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83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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51 Beiträge • Seite 3 von 4 • 1, 2, 3, 4
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon LUV » Mi Apr 05, 2017 12:05

Warum diese Frage, wenn du weißt, dass ich keinen landw. Familienbetrieb habe? Provokation? :roll:
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Paule1 » Mi Apr 05, 2017 12:05

Es geht um Grund und Boden und den (will)holt sich die Finazwelt zurück, auch die Biogaser werden das evtl. noch festellen, wenn ihnen die Anlage überhaupt (noch) gehört :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon LUV » Mi Apr 05, 2017 12:07

Und was hat das mit "Familienbetrieb" zu tun?
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Regenwurm » Mi Apr 05, 2017 12:15

LUV hat geschrieben:Warum diese Frage, wenn du weißt, dass ich keinen landw. Familienbetrieb habe? Provokation? :roll:



Nö, keine Provokation, hab doch nur gefragt.

Aber irgendwo muß doch dein Erfahrungsschatz herkommen? Sicher hältst du Dir im Wohnzimmer Hamster und Schildkröten.
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon LUV » Mi Apr 05, 2017 12:17

Wissen ergibt sich aus Lehre und Lebenserfahrung ....wirst du auch noch erfahren. :wink:
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Regenwurm » Mi Apr 05, 2017 12:18

Ah, du hast Landwirtschaft gelernt?
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Jörken » Mi Apr 05, 2017 12:22

Baulich wäre es schon sehr spannend wie man muttergestützte Kälberaufzucht am besten hin bekommt. Das ganze steht und fällt mit dem Management. Die Kuh checkt das Kalb ab, sie will wissen das es in Sicherheit ist, tränkt und geht weiter zum melchen. Eine bauliche Herausforderung ist das insofern, weil Kälber, Tränkebereich und Melkstand gut zueinander positionieren gar nicht einfach ist.
Edit: man könnte ja argumentieren das an diesem Platz dann wenns nicht klappt die 2 Roboter hin kommen :lol:
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon LUV » Mi Apr 05, 2017 16:43

Einfach einen Muterkuhstall mit Melkstand, wo ist das Problem?
Die Problematik ist doch eine ganz andere. Wenn, wie hier, eine sog. gesellschaftliche Relevanz im Raume steht, dann ist die Intention dahinter am Ende eine Verordnung oder ein Gesetz zur Änderung der Haltungsform. Das wäre der worst case -Fall. Bis dahin kann der eine oder andere seine Tierfreundlichkeit ja über solche Systeme am Markt ausprobieren. Wenn er scheitert, gibt es einen Beweis, wenn er nicht scheitert und andere müssen folgen, wird er dann scheitern, wenn es alle umsetzen müssen.....
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Eicher1950 » Mi Apr 05, 2017 18:55

Ein Problem was die unterschiedlichen Bio Verbände auch immer wieder haben ist die eigene Idee/Betriebsweise immer als die einzig wahre anzuprangern, statt einfach erfolgreich ihre Nische zu bedienen. Es gibt für alles Abnehmer, man muss sie nur finden. :D
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Bonifaz » Mi Apr 05, 2017 20:56

Wir machen es doch nur schon so, wie es die Politik bei den Menschen fordert: überspitzt formuliert vom Kreißsaal direkt zurück auf den Bürostuhl und die Kinder in die Kitas
Wir schicken die Kühe zum Arbeiten (in den Melkstand) und die Kälber kommen in die Kita (KälberIglu dann GruppenIglu :lol:
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Jörken » Mi Apr 05, 2017 21:54

LUV hat geschrieben:Einfach einen Muterkuhstall mit Melkstand, wo ist das Problem?

so würdest keinen Liter sinnvoll raus melken. Entweder die Kuh passt sich ans Kalb und melkt nicht, oder bekommt eine gewaltige Euterhitze, je nach Milchleistung. Man muss Kalb tränken und gleich danach melken, Kuh und Kalb wieder trennen. Die Kuh sieht das Kalb erst Stunden später wieder, man erhält die Mutter-Kalb Bindung der ersten 2 Tage und lässt keine Bindung wie bei der Mutterkuh aufkommen. Ein klassischer Mutterkuhstall ist genau das falsche, ein angepasster Milchviehstall würde eher passen. Aber das geht jetzt fachlich zu weit.

Die von Paule hier geteilte Umfrage würde ich jetzt nicht überbewerten, als wäre schon ein Gesetzesentwurf in den Startlöchern, das ist ja hysterisch. Auch wenn alle deutschen Milchbauern zu Demter oder noch krasseren "Bio" heute noch wechseln würden, ergäbe eine Umfrage das 86,8 % irgendwas anders haben wollen. Das aber manche glauben alles muss so bleiben wie es ist, und dabei von dem winzigen Segment der Landwirtschaft ausgehen das sie vor Augen haben, ist auch nicht gscheider. Jetzt fehlt nur noch marius und co um allen zu erklären warum der Sohnemann nicht Bauer werden darf ^^
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon T5060 » Do Apr 06, 2017 0:37

Soweit ich weis werden immer Kinder der doitschen Frau mittels Kaiserschnitt entrissen,
damit der Göttergatte später ausgeleierte Musschi vorfindet.
Die Milchbildung lässt die Frau hormonell abspritzen wegen der Körbchengröße usw.

Mehr als 100.000 Abtreibung ist jetzt auch nicht geradeso der Brüller...

Aber da regt sich niemand so wirklich drüber auf.
Nur übers Ferkel kastrieren.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Qtreiber » Do Apr 06, 2017 6:49

Bonifaz hat geschrieben:Wir machen es doch nur schon so, wie es die Politik bei den Menschen fordert: überspitzt formuliert vom Kreißsaal direkt zurück auf den Bürostuhl und die Kinder in die Kitas
Wir schicken die Kühe zum Arbeiten (in den Melkstand) und die Kälber kommen in die Kita (KälberIglu dann GruppenIglu :lol:

Das war genau, die Aussage, die meine Frau gemacht hat, als ich ihr von dem Thread erzählt habe.
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Winchester » Do Apr 06, 2017 6:59

Zur Zeit machen wir es so: In den ersten 10 Tagen nach der Geburt sind Mutter und Kalb die ganze Zeit zusammen. Das Kalb kann so viel Milch aus dem Euter trinken, wie es möchte (in diesen ersten Tagen ist das noch gar nicht so viel) und die Mutter wird zusammen mit den anderen Kühen zweimal am Tag gemolken. Danach fangen wir an, Mutter und Kalb tagsüber zu trennen - erst einen halben Tag, dann langsam mehr. Nachts darf das Kalb auch dann noch so viel Milch trinken, wie es will. Zu den Melkzeiten kommt das Kalb ans Euter. Drei der vier Zitzen der Kuh werden mit der Melkmaschine gemolken - und an der vierten darf das Kalb nuckeln. Nach ungefähr drei Wochen legen wir der Kuh nachts ein Euternetz an. Mutter und Kalb können die Nacht über zusammen sein, ohne dass das Kalb das Euter leer trinkt. Daran gewöhnen sich alle Beteiligten recht schnell. Unsere bisherige Erfahrung zeigt: die Kälber sind sehr gesund, wachsen schnell und fangen schon sehr früh an, neben der Milch Heu und Gemüsereste zu fressen, wie es auch ihre Mütter tun. Nach ungefähr drei Monaten - das Kalb ist zu diesem Zeitpunkt schon ziemlich groß und kräftig - werden Mutter und Kalb getrennt: das Kalb kommt zu den anderen älteren Kälbern und trocken stehenden Kühen, die Mutter bleibt bei den Milchkühen.

Es gibt eine Handvoll Betriebe in Deutschland, die muttergebundene Kälberaufzucht machen. Von diesen Betrieben haben wir uns inspirieren lassen. Einer dieser Betriebe ist das Hofgut Rengoldshausen am Bodensee, der vierzig Original Braunvieh Kühe mit Nachzucht hält, die gesamte Milch als Vorzugsmilch vermarktet und hat schon einige Jahre Erfahrung mit der muttergebundenen Kälberaufzucht.

http://www.schloss-tonndorf.de/aktivita ... zucht.html
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Re: 83 Prozent lehnen frühe Trennung Kuh-Kalb ab

Beitragvon Qtreiber » Do Apr 06, 2017 7:52

Ich frage mich, wieviele Kühe die wohl haben. :?
Hoffentlich nicht nur die 3 Stück, die man auf den Fotos sieht.
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