb acht, halb neun, es wird schon heller,
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Beitragvon Hessen-Sibirier » Di Aug 12, 2008 21:46

Ja, wie hätten wir´s denn gerne ?
Zukünftig werden also in der norddeutschen Tiefebene 80 % der deutschen Milch erzeugt. Die unnützen Blödis aus den Mittelgebirgen werden in die Mutterkuhhaltung mit Hartz IV -Anspruch gedrückt.
Der Bauernverband südliches Schleswig-Holstein hat das Vorschlagsrecht für den deutschen Agrarminister.
Und der BDM wird als subversive Organisation vom Verfassungsschutz beobachtet.
Deutschland schüttet China und Indien mit Milch regelrecht zu und wir bekommen bekommen dafür hochqualitative Industrieprodukte aus diesen Ländern zurück.
In der Produktion muß in Deutschland fast niemand mehr arbeiten, da macht man sich ja die Hände dreckig.
Wir verkaufen uns gegenseitig Handy-Klingeltöne und schneiden uns wechselseitig die Haare.

Schöne neue Welt !
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Beitragvon maexchen » Di Aug 12, 2008 23:13

Hohenloher hat geschrieben:Tja, und wenn man überlegt, dass in Europa 134 Mio t Milch ermolken worden sind und 138 Mio t Quote vorhanden sind, dabei im wesentlichen die Deutschen diejenigen waren, die überliefert haben, kommt man zum Ergebnis, dass bei einer Mengenreduktion von Deutschland um 3 % (durch Umrechnungsfaktor und Abschaffung der Saldierung: Annahme Romuald Schaber, andere gehen vom doppelten aus !) diese Menge entweder nicht produziert werden wird oder auf jeden Fall nicht von Deutschland. Weil die ja nicht dürfen - die anderen aber doch !

Bitte beachte: Die Milch ist ja verkauft worden - und das nicht mal zu einem schlechten Preis. Die wird auch zukünftig verkauft werden. Und wenn sie verkauft wird, wird sie auch erzeugt - nur nicht von den deutschen Bauern, denn die dürfen, im Gegensatz zu allen anderen nicht.

Im übrigen:

Hat sich eigentlich schon mal einer überlegt, dass wir im wesentlichen heute nur noch in Deutschland eine Milchquote haben, die greift. Die allermeisten anderen Europäer bringen die Quote gar nicht voll und haben aufgrund der fehlenden Kapazitäten auch keine Tendenz die Milch zu produzieren. ....


also was jetzt Hohenloher, produzieren die Dänen, Holländer, Polen oder wer auch immer die 1,4 Mio to mit oder dürfen sie nicht oder können sie nicht oder wollen sie nicht?

...Warum um Himmels willen produzieren die Deutschen dann soviel Milch: Liegt das daran, dass die Preise zu nieder sind ? Warum lassen sie es dann nicht, wie die Engländer einfach bleiben ? Aber nein - im Gegenteil: Gerade die Regionen mit den niedrigsten Milchpreisen kaufen den süddeutschen mit deutlich höheren Preisen auch noch massenhaft die unnötige Quote weg...

das frag ich mich auch. Wachsen ja, aber warum 500 Kühe oder 1000 und mehr, Lohnkosten, die die Wirtschaftlichkeit wieder zunichte machen und arbeitswirtschaftlich verbessert sich doch dabei auch nichts. Ist das das deutsche Gründlichkeitsgen, selbst das falsche noch richtig zu machen und wenn 16 Arbeitsstunden pro Tag nicht reichen 18h und mehr draus zu machen, Hauptsache WACHSEN. Oder gehts gar nicht mehr um die Milch, sondern nur noch um die Flächenprämie
Warum lassen es die Engländer denn bleiben? vielleicht weil sie schon zig Jahre Freihandelserfahrung haben? Die Strukturen haben sie doch um billig zu produzieren. Oder sind die verrückten Engländer doch nicht so verrückt wie wir Gründlichen Deutschen.
maexchen
 
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Beitragvon Frankenbauer » Mi Aug 13, 2008 22:17

Ich bin zwar kein Milchbauer (mehr), aber trotzdem frage ich mich, warum jemand in seinem ersten Beitrag gleich die Presseerklärung des Verbands der Milchindustrie wiedergibt?

Nachdenken!

Gruß

Werner
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Beitragvon Hoschscheck » Sa Aug 16, 2008 3:38

Frankenbauer hat geschrieben:
Gruß

Werner

Hallo Werner,

was möchtest du hören?
es wäre recht simpel, dich zufrieden zu stellen.

Muss ja nichts mit der realität zu tun haben.


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Beitragvon Hoschscheck » Sa Aug 16, 2008 3:41

Nicht schimpfen,

es sollen möglichst alle dabei bleiben.


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Beitragvon Josse » Sa Aug 16, 2008 9:15

Hohenloher hat geschrieben:Tja, und wenn man überlegt, dass in Europa 134 Mio t Milch ermolken worden sind und 138 Mio t Quote vorhanden sind


Leider ist es ja so, das die zugeteilte Quote nicht dem Verbrauch entspricht.
Deshalb reichen ja auch schon 1% mehr Milch um den Preis abstürzen zu lassen.
Fragt mal die Sauen und Schweinehalter, die aus dem fast zwei Jährigen Preistief nicht rauskommen, da es zu viele Schweine in der EU gibt.
Ach ja, noch was zum Thema freier Markt im Schweinebereich. Die EU hat Export Shweinefleisch subventieoniert, damit es billiger im Ausland abgenommen wird. Die "Exporterstattungen" sind letzte Woche aufgehoben worden.
Das zum Thema freier Weltmart, der Markt bereinigt sich von alleine...


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