Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Mo Dez 01, 2025 0:09

Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
Antwort erstellen
2776 Beiträge • Seite 32 von 186 • 1 ... 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35 ... 186
  • Mit Zitat antworten

Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Di Apr 29, 2014 21:48

Todde hat geschrieben:Öklandbau bleibt in Deutschland für Hofcafes und DisneyBauern interessant, ansonsten nicht wirtschaftlich.

Angenommen es würden Preise erzielt (oder garantiert) werden, die den Ökolandbau wirtschaftlicher machen würden als die konvent. LW: würdest Du umstellen?
Pevo
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Di Apr 29, 2014 22:13

Pevo hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Öklandbau bleibt in Deutschland für Hofcafes und DisneyBauern interessant, ansonsten nicht wirtschaftlich.

Angenommen es würden Preise erzielt (oder garantiert) werden, die den Ökolandbau wirtschaftlicher machen würden als die konvent. LW: würdest Du umstellen?

Als Unternehmer verkaufe ich das, was einen Mehrwert hat.
Wie wir sehen hat "Öko" keinen Mehrwert, weder wissenschaftlich noch finanziell.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Di Apr 29, 2014 22:19

Todde hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:
Todde hat geschrieben:Öklandbau bleibt in Deutschland für Hofcafes und DisneyBauern interessant, ansonsten nicht wirtschaftlich.

Angenommen es würden Preise erzielt (oder garantiert) werden, die den Ökolandbau wirtschaftlicher machen würden als die konvent. LW: würdest Du umstellen?

Als Unternehmer verkaufe ich das, was einen Mehrwert hat.
Wie wir sehen hat "Öko" keinen Mehrwert, weder wissenschaftlich noch finanziell.

Bitte, was ist ein Mehrwert?
Pevo
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Mi Mai 07, 2014 18:20

HOLGER DOUGLAS, VORSTAND TECHNIK UND WISSENSCHAFT
Die größten Irrtümer
über die moderne Landwirtschaft

Der Misthaufen
http://www.deutscherarbeitgeberverband. ... aufen.html

Nur sah die Wirklichkeit auf jenen Bauernhöfen deutlich anders aus als in der Vorstellung jener grünen Politiker, die gerade, der Vorreiter ist Niedersachsen, das Rad rückwärts zu drehen versuchen.

Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Mi Mai 07, 2014 20:02

Todde hat geschrieben:HOLGER DOUGLAS, VORSTAND TECHNIK UND WISSENSCHAFT
Die größten Irrtümer
über die moderne Landwirtschaft
Der Misthaufen
http://www.deutscherarbeitgeberverband. ... aufen.html


Dieser Herr Douglas macht sich Vorstellungen über die Vorstellungen nachhaltigkeitsbewusster Menschen – und er liegt (bewusst?) daneben – und es gibt Menschen, die fallen auf diesen Blödsinn herein und verharren in ihrer vergangenheitsorientierten Vorstellung.

Zurück zum Thema: Ich fragte Dich:
"Angenommen es würden Preise erzielt (oder garantiert) werden, die den Ökolandbau wirtschaftlicher machen würden als die konvent. LW: würdest Du umstellen?"

Du antwortetest:
"Als Unternehmer verkaufe ich das, was einen Mehrwert hat.
Wie wir sehen hat "Öko" keinen Mehrwert, weder wissenschaftlich noch finanziell
."

Schon dieser Einwurf ist keine Antwort. Auf meine Nachfrage
"Bitte, was ist ein Mehrwert?"

kommt ein weiteres Ablenkungsmanöver mit dem Herrn Douglas s.o.

Frage: Möchtest Du als Unternehmer von Deinen Kunden ernst genommen werden? Bist Du Dir im Klaren darüber, dass Deine „Diskussionsmethode“ bei oberflächlicher Betrachtungsweise ein negatives „Licht“ auf Deinen gesamten Berufsstand werfen könnte?
Pevo
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Mi Mai 07, 2014 20:19

Pevo hat geschrieben:Bist Du Dir im Klaren darüber, dass Deine „Diskussionsmethode“ bei oberflächlicher Betrachtungsweise ein negatives „Licht“ auf Deinen gesamten Berufsstand werfen könnte? [/size]


Mit einem fundamentalen Gläubigen wie Dir diskutiere ich nicht, wozu?
Weder hast Du fachlich etwas zu sagen, noch interessiert dich die fachliche Seite.
Du bringst permanent Bauernbashing und nicht mehr.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Mi Mai 07, 2014 20:49

Pevo hat geschrieben:"Angenommen es würden Preise erzielt (oder garantiert) werden, die den Ökolandbau wirtschaftlicher machen würden als die konvent. LW: würdest Du umstellen?"


Wie immer, wäre auch das ein Kompromiss, und es käme sich auf die Anforderungen an. Das heutige "Ökoloigsch" muss ja immer unter Anführungszeichen gestellt werden.

Würden im "Ökolandbau" nachhaltige und tierfreundliche Arbeitsweisen erlaubt, und der "Ökolandbau" würde am Ende so ökologisch und tierfreundlich, wie heute der konventionelle Landbau, würden automatisch wirtschaftliche Vorteile erwachsen, sodaß eine zusätzliche "Ökoföderung" überflüssig wäre.

Ökolandbau bedarf nur solange an Fördergeldern, wie damit der gutgläubige, feindbildsuchende und leicht beeinflussbare Konsument (zB: DU) betrogen werden soll.
Benutzeravatar
H.B.
 
Beiträge: 15806
Registriert: Sa Sep 23, 2006 20:54
Wohnort: BW
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Ökologische Landwirtschaft - umstellen?

Beitragvon adefrankl » Mi Mai 07, 2014 20:52

Pevo hat geschrieben:Angenommen es würden Preise erzielt (oder garantiert) werden, die den Ökolandbau wirtschaftlicher machen würden als die konvent. LW: würdest Du umstellen?

Nur wenn der wirtschaftliche Druck zur Umstellung sehr stark wäre. Dann hätte ich aber ein ungutes Gefühl weil ich dann minderwertige Nahrungsmittel produzieren würde. Getreide würde dann mehr Pilzgifte enthalten, Rapsöl (sofern es sich überhaupt dann noch erzeugen lässt) durch den hohen Fremdbesatz (schnell) ranzig (vgl. Ergebnisse der Stiftung Warentest für Nudeln und Pflanzenöle und dort das abschneiden der Bioprodukte). Daneben würden die so produzierten Nahrungsmittel aufgrund der Abwehrreaktion auf Pilze und Schädlinge z.B. wesentlich mehr giftige Nagercancerogene enthalten oder Kartoffeln mehr giftiges Solanin.
Weiterhin habe ich im Hinterkopf, dass eine solche Umstellung im großen Maßstab die Gefahr von Hungersnöten (neben dem aktuellen Hungernöten auf der Welt) massiv erhöht. Als Beispiel sei nur die Folgen der Kartoffelfäule in Irland genannt oder so einige Schwarzrost-Epidemien in Getreide oder Heuschrecken in südlicheren Ländern (Malaria ist noch mal ein extra Thema). Erst moderne Pflanzenschutzmittel haben diese Plagen stark eingeschränkt.

Ich würde allerdings auf Öko umstellen, wenn diese Umstellung in der Praxis sowieso kaum Auswirkungen hat. z.B. bei einem Almbetrieb. Auf den Bergwiesen macht Düngung und Pflanzenschutz nur sehr eingeschränkt Sinn (Abschwemmung, Ertragsvermögung, Ausbringungstechnik). Unter diesen Umständen würde ich den "Ökobonus" mitnehmen um wenigstens einen Ausgleich für die ungünstigen Bedingungen zu haben. Dort hat der Ökoanbau auch seinen berechtigten Platz.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
adefrankl
 
Beiträge: 2801
Registriert: Do Feb 07, 2013 23:41
Wohnort: Mittelfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ökologische Landwirtschaft - umstellen?

Beitragvon Pevo » Mi Mai 07, 2014 21:55

adefrankl hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Angenommen es würden Preise erzielt (oder garantiert) werden, die den Ökolandbau wirtschaftlicher machen würden als die konvent. LW: würdest Du umstellen?

Nur wenn der wirtschaftliche Druck zur Umstellung sehr stark wäre. Dann hätte ich aber ein ungutes Gefühl weil ich dann minderwertige Nahrungsmittel produzieren würde. Getreide würde dann mehr Pilzgifte enthalten, Rapsöl (sofern es sich überhaupt dann noch erzeugen lässt) durch den hohen Fremdbesatz (schnell) ranzig (vgl. Ergebnisse der Stiftung Warentest für Nudeln und Pflanzenöle und dort das abschneiden der Bioprodukte). Daneben würden die so produzierten Nahrungsmittel aufgrund der Abwehrreaktion auf Pilze und Schädlinge z.B. wesentlich mehr giftige Nagercancerogene enthalten oder Kartoffeln mehr giftiges Solanin.
Weiterhin habe ich im Hinterkopf, dass eine solche Umstellung im großen Maßstab die Gefahr von Hungersnöten (neben dem aktuellen Hungernöten auf der Welt) massiv erhöht. Als Beispiel sei nur die Folgen der Kartoffelfäule in Irland genannt oder so einige Schwarzrost-Epidemien in Getreide oder Heuschrecken in südlicheren Ländern (Malaria ist noch mal ein extra Thema). Erst moderne Pflanzenschutzmittel haben diese Plagen stark eingeschränkt.

Ich würde allerdings auf Öko umstellen, wenn diese Umstellung in der Praxis sowieso kaum Auswirkungen hat. z.B. bei einem Almbetrieb. Auf den Bergwiesen macht Düngung und Pflanzenschutz nur sehr eingeschränkt Sinn (Abschwemmung, Ertragsvermögung, Ausbringungstechnik). Unter diesen Umständen würde ich den "Ökobonus" mitnehmen um wenigstens einen Ausgleich für die ungünstigen Bedingungen zu haben. Dort hat der Ökoanbau auch seinen berechtigten Platz.


Diesen Beitrag nehme ich ernst. Über einige fachliche Aspekte möchte ich mich informieren und mich in den nächsten Tagen äußern.
Pevo
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ökologische Landwirtschaft - umstellen?

Beitragvon Todde » Do Mai 08, 2014 9:46

Pevo hat geschrieben:
adefrankl hat geschrieben:
Pevo hat geschrieben:Angenommen es würden Preise erzielt (oder garantiert) werden, die den Ökolandbau wirtschaftlicher machen würden als die konvent. LW: würdest Du umstellen?

Nur wenn der wirtschaftliche Druck zur Umstellung sehr stark wäre. Dann hätte ich aber ein ungutes Gefühl weil ich dann minderwertige Nahrungsmittel produzieren würde. Getreide würde dann mehr Pilzgifte enthalten, Rapsöl (sofern es sich überhaupt dann noch erzeugen lässt) durch den hohen Fremdbesatz (schnell) ranzig (vgl. Ergebnisse der Stiftung Warentest für Nudeln und Pflanzenöle und dort das abschneiden der Bioprodukte). Daneben würden die so produzierten Nahrungsmittel aufgrund der Abwehrreaktion auf Pilze und Schädlinge z.B. wesentlich mehr giftige Nagercancerogene enthalten oder Kartoffeln mehr giftiges Solanin.
Weiterhin habe ich im Hinterkopf, dass eine solche Umstellung im großen Maßstab die Gefahr von Hungersnöten (neben dem aktuellen Hungernöten auf der Welt) massiv erhöht. Als Beispiel sei nur die Folgen der Kartoffelfäule in Irland genannt oder so einige Schwarzrost-Epidemien in Getreide oder Heuschrecken in südlicheren Ländern (Malaria ist noch mal ein extra Thema). Erst moderne Pflanzenschutzmittel haben diese Plagen stark eingeschränkt.

Ich würde allerdings auf Öko umstellen, wenn diese Umstellung in der Praxis sowieso kaum Auswirkungen hat. z.B. bei einem Almbetrieb. Auf den Bergwiesen macht Düngung und Pflanzenschutz nur sehr eingeschränkt Sinn (Abschwemmung, Ertragsvermögung, Ausbringungstechnik). Unter diesen Umständen würde ich den "Ökobonus" mitnehmen um wenigstens einen Ausgleich für die ungünstigen Bedingungen zu haben. Dort hat der Ökoanbau auch seinen berechtigten Platz.


Diesen Beitrag nehme ich ernst. Über einige fachliche Aspekte möchte ich mich informieren und mich in den nächsten Tagen äußern.


Lach :lol:
Das hatten wir alles schon aufgezählt, leider bist Du für die Realität in der Landwirtschaft und Produktion von Nahrungsmitteln weit weg von dem, was nötig ist.
Deine Äußerungen werden sich wieder darauf beschränken, dass Du das zur Kenntnis nimmst aber nicht willst.
Bei den Fakten bist Du Beratugsresistent, es interessiert nicht was richtig ist.
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Kyoho » Do Mai 08, 2014 9:52

Es würde hier Sinn machen, die Silbe "Öko" ind "Ideo" zu tauschen. Das würde der Diskussion gerechter werden.
Kyoho
 
Beiträge: 2979
Registriert: Mo Sep 10, 2007 8:10
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Ergänzung

Beitragvon adefrankl » Do Mai 08, 2014 11:00

Pevo hat geschrieben:
Diesen Beitrag nehme ich ernst. Über einige fachliche Aspekte möchte ich mich informieren und mich in den nächsten Tagen äußern.


Ich setze dabei voraus, dass man in der konventionellen Landwirtschaft die Pflanzenschutzmasnahmen auf das notwendige beschränkt. So habe ich 2011 bei Weizen auf eine Fungizidspritzung verzichtet (eigentlich eingeplant) weil diese eben nicht notwendig war.
Ein absolutes Unding ist für mich auch wenn man Glyphosat kurz vor der Ernte nur einsetzt um die Schlagkraft der Mädrescher zu erhöhen, wie von einigen Beratungsunternehmen empfohlen (entspricht eigentlich auch nicht der Zulassung). (In Einzelfällen (!) mag ein solcher Glyphosateinsatz (aus anderen Gründen) mal geboten sein. Aber das ist bei mir noch nicht vorgekommen). Insofern befürworte ich hier keineswegs eine standardisierte industrielle Agrarproduktion mit sehr hohen Pflanzenschutzeinsatz (zielgerichtete Maßnahmen sind dann schon aus Kapazitätsgründen nicht mehr möglich), sondern eine Wirtschaftsweise die maßvoll Pflanzenschutzmittel einsetzt.
Die Geschichte von "Des Kaisers neue Kleider" würde heutzutage mit einer Hausdurchsuchung im Elternhaus des Kindes enden.
adefrankl
 
Beiträge: 2801
Registriert: Do Feb 07, 2013 23:41
Wohnort: Mittelfranken
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ökologische Landwirtschaft - umstellen?

Beitragvon Pevo » Do Mai 08, 2014 17:40

Pevo hat geschrieben:Angenommen es würden Preise erzielt (oder garantiert) werden, die den Ökolandbau wirtschaftlicher machen würden als die konvent. LW: würdest Du umstellen?


adefrankl hat geschrieben:Nur wenn der wirtschaftliche Druck zur Umstellung sehr stark wäre. Dann hätte ich aber ein ungutes Gefühl weil ich dann minderwertige Nahrungsmittel produzieren würde. Getreide würde dann mehr Pilzgifte enthalten,......... Daneben würden die so produzierten Nahrungsmittel aufgrund der Abwehrreaktion auf Pilze und Schädlinge z.B. wesentlich mehr giftige Nagercancerogene enthalten oder Kartoffeln mehr giftiges Solanin.


Ich denke es ist seit längerem bekannt, dass die Pflanzen toxische Stoff für verschiedenen Zwecke produzieren. Ich habe mich dazu im Internet umgesehen und habe den Eindruck gewonnen, dass die Wirkungen synthetischer Toxine PSM) wesentlich besser erforscht sind als die der natürlichen. Die gesundheitlichen Risiken der natürlichen Toxine versucht man mit Tipps über die Zusammensetzung der Ernährung zu minimieren. Dabei spielen auch die Pflanzeninhaltsstoffe eine Rolle, die z.B. krebsverhindernde Eigenschaften haben (z.B. Antioxidantien in Obst und Gemüse). Dein Gefühl bzgl. minderwertiger Nahrungsmittelproduktion nach Umstellung verstehe ich so, dass Du davon ausgehst, dass Pflanzen auf die Eigenproduktion z.B. von Nagerkanzerogene verzichten können, weil Angriffe von Patogenen durch den Einsatz von PSM verhindert werden. Verstehe ich das richtig?
Pevo
 
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ökologische Landwirtschaft - umstellen?

Beitragvon Todde » Do Mai 08, 2014 18:29

Pevo hat geschrieben:Ich denke es ist seit längerem bekannt, dass die Pflanzen toxische Stoff für verschiedenen Zwecke produzieren. Ich habe mich dazu im Internet umgesehen und habe den Eindruck gewonnen, dass die Wirkungen synthetischer Toxine PSM) wesentlich besser erforscht sind als die der natürlichen. Die gesundheitlichen Risiken der natürlichen Toxine versucht man mit Tipps über die Zusammensetzung der Ernährung zu minimieren.


Himbeeren als PSM-Wirkstoff zulassen wäre unmöglich ;)
Das Volk der Ukrainer verteidigt die Freiheit Europas
##
Benutzeravatar
Todde
 
Beiträge: 11807
Registriert: Fr Mai 26, 2006 11:57
  • Website
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: Ergänzung

Beitragvon Ulikum » Do Mai 08, 2014 19:00

adefrankl hat geschrieben:
Ich setze dabei voraus, dass man in der konventionellen Landwirtschaft die Pflanzenschutzmasnahmen auf das notwendige beschränkt. So habe ich 2011 bei Weizen auf eine Fungizidspritzung verzichtet (eigentlich eingeplant) weil diese eben nicht notwendig war.
Ein absolutes Unding ist für mich auch wenn man Glyphosat kurz vor der Ernte nur einsetzt um die Schlagkraft der Mädrescher zu erhöhen, wie von einigen Beratungsunternehmen empfohlen (entspricht eigentlich auch nicht der Zulassung). (In Einzelfällen (!) mag ein solcher Glyphosateinsatz (aus anderen Gründen) mal geboten sein. Aber das ist bei mir noch nicht vorgekommen). Insofern befürworte ich hier keineswegs eine standardisierte industrielle Agrarproduktion mit sehr hohen Pflanzenschutzeinsatz (zielgerichtete Maßnahmen sind dann schon aus Kapazitätsgründen nicht mehr möglich), sondern eine Wirtschaftsweise die maßvoll Pflanzenschutzmittel einsetzt.


:mrgreen:
das setzt dann aber langfristig auch ein neues wirtschaftliches Denken "in Fruchtfolgen" und natürlich auch eine neue Schwerpunktsetzung bei der Nachhaltigkeit voraus.
Die Produktionsfaktoren müssten dann gesellschaftlich diskutiert und neue bewertet werden.
Sicherlich ein interessanter und diskussionswürdiger Vorschlag der auch meinen Vorstellungen von moderner Landwirtschaft entspricht.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
Ulikum
Benutzeravatar
Ulikum
 
Beiträge: 1204
Registriert: Mi Jan 04, 2012 11:53
Wohnort: Nordhessen
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
2776 Beiträge • Seite 32 von 186 • 1 ... 29, 30, 31, 32, 33, 34, 35 ... 186

Zurück zu Agrarpolitik

Wer ist online?

Mitglieder: Bing [Bot], Google Adsense [Bot]

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki