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ackerfuchsschwanz

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon heico » Mi Jun 07, 2017 14:27

Welfenprinz hat geschrieben:..........
Da stecken aber auch fast 40 Jahre Erfahrung -über zwei Generationen -dahinter und der hat auch keine Scheu Aufwand zu treiben,in seinen Hackfrüchten läuft neben hacken und flammen auch noch 3x der Unkrautflieger durch bis wirklich alles sauber ist. Und bei so einem ist davon auszugehen,dass der auch die Nährstoffbilanzen beachtet.
...........
Das einzige was im Bioanbau vielleicht nachlässt(meiner Meinung nach) ist die Bodenerschliessung,Durchwurzelung und damit dann auch der Bereich der durch Lebendverbauung der Mikroorganismen im Gefüge verbessert wird. Ein 40dt-Hafer oder Dinkel kann einfach nicht so eine Wurzeltiefe und Dichte haben wie ein 50dt-Raps oder 100dt/Weizen.(eine Pflanze ist unten so wie oben).
Weiss nicht,ob das durch Zwischenfruchtanbau(mehrjjährigen Futterbau gibts im viehlosen Betrieb ja nicht) ausgeglichen werden kann.


Wenn der das so lange macht kenne ich ihn.

Den Unterschied genau zu erkennen ist sehr schwierig, weil wir zwar weniger Ertrag haben, aber das Wurzelsystem wird nicht durch Einkürzungen behindert wird. Dazu kommt noch dass die Herbizide das Bodenleben und Kulturpflanzen stören und weniger Regenwürmer vorhanden sind. Wir haben trotz Pflug sehr viele Regenwürmer im Boden. Ertraglich haben wir genau die Hälfte vom Konv. Anbau und abzüglich noch weniger durch die Extensivfrüchte Früchte im Anbau. Es sind auch mehrjährige Kleeflächen in der Fruchtfolge (System cut&carry). Ein einfacher Vergleich ist also schwierig.
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Welfenprinz » Mi Jun 07, 2017 14:45

Ist ne verkürzte Betrachtung, ich weiss. Aber Masse ist Masse und mehr ist mehr. Nicht nur im Korn sondern auch bei Wurzeln. -:)

Okay,der mehrjährige Kleeanbau bringt in der Hinsicht natürlich was,is klar.

Gut,konventionell und Fruchtfolge.
Kann ein Problem sein,muss aber nicht. Es hat mich natürlich Geld kostet,als ich Anfang der 90er versucht habe den Sommerungen Anteil zu erhöhen(ich hatte nur z-r Kontingent für 15% der Fläche) , aber da muss man dann halt durch. -:)) ich hab seit über 15 Jahren immer um die 50% Sommerung und schon lange keinen Weizen mehr vorm 8. Okt. gedrillt. Passt scho.

Das schlimmste was ich machen konnte-war auch Anfang der 90er- Ungräser nach Schadschwellen zu bekämpfen. Das Schmachtkornerlebnis vergess ich nie. -:))
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon 210ponys » Mi Jun 07, 2017 16:54

heico hat geschrieben:Ich habe keinen Kupfereinsatz mehr. Der war nur in Kartoffeln. Kartoffelbau wurde wegen Reichtum geschlossen und der Kupfereinsatz schon 5 Jahre vorher, weil wir eine NOP (Amerikanisches Bio) Zertifizierung brauchten. Kupfer ist bei den Amis im Bioanbau nicht zugelassen. Kupfereinsatz geht zwar, gilt im Amiland aber als Konventionell und muss dann wieder 2 Jahre umgestellt werden.

Fruchfolge besteht aus Sonderkulturen 1 bis 3 jährig, Klee(vermehrung) und Wintergetreide. Das Wintergetreide nimmt ca 16% der Gesamtfläche ein. Da ist der AF nach 20 Jahren nur noch minimal vorhanden aber er ist noch da. Flächen die über 30 Jahre Bio sind, ist kein AF mehr da.

Schöne Aussichten, oder? :)



mit AF habe ich kein wirkliches Problem, da ich nur 33% Getreide hab 33% Kleegras und 33% Blühmischung. Aber da ich gerade dabei bin auch 3-4 Jähriges Kleegras mit anzubauen und kein eigenen Dünger hab ist es halt interessant wie Bio Betriebe das machen.
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon heico » Mi Jun 07, 2017 20:05

Welfenprinz hat geschrieben:Ist ne verkürzte Betrachtung, ich weiss. Aber Masse ist Masse und mehr ist mehr. Nicht nur im Korn sondern auch bei Wurzeln. -:)

Okay,der mehrjährige Kleeanbau bringt in der Hinsicht natürlich was,is klar.

Gut,konventionell und Fruchtfolge.
Kann ein Problem sein,muss aber nicht. Es hat mich natürlich Geld kostet,als ich Anfang der 90er versucht habe den Sommerungen Anteil zu erhöhen(ich hatte nur z-r Kontingent für 15% der Fläche) , aber da muss man dann halt durch. -:)) ich hab seit über 15 Jahren immer um die 50% Sommerung und schon lange keinen Weizen mehr vorm 8. Okt. gedrillt. Passt scho.

Das schlimmste was ich machen konnte-war auch Anfang der 90er- Ungräser nach Schadschwellen zu bekämpfen. Das Schmachtkornerlebnis vergess ich nie. -:))


Bei 50% Sommerung und später Saat sollte da kein großes Problem entstehen.
Den ZR Anteil konnte man Mitte der 70er rel einfach erhöhen. Wir haben von 15% auf 25% erhöht.

Wir drillen erst im November - ist aber Nervensache so lange zu warten. Die Gräser und vor Allem die Schnecken mögen so was garnicht.
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Landrat Oberlenker » Fr Jun 09, 2017 19:14

Der Pflug ist die Ultima Ratio gegen resistenten AFS :klug:
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon bauer hans » Fr Jun 09, 2017 21:18

Landrat Oberlenker hat geschrieben:Der Pflug ist die Ultima Ratio gegen resistenten AFS :klug:
http://www.manuelbauermann.de/leistungen/pfluegen/

der gezeigte pflug sicherlich nicht,der hat keine vorschäler.
pflügen einmal innerhalb der fruchtfolge,um den afu zu vergraben,kann helfen.
mulchsaatfruchtfolgen mit afuproblemen funktionieren nicht mit rüben-weizen-gerste,sondern möglichst mit wechsel von blatt- und halmfrucht und sommerungen.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon Wini » Mi Jun 14, 2017 20:56

Also ich pflüge jedes Jahr und kann nur Gutes berichten.

Hierdurch werden die Samen erstmal vergraben und das Keim-Potential drastisch, etwa um den Faktor 10 ³ gesenkt.

Gruß
Wini
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon jak » Fr Jun 16, 2017 12:24

Wini, wie passt das zusammen?

Särs liebe Weizenfreunde,

habe mich trotz bombiger Bestände zu einer letzten N-Gabe durchgerungen.
Dabei sind mir beim Durchfahren einige Stellen mit massivem AFS aufgefallen.
Teilweise starrte die Fahrgasse mehrere Meter vor voll entwickeltem AFS.
Habe Broadway in voller Aufwandmenge gespritzt ?!
Sieht man übrigens auch bei den Landwirtschafts-Meister-Nachbarn, die selbiges Mittel verwenden !!
Im Spritzfenster ist neben AFS auch Klette und Kornblume vertreten.
Wurde zu früh behandelt ? War es zu kalt ? War es zu trocken ?
Ist Euch das heuer auch schon aufgefallen ?
Was ist da wohl heuer schief gelaufen ? Wird der AFs resistent ?
Mal schauen ob der Elixer heuer auch wieder stehen bleibt.

Gute Ernte

Jak
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Re: ackerfuchsschwanz

Beitragvon 210ponys » Fr Jun 16, 2017 12:35

habe in verschieden Sommergersten Schläge am gleichen Tag gegen Af gespritzt. Bei einem Schlag ist kein Af zu finden beim anderen vereinzelte Pflanzen. Ich geh davon aus, das es einfach zu spät war und die Pflanzen zu groß waren. Aber früher ging nicht weil es dauernd regnete.
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