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83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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51 Beiträge • Seite 2 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon speeder » Di Apr 04, 2017 12:29

Also

1.) Ihr müsst Euch mal davon lösen, dass eine Richtung für ALLE falsch oder für ALLE richtig ist. Das war in den 80ern so, als man nur 2 mal am Tag im Melkstand aufschlagen musste, alle anderen Entscheidungen trifft der Staat.

2.) Was Euch mal echt gut tun würde: Ein Praktikum in einer Branche, die wirklich Dinge produziert, die der Verbraucher haben will. So mit Feedback und Nachfrage, und Preiserhöhung wegen Alleinstellungsmerkmal und so. Nicht die Getränkeauswahl auf der Genossenschaftsversammlung als einzige kaufmännische Entscheidung von Euch dort. Dann würdet Ihr mal merken, wie viel Spaß das machen kann.

3.) Abschreibungszeit? Das ist ein Pioniermarkt, da wird das anders geregelt. Ich bin mit ABSOLUT sicher, mit einem guten Crowdfunding-Projekt (nicht eine Internetseite voller "Boah, der neue 1050 von LU XY beim Güllefahren") hätte man das Kapital für einen geilen Stall mit innovativer Lösung der Kälberfrage in einem Vierteljahr zusammen.
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon LUV » Di Apr 04, 2017 12:42

Speeder, das Problem ist doch kein bauliches....das ist eine Frage der Vermarktung und der Dauerhaftigkeit der Maßnahme für eine ordentliche betriebswirtschaftliche Kalkulation. Wenn man sieht, wie hoch der Werbeaufwand für Mondmilch und Co ist und welche Umsätze damit generiert werden, dann muss man schon sehr sehr mutig oder naiv sein, um solchen Dingen zu folgen.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon speeder » Di Apr 04, 2017 13:42

LUV hat geschrieben:.... Wenn man sieht, wie hoch der Werbeaufwand für Mondmilch und Co .....



Wer als Einzelunternehmer Heute noch Geld für Werbung ausgibt, der hat nicht begriffen dass die 90er um sind. So etwas geht insgesamt nur, wenn man ein Typ ist der Lust auf Neues hat und auch so schon FB/Instagram/etc-affin ist.
Warum nur, warum sind die Dummen so sicher, und die Gescheiten so voller Zweifel....?
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Eicher1950 » Di Apr 04, 2017 14:09

Ich bin da schon eher auf der Seite von speeder, die Landwirtschaft befindet sich im Wandel. Und in diesem Wandel kann man entweder den Kopf in den Sand stecken und sich einen der vielen Sündenböcke heraus picken auf die man dann immer wieder eindrischt, und der "wachsen oder weichen" Mentalität folgen, oder aber man beginnt nach Lösungen zu suchen. Das EINE Lösung nicht auf ALLE Bauern zutreffen kann muss man dann schon selber heraus finden! Aber im Thread in denen es um Jerseys geht, kann man die Reaktionen auf verändernde Betridbsleiter ja ganz gut beobachten :D.


Die Landwirtschaft ist nicht die einzige Branche die sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen muss, sie ist aber die einzige die das nicht gebacken bekommt.
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon stamo » Di Apr 04, 2017 14:16

Eicher1950 hat geschrieben:Die Landwirtschaft ist nicht die einzige Branche die sich immer wieder neuen Herausforderungen stellen muss, sie ist aber die einzige die das nicht gebacken bekommt.


Wer sagt das? Es gibt doch immer noch Landwirtschaft. Ein kommen und gehen. Die größten Bauern, die mein Dorf vor hundert Jahren hatte, sind alle nicht mehr. Alle "Vollmeier" hier sind weg, platt, verkauft und versoffen.

Andere Branchen kriegen das gebacken? Dass Nokia noch Handys baut, denkst auch nur du.
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Eicher1950 » Di Apr 04, 2017 15:13

Ja natürlich gibt es noch Landwirtschaft, das wird sich auch nicht ändern. Aber die Landwirtschaft ändert sich, ständig. Ob Nokia Handys baut oder nicht ist doch egal, bleiben trotzdem etliche Branchen die sich Herausforderungen stellen müssen und diese auch bewerkstelligen.
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon T5060 » Di Apr 04, 2017 16:13

Ein Familienbetrieb geht meist nur, wenn ein Familienvermögen da ist.
Ein Familienvermögen braucht keinen Familienbetrieb.
Wenn der Familienbetrieb das Familienvermögen nicht mehrt,
braucht man keinen Familienbetrieb mehr.
Das müsst ihr zu allererst lernen.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Jörken » Di Apr 04, 2017 16:28

Mann Mann Mann das hat ja nicht lange gedauert bis nur mehr darum geht was nicht geht :klug:
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon LUV » Di Apr 04, 2017 17:56

Niemand hat etwas gegen individuelle Lösungen. Dann muss man aber auch nicht nach dem DBV rufen und einen Einheitspreis für Produkte fordern, oder andere kollektive Ansichten vertreten. Entweder wir reden über "die" Landwirtschaft und deren Probleme oder man zieht sich in sein Kämmerlein zurück und geht den individuellen Weg, ohne links und rechts zu schauen. Wenn mehr als die Hälfte aller Betriebe keinen Nachfolger haben und die Hälfte des Einkommens aus öffentlichen Kassen generiert werden, dann ist der Spielraum eng.
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon stamo » Di Apr 04, 2017 19:47

Dann macht man halt nicht mehr Massenkuhhaltung sondern was anderes.
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Jörken » Di Apr 04, 2017 19:51

"die" Landwirtschaft gibt es nicht, und gab es nie. Zu glauben die Entwicklungen der letzten ~30 Jahre seien das Ende der Fahnenstange, der Weisheit letzter Schluss - naja solche Leute gibts immer.
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Einhorn64 » Mi Apr 05, 2017 8:34

Wer in den 80ern die Ausbildung anfing, der war in seiner Laufbahn der Herausforderung: "Anpassung an den Weltmarkt" ausgesetzt.
Das haben lange nicht alle schaffen können, und noch ehe dieses Ziel halbwegs erreicht war kamen schon die ersten ökologisierungsbestrebungen auf.
Wenn denn mal alles wieder schön auf "anno Tobak" zurückgedreht ist geht wieder das geplärre von "zu teuren Nahrungmitteln" los.
Wer allen Trends nur hinterher läuft wird ziemlich schnell die Puste ausgehn.
Finde DEINEN Weg und geh ihn konsequent, ist da eher eine gute Strategie.
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Paule1 » Mi Apr 05, 2017 9:25

Alles was heute läuft ist ein Frontalangriff auf den Bäuerlichen Familienbetrieb, der ja nicht unbedingt imm Vollerwerb Landwirschaft betreibt(betreiben kann)
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon LUV » Mi Apr 05, 2017 10:57

Und wer weiterhin den Begriff des "bäuerlichen Familienbetriebes" als Monstranz vor sich her trägt, der wird sich auch wundern, warum sich die Welt weiter dreht. :shock:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Regenwurm » Mi Apr 05, 2017 12:00

Mal so eine bescheidene Frage, wie hast du selbst deinen Familienbetrieb ausgerichtet lieber LUV?
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