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....ach du Heilige Kuh!

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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76 Beiträge • Seite 3 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: ....ach du Heilige Kuh!

Beitragvon julius » Sa Aug 10, 2013 22:19

Bauer Harms hat geschrieben:In meinen Augen ist es ein Unding, dass gerade der Tierschutz in der Ausformulierung Ländersache ist. Außerdem ist die Leitlinie als Leitlinie vorgesehen und nicht als Gesetz definiert.


Aber das ist nicht nur im Tierschutz ein Unding. Warum wird in BW neben den EU Regeln, ein weiteres nationales Umbruchverbot für Grünland eingeführt und in anderen Bundesländern nicht ?
julius
 
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Re: ....ach du Heilige Kuh!

Beitragvon julius » Sa Aug 10, 2013 22:28

Manfred hat geschrieben:
Bauer Harms hat geschrieben:Anbindehaltung ohne Weidegang ist in Niedersachsen verboten:
Tierschutzleitlinie Milchkuhhaltung Mai 2007, Seite 46, Punkt 8: Vorhandene Anbindehaltungen sollten nach Möglichkeit in Laufstallhaltungen umgebaut werden. Wenn dies nicht möglich ist, muss entweder täglich Zugang zu einem Laufhof oder zumindest in den Sommermonaten Weidegang gewährt werden..."

Da im Bericht steht, dass sie ganzjährig im Stall gestanden ist, ist gegen diese Leitlinie, die als Gesetz ausgelegt wird, verstoßen worden....


Da drin steht aber auch, dass für bestehende Anbindehaltungen im Dorf (bzw. dort, wo kein direkter Weidezugang möglich ist) weiterhin Ausnahmen möglich sind.
Außerdem hat das Ding keinen Gesetztes oder Verordnungsrang?
Welchen rechtlichen Status hat diese Richtlinie also? Scheint eher eine Handlungsempfehlung zu sein?


Dann ist es im Prinzip nichts anderes als in Bayern oder BW.
Bestehende Anbindeställe laufen weiter, Um.- Neubauten sind ohnehin Laufställe.
julius
 
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Re: ....ach du Heilige Kuh!

Beitragvon 4 zu 4 » So Aug 11, 2013 12:35

Jo also ich verstehe erhrlich gesagt nicht, warum man dem alten herrn die Kuh wegnehmen möchte. Ein Verbot der Anbindehaltung wäre mir persönlich auch ganz neu. Aus meiner früheren Zeit, in der ich, besser gesagt wir noch melkten, weiss ich, wenn eine Kuh sich von der Kette löste und plötzlich unangebunden war, die Ging ab im Stall. Die rannte rauf und runter wie verrrückt. Die Grünen hätten das sofort als BSE deklariert, nicht wahr meine Damen und Herren :mrgreen:
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Re: ....ach du Heilige Kuh!

Beitragvon 4 zu 4 » So Aug 11, 2013 12:38

julius hat geschrieben:
Bauer Harms hat geschrieben:In meinen Augen ist es ein Unding, dass gerade der Tierschutz in der Ausformulierung Ländersache ist. Außerdem ist die Leitlinie als Leitlinie vorgesehen und nicht als Gesetz definiert.


Aber das ist nicht nur im Tierschutz ein Unding. Warum wird in BW neben den EU Regeln, ein weiteres nationales Umbruchverbot für Grünland eingeführt und in anderen Bundesländern nicht ?

Jo julius, wir haben halt das Pech, das wir nicht Rot-Grün regiert werden, sonder Grün-Rot :klug:
Obwohl ich mir manchmal denke, der gute Wünfrüd Gretschmah wäre in der CDU besser aufgehoben.
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Re: ....ach du Heilige Kuh!

Beitragvon 4 zu 4 » So Aug 11, 2013 13:37

Bauer Harms hat geschrieben:
4 zu 4 hat geschrieben:Jo also ich verstehe erhrlich gesagt nicht, warum man dem alten herrn die Kuh wegnehmen möchte. Ein Verbot der Anbindehaltung wäre mir persönlich auch ganz neu. Aus meiner früheren Zeit, in der ich, besser gesagt wir noch melkten, weiss ich, wenn eine Kuh sich von der Kette löste und plötzlich unangebunden war, die Ging ab im Stall. Die rannte rauf und runter wie verrrückt. Die Grünen hätten das sofort als BSE deklariert, nicht wahr meine Damen und Herren :mrgreen:


Eure Kuh hatte dann wohl auch BSE... :lol: ...bei uns sind die Kühe lediglich auf dem Futtertisch stehen geblieben und haben den Bullen gegenüber das Futter weg :prost: gefressen.....

Jo, also zur damaligen Zeit, gab es weder BSE tests noch wusste man überhaupt nicht einmal, was BSE ist oder war. Aber technisch bedingt war es sowieso unmöglich das die Kuh auf den Futtertisch gelangt, ausser jemand hatte den Riegel nicht eingängt :roll:
Aber Bauer Harms, wenn du schon von uns im Stall schreibst, so möchte ich doch einmal nachfragen, was aus der familiären Landwirtschaft geworden ist, ob bei euch auch ein Familienmitglied der Landwirtschaft treu geblieben ist?
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Re: ....ach du Heilige Kuh!

Beitragvon Qtreiber » So Aug 11, 2013 21:24

tyr hat geschrieben:Nein, diese Art der Anbindung ist hier unbekannt, mußte extra goggeln......man lernt nie aus.


Was hattet ihr denn für Anbindesysteme ?
Qtreiber
 
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Re: ....ach du Heilige Kuh!

Beitragvon schweinefreund » Mo Aug 12, 2013 8:21

Bauer Harms hat geschrieben:
tyr hat geschrieben:
Bauer Harms hat geschrieben:Nee, die Schäkel rosteten regelmäßig durch und wenn dann Futterreste mangels fehlendem Vorfegens da lag, hat sich die Dame eben bedient....manchmal stand auch eine Dame neben einer anderen im Stand...ob die wohl lesbisch war?


Schäkel die durchrosten? Unterwasserkühe? :shock: .....Sachen gibt es... :lol:


Noch nie eine Grabnerkette mit Schäkel-Befestigung gesehen? Der Schäkel war in einer Öse am Boden befestigt, die wiederum ca. 3cm im Beton versenkt war. Da saß dann jede Menge Feuchtigkeit, Stroh- und Futterreste drin, die das Ganze zum rosten bringen..aber du weißt es doch besser, wie es aussah....sicher...

Das Problem hatten wir auch immer wieder ! Und die Löcher des Bodenankers arbeiteten sich nach Jahren auch auf !
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Re: ....ach du Heilige Kuh!

Beitragvon marius » Mo Aug 12, 2013 10:27

Dann sind sämtliche Vorschriften zugunsten des Tier und Umweltschutzes abzulehnen und jeder kann machen was er will ?
Dann ist also ein Grünlandumbruchverbot mit den Unmengen freigesetztem Stickstoff umweltfreundlich und dazu tierfreundlich ?
Kühe ohne Weidegang, die zeitlebens nur Silage und keinen Halm Frischgras mehr zu fressen bekommen ist artgerecht und begrüßenswert ?
Der Einsatz von Pflanzenschutzmittel und Tierarzneimittel sollte auch in Zukunft unvermindert ausgedehnt werden ?
2011 erhielten Tierärzte 1706 Tonnen Antibiotika :shock: !
http://www.laborpraxis.vogel.de/analyti ... es/413521/
Kein Wunder also das in tierreichen Gebieten ( Niedersachsen und NRW ) in denen aufgrund der Massentierhaltung der Krankheitsdruck bzw Resistenzen am höchsten sind, mit Abstand die höchsten Antibiotikamengen eingesetzt werden.

Die letzten 7 Jahre hat sich die Zahl der Vegetarier übrigens verdoppelt. Das sollte zu denken geben.
https://www.uni-hohenheim.de/news/fleis ... -fleisch-1

Eigentlich sollte man anhand dieser Zahlen konventionelle Landwirtschaft überhaupt nicht mehr staatlich fördern und die gesamte Förderung auf ökologische Wirtschaftsweise ( Bio ) umverteilen. So wird eine nachhaltige Landwirtschaft erreicht.
Meine Meinung.
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Re: ....ach du Heilige Kuh!

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Aug 12, 2013 11:17

marius hat geschrieben:Meine Meinung.

Es zählt zu den Errungenschaften unserer Demokratie, ohne jedes Fachwissen eine Meinung haben und diese zu verbreiten zu dürfen.

Und wenn der Forenblockwart nichts dagegen hat, kann man im Internet auch sinnbefreiten Text ohne Bezug zum Thema einstellen.
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Re: ....ach du Heilige Kuh!

Beitragvon Fassi » Mo Aug 12, 2013 11:21

Da ist sie wieder, die blödsinnige Forderung nach dem Zwangsökolandbau. Und was bringt sie? Nehmen wir mal doch mal meinen (wenn auch recht kleinen) Betrieb:

Die Schafe werden in etwa 240 Tage (+-, je nach Witterung und Grünlandaufwuchs) im Jahr auf der Weide gehalten und werden nur behandelt, wenn sie krank sind. Gedüngt wird nur nach Nährstoffentzug auf den Wiesen, wo das Winterfutter gewonnen wird und zusätzlich Kraftfutter gibts zur Säugezeit sowie in den ersten 8 Wochen für die Lämmer im Schlupf. Schlicht und ergreifend, weil mit dem Grundfutter der Nährstoffbedarf nicht gedeckt werden kann. Was sollte sich also für die Tiere ändern, wenn ich auf einmal Ökolandbau machen müßte? Gar nichts, nur bin ich 500€ zusätzlich im Jahr für die Zertifizierung los, das Kraftfutter kostet dann auf einmal das Doppelte, die Wartezeit bei den notwendigen Wurmkuren erhöht sich auf die doppelte Zeit (weiß der Geier, wieso die Ökos da so nervös sind), ich muss um Erlaubnis fragen, wenn ich Stroh zu kaufen will und wirklich mehr Geld für die erzeugten Lämmer bekomme ich auch nicht. Also wird der Betrieb mit dieser Umstellung zu einem reinen Zuschussgeschäft oder lebt ausschließlich von Fördergeldern. Das kann ja auch nicht Sinn der Sache sein.

Also wieso soll man Betriebe zum Ökolandbau zwingen?

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: ....ach du Heilige Kuh!

Beitragvon marius » Mo Aug 12, 2013 11:40

Sicher kann jeder Bioprodukte kaufen.
Aber, es wird hierzulande viel zuwenig Bio produziert und es muß teuer importiert werden. Auf diesen langen Transportwegen wird viel Schindluder betrieben wie man sehen konnte.

Werden hingegen die Subventionen ( Förderung ) für die Landwirtschaft nur noch in umweltfreundlich und nachhaltige Biobetriebe umverteilt, werden Bioprodukte deutlich günstiger und es muß aufgrund des dann ausgedehnten Bio Anbaus, somit weniger Importiert werden. Die Grünen haben da bereits sehr gute Vorschläge eingebracht.

Wozu Biogasmonokultur-Mais oder Massentierhaltungen auch noch mit Steuergelder fördern und unterstützen ? Eigentlich absoluter Unfug. Das ist sicher nicht im Sinne der Steuerzahler, die jährlich einige Milliarden für die Landwirschaft spenden in Form von Subventionen. Die wollen mit ihrem Steuergeld nachhaltige Landwirtschaft fördern, nicht das Gegenteil.
Das erklärt die weiter rapide zunehmende Zahl an Vegetarier, in Form eines Boykotts.

Wer Mais anbauen will kann das, wer industrielle Agrarfabriken erstellen will kann das auch, aber ohne jegliche Unterstützung des Steuerzahlers, denn das ist in keinster Weise in deren Sinne.
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Re: ....ach du Heilige Kuh!

Beitragvon Fassi » Mo Aug 12, 2013 11:45

Bitte antworte mal auf meine Frage. Mein Betrieb ist konentionell und ich werde nur unter massiven Zwang umstellen. Was ändert sich für meine Schafe, wenn ich zum Ökolandbau gezwungen werde (btw werden die meisten konventionellen Schafe so gehalten)?

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

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