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Ökologische Landwirtschaft

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » So Jul 06, 2014 20:01

cerebro hat geschrieben:Schönes Zitat aus Todde´s Artikel:

[i]Eine Biobäuerin macht in einem Internet-Forum eine ganz eigene Rechnung auf. Sie ist weniger von der Politik als von den Kunden enttäuscht, die den wirklich nötigen Preis für regionale Bioprodukte nicht zu bezahlen bereit sind: „Wir sind als Biobetrieb von Zuschüssen abhängig, etwa dreimal so hoch wie bei konventionellen Bauern. Damit subventionieren wir dann über billige Lebensmittel das gute Gewissen unserer reichen Kunden, die mit dicken SUVs bei uns vorfahren und im Hofladen einkaufen.“[/i]


Das gehört zu den "individuellen Konsumentscheidungen die stärker problematisiert werden müssen, damit individuelles Handeln politische Gestaltung unterstützt". vgl. nationale-nachhaltigkeitsstrategie-t91450-210.html#p1183080
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Mo Jul 14, 2014 21:26

Pevo hat geschrieben:
Turbomäster hat geschrieben:Video, leider nicht vom BV sondern BASF
[youtube]eOmzna5Twx8[/youtube]


Meine Antwort: offener Brief an BASF http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/03/basf-verdummung-von-landwirten-und.html


http://www.youtube.com/watch?v=FhiEJOC_-kc

[youtube]FhiEJOC_-kc[/youtube]
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Di Jul 15, 2014 8:03

@Todde
Die in o. Filmen angesprochenen Leistungsdaten werden nicht in Frage gestellt. Es geht um die Einseitigkeit der Darstellungen, die die „Preis-/Aufwandsaspekte" außer Acht lassen. Die Darstellungen gefallen mir ebenso wenig wie die einseitige Diskussion der Ferkeldebatte, die u.a. auf den Zusammenhang mit den Ansprüchen der Gesellschaft verzichtet.
Zuletzt geändert von Pevo am Di Jul 15, 2014 8:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Di Jul 15, 2014 8:27

Brasilien ist doch ein gutes Beispiel, wie ein Land, das hungerte, mit einer extensiven Landwirtschaft es in sehr kurzer Zeit geschafft hat nicht nur genügend Lebensmittel selbst zu produzieren sondern auch noch die eigene Wirtschaft durch die Exporte aufpoliert hat. Nahrungsmittel werden nun mal benötigt.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon heico » Di Jul 15, 2014 10:00

Ich will nicht über Brasilien lachen aber dort haben/hatten die andere Methoden, um an Land zu kommen als hier.
Gerade in den 70er Jahren sind mir Fälle bekannt mit Brandrodung. Um die Rodelöhne nicht zu bezahlen hat man dort von außen her vorgehend einen großen Kreis gerodet, wobei innen noch ein paar hundert ha stehenblieben, wo zuletzt gerodet wurde. Von außen wurde dann die Fläche angezündet und wie ein Wunder brauchten die Auftraggeber dann die Rodelöhne der ganzen Fläche nicht bezahlen.

So viel zum tollen Erfolg der brasilianischen Landwirtschaft.
Die Armen werden dort immer mehr.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Todde » Di Jul 15, 2014 12:39

heico hat geschrieben:So viel zum tollen Erfolg der brasilianischen Landwirtschaft.


Die Ackerfläche pro Einwohner ist in den letzten 50 Jahren nicht gestiegen:
http://www.factfish.com/de/statistik-la ... o%20person

Trotzdem ist Brasilien vom Importeur bei Lebensmittel zum Exporteur geworden, teilweise haben die am Weltmarkt schon die Amis überholt.

Die Armen werden dort immer mehr.

Das Durchschnittseinkommen ist dort wesentlich stärker gestiegen als Beispielsweise in Russland.
Hat mit der Landwirtschaft aber erst mal nicht viel zu tun, außer das dort heute viele ihren Lebensunterhalt dran verdienen, das ganze endet ja nicht an der Feldgrenze.

Ein toller Spielplatz für Monsanto & Co

Muss man solche kindischen Aussagen kommentieren?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Ulikum » So Jul 20, 2014 11:11

:mrgreen:

- Die Bevölkerung in Brasilien hat sich in den letzten 50 Jahren mehr als verdoppelt, in Folge dessen muss sich auch die Ackerfläche entsprechend verdoppelt haben. Da stellen sich jetzt doch die Fragen "wo" und "wie" und "welche" Flächen wurden in "Kultur" ( Kultur welch geiles Wort) genommen.

- Solange man das Durchschnittseinkommen am BIP fest macht, haben solche Zahlen keine Aussagekraft bezüglich Bevölkerungsarmut da sie nicht zeigen wie das Einkommen verteilt ist.

- Lebensmittelexporteur bedeutet lange noch nicht das das ganze ökologisch geschieht oder das breite Bevölkerungsschichten daran teil haben.
Die Aussage Spielplatz aber des "Kapitalismus" finde ich gar nicht mal so abwegig.
Für das, was ich schreibe bin Ich verantwortlich.!
Nicht für das, was Du verstehst!
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon bindes » Do Jul 31, 2014 18:29

Zwar schon Jahre alt, aber trotzdem:
http://www.welt.de/wissenschaft/tierwel ... danke.html
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon cerebro » Fr Aug 01, 2014 14:39

@bindes

der Artikel ist zwar schon älter aber den könntest ruhig als ganzen Text hier ins Forum kopieren. Wäre lesenswärter als manch anderer "Nachhaltiger" Schmarr´n !

Hier noch was neues von Neuland:

Ermittlungen gegen Neuland ausgeweitet
http://www.ndr.de/nachrichten/niedersac ... nd194.html
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Fr Aug 01, 2014 20:04

bindes hat geschrieben:Zwar schon Jahre alt, aber trotzdem:
http://www.welt.de/wissenschaft/tierwel ... danke.html

Ist das symptomatisch für die gesamte LW oder fällt das eher in die Kategorie "schwarze Schafe" oder muss man auch den Autoren berücksichtigen?
Darf man sich an Ergebnis und Ziel der NNS für den Indikator Ökologischer Landbau orientieren: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/ ... ndbau.html (Quelle Statistische Bundesamt).
Zuletzt geändert von Pevo am Sa Aug 02, 2014 5:22, insgesamt 1-mal geändert.
Pevo
 
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Fr Aug 01, 2014 23:18

Pevo hat geschrieben:Ist das symptomatisch für die gesamte LW oder fällt das eher in die Kategorie "schwarze Schaafe" .

Bios sind keine "Schwarzen Schafe". Sie produzieren exakt nach Vorschrift, wie es von ihnen verlangt wird (und ganz bestimmt keinen Nanometer mehr, als sein muss). Und dort gehört das dazu. Landwirtschaft ist die möglichste Kontrolle der Natur, und desto weniger sie kontrolliert werden darf, desto weniger bleibt für den Menschen in Form von Qualität und Masse übrig, und desto mehr haben Tiere Probleme, wie sie in der Natur üblich wären. Und das was übrig bleibt, muss dann halt mehr kosten. Entweder der Biokonsument muss die verreckten Tiere mit den überlebenden mitbezahlen, oder der Staat muss drauflegen. Meist ist beides der Fall. Die Kosten von Ineffizienz und Umweltfrevel kann der Biobauer im internationalen Wettbewerb nicht selber tragen.
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon Pevo » Sa Aug 02, 2014 6:59

@bindes,H.B.
Ich habe den Artikel noch einmal gelesen. Wenn die dort angesprochenen Mängel ein unabänderliches Kriterien des Ökolandbaus darstellen, sind die Begründungen und Ziele der NNS zu hinterfragen: http://waehlerauftrag.blogspot.de/2014/ ... ndbau.html
Ein „anonymisierter Bericht“ von Michael Miersch weckt bei mir eine gewisse Skepsis. Anonymität ist in einem Kommunikationsprozess eine schlechte Voraussetzung.
Im Rahmen einer Hofbesichtigungstour (2x Konvi, 1xDemeter) konnte ich moderne Ställe besichtigen. Die machten auf mich einen guten Eindruck in Richtung Tierwohl. Soweit ich das beurteilen kann, sahen die Tiere (Milchvieh und Hühner) bei Demeter’s nicht kränklich aus. Auch der Bauer war gut drauf.
Noch einmal zurück zum Bericht von Miersch. Sein anonymer Gesprächspartner sagt:
Ich glaube, die Menschen in Deutschland wissen immer weniger von der Landwirtschaft. Sie machen sich ein falsches Bild.
Das stimmt. Aber ist das von ihm gezeichnete Bild wirklich generell auf Bios zu übertragen?
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon xyxy » Sa Aug 02, 2014 7:25

Pevo hat geschrieben:bei Demeter’s


Ausgezeichnete Wahl!
Wo sonst könnte man die Auswirkungen früherer nationaler Nachhaltigkeitsstrategien besser studieren?
Besonders an Footprints, die man Deutschland, Europa und der ganzen Welt aufgedrückt hat...
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Sa Aug 02, 2014 8:34

PEVO, ohne Anonymisierung hätte es den Bericht, wie bei tausenden anderen "Rückumstellern" nicht gegeben. Er hat sich vom "Guten Glauben" abgewendet - ihm bliebe nichts anderes übrig, als das Land zu verlassen.

Wärend der Naz!zeit haben sich viele Menschen für die Juden eingesetzt - aber keiner ist damit an die Öffentlichkeit gegangen.

Die Ziele der NNS - eine ständige weiter zu entwickelnde Ökologisierung aller Sparten sind nicht zu hinterfragen - nur der Weg, denn eine Ökologisierung kann über den Ökolandbau nicht zu erreichen sein, wenn jeder Bio-Konsument den zig-fach tieferen Fussabdruck hinterlässt, wie die typische Türkin mit der Plastiktasche vom ALDI.

Die Anonymisierung hat aber auch noch weitere Gründe. Da hast du schnell Verbrecher und alles Mögliche am Hof:

zB: http://www.bio-wahrheit.de/
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Re: Ökologische Landwirtschaft

Beitragvon H.B. » Sa Aug 02, 2014 8:48

xyxy hat geschrieben:Besonders an Footprints, die man Deutschland, Europa und der ganzen Welt aufgedrückt hat...


Nicht auszudenken, wenn die Demeterisierung von Deutschland über die Ukraine samt den Russen bis heute angehalten hätte.
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