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1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon zitteraal » Di Mai 29, 2012 13:39

Hallo,

die Region ist der Kreis Schleswig-Flensburg, also im Nord-Osten von Schleswig-Holstein in Angeln.

Das ist dort, wo am meisten Biogasanlagen stehen :wink:


Siehe Anhänge



MfG
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon julius » Sa Jun 02, 2012 13:41

zitteraal hat geschrieben:Hallo,

ich finde es allerdings interessant, das die Milchbauern auf einmal auch 1200,-€/ha zahlen (können).

Stellt sich die Frage, ob die Verpächter jahrelang über den Tisch gezogen wurden :?

MfG


Das kann man so pauschal nicht sagen. Wenn ein Milchviehhalter 60 ha Eigenfläche hat, könnte er theorethisch für die restlichen 10 ha locker 1500 oder nochmehr Euro/ha bezahlen. Bei denen muß den Gewinn eben der große Anteil an Eigenfläche rausreisen. Aber das trifft auf die wenigsten Betriebe zu und auf diesen teuren Pachtflächen verdient er auch nichts mehr.
julius
 
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon Grüßgott » Sa Jun 09, 2012 10:18

@Julius,
du hast mit deiner Rechnung in dieser Hinsicht vollkommen Recht. Hinzufügen möchte ich aber noch, wenn es sich um Weideland hndelt und das gepachtete Land zwischen 2 Weiden liegt kann sich der Preis auch noch (mehr als) rechnen. Weil eingesparte Zäune, Pfähle und Pflege sowie keine zusätzliche Viehumtriebe,...

Nordhesse hat geschrieben:Was haltet ihr vor diesem Hintergrund von einer Streichung oder deutlichen Reduzierung der Flächenprämien?
Ich als Verpächter halte gar nichts davon. Denn ich profitiere ja auch wenn der Landwirt als Pächter hohe Einnahmen erzielt, ganz egal ob am örtlichen Markt oder über Brüssel.
Grüßgott
 
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon forenkobold » Sa Jun 09, 2012 12:04

@ grüssgott,,

nenn dich bitte "gutentag" oder "servus" oder so..
aber lass Gott aus dem Spiel in einem thread bei dem es um die aus dem Ruder gelaufenen Pachtpreise und um Gier im Zusammenhang mit Ressourcen geht.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon Grüßgott » Sa Jun 09, 2012 13:05

@forenkobold,

da wo ich herkomme sagt man noch Grüß Gott und nicht Servus oder Moin, Hi oder sonst was, von der Jugend mal abgesehen :wink:

Grüßgott passt auch zum Wetter gerade sitze auf Terrasse und schlage die Zeit etwas Tot...

Zum Thema Pachtpreis,
nun Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Preis Ausschläge von Getreide, Raps & Co. nach oben, Biogasboom, intensive Veredelung usw. usf. lassen die Nachfrage steigen. Die Technik wird immer größer und Bulldogs immer stärker. Kredite sind abbezahlt, die Höfe haben Spielraum für neues Wachstum... aber der Boden ist nicht vermehrbar.

Ich weiß aber um Sorgen und Nöte der Landwirte, so ist das nicht. Die Pachtpreise sind in vielen Gegenden, auch hier, stärker und schneller angestiegen als die Preise für Agrarprodukte.
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon forenkobold » Sa Jun 09, 2012 13:08

ich nehme mal an, dass die von DIr verpachteten Flächen auch seither bewirtschaftet wurden. Von WEM?
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon Grüßgott » Sa Jun 09, 2012 13:31

nun, Namen nenne ich nicht, diese wäre ein Rechtsverstoss, Verletzung der Privatsphäre, Datenschutz!
Aber ich kann sagen, Pächter haben Puten, Schweine und Biogas.
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon Grüßgott » So Jun 10, 2012 11:03

tyr hat geschrieben:
Grüßgott hat geschrieben:Ich weiß immer noch nicht so recht ob genau das gemeint ist was ich mich frage...

Nun ein Bsp.:

Eine LPG hatte mal 5 000 ha von 500 Mitglieder. Nach der Einheit wandelt Sie sich in eine GmbH um. Von den 500 ex LPG-Mitglieder werden 300 Mitglieder der neu gegründeten GmbH und sind somit Gesellschafter, Kommanditisten oder Anteilseigener oder wie auch immmer...
So und jetzt frage ich mich ob der Grund+Boden dieser 300 GmbH Milglieder, Kommanditisten oder Anteilseigener oder wie auch immmer... fest an die GmbH gebunden ist. Diese zum Grundinventar der GmbH gehören und gar nicht verpachtet werden können ?
Weil ein übliches Pachtverhältnis, so wie ich das hier kenne ist das ja nicht.


Das kann ich Dir im einzelnen so nicht sagen, da ich nicht Mitglied einer solchen Gesellschft bin. Das sind rechtliche Fragen, die ich nicht überblicken kann.
Unsere AG hier teilte an alle ehemaligen Genossenschftsmitglieder der drei exLPG´n die sich zusammengeschlossen haben, bzw deren Vortsände sich zusammengeschlossen haben, die Mitglieder wurden ja nicht befragt... die AG teilte Aktien aus, im GESAMTwert von 200.000DM...
Für damals rd7000ha, Stallanlagen, Betriebsanlagen, Geräte und Maschienen usw.

Ich hoffe ich konnte Dir jetzt helfen.

Ja genau, das ist das was ich gemeint habe!

Aber was ich mich frage, wer hat den jetzt die Verfügungsgewalt über diese 7000 ha ???

Der einzelne Aktionär und Landeigentümer oder die Organe der AG, also Vorstand - Aufsichtsrat - Vollversammlung.
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon forenkobold » Di Jun 12, 2012 21:56

Grüßgott hat geschrieben:nun, Namen nenne ich nicht, diese wäre ein Rechtsverstoss, Verletzung der Privatsphäre, Datenschutz!
Aber ich kann sagen, Pächter haben Puten, Schweine und Biogas.


Das ist im Hohenlohischen ja auch die Regel...

Ich wollte keine Namen wissen.. ich will nur wissen, ob es einen Grund gibt, den seitherigen Verpächtern die Fläche wegzunehmen, der noch mit christlichen Werten vereinbar ist.
Wenn sie die Pacht schulden, die Flächen verwahrlosen ließen oder charakterliche Schwächen zeigen, ist das ein moralisch vertretbarer Grund, Ihnen die Flächen (auf die sie ja vermutlich angwiesen sind) nicht weiterhin zu verpachten. Wenn es aber pure Geldgier ist, die es Dir völlig egal sein lässt, ob sie über die Klinge springen, dann nehm das "GOTT" aus Deinem Nick.
Nicht mehr und nicht weniger wollte ich Dir damit sagen.
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon Biohias » Di Jun 12, 2012 22:02

Tja Kobi da bin ich jetz tatsächlich mal deiner Meinung :wink:
Wenn es aber pure Geldgier ist, die es Dir völlig egal sein lässt, ob sie über die Klinge springen, dann nehm das "GOTT" aus Deinem Nick. Nicht mehr und nicht weniger wollte ich Dir damit sagen.

Schon traurig so eine Einstellung, also die Geldgier :roll:
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon lodar » Sa Jul 21, 2012 8:57

Hallo zusammen,

1400€/Ha wären toll !!! :shock:
Bei uns wird in 2 Jahren neu verpachtet nach dem die 12 Jährigen Pachtverträge nach der Flurbereinigung auslaufen.
Natürlich sind 1400€/Ha Quatsch, auser es gibt Öl oder Gold. :lol:
Aber spannend wird das auf jeden Fall was dabei heraus kommt.
Wie wirkt es sich zb. aus weil auf einmal die Fläche vom ganzen Flurbereinigungsgebiet anfällt?

Ist es da besser schon anfang des Jahres die Pachtverträge zu machen oder erst mitte des Jahres wenn vielleicht mehr gezahlt wird weil die Nachfrage das Angebot übersteigt und einige noch was brauchen, koste es was es wolle?

Wie findet man den besten Mittelweg zwischen Pachtpreis und halbwegs nachhaltiger Bewirtschaftung trotz Biogasbetrieb? (damit kein Raubbau durch Monokulturen betrieben wird)?

Ist es überhaupt möglich die Pflanzen die angebaut werden dürfen oder die Fruchtfolge sicher im Pachtvertrag zu verankern ohne daß durch ein Hintertürchen dann doch der Boden in wenigen Jahren ruiniert wird?

Fragen über Fragen!?
lg
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon automatix » Sa Jul 21, 2012 9:31

Der Wahnsinn kommt näher - im aktuellen Wochenblatt sucht einer Pachtflächen und würde 1000 Euro das ha zahlen - der ist nur noch zwei Gemeinden weg....
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon forenkobold » Sa Jul 21, 2012 12:12

lodar hat geschrieben:Hallo zusammen,

1400€/Ha wären toll !!! :shock:
Bei uns wird in 2 Jahren neu verpachtet nach dem die 12 Jährigen Pachtverträge nach der Flurbereinigung auslaufen.
Natürlich sind 1400€/Ha Quatsch, auser es gibt Öl oder Gold. :lol:
Aber spannend wird das auf jeden Fall was dabei heraus kommt.
Wie wirkt es sich zb. aus weil auf einmal die Fläche vom ganzen Flurbereinigungsgebiet anfällt?

Ist es da besser schon anfang des Jahres die Pachtverträge zu machen oder erst mitte des Jahres wenn vielleicht mehr gezahlt wird weil die Nachfrage das Angebot übersteigt und einige noch was brauchen, koste es was es wolle?

Wie findet man den besten Mittelweg zwischen Pachtpreis und halbwegs nachhaltiger Bewirtschaftung trotz Biogasbetrieb? (damit kein Raubbau durch Monokulturen betrieben wird)?

Ist es überhaupt möglich die Pflanzen die angebaut werden dürfen oder die Fruchtfolge sicher im Pachtvertrag zu verankern ohne daß durch ein Hintertürchen dann doch der Boden in wenigen Jahren ruiniert wird?

Fragen über Fragen!?



Na du bist doch in einer beneidenswerten Situation. Die Landwirte, welche im Gottvertrauen auf den Behalt der Fläche in Ställe, Biogas und Maschinen investiert haben, sind jetzt VÖLLIG LEGAL erpressbar.
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Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon forenkobold » Sa Jul 21, 2012 12:18

automatix hat geschrieben:Der Wahnsinn kommt näher - im aktuellen Wochenblatt sucht einer Pachtflächen und würde 1000 Euro das ha zahlen - der ist nur noch zwei Gemeinden weg....


Mit Namensnennung oder ohne?

Ich vermute mal unter Chiffre. Ich würde fast drauf wetten, dass in einem der nächsten Wochenblätter gaaaaaaaaaanz zufällig :wink: aus der gleichen Gemeinde Pachtflächen gegen Höchstgebot angeboten werden und jedem Interessenten diese Suchanzeige unter die Nase gerieben wird. Natürlich mit dem Hinweis, dass man.. weil man ja sooooooooooooo ein guuuuter Mensch ist und großmütig auf die letzten 100 Euro verzichtet und sich mit 900 begnügt...
Der seitherige Pächter bekommts um 890... aber nur gegen Vergabe eines Heiligenscheins und lebenslanger Verehrung.
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