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ackerfuchsschwanz

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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84 Beiträge • Seite 3 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Zement » Di Okt 18, 2016 14:34

Durch pflügen alleine wird man der AFS nicht los , klar eine sehr flache Stoppelbearbeitung und PS müssen auch stimmen .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Joachim Hansen » Di Okt 18, 2016 14:51

Ich komme aus dem hohen Norden und hier wird folgendes empfohlen:
Auf gar keinen Fall eine Stoppelbearbeitung da die zu viel Zeit in Anspruch nimmt und sich der Befahrbarkeit beim Pflügen stark verschlechtern kann.
Wir Pflügen und Kreiseln direkt nach dem Dreschen damit der AFU auflaufen kann.
Kurz vor dem Drillen wird der AFU dann Totgespritzt.

Es gibt hier ein Versuchsfeld wo verschiedene Bearbeitungsmethoden getestet werden.
Je flacher die Bearbeitung desto mehr AFU ist im Getreide.
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Di Okt 18, 2016 15:23

Das geht dann aber nur wenn das Stroh auch abgefahren wurde, oder pflügt ihr die Strohmatten so ein?
Aluhut Akbar !
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon bauer hans » Di Okt 18, 2016 15:46

Joachim Hansen hat geschrieben:
Es gibt hier ein Versuchsfeld wo verschiedene Bearbeitungsmethoden getestet werden.
Je flacher die Bearbeitung desto mehr AFU ist im Getreide.


hier wurde auch im wochenblatt westfalen-lippe ein versuch gezeigt,der das aussagt.
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Joachim Hansen » Di Okt 18, 2016 15:48

Die Strohmatte wird so wie sie ist untergepflügt.
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Bauer Piepenbrink » Di Okt 18, 2016 18:13

Und das empfiehlt die Beratung? Strohmatten ohne vorherige Stoppelbearbeitung einpflügen ist bei mir ein NoGo.
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Joachim Hansen » Di Okt 18, 2016 18:30

Wenn du beim Pflügen gerne richtig wühlen möchtest bzw dich festfahren möchtest dann kannst du gerne eine Stoppelbearbeitung machen.
Es hat schon seine Gründe weshalb das für meinen Standort nicht empfohlen wird und der Ertrag gibt mir Recht.
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Zement » Di Okt 18, 2016 18:49

Hast du Minuten-Böden ?
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Joachim Hansen » Di Okt 18, 2016 19:05

Größtenteils ja.
Da ist einfach keine Zeit für solche Spielchen.
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon bauer hans » Di Okt 18, 2016 19:13

Joachim Hansen hat geschrieben:Die Strohmatte wird so wie sie ist untergepflügt.


die heutigen md können aber sehr kurz und breit häckseln.
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon heico » Di Okt 25, 2016 8:26

Joachim Hansen hat geschrieben:Ich komme aus dem hohen Norden und hier wird folgendes empfohlen:
Auf gar keinen Fall eine Stoppelbearbeitung da die zu viel Zeit in Anspruch nimmt und sich der Befahrbarkeit beim Pflügen stark verschlechtern kann.
Wir Pflügen und Kreiseln direkt nach dem Dreschen damit der AFU auflaufen kann.
Kurz vor dem Drillen wird der AFU dann Totgespritzt.

Es gibt hier ein Versuchsfeld wo verschiedene Bearbeitungsmethoden getestet werden.
Je flacher die Bearbeitung desto mehr AFU ist im Getreide.


So wird das hier auch gemacht, bringt einen guten Teilerfolg und ist wahrscheinlich der Grund warum die Leute wieder einen Pflug kaufen.
Das System hat leider auch kleine Schwächen. Am besten hilft es da, wo der Boden mild ist und der AF nach dem Pflügen auch aufläuft.
Der Auflauf wird durch 2 Eigenarten behindert. 1. In Kluten kommen die AF Samen nicht zum Auflauf. Erst nach dem Frost fallen die Kluten auseinander und keimen dann. 2. Die meisten Pflanzen haben genetisch eine große Spanne zwischen dem was zuerst keimt und was zuletzt keimt, kann 1/2 Jahr liegen.
Als (Un)krautvermehrer (und Verkäufer) bin ich immer mit dem Thema Keimfähigkeit beschäftigt. Ich hatte jetzt z.B. dem Handel eine Samenernte (ganz andere Frucht) angeboten, die nur 70 % KF hat. Der Käufer war offen und sagte, dass er die Samen dann 1 bis 2 Jahre auf Lager legt und mit einer KF von über 90% kalkuliert!!! Den Händler werde ich mal zum Essen einladen und bischen mehr erfragen. :D

Als Bio habe ich mit AF wenig zu tun. Als ich umstellte vor 30 Jahren gab es wenig AF und danach konnte sich durch die Fruchtfolge (50% Sommerung und 50% Winterung kein Gras etablieren. Hacken brauchen wir auch nicht im Getreide.
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Paule1 » Di Okt 25, 2016 19:45

Also ich hab Pfluglos nicht mehr aber auch nicht weniger Ackerfuchsschwanz als ander Ackerbauern :idea:
„Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin, daß er tun kann, was er will, sondern daß er nicht tun muß, was er nicht will. “
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon blackcow » Di Okt 25, 2016 20:02

[quote="countryman"][quote]Mein Bionachbar hat übrigens den AFS im Getreide heuer ganz gut im Griff.[/quote]
AF dürfte der "Gülleflora" zuzurechnen sein: Unkräuter die besonders von guter Nährstoff-Versorgung, insbesondere N-Nachlieferung profitieren. Daher auch die zunehmenden Probleme - aber eben nicht im Biobetrieb, wo N eher im Mangel ist. Bis in die 60er/70er Jahre hinein hat kein Mensch gegen Ungräser gespritzt (Zulassung IPU: 1975)und trotzdem wurden die Felder nicht überwuchert. AF war präsent, ist also wohl nirgendwo in Deutschland als invasiver Neophyt anzusehen. Historisch war aber -zumindest hier auf mittleren und durchaus auch auch schwereren Bördeböden- der Windhalm bedeutsamer.
Was GENAU zu der aufziehenden AF-Kalamität führt ist m.E. noch nicht ausreichend erforscht. Zahlreiche Punkte werden immer genannt und bilden in der Summe sicher ein Erklärungsmodell aber da fehlt noch was. Wo hat sich unsere Wirtschaftsweise so geändert dass AF dermaßen begünstigt wird? Es sind ja nicht nur die Schlampen und Resistenzzüchter die Probleme haben.[/quote]

hallo ich als bio ;habe mitlerweile so die selben vermutungen,durch die starke synthetische N düngung der jahrzente,hatt sich das gleichgewicht der pflanzen, getreide, gräser, unkräuter so stark verändert dass wir dadurch immer mehr probleme haben ,und resistenzen
eine kuh macht ...................muh.
viele kühe machen ......freude!!!!!!!
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Mad » Di Okt 25, 2016 20:08

Die Aufnahme von Sommerungen in die Fruchtfolge sollte jeder mit AFS-Problemen durchführen. Das ist beinah schon die halbe Miete. Und dann tunlichst keinen Weizen mehr im September drillen, sondern eher gegen Ende Oktober. Auch wenn es in Jahren mit normalem Winter bedeutet, dass man auf den einen oder anderen Doppelzenter verzichten muss.

Im Raps muss Kerb dann auch Standard sein. Aber bloß nicht schon im Oktober oder November. Ich weiß, dass das aktuelle Wetter verlockend ist, aber die Temperaturen gehen bestimmt nochmal rauf und dann verpufft der Wirkstoff.

Aber was erzähle ich? Das macht sicher jeder, der massive Probleme damit hat. Andernfalls ist ihm auch nicht mehr zu helfen.
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Mad » Di Okt 25, 2016 21:08

Ihr solltet euch wirklich mal Haralds Link von der zweiten Seite durchlesen.

AFS wäre kaum mehr ein Problem, wenn man die Pflanze kennen würde. :roll:
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Kreuzschiene hat geschrieben:Wenn es bei Raps in Richtung 7 Tonnen Ertrag geht, ist Lager meist nicht zu vermeiden. Ich spreche da leider aus Erfahrung.
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