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Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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82 Beiträge • Seite 5 von 6 • 1, 2, 3, 4, 5, 6
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon Nordhesse » Di Feb 12, 2019 14:18

Jetzt andere Aspekt- Lebensarbeitszeit. Da bin ich mal bei der FDP- Wir brauchen Arbeitszeitmodelle, die den Bedürfnissen der Leute gerechter wird. 35 h ist nicht das, was alle wollen. Ein Arbeitsmediziner hat hier auf einem Vortrag gesagt: man kann dauerhaft bis zu 65 h die Woche arbeiten, ohne Schaden zu nehmen, wenn einen die Arbeit ausfüllt. Von den Leuten, die in den Organisationen, wo ich tätig bin in Rente gehen fragt ca die Hälft ein halbes Jahr vor Ende: "Habt ihr eigentlich noch ne Nebentätigkeit für mich" Und dann haben wir auch eine. Es gibt nix besseres, wie das Wissen in der Firma zu halten. Am besten trifft man da aber auch konkrete Absprachen, wann man das ganze neu verhandelt. Ein 400 € - Jobber hatte letztes Jahr angerufen und gesagt, er wolle jetzt dann doch nicht mehr. Der hat immer die Woche 2 Kurierfahrten für uns gemacht. Auf Frage des GF, warum er denn nicht mehr wolle kam die Antwort: Ach mit 87 geht's dann doch nicht mehr so gut wie mit 77 :D
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon T5060 » Di Feb 12, 2019 14:50

Wir müssen uns über Lebensarbeitszeitkonten Gedanken machen und wir müssen auch darüber nachdenken wie viel wir davon verpflichtend unentgeltlich ohne Ausnahme der Gemeinschaft widmen.

Ich sage 4000 Std. müsste jeder schaffen. Das ist nicht nur Bundeswehr oder Pflege, das ist auch Mutterschaft, Familienpflege und Feuerwehr.

Das muss ja nicht mit 20 sein das man seinen Gesellschaftsdienst ableistet. Das geht auch mit 60, bei Arbeitslosigkeit oder eben wochenweise wie bei der Feuerwehr.

Das lustige daran ist ja, es gibt dann keine 22 jährigen mehr, die noch nie was gearbeitet haben.

Selbst Körperbehinderte(Ausgemusterte) könnten Kinderbetreuung in der KITA machen oder Verwaltungsarbeit (Helfer) in der Gemeinde.

Das würde alle treffen : Reiche, geborene HartzIV Empfänger und auch Frauen

So was wäre doch mal richtig geil ....
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon Oberpfälzer » Di Feb 12, 2019 20:00

Blödes Gequatsche...

Stell dich mal 9,5 Stunden von 14.30 bis 12 Uhr nachts bei BMW ans Band (und dann nochmal zwei Stunden Heimweg wie so viele hier in Ostbayern) oder racker als Zimmerer von 7 bis halb fünf (und wenn es pressiert noch länger...) bei 30 Grad Hitze. Da bist du auch als 25jähriger absolut am Limit. Mit 55 schaffst du diese Beruf gar nicht mehr ohne permanente wochenlange Ausfallzeiten. Und ich weiß aus persönlicher Erfahrung von was ich spreche. Ich hab als Junger diese Tätigkeiten ausgeübt, mich dann aber gottseidank nochmal auf die Schulbank gesetzt.

Die großen Konzerne wie Siemens oder BMW schieben übrigens auch in letzter Zeit vermehrt über 50jährige in außerbetriebliche Beschäftigungsgesellschaften ab...

Geht net immer von der Arbeitsbelastung eines "Internetagrariers" aus, der es zur Arbeitszeit zählt, wenn er hier zwischen Landtreff, Börsenkursen und Erotikseiten hin und her wechselt...
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon Lonar » Di Feb 12, 2019 21:41

So ist das wohl. Außerdem wie soll der 25 Jährige denn eine vernünftige Frau finden und dann auch noch halten wenn er 80h die Woche arbeiten muss.
So wird das nichts mit Generationenvertrag :klug:
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon marius » Di Feb 12, 2019 21:51

Oberpfälzer hat geschrieben:Blödes Gequatsche...

Stell dich mal 9,5 Stunden von 14.30 bis 12 Uhr nachts bei BMW ans Band (und dann nochmal zwei Stunden Heimweg wie so viele hier in Ostbayern) oder racker als Zimmerer von 7 bis halb fünf (und wenn es pressiert noch länger...) bei 30 Grad Hitze. Da bist du auch als 25jähriger absolut am Limit. Mit 55 schaffst du diese Beruf gar nicht mehr ohne permanente wochenlange Ausfallzeiten. Und ich weiß aus persönlicher Erfahrung von was ich spreche. Ich hab als Junger diese Tätigkeiten ausgeübt, mich dann aber gottseidank nochmal auf die Schulbank gesetzt.

Die großen Konzerne wie Siemens oder BMW schieben übrigens auch in letzter Zeit vermehrt über 50jährige in außerbetriebliche Beschäftigungsgesellschaften ab...


Soweit sogut.
Aber das sagt ausgerechnet einer, der als junger Bursche den elterlichen Milchviehbetrieb aufgegeben hat, bzw nicht übernommen hat. :lol:
Unter dem Vorbehalt das ich richtig informiert bin.
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon Nordhesse » Di Feb 12, 2019 22:00

Zum Oberpfälzer: Augen auf bei der Berufswahl. Auch hier sind die Schichtarbeiter bei einem großen Automobilhersteller die unzufriedensten. Aber auch die bestbezahltesten. Es wurde doch geschrieben, wir brauchen Arbeitszeitmodelle, die den Bedürfnissen der Leute entgegenkommt. Von dem, was bei BMW in der Nachtschicht verdient wird, kann man doch sehr gut leben, auch wenn man sich auf ne 2/3 Stelle setzen lässt. - dass sind dann noch 24 h die Woche- sprich 3 Tage, sollte zu schaffen sein. Dann noch einen Monat Urlaub.

Umgekehrt sag ich den unzufriedenen Berufskollegen auch immer: Ihr hättet euch vor 20 Jahren auch bei VW bewerben können- man hätte euch genommen, nun neidet denen mal das Geld nicht
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon T5060 » Di Feb 12, 2019 22:03

marius hat geschrieben:
Oberpfälzer hat geschrieben:

Soweit sogut.
Aber das sagt ausgerechnet einer, der als junger Bursche den elterlichen Milchviehbetrieb aufgegeben hat, bzw nicht übernommen hat. :lol:
Unter dem Vorbehalt das ich richtig informiert bin.


Da kann der ja ganz viele Erotikseiten bookmarken und anschauen :-)
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon bauer hans » Di Feb 12, 2019 23:03

Oberpfälzer hat geschrieben:
Geht net immer von der Arbeitsbelastung eines "Internetagrariers" aus, der es zur Arbeitszeit zählt, wenn er hier zwischen Landtreff, Börsenkursen und Erotikseiten hin und her wechselt...

immerhin bleibt an der börse soviel hängen,dass beim kostenlosen erotik schauen nen ordentlicher stundenlohn,sofort versteuert,hängen bleibt :mrgreen:
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon T5060 » Di Feb 12, 2019 23:32

Sagt mal habt ihr nix besseres zu tun als euch den ganzen Tag Bumsvideos anzugucken ?
.... ich arme Sau musste gerade 152 Seiten Planfeststellungsbeschluß lesen.
Das ist ätzend.
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon Fassi » Mi Feb 13, 2019 0:11

Nordhesse hat geschrieben:Zum Oberpfälzer: Augen auf bei der Berufswahl. Auch hier sind die Schichtarbeiter bei einem großen Automobilhersteller die unzufriedensten. Aber auch die bestbezahltesten.


Jop, über ihre Arbeit nörgeln die VWler gerne und fleißig. Aber nicht über die Entlohnung oder ihre 35h Woche oder die Gewinnbeteiligung (vor dem Skandal).

Aber zurück zum Thema: Wenn der Rentner weiter als Unternehmer tätig ist, warum dann auch nicht zu Unternehmerbedingungen. Wir sprechen hier ja nicht gerade über Angestellte. Ich glaub, manche wissen einfach nicht, wie die Versicherungsbeiträge bei wirklich freien Unternehmern aussehen. 700€ sind da nicht wirklich selten.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon Oberpfälzer » Mi Feb 13, 2019 6:08

marius hat geschrieben:Soweit sogut.
Aber das sagt ausgerechnet einer, der als junger Bursche den elterlichen Milchviehbetrieb aufgegeben hat, bzw nicht übernommen hat. :lol:
Unter dem Vorbehalt das ich richtig informiert bin.


Stimmt, läuft nur noch im Nebenerwerb, aber nicht wegen mangelnder Arbeitslust. Die Arbeit auf dem Hof bzw. im Stall ist im Vergleich zur Fabrikarbeit im Schichtystem der reine Freudenquell...

Nordhesse hat geschrieben:Zum Oberpfälzer: Augen auf bei der Berufswahl. Auch hier sind die Schichtarbeiter bei einem großen Automobilhersteller die unzufriedensten. Aber auch die bestbezahltesten. Es wurde doch geschrieben, wir brauchen Arbeitszeitmodelle, die den Bedürfnissen der Leute entgegenkommt. Von dem, was bei BMW in der Nachtschicht verdient wird, kann man doch sehr gut leben, auch wenn man sich auf ne 2/3 Stelle setzen lässt. - dass sind dann noch 24 h die Woche- sprich 3 Tage, sollte zu schaffen sein. Dann noch einen Monat Urlaub.


Das ist in meinen Augen Schmerzensgeld...
Zumal die Arbeitsplätze direkt beim Konzern ja finanziell gesehen Ausnahmen sind. Die Arbeiter etwa bei den kleinen Spritzgussteilezulieferern hier in der Region verdienen ja meist nicht mal die Hälfte eines festangestellten BMW-Arbeiters. Weniger belastend sind die Arbeiten dort aber nicht bzw. es entfällt vielleicht höchstens die lange Anfahrt nach Regensburg, Dingolfing oder Landshut in die großen Werke.
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon Zugmaul » Mi Feb 13, 2019 9:13

Komisch, warum erhöht die LKK die Beiträge so, wenn es denen doch so gut geht?
https://www.handelsblatt.com/politik/de ... 4eSK5t-ap3
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon heico » Do Feb 21, 2019 21:31

Für mich wäre die Regelung bis 72 genau passend auch mit voller Stundenzahl und danach reduzieren auf 30 h/Woche.
Als Selbständiger kann man das locker machen, wenn man gesund ist. Die Arbeit in der Landwirtschaft ist ja nicht mehr schwer wie früher, wo alles noch mit der Hand gemacht wurde. Allerdings sollte man sich dann auch ein ordentliches Polster schaffen können für die Jahre danach.

Interessant finde ich schon, dass der Krankenkassenbeitrag höher ist als die Rente. :)
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon marius » Fr Mär 01, 2019 23:31

T5060 hat geschrieben:Sagt mal habt ihr nix besseres zu tun als euch den ganzen Tag Bumsvideos anzugucken ?
.... ich arme Sau musste gerade 152 Seiten Planfeststellungsbeschluß lesen.
Das ist ätzend.


Von wegen.
Erst kürzlich wurdest im Urlaub nach einer Sauftour beim Eselreiten gefilmt.

https://www.youtube.com/watch?v=8m6hDADJocU
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Re: Agrar-Rentner: Zu früh gefreut!

Beitragvon T5060 » Sa Mär 02, 2019 0:03

marius hat geschrieben:Von wegen.
Erst kürzlich wurdest im Urlaub nach einer Sauftour beim Eselreiten gefilmt.

https://www.youtube.com/watch?v=8m6hDADJocU


Jeder Autofabrikant wäre froh, wenn er mit dem autonomen Fahren soweit wäre.
Wäre der Esel eine Aktie, müssten wir beide jetzt sagen, das Video ist ein eindeutiges Kaufsignal
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
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