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Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon Vario_TA » So Jan 03, 2021 1:44

Kormoran2 hat geschrieben:So gesehen müßte man alles als Manipulation bezeichnen, wo von Hand irgendwo eingegriffen wird. Also schaltet man nicht, sondern manipuliert Schalter. Man verstellt den Spiegel nicht sondern man manipuliert ihn.
Deshalb, sorry, muß ich dir widersprechen.

Und der Duden widerspricht dir.
Einfach mal Synonyme für manipulieren googlen :wink:
Gilt für AF85 genau so.

Pumuckel hat geschrieben:Wenn Euro4-Euro6 Motoren ausserhalb des Prüfstandes bzw. Der Prüfstandsbedingungen mehr (bestimmte) Abgase ausstossen als ihre Vorgänger, dann ist das kriminell.

Nö. Warum sollte es?

Pumuckel hat geschrieben: Das riecht man sogar schon, dass die alten Dinger weniger NOx raushauen.

Wer das riecht, sollte sich dringend untersuchen lassen... Am besten psychologisch, weil das definitiv eine Wahrnehmungsstörung ist. Nur weil man bis vor einigen Jahren nicht darüber geredet hat, heißt das nicht, dass die Autos vorher sauber waren. Eher im Gegenteil.

Pumuckel hat geschrieben:Den Pumpe-Düse Motoren wurden in den 90ern übrigdns auch höhere Abgaswerte zugestanden. Das hat lange Tradition bei VW, dieses "wir können ja nicht anders".
Was ist denn das für ein Selbstverständnis bei den Ingenieuren?

Keine Ahnung, wo du das her hast. Es gibt nur Ausnahmen für Benziner ohne Direkteinspritzung bezüglich der Partikelemissionen.
Dass die "bösen" Wagen von VW zu den saubersten gehörten, merkt seltsamerweise keiner. Aber das Selbstverständnis der Ingenieure ist natürlich nur bei dem bösen VW Konzern so grottig. Die haben verabscheuenswerter Weise Motoren gebaut, die geringere Emissionen verursachen als die meisten anderen. Echt eine Frechheit.

AF85 hat geschrieben:Hallo
Ich wollte deinen ganzen Text nicht zitieren , weil du da teilweise ziemlich viel Unsinn geschrieben hast was du unter Manipulation verstehst , aber dieser Absatz ist einfach der größte Schmarrn.
Erstens. Alle Hersteller die wegen der Abgasmanipulation am Pranger stehen ,tun dies zu Recht, die einen mehr die anderen weniger , allen voran VAG.
Zweitens. BMW hatte nicht einfach nur Glück,sie haben schlichtweg einfach nicht manipuliert. Die DUH hat mehrfach versucht durch unkorrekte Testmethoden falsche Ergebnisse zu liefern und mussten jedesmal ihre Anschuldigungen zurück nehmen. Für die Techniker von BMW war es immer ein Rätsel wie die Autos des VAG Konzerns mit nur einem halb so großen Adblue Tank auskommen und trotzdem die Grenzwerte einhalten können.
Der eigentliche Skandal war doch der, dass der VAG Konzern , als mann ihnen ihre Kriminellen Machenschaften längst nachgewiesen hatte, weiterhin seine Dreckschleudern, und das über mehrere Jahre , unverändert an die Kunden ausgeliefert hat.

Wie gesagt, bitte mal nachsehen, was Manipulation bedeutet.

Die Größe des Adblue tanks ist vollkommen unerheblich für die Einhaltung irgendwelcher Normen.
Wer sich darüber wundert, ist definitiv nicht mit dem Thema vertraut.

Was macht Manipulation denn deinem Empfinden nach aus? Die realemissionen sind bei BMW genau so hoch bzw niedrig wie bei allen anderen (wobei die Streuung insgesamt recht groß ist). In der Tendenz liegen die Deutschen Hersteller alle ziemlich gut, Franzosen und Koreaner schneiden im Schnitt am schlechtesten ab und haben nicht selten ein mehrfaches der Stickoxidemissionen deutscher Autos.
Wie du darauf kommst, dass die realemissionen bei BMW besser sind als bei anderen (deutschen), ist mir ein Rätsel.
Und dass VW die ach so kriminellen Machenschaften beim EA288 nicht einräumt, liegt einfach daran, dass es da keine gibt. 99% der Urteile fallen zugunsten von VW aus. Was soll man dazu noch weiter sagen?

Pulverer 02 hat geschrieben:erinnere mich zwar nur noch aus dem Gedächtnis, bzw. vom Hörensagen.
Für mich (als nicht betroffener) war immer unverständlich, daß die Autobauer bei der Festlegung der Grenzwerte (welche sie dann nicht eingehalten haben) sogar beteiligt waren.
Ebenso: Nach Aufdeckung / publik werden des ~Schummelskandals~ kann dann (zumindest bei einigen) sofort eine Softwarelösung aufgespult werden und alle Werte sind wieder i.O.

Wie gesagt: es werden keine Grenzwerte überschritten. Wer auf der Autobahn 200km/h fährt, verstößt nicht gegen die StVO, weil im Wohngebiet eine 30er Zone ist. Die gilt auf der Autobahn nicht. Ebenso galten bis Euro 6c keinerlei Grenzwerte für die Emissionen im Straßenbetrieb.
Und die Softwareupdates haben nicht den Zweck der Emissionsminderung, sondern dienen dazu, unzulässige Abschalteinrichtungen zu deaktivieren. Mit realemissionen hat das ziemlich wenig zu tun.
"die Werte" waren vor den Updates in Ordnung und sind es danach auch. Nur WIE sie erreicht werden, wird geändert.

Kormoran2 hat geschrieben:Die Kunst ist wohl, die Werte einzuhalten und gleichzeitig einen niedrigen Verbrauch zu realisieren.

In großen Teilen sind geringe Co2 emissionen und geringe stickoxidemissionen konkurrierende Ziele, das ist richtig.
Als die ersten Abgasvorschriften die Diesel zu geringeren Stickoxidemissionen zwangen, hat man als erstes die Einspritzung ein klein wenig in Richtung spät verschoben. Das reduziert die Dauer sehr hoher Brennraumtemperaturen erheblich und damit die Stickoxidbildung. Dummerweise reduziert sich auch die nutzbare Expansionsarbeit, der Wirkungsgrad sinkt. Deshalb hat man dann später mit Abgasrückführung oder eben SCR gearbeitet.
Man kann aber wohl kaum irgendeinem Hersteller Kriminalität unterstellen, nur weil dieser nicht mehr tut als der Gesetzgeber fordert.

Kormoran2 hat geschrieben:Auf jeden Fall gibt es eine imaginäre Grenze des technisch Machbaren, der man sich immer weiter nähert.

Die Grenze des technisch Machbaren ist ein Nullemissionsmotor. Der Aufwand ist aber unverhältnismäßig. Ansonsten könnte man das ja einfach verpflichtend machen.

Kormoran2 hat geschrieben:Da ist die Versuchung groß, zu Tricks zu greifen. Vor allem, wenn man einen autoritären Chef hat wie Winterkorn, der den Ingenieuren einfach befiehlt, die Grenze des Machbaren zu durchbrechen. Das Ende ist dann, dass die Mogelpackungen innerhalb des ganzen riesigen Konzerns in die Karossen montiert werden.

Es wurde nie technisch Unmögliches verlangt. Grundsätzlich sind geringe Emissionen schon recht lange machbar. Nur eben nicht mit kurzer Entwicklungszeit und geringem Budget. Und da eben nicht glasklar ist, was technisch überhaupt erlaubt ist und was nicht, entwickeln die Ingenieure halt das, was sie mit den gegebenen Ressourcen können und hoffen, dass es reicht. Bei VW hat es ganz offensichtlich zwar für vergleichsweise gute realemissionen gereicht, auf dem Prüfstand aber nicht. Dass da dann mit einer umschaltlogik nachgeholfen wurde, ist natürlich Mist und gehört bestraft (was es ja auch wurde und wird).

Kormoran2 hat geschrieben:Der andere Skandal ist der Umgang mit dem ersten Skandal. Man hat alles geleugnet, so lange es ging. Man hat eiskalt die Mogelpackungen weiter gebaut und geliefert. Wer sich beschwerte, der blitzte an der Rechtsabteilung ab.

Hast du dir mal angesehen, was für einen Aufwand die Dieselkläger treiben, nur um am Ende zu scheitern? Glaubst du wirklich, dass VW nicht verurteilt wird, nur weil sie gute Anwälte haben? Die Realität ist kein Hollywoodstreifen, wo man einem berühmten Anwalt einen Koffer mit Geld gibt und der einen dann raushaut. VW wird sich hüten, nur wegen ein paar hundert bis tausend Euro Streitwert bei so einem Wagen irgendwelche top Anwälte einzuschalten.
Wer nicht darlegen kann, weshalb er glaubt, dass er geschädigt wurde, hat meines Erachtens keine Entschädigung verdient. Wofür auch? Ich bin froh, dass es in Deutschland nicht reicht, mit dem Finger auf jemanden zu zeigen, um ihn vor Gericht klein zu bekommen. Man braucht auch keine Spitzenanwälte, um Recht zu bekommen. Aber nur weil viele glauben, dass ihnen mehr zusteht als es der Fall ist, heißt das nicht, dass es ungerecht ist, wenn sie es nicht bekommen.

Und wer es nicht geschafft hat, bis Ende 2018 eine Klage gegen VW einzureichen und das jetzt ungerecht findet, dem ist echt nicht mehr zu helfen.
Seit dem 6. Oktober 2015 gab es für alle betroffenen Marken eine Internetseite, wo jeder mittels FIN einsehen konnte, ob sein Fahrzeug betroffen ist, sodass eventuell Ansprüche auf Schadensersatz bestehen. Wer das nach gut drei Jahren massiver Medienpräsenz nicht hinbekommen hat, kann dafür nicht anderen die Schuld zuschieben.


Übrigens finde ich es wirklich interessant, wie vehement auf den Stickoxidemissionen bei Dieseln herumgehackt wird. Noch vor 10 Jahren hat das Thema keinen interessiert. Seit der ach so große Skandal bekannt wurde, kriechen aus allen möglichen Löchern selbsternannte Experten und heben den Zeigefinger. Finde ich ätzend.
Guckt euch doch mal an, was jetzt Realität ist:
Im ADAC ecotest verursacht ein ach so sauber verbrennender Toyota Corolla Hybrid sechs mal so viele Kohlenwasserstoffemissionen, 212 mal so viele Kohlenmonoxidemissionen (nebenbei bemerkt deutlich über dem Prüfstandsgrenzwert), doppelt so viel Partikelmasse und 106 mal so viele Partikel wie ein VW Golf Diesel. Wohlgemerkt bei gleicher Abgasnorm.

Trotzdem wird bei einem Unterschied von in dem Fall lächerlichen 12mg/km Stickoxiden oftmals auf den "dreckigen" VW Diesel geschimpft und die Toyota Hybride genießen höchstes Ansehen bezüglich Emissionen. Das ist einfach Wahnsinn.

Das Umweltbundesamt hat gemittelt über acht Fahrzeuge mit VW EA189 im Realbetrieb einen NOx Ausstoß von 588mg/km ermittelt. Der Gesamtdurchschnitt bei Euro 5 Dieseln liegt nach UBA Angaben bei 950mg/km, bei Euro 6a bis 6c bei 614mg/km. Die bösen Schummeldiesel sind also selbst bei den dauernd kritisierten Stickoxidemissionen im Realbetrieb fast 40% sauberer als der Euro 5 Durchschnitt und sogar sauberer als der Euro 6 Durchschnitt.
Und dann wird den Ingenieuren bei VW ein schlechtes Selbstverständnis angekreidet? Ernsthaft?
Also wenn ich da arbeiten würde, würde ich mir bei solchen Aussagen gehörig veralbert vorkommen.
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon AF85 » So Jan 03, 2021 11:54

Hallo Vario-TA
Durch das schreiben von endlos langen Beiträgen werden deine verquerten Ansichten zu diesem Thema, auch nicht richtiger, du bringst es fertig , dir innerhalb von zwei Sätzen dreimal zu wieder sprechen. Mehr als Klugscheisserei ist das nicht.
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon Vario_TA » So Jan 03, 2021 13:32

AF85 hat geschrieben:Hallo Vario-TA
Durch das schreiben von endlos langen Beiträgen werden deine verquerten Ansichten zu diesem Thema, auch nicht richtiger, du bringst es fertig , dir innerhalb von zwei Sätzen dreimal zu wieder sprechen. Mehr als Klugscheisserei ist das nicht.


Offensichtlich reichen auch lange Beiträge ja nicht aus, um dir etwas verständlich zu machen. Schade.
Wenn du auf den Inhalt eingehen würdest, könnte ich es nochmal versuchen. So bringt das aber nichts.
Wenn meine Ansichten so verquert sind, dann sind es die der Gerichte, des ADAC, des UBA, des KBA und vielen weiteren auch.
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon Kormoran2 » Mo Jan 04, 2021 1:57

Vario, du hast zwar allerhand Ahnung, aber du widersprichst dir wirklich selbst.
Ohne Gutachten hast du Null Chance vor Gericht. Weißt du, was solche Gutachten kosten würden? Mit dem Koffer voll Geld bekommst du alle Anwälte dieser Welt und alle Gutachten.

Ich fasse das ganze Für und Wider mal in marketinpolitischer Hinsicht zusammen: Sogar in manchen öffentlichen Institutionen begreift man mittlerweile die Klienten als "Kunden". Bis zu VW scheint es noch nicht durchgedrungen zu sein, dass man die Abnehmer der Produkte höflich und sogar zuvorkommend zu behandeln hat, wenn man später einmal wieder an sie ein Auto verkaufen möchte. VW besitzt einen Kundenstamm, den man großenteils als Masochisten bezeichnen könnte. Sie kaufen wie blöd auch wenn sie mafiamäßig beim letzten Kauf betrogen wurden. Irgendwann wird dieser Konzern aufwachen und fragen, warum sie denn plötzlich alle weg sind, diese dummen Dauerkäufer.
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon Vario_TA » Mo Jan 04, 2021 14:40

Kormoran2 hat geschrieben:Vario, du hast zwar allerhand Ahnung, aber du widersprichst dir wirklich selbst.
Ohne Gutachten hast du Null Chance vor Gericht. Weißt du, was solche Gutachten kosten würden? Mit dem Koffer voll Geld bekommst du alle Anwälte dieser Welt und alle Gutachten.

Wo widerspreche ich mir denn?

Wenn nicht getrickst wird, kannst du den Vorwurf auch mit dem teuersten Anwalt und dem besten Gutachten nicht ausreichend stützen. Und wenn getrickst wurde, kann der beste Anwalt das nicht verschleiern und Gutachten erst recht nicht. Also wo ist das Problem?
Es gibt spezialisierte Kanzleien mit tausenden Dieselklägern. Glaubst du ernsthaft, dass die keine Chance haben, ein Gutachten zu erstellen bzw in Auftrag zu geben? Nein. Die Kläger haben ausgezeichneten Zugang zu allen möglichen Gutachten und Daten, auch die "unabhängige" DUH hilft da gerne mal aus. Wie gesagt: das ist eine ganze Klageindustrie. Die verstehen ihr Handwerk schon, keine Sorge. Nur dummerweise stärken diese Gutachten halt nicht die Behauptung der Kläger, dass da illegale Abschalteinrichtungen verwendet werden, wenn keine verwendet werden. Wie auch?

Wenn es einschlägige Kanzleien mit Fachwissen und mit mehreren zehntausend Verfahren Erfahrung nicht auf die Kette bekommen, eine illegale Abschalteinrichtung nachzuweisen, dann spricht das wohl eher dafür, dass es keine gibt als dass die armen Kläger kein Geld für irgendwas haben.

Kormoran2 hat geschrieben:Ich fasse das ganze Für und Wider mal in marketinpolitischer Hinsicht zusammen: Sogar in manchen öffentlichen Institutionen begreift man mittlerweile die Klienten als "Kunden". Bis zu VW scheint es noch nicht durchgedrungen zu sein, dass man die Abnehmer der Produkte höflich und sogar zuvorkommend zu behandeln hat, wenn man später einmal wieder an sie ein Auto verkaufen möchte. VW besitzt einen Kundenstamm, den man großenteils als Masochisten bezeichnen könnte. Sie kaufen wie blöd auch wenn sie mafiamäßig beim letzten Kauf betrogen wurden. Irgendwann wird dieser Konzern aufwachen und fragen, warum sie denn plötzlich alle weg sind, diese dummen Dauerkäufer.

Das ist ja ganz offensichtlich nicht der Fall. Betrug ist das ganze sowieso nicht, sondern eine vorsätzlich sittenwidrige Schädigung. Aber egal.
VW behandelt die ach so getroffenen Dieselkläger schon ziemlich verteilhaft. Teils über 6.000€ an Käufer zu zahlen, die keinerlei Nachteile hatten und haben, ist schon ziemlich großzügig möchte ich mal behaupten. Deshalb haben ja auch so viele die Vergleichsangebote angenommen.
Beim EA 288 werden keine Vergleiche angeboten, weil es nunmal keine illegalen Abschalteinrichtungen dabei gibt. Warum sollte VW den Kunden Geld für einen Schaden zahlen, der nur in deren Fantasie existiert? Eine Wohltätigkeitsorganisation ist VW dann doch nicht.

Ich glaube nicht, dass VW durch das alles Kunden verliert. Das wird seit fünf Jahren ununterbrochen erzählt, eingetreten ist es nicht. Dass das "irgendwann" eintritt, wird mit jeder Sekunde unwahrscheinlicher.
Wenn die jetzt noch offenen Klagen erledigt sind, ist das Ganze so gut wie vorbei (es sei denn die Höhe der Realemissionen wird noch weiter verfolgt, aber das ist ein anderes Thema). Die betroffenen lachen sich kaputt, weil sie ihr Auto nutzen konnten wie sie es sich vorgestellt hatten und trotzdem Geld für einen Schaden bekommen haben, der nicht mal feststellbar ist, wenn man nur die Gesamtemissionen betrachtet. Die armen Dieselkäufer sind jetzt wahrscheinlich größere Fans von VW als vorher, eine bessere Kaufentscheidung konnte man doch überhaupt nicht treffen!
Und da die Kläger ihre eigenen Verfahren wohl halbwegs mitverfolgen, verstehen sie hoffentlich auch, dass VW da unter Umweltgesichtspunkten garkeinen Mist gebaut hat.
Die einzigen, die VW jetzt nicht mehr ausstehen können, sind die, die es vorher auch schon nicht konnten. Jetzt haben sie halt einen Punkt gefunden, wo sich gut draufhauen lässt. Den Kundenstamm interessiert sowas aber eher nicht.

Das größte Problem sehe ich darin, dass entsprechende Dieselkanzeleien so massiven Einfluss auf potentielle Kläger ausüben und regelrecht Werbung gegen VW machen. Wie gesagt wurde Check 24 für das Zeigen solcher Werbung auch schon zu Strafen verdonnert. Solche Werbung mit teils extremen Falschbehauptungen zerstört die Kundenbindung bei VW viel mehr als der "Skandal" selbst. Auch die Medien sind da nicht wirklich neutral.
Wöchentlich gibt es "neue Skandalurteile, die alles verändern könnten". Urteile zugunsten eines Herstellers kommen praktisch nie in die Medien. Höchstens mal in Form einer Mitteilung der Hersteller, dass diese zb wie beim EA288 99% der Streits gewinnen, was aber nicht weiter breit getreten wird. Ganz anders natürlich, wenn irgendein Landgericht irgendwem ein paar tausend Euro Schadensersatz zuspricht, das ist dann eine Sensation, die alles auf den Kopf stellt und bahnbrechende Erkenntnisse liefert :roll:
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon Zement » Mo Jan 04, 2021 19:06

Der VW-Konzern ist noch recht billig weggekommen, bei dieser Betrug. Leider findet sich keine Mehrheit, die dafür sich einsetzen wollen, dass die Strafen höher sein sollen, denn hier beim Dieselskandal waren es nur lächerliche Geldstrafen.
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon AF85 » Mo Jan 04, 2021 20:11

Ich verstehe nicht wie jemand diese kriminellen Machenschaften dieses Verbrechervereins so verteidigen kann. Sicher hatten Tausende VW Kunden einen Schaden durch die Betrügereien von VW , der Wert ihrer Dieselfahrzeuge hat sich schlagartig verringert, nicht umsonnst standen die VW Diesel wie Blei bei den Händlern. VW hat es allein unserer laschen Gesetzgebung zu verdanken dass sie in Deutschland so billig wegkommen . VW ist sicher keine Wohltätigkeitsorganisation und trotzdem haben sie in den USA Milliarden an Strafen gezahlt , und auch in Deutschland haben schon einige Tausend Kunden eine Entschädigung bekommen , und glaube mir die hätten sie nicht gezahlt wenn alles so harmlos wäre ,so wie du behauptest. Auch ein Rupert Stadler ist sicher nicht in den Knast gegangen weil es dort so schön ist und er endlich einmal Urlaub machen wollte. Also hör mir auf mit deiner schönrederei dieses Skandals.
VW hat nur Glück das es so viele Dumme gibt die ihre Autos kaufen nur weil VW drauf steht egal was sie für einen Schrott verbauen.
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon Kormoran2 » Di Jan 05, 2021 2:17

Ich habe es aufgegeben mit Vario. Er hat wirklich eine rosa Brille auf oder er bekommt Kohle für seine Postings. Dabei bräuchte er nur hier zu lesen, was die Realität mit VW ist. https://www.landtreff.de/neues-auto-kaufen-nur-welches-t135899-135.html
Wir wissen, sie lügen. Sie wissen, sie lügen. Sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Wir wissen, dass sie wissen, dass wir wissen, sie lügen. Und trotzdem lügen sie weiter. (Alexander Solschenizyn, zitiert von Peter Hahne)
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon ChrisB » Di Jan 05, 2021 15:24

Den Schaden hatten oder haben die VW Dieselfahrer.
Den Nutzen die Osteuropäer sowie Afrika, die "Günstig" an Dieselfahrzeuge kommen :klug:
Zumindest bis 2017 waren die VW Verkäufer noch auf Wolke 7.
Damals wollten wir einen Neuen Benziner kaufen.
Vermutlich hätten wir heute bessere Verhandlungschancen :wink:
Wir fahren seit über 20 Jahren VW T 4 ,
aber deshalb sollte man dennoch die Realität sehen?
Andere Hersteller bauen auch Autos
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon Vario_TA » So Jan 17, 2021 10:22

Soso, ich habe also eine rosarote Brille auf. Interessant.

Vielleicht bin ich auch einfach einer der wenigen, die tatsächlich auf die Emissionen achten?
Faktisch sind die bösen Schummeldiesel nunmal die saubersten Euro 5 Diesel, die man kriegen kann. Und wenn ich das ausspreche, was neben dem Umweltbundesamt sogar die tendenziöse DUH ermittelt hat, bin ich derjenige mit der rosaroten Brille?

Wenn ihr lieber legal hohe Emissionen habt als illegal niedrige, seit ihr wohl diejenigen mit den seltsamen Ansichten :wink:

Ich habe lieber ein sauberes Auto als legale Abschalteinrichtungen. Wenn das für euch ein Problem ist, kann ich damit gut leben.

Hier nochmal die Ergebnisse des UBA:
VW Schummeldiesel im Durchschnitt:
588mg/km NOx

Alle Euro 5 Diesel im Durchschnitt:
950mg/km NOx

Euro 6 bis einschließlich Euro 6c im Durchschnitt:
614mg/km NOx

Wer da VW wegen der NOx Emissionen verteufelt, hat ein wirklich seltsames Empfinden. Ist das vielleicht eine anti-VW-Brille?
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon AF85 » So Jan 17, 2021 20:00

Du willst es einfach nicht verstehen, ich weiß auch auch das die VW Schummeldiesel zum Teil sauberer sind als so manch anderer Diesel , aber sie haben ihre Kunden durch den Einsatz illegaler Abschalteinrichtungen betrogen und deren Autos haben dadurch massiv an Wert verloren, das ist nun mal Fakt. Wie ich schon mal geschrieben hab, hat VW bestimmt nicht aus reiner Nächstenliebe einige Milliarden an Strafe gezahlt , das es auch anders geht hat z.B. BMW bewiesen, aber für VW war es wichtig Geld zu sparen , da hat man lieber den blöden Kunden beschissen.
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon Vario_TA » Mo Jan 18, 2021 0:30

AF85 hat geschrieben:Du willst es einfach nicht verstehen, ich weiß auch auch das die VW Schummeldiesel zum Teil sauberer sind als so manch anderer Diesel , aber sie haben ihre Kunden durch den Einsatz illegaler Abschalteinrichtungen betrogen und deren Autos haben dadurch massiv an Wert verloren, das ist nun mal Fakt.

Nein, ist es ganz einfach nicht.

AF85 hat geschrieben:Wie ich schon mal geschrieben hab, hat VW bestimmt nicht aus reiner Nächstenliebe einige Milliarden an Strafe gezahlt , das es auch anders geht hat z.B. BMW bewiesen, aber für VW war es wichtig Geld zu sparen , da hat man lieber den blöden Kunden beschissen.

Bestimmte Abschalteinrichtungen waren illegal, dafür hat VW geblecht. Ja. Ist ja auch richtig so.

Was BMW anders gemacht hat ist ganz einfach: man hat legale Abschalteinrichtungen verwendet, die zu noch höheren Emissionen führen als die illegalen Abschalteinrichtungen bei VW.
Wieso das für den Kunden oder sonstwen so viel besser sein soll, erschließt sich mir nicht im geringsten.
Auch die Kosten sind bei BMW nicht höher, sondern eher niedriger. Auch bei den Euro 6 Fahrzeugen spart BMW bei der Abgasnachbehandlung. Während zb Audi ab dem A4 SCR an Bord hat, fährt BMW selbst im 7er nur mit NOx Speicherkat, der extrem auf den nefz optimiert ist. Da spart BMW ordentlich Kosten. Aber zum Glück funktioniert der Speicherkat im Realbetrieb recht zügig ganz von selbst nicht mehr, sodass man keine illegale Software braucht um ihn zu deaktivieren. Echt super genial diese Lösung von BMW. Das ist natürlich viel besser als die fiesen Machenschaften im bösen VW Konzern, die den Kunden bescheißen :mrgreen:

Ich wüsste wirklich gerne mal, was du unter "Kunden bescheißen" verstehst. Wodurch hat vw beschissen und was hat BMW da besser gemacht?
Für das, was bei BMW der Speicherkat der Euro 6 Fahrzeuge "von selbst" übernimmt, hat VW bei der Abgasrückführung der Euro 5 Fahrzeuge eine Software gebastelt (weil Abgasrückführung im Gegensatz zum Speicherkat nunmal softwaregesteuert ist). Die Hardwarelösung von BMW ist legal, die Software bei VW ist illegal.
Preisfrage: woran machst du fest, dass VW die Kunden beschissen hat und BMW nicht?
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon Teddy Bär » Mo Jan 18, 2021 8:15

Vario_TA hat geschrieben:Die Hardwarelösung von BMW ist legal, die Software bei VW ist illegal.
Preisfrage: woran machst du fest, dass VW die Kunden beschissen hat und BMW nicht?

Du hast dir die Frage selber schon beantwortet.
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon AF85 » Mo Jan 18, 2021 20:43

Ich muss mich Kormoran2 anschließen, ich gebs auch auf ,du schreibst dermaßen viel Blödsinn und bist davon so überzeugt , da hat es keinen Sinn mit dir weiter zu diskutieren. Behalt deine rosarote VW Brille auf und verteidige diese betrügerischen Machenschaften dieses Verbrecherkonzerns.
In deinem anderen Lieblingsthema, dem E-Auto magst du in vielen Punkten Recht haben , aber hier bist du gewaltig auf dem Holzweg.
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Re: Abgasmanipulationen --VW--und wer sonst noch???

Beitragvon Vario_TA » So Jan 24, 2021 14:10

Teddy Bär hat geschrieben:
Vario_TA hat geschrieben:Die Hardwarelösung von BMW ist legal, die Software bei VW ist illegal.
Preisfrage: woran machst du fest, dass VW die Kunden beschissen hat und BMW nicht?

Du hast dir die Frage selber schon beantwortet.

Dann wiederhol es doch bitte, damit ich es auch sehe.

AF85 hat geschrieben:Ich muss mich Kormoran2 anschließen, ich gebs auch auf ,du schreibst dermaßen viel Blödsinn und bist davon so überzeugt , da hat es keinen Sinn mit dir weiter zu diskutieren. Behalt deine rosarote VW Brille auf und verteidige diese betrügerischen Machenschaften dieses Verbrecherkonzerns.
In deinem anderen Lieblingsthema, dem E-Auto magst du in vielen Punkten Recht haben , aber hier bist du gewaltig auf dem Holzweg.

Dieser "Blödsinn" entspricht schlichtweg den Fakten. Du hast ja leider offenbar nichts inhaltliches beizutragen, sondern schimpfst nur über nicht benennbaren Betrug. Was soll das? Sag doch einfach mal konkret, wodurch VW angeblich betrogen hat. Bisher folgt kein Gericht deiner Auffassung.
Nach Meinung von Teddy Bär besteht der Betrug anscheinend darin, dass zur Abgasnachbehandlung Abgasrückführung verwendet wird (wenn ich das richtig interpretiere). Das ist so ein absurdes "Verbrechen", dass es schon wieder lustig ist :mrgreen:
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