Maschinenring Shop

  • Foren-Übersicht
  • Galerie
  • Chat
    Erweiterte Suche
  • Ändere Schriftgröße
  • FAQ •
  • Datenschutzerklärung •
  • Nutzungsbedingungen • Registrieren • Login
Auto-Login

Aktuelle Zeit: Do Feb 12, 2026 12:38

1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
Antwort erstellen
180 Beiträge • Seite 9 von 12 • 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12
  • Mit Zitat antworten

Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon Stoapfälzer » Mi Mai 09, 2012 18:53

tyr hat geschrieben:
Cairon hat geschrieben:.......... Natürlich gab es keine Vermessungspunkte mehr und auch keine Weg, wenn also jemand sein Land in einer dieser großen Flächen wieder haben will, dann wir es interessant.


Es ist ganz einfach, dann muß ein Zugang geschaffen werden, die alten überpflügten Wege haben meist noch ihre Gültigkeit, nur ganz wenige Gemeinden haben die aus den Karten gelöscht und das Land verkauft.... achselzuck.

Ich hab etliche solche Flächen..... sind praktischerweise getauscht, aber mein Druckmittel gegenüber neiner AGRAR- AG...... dort sind dann wirklich Flurstücke, wenn ich mich querstellen sollte, sind da so einige Sachen für die nicht mehr bearbeitbar :wink:


Ich hab mal nen Bericht im TV gesehen der genau dies anschnitt und die sagten wenn jemand sein Eigenland zurück haben möchte (selbst bewirtschaften möchte) bekommt er einfach das 1,2 -1,5 fache seiner Fläche dann am Rand des großen Ackers zugeteilt und alle sind glücklich.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
Benutzeravatar
Stoapfälzer
 
Beiträge: 8354
Registriert: So Jan 13, 2008 14:48
Wohnort: regensburger Land
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon vansan » Mi Mai 09, 2012 19:14

Cairon hat geschrieben: In der Nähe von Bremervörde sollen jetzt schon bis zu 1200 € für 30 Punkte gezahlt werden.

das ist nicht in der nähe von bremervörde gewesen, das sind die normalen preise in der börde lamstedt,da werden im moment auch 4 € für den m² ackerland bezahlt (20-22 bodenpunkte),aber schuld sind nicht die biogaser sondern die 600 kuhställe und gepachtet für 1500 € / ha.da ist es für jemanden der diesen wahnsinn nicht mit machen will schwer zu wachsen
vansan
 
Beiträge: 543
Registriert: Sa Mär 15, 2008 11:36
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon Nordhesse » Mi Mai 09, 2012 20:52

So schwierig ists gar nicht: enteignet wurde vor Gründung der DDR. Alle die, die dabei land verloren haben, haben laut Höchstrichterlichem Urteil kein Anrecht auf Wiedergutmachung. Die BVVG handelt aus ihrer ( und somit des staates ) Sicht ökonomisch. Ich höre nur sowohl von Wiedereinrichtern als auch von "Zugezogenen", dass es zunehmend schwieriger wird an Flächen zu kommen bzw. die zu behalten.
Nordhesse
 
Beiträge: 4030
Registriert: So Mai 22, 2011 7:03
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon Grüßgott » Do Mai 10, 2012 19:27

tyr hat geschrieben: aber es gab in Sachsen kein Landjunkertum in preußischen Ausmaßen.
Das Landeigentum eines sächsichen Bauern lag zwischen 8 und 20ha im Schnitt, das der Fürstengüter bei bis rd. 200ha. Wird auch größere gegeben haben, war aber nicht die Regel. Anders in Brandenburg, Mecklenburg, Ostpreußen, Westpreußen usw.... dort waren mehrere hundert bis mehrere tausend Hektar durchaus normal....
Ahja... ok.
Wenn wir schon beim Thema sind, wie sieht es den in Sachsen-Anhalt aus ?
tyr hat geschrieben:Und die DDR hat nur über 100ha enteignet, also sollten die Eigentumstrukturen immer noch ähnlich sein, hier in der Oberlausitz sind sie das auch, auch wenn relativ wenig private Bauern mehr gibt.....
Das ist eine Folge der Komunisten und des Einheitsgebaren der westdeutschen Bundesregierung und ihres sonderbaren Einigungsvertrages...
Wie meinst Du das, mit wenige private Bauern und sonderbaren Einigungsvertrages ?
Grüßgott
 
Beiträge: 58
Registriert: Mo Mai 07, 2012 15:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon Grüßgott » Do Mai 10, 2012 20:08

Cairon hat geschrieben:Fakt ist lediglich, dass sich auf diese Fläche 62 Eigentümer tummelten. Mein Chef und 2 andere Betriebe haben in der Gegend haben sämtlich Fetzen dort zusammen gepachtet. Dann haben sie sich an einen Tisch gesetzt und Pachtverträge getauscht, bis jeder in Besitz der Verträge sämtlicher Teilflächen war, die er anstrebte. So kam mein Chef zu diesem 112 ha Schlag mit den 62 Verpächtern. Auf den anderen Flächen sah es aber ähnlich aus.
Nehme mal schwer an das ganze hat sich kurz vor oder kurz nach der Wiedervereinigung abgespielt, also so 90/91 ! ?
War das Land damals ohne aktive Bewirtschafter ? Was war mit der örtlichen LPG bzw. der jur. Nachfolge, zahlungsunfähig ?
Wie haben dein ehemliger "Lehrmeister" und die 2 anderen zueinander gefunden ? Vor allem wie konnten die vielen Besitzer ausfindig gemacht werden. Gab es damals spezielle Behörden die Kontakt zu allen Beteiligten herstellte ? Ich kenne nur den Katasterauszug, der erwähnt den Eigentümer nur mit Namen ohne Adresse, der Bewirtschafter wird auch nicht erwähnt.
Was ich auch nicht ganz vertsehe, sind die 3 zuerst als Konkurrenten aufgetreten und haben sich gegenseitig das "Pächter-Leben" schwer gemacht ? Weil jeder hatte ja irgendwo und bei irgendwem gepachtet. Wäre es für alle 3 nicht sinnvoller gewesen wenn sie gemeinsam gepachtet oder sich vorher abgesprochen hätten, als sich nachher an den Tisch zu setzen ?
Grüßgott
 
Beiträge: 58
Registriert: Mo Mai 07, 2012 15:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon zitteraal » Do Mai 17, 2012 19:30

Hallo,

so der Milchbauer hat mitgezogen und zahlt ab nächstes Jahr 1.200,-€/ha :D

Dann ist ja alles gut und alle sind zufrieden.
zitteraal
 
Beiträge: 29
Registriert: So Mär 18, 2007 8:39
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon Grüßgott » Sa Mai 19, 2012 15:44

Hallo tyr,
habe inzwischen ein wenig bei Onkel Google recherchiert. Ich habe einiges gefunden was sich mit Deinen Aussagen deckt.

Bsp.: eine Spiegel Ausgabe von 1991 mit dem Titel "Hier geschieht Unrecht".
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13487458.html

In dem Artikel ist zu lesen wie ein (ex) LPG-Funktionär bzw. GmbH-Gründer die Bilanzen fälscht, um die Vermögensansprüche ausscheidender LPG Mitglieder so gering wie möglich zu halten... und um auch möglichst viele in die GmbH zu "locken".
Von einem Wiedereinrichter ist zu lesen, der sich in der Vermögensauseinandersetzung mit der LPG bzw. GmbH befindet. Ebenso von einem westdeutschen Neueinrichter.

So und jetzt meine Frage:
Können die Mitglieder der LPG-Nachfolgeunternehmen ( eG, GmbH, AG usw.) ihren Grund+Boden auch an Dritte verpachten ???

tyr hat geschrieben: die ehemalige DDR ist fest in der Hand von LPG-Nachfolgegesellschaften, meist heute als Kapitalgesellschften. oft mit meheren 1000 bis 10.000enden Hektar.
Nach der Vereinigung hat man ja bekannterweise so gut wie alle Betriebe in der exDDR zerstört...."abgewickelt"....egal ob eine Marktchance oder nicht...... nur die ehemaligen LPG´n hat man nicht nur verschont, sondern auch dabei unterstützt sich als Privatfirmen, über die Genossenschftsmitglieder hinweg, zusammenzuschließen, und damit eine extreme Marktmacht zu bilden.
Grüßgott
 
Beiträge: 58
Registriert: Mo Mai 07, 2012 15:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon Grüßgott » Sa Mai 19, 2012 19:37

Nein ich meinte etwas anderes, ich habe mich nur falsch ausgedrückt.

Nach der Wende mussten ja die LPG in Rechtsformen nach westdeutschem Recht umgewandelt werden. Das waren ja entweder Genossenschaften, Personen- und/oder Kapitalgesellschaften. Ich frage mich ob Mitglieder von solchen LPG-Nachfolgeunternehmen Ihr eigenes Land frei verpachten können oder ob das Land per Gründungsvertrag unbefristet an diese Unternehmen gebunden ist.

Verstehst Du was ich meine? Wenn nicht, dann mache ich ein Beispiel...
Grüßgott
 
Beiträge: 58
Registriert: Mo Mai 07, 2012 15:45
Nach oben

  • Mit Zitat antworten

Re: 1.400,-€/ha Pacht wegen Biogaser

Beitragvon Grüßgott » So Mai 20, 2012 8:15

Ich weiß immer noch nicht so recht ob genau das gemeint ist was ich mich frage...

Nun ein Bsp.:

Eine LPG hatte mal 5 000 ha von 500 Mitglieder. Nach der Einheit wandelt Sie sich in eine GmbH um. Von den 500 ex LPG-Mitglieder werden 300 Mitglieder der neu gegründeten GmbH und sind somit Gesellschafter, Kommanditisten oder Anteilseigener oder wie auch immmer...
So und jetzt frage ich mich ob der Grund+Boden dieser 300 GmbH Milglieder, Kommanditisten oder Anteilseigener oder wie auch immmer... fest an die GmbH gebunden ist. Diese zum Grundinventar der GmbH gehören und gar nicht verpachtet werden können ?
Weil ein übliches Pachtverhältnis, so wie ich das hier kenne ist das ja nicht.
Grüßgott
 
Beiträge: 58
Registriert: Mo Mai 07, 2012 15:45
Nach oben

VorherigeNächste

Antwort erstellen
180 Beiträge • Seite 9 von 12 • 1 ... 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12

Zurück zu Ackerbau

Wer ist online?

Mitglieder: 615 LSA Turbomatik E, Bing [Bot], flash, Google [Bot], Google Adsense [Bot], Sönke Carstens

  • Foren-Übersicht
  • Das Team • Impressum • Alle Cookies des Boards löschen • Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Forum Group • Deutsche Übersetzung durch phpBB.de
phpBB SEO Design created by stylerbb.net & kodeki