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Aktuelle Pachtpreise

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon R16 » Mo Nov 25, 2019 18:38

Isarland hat geschrieben: Nun wird Ackerland gekauft.....38€ m², hab den Kaufvertrag selbst gesehen, und Landgepachtet für 1000€/ha und drüber.

T5060 hat geschrieben:Schön blöd wer dort für 38 verkauft....

Du musst schon genau lesen, es wird gekauft und nicht verkauft für 38,-€/m² :wink:
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon T5060 » Mo Nov 25, 2019 18:45

R16 hat geschrieben:Du musst schon genau lesen, es wird gekauft und nicht verkauft für 38,-€/m² :wink:


Ja es liegt in der Logik, wenn einer kauft, tut es ein anderer verkaufen.
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon R16 » Mo Nov 25, 2019 19:30

T5060 hat geschrieben:[Ja es liegt in der Logik, wenn einer kauft, tut es ein anderer verkaufen.


Für 38,-€ wirst aber im Münchner Raum keinen ganzen m² bekommen :wink:
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon Isarland » Mo Nov 25, 2019 19:48

R16 hat geschrieben:
T5060 hat geschrieben:[Ja es liegt in der Logik, wenn einer kauft, tut es ein anderer verkaufen.


Für 38,-€ wirst aber im Münchner Raum keinen ganzen m² bekommen :wink:

Ackerland kostet so 15-20€. Für Baugrund musst schon 30:1 hinlegen....und meeeeehr.
Die 38 waren eine Ausnahme, weil der Käufer in die Not gesprengt war.....FA hätte ihn sonst gesackelt.
Die rasant voranschreitende allgemeine Verblödung löst bei mir Angst und Schrecken aus.
O-Ton "Lisa Fizz"
O Herr, verschone uns vor bösen Geistern, den Blöden und den Grünen.
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon Schauerschrauber » Di Nov 26, 2019 12:34

Hallo

Hier in den angrenzenden Gemeinden kostet der m2 Ackerland zwischen 0,80 und 2,00 Euro .

Der Pachtpreis liegt zwischen 100 und 200 Euro .

Warum ist das so ? Ganz einfach - wenn mal Ackerland verkauft wird dann sind dies meist Kleinstparzellen von Erbengemeinschaften . Ganz selten das mal 1 ha am Stück angeboten wird . Bei meinem letzten Grundstücksgeschäft waren zum Schluß 11 Unterschriften ( 9 Verkäufer , Notar und ich ) auf der Urkunde und die Erbengemeinschaft ging nach dem Termin mit meinem Geld schick essen .

Noch ist es auch so das auch die 2. Generation Verpächter lieber am Grundstücksbesitz fest hält anstelle zu verkaufen . Die 1. Generation sowieso.

Hier und da hatten wir mal Ausnahmefälle wo Notverkäufe ein Thema waren - aber im großen und ganzen kann man sagen entspannte Lage .

In meinem Wohnort gibt es ca. 450 ha. Ackerland wovon anteilig 300 ha im Besitz der 5 aktiven Landwirte sind. 50 ha. Land gehören 2 Familien die erst in der jüngeren Vergangenheit aufgegeben haben die restlichen 100 ha. gehören der Kirche und wahrscheinlich 200 Leuten in mehreren Ländern .


MfG
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon wastl90 » Mi Nov 27, 2019 8:08

Im Münchner Raum, ja sogar bis hier zu uns raus, gibt es unendlich viele Abstufungen für Grundstückspreise. Angefangen vom Münchner Marienplatz bis eben zum nassen Eck im Naturschutzgebiet wirst du eine Spanne zwischen 5€ und 15.000€/m² finden. Auch hier hört man bereits von 40€ für Ackerland, wohlgemerkt noch kein Baugrund und wahrscheinlich auch in den nächsten 20 Jahren auch nicht. 3
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon westfale2030 » So Dez 01, 2019 12:58

Unterhaltet ihr euch über Baulandpreise oder Ackerlandpreise? :roll:
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon burgunder » So Dez 01, 2019 13:10

Das ist die richtige Frage. Nehmt mal Ackerfläche ohne Aussicht auf Bauland. Wie wird das gehandelt?
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon T5060 » So Dez 01, 2019 14:11

burgunder hat geschrieben:Das ist die richtige Frage. Nehmt mal Ackerfläche ohne Aussicht auf Bauland. Wie wird das gehandelt?


Ackerlandpreise von 10 - 80 € sind im Münchner Umland normal
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon bauer hans » So Dez 01, 2019 15:35

burgunder hat geschrieben:Das ist die richtige Frage. Nehmt mal Ackerfläche ohne Aussicht auf Bauland. Wie wird das gehandelt?

in OWL zwischen 3 und 6€.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon Wini » So Dez 01, 2019 15:50

Hier bei uns hat kürzlich das Landratsamt sein Vorkaufsrecht ausgeübt und gutes und schlechtes Feld
von einem lachenden jungen Erben eines Bauernhofes für satte 4,50€ aufgekauft und ihn mit einem Schlag
zum Millionär gemacht.
Die Flächen wurden nun für 450 - 600 €/ha verpachtet und sind mit der Bedingung verknüpft worden, Gärreste aus der
landkreiseigenen Deponie auf alle Flächen des Betriebes ausbringen zu lassen.
Auch eine außerordentliche jährliche Kündigung wurde festgeschrieben um die Flächen offenbar als Tauschflächen beim Bau von
Gewerbegebieten oder Ähnlichem sofort wieder zur Verfügung zu haben.

In Würzburg hat übrigens das Juliusspital sich jüngst mit der Uniklinik auf den Verkauf von 10 Hektar Ackerland eines 20 Hektar Sahnestücks am Stadtrand bei Versbach geeinigt.
Der Käufer wollte lediglich Ackerlandpreis in Höhe von 67€/m² basierend auf einem altem Vorkaufsrecht bezahlen
Das Juliusspital forderte rund 170€/m² als aktuellen Wert für Bauerwartungsland.
Irgendwo dazwischen liegt wohl die Wahrheit für diesen Kauf aus dem Säckel des Steuerzahlers.

Gruß
Wini
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon wastl90 » Mo Dez 02, 2019 17:19

burgunder hat geschrieben:Das ist die richtige Frage. Nehmt mal Ackerfläche ohne Aussicht auf Bauland. Wie wird das gehandelt?

Dann sind wir hier zwischen 18-35€/m². Warum die Spanne? Ist nur ein Funke Hoffnung auf ein Gewerbegebiet, sucht eine Firma einen zukünftigen Standort (muss noch kein ausgewiesenes Gewerbegebiet sein) dann können die Preise auch noch deutlich höher steigen. Für solche Flächen kann auch mit 100€ oder mehr spekuliert werden. Weil je nach anstehender Bauvorhaben entsprechend Ausgleichsflächen gesucht werden und die Jungs dann ordentlich tief in die Taschen greifen. Wohlgemerkt - das sind Preise für Ackerland ohne Aussichten. Natürlich spielt auch die Zinspolitik eine große Rolle. Ich selbst habe einen Bekannten der für seine mittelständische Firma vor ein paar Jahren 20 Hektar am Rand eines Ortes (300m zur Wohnbebauung, direkt an der Bundesstraße und 150 vom Industriegebiet entfernt) gekauft hat. Bodengüte ist dabei komplett egal. Der Betrieb möchte dort eben sein Geld erst einmal parken, Minuszins umgehen und eben die Gemeinde dazu bewegen ein Gewerbegebiet auszuweisen. Was kann er bieten? ca. 300 gut bezahlte Arbeitsplätze und einen zweistelligen Millionengewinn in den letzten Jahren (laut Bundesanzeiger UND seiner Aussage). Drei mal dürft ihr raten was die Gemeinde derzeit plant?!. Als normaler Landwirt hast du hier wirklich keine realistische Chance gerade an große Flächen zu kommen, die Preise hierfür sind einfach durch die Decke gegangen.
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