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Aktuelle Zeit: Mi Feb 11, 2026 19:39

Aktuelle Pachtpreise

Hier ist Platz für alles was auf dem Acker wächst ;-).
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132 Beiträge • Seite 3 von 9 • 1, 2, 3, 4, 5, 6 ... 9
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon Hosenträger » Mi Nov 20, 2019 0:18

marius hat geschrieben:
Hosenträger hat geschrieben:Die Biogasler haben ja schon ihre Halbzeit hinter sich. Wenn die Laufzeiten um sind, werden die ganz kleine Pachten zahlen.


Naja, kommt drauf an.
Wir haben hier einen Biogaser der hat schon ewig Milchkühe + Biogas und Fernwärmeverkauf.
Der verdient schon lange dicke Kohle.
Diese Gewinne hat er laufend in Flächenkäufe investiert.
Somit hat er bereits einen deutlichen Vorsprung ( mehr Eigenfläche also weniger Pachtzahlung ) gegenüber den anderen Betrieben rausgeholt, auch für die Zukunft also nach diesen 20 Jahren.
Das gekaufte Eigenland verschwindet ja nicht.

Dann muß er aber nach dem Auslaufen der EEG um XXXX€ seine Flächen verpachten. Im Prinzip geht alles, aber ohne Strom nix. Vielleicht findet er ja einen der seine Flächen um 1800€ pachtet, und den Silomais um 1300€ an ihm verkauft. :lol:
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon marius » Mi Nov 20, 2019 0:27

Oder sie machen das Land dermaßen kaputt das die Verpächter die Notbremse ziehen und das Land dann an normale Ackerbauern verpachten.


Naja, also keine Ahnung was hier über Biogas negativ berichtet wird, dass die ihre Felder vernichten würden oder ähnliches.
Blödsinn.
Biogasgülle ist nichts anderes als organische Substanz. Mein Pächter hat Biogas + Bullenmast.
Der kann auf meinen Feldern düngen was er will. Und sind die Flächen überdüngt ist das ein Vorrat für die Zukunft.
Also nochmal ein Vorteil da die Düngung und Versorgung der Böden in Zukunft immer weiter eingeschränkt wird.
Da sind mineralische Dünger schon deutlich schädlicher als Biogasgülle, sofern man deren Zusammensetzung kennt.

Ein Nogo ist für mich hingegen verpachten an Biolandwirte, also sprich chronisch unterversorgte Böden. Das Aufdüngen von den oft fehlenden P und K Defiziten kostet später richtig Geld, und ist zudem nicht erlaubt ( Düngeverordnung )
Solche unterversorgte Böden wieder herstellen ist also nicht so einfach, und kostet richtig Schotter.

Zudem werde ich wegen dem bevorstehendem Glyphosatverbot ( und viele weitere Herbizidverbote ) nicht an Biolandwirte verpachten, denn den " Saustall " auf den Bio Feldern kann man aufgrund verbotener Herbizide in Zukunft nicht mehr beseitigen.
Stichwort Disteln und Ampferplantagen die man oft sieht.
Das nächste no go ist Klärschlamm und ähnliche Stoffe.
In meinen Pachtverträgen steht ein striktes Klärschlammverbot. Sowas ist im Boden nachweisbarer Sondermüll und kommt mir nicht auf meine Flächen, egal wie hoch der Pachtpreis liegt
Zuletzt geändert von marius am Mi Nov 20, 2019 0:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon heico » Mi Nov 20, 2019 0:31

marius hat geschrieben:....................................

Ein Nogo ist für mich hingegen verpachten an Biolandwirte, also sprich chronisch unterversorgte Böden. Das Aufdüngen von den oft fehleden P und K Defiziten kostet später richtig Geld, und ist zudem nicht erlaubt ( Düngeverordnung )
Solche unterversorgte Böden wieder herstellen ist also nicht so einfach, und kostet richtig Schotter.

Zudem werde ich wegen dem bevorstehendem Glyphosatverbot ( und viele weitere Herbizidverbote ) nicht an Biolandwirte verpachten, denn den " Saustall " auf den Feldern kann man aufgrund verbotener Herbizide i Zukunft nicht mehr beseitigen.
Stichwort Disteln und Ampferplantagen die man oft sieht.
Das nächste no go ist Klärschlamm und ähnliche Stoffe.
In meinen Pachtverträgen steht ein striktes Klärschlammverbot. Sowas ist im Boden nachweisbarer Sondermüll und kommt mir nicht auf meine Flächen, egal wie hoch der Pachtpreis liegt


Bei deinem Wissen über Bioanbau ist noch "viel" Potential drin.
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon marius » Mi Nov 20, 2019 0:33

Jeder soll verpachten an wen er will.
Bei mir an Biogas und Viehhalter jederzeit.

Bio und Klärschlammbetriebe ein No go auch wenn die ein paar Euro mehr bezahlen.
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon T5060 » Mi Nov 20, 2019 1:18

Ach Gott es gibt nicht den "Betrieb", von jeder Sorte gibt es verschiedene.

Aber wenn ich mir hier so genannten Pachtpreise und wünsche anhöre, dann sind die Erzeugerpreise noch viel zu hoch und die Auflagen zu niedrig.
Für was gehen dann die Bauern auf die Straße ?
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon 714er » Mi Nov 20, 2019 5:45

Lonar hat geschrieben:
mar123 hat geschrieben:Hallo,

wir werden im nächsten Jahr einige Flächen verpachten und ich wollte mir schon mal eine lockere Übersicht über die Pachtpreis verschaffen. Unsere Flächen liegen in der Soester Börde (Kreis Soest). Größte zusammenhängende Fläche ist 15ha groß, die Kleinste ist 1,5ha. Alles zwischen 65 und 80 Bodenpunkten. Verpachten werden wir knapp 40ha. Verpachtet wird zusammen mit einem 1000er sanierten Maststall

An konkrete Pachtpreise zu kommen scheint fast unmöglich. Berufskollegen, Kammern, öffentliche Stellen habe ich angefragt und bei einigen Anzeigen angerufen und habe Angaben zwischen 650 € und 950 € erhalten.

Hat von euch jemand kürzlich gepachtet? oder was seit ihr gerade bereit zu zahlen, wenn ich auf Flächensuche seit.

Vielen Dank

Um aufs Ausgangsthema zu kommen. Ich würde sagen für alles sind 30.000-40.000€ jährlich drin. Wenn der Stall läuft und gut saniert wurde ist eventuell auch mehr zu erreichen, aber wenn da dann einer kommt der den Stall auseinander wohnt und die Flächen kaputt wirtschaftet wäre mir es das nicht Wert. Am ehesten würde sich da ein Ferkelerzeuger/Mäster mit Nachfolger aus der nähe anbieten. Bei solchen verpachtungen gibt's in der Regel wenig Ärger. Potentielle Kanidaten werden dir nach ein bisschen Bedenkzeit ihren Preis nennen können, alles andere führt sowieso nicht zum Ziel...

So sehe ich es auch, da wird ein Wert von 4.000.000 € verpachtet. Da ist der Umgang mit Fläche und Stall oberste Priorität, da wachen hier zur Zeit viele Verpächter auf.
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon 210ponys » Mi Nov 20, 2019 8:31

marius hat geschrieben:Jeder soll verpachten an wen er will.
Bei mir an Biogas und Viehhalter jederzeit.

Bio und Klärschlammbetriebe ein No go auch wenn die ein paar Euro mehr bezahlen.

und was genau soll der Bio betrieb an deiner Fläche Kaputt machen? Weniger wie jeder Gaser...
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon heico » Mi Nov 20, 2019 9:06

210ponys hat geschrieben:
marius hat geschrieben:Jeder soll verpachten an wen er will.
Bei mir an Biogas und Viehhalter jederzeit.

Bio und Klärschlammbetriebe ein No go auch wenn die ein paar Euro mehr bezahlen.

und was genau soll der Bio betrieb an deiner Fläche Kaputt machen? Weniger wie jeder Gaser...


Hat er doch geschrieben, dass er nicht weiß wie man Disteln und Ampfer im Bioanbau bekämft.
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon 210ponys » Mi Nov 20, 2019 9:21

Ampfer ist bei unseren Bios weniger das Problem aber Diestel... Aber letztendlich kann ein Bio am Acker nichts Kaputtmachen jeder Gaser oder Konventionelle schon!
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon T5060 » Mi Nov 20, 2019 9:49

210ponys hat geschrieben:Ampfer ist bei unseren Bios weniger das Problem aber Diestel... Aber letztendlich kann ein Bio am Acker nichts Kaputtmachen jeder Gaser oder Konventionelle schon!


BIO ist halt mehr wie nur PSM weglassen. Das ist Arbeit, Köpfchen und man braucht eine perfekte, teure Hack - und Striegeltechnik.
Vergessen wir bitte nicht das JKK im Grünland.
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon Panic » Mi Nov 20, 2019 10:02

Buer hat geschrieben:Die Preise sind eben regional sehr unterschiedlich. Wenn z.B. in den Kreisen Borken, Coesfeld, Vechta bis zu 15 Euro/m3 (in manchen Jahreszeiten auch 20) für die Gülleabgabe gezahlt werden muss, dann ist bei erlaubten 170 kg N / ha der allein für den Nachweis der Gülleverwendung ein Hektar schon ca. 600 Euro wert. Wenn dann noch rund 250 Euro/ha Flächenprämie kommen, bist Du schon bei 850 Euro/ha. Jedenfalls werden in diesen Regionen Pachtpreise zwischen 1000 und 1500 Euro/ha gezahlt. Da spielen die Bodenpunkte noch nicht einmal eine Rolle. In einer Ackerbauregion sieht das ganz anders aus. Da wirken sich dann auch die Bodenpunkte anders auf den Preis aus.



Im Kreis Borken sind 170 kg N gar nicht mehr möglich, seit Düngebedarfsermittlung und roten Grundwasserkörpern. Da werden solche Pachtverträge über einen längeren Zeitraum schnell zum Damoklesschwert. Dann besser für 15 € abgeben. Weil 25m³ mal 15 sind gerade mal 375 €. Sinkende Prämie, schlechte Böden usw. usw.
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon Freakshow » Mi Nov 20, 2019 11:00

marius hat geschrieben:Naja, also keine Ahnung was hier über Biogas negativ berichtet wird, dass die ihre Felder vernichten würden oder ähnliches.
Blödsinn.


Tut mir Leid dir das sagen zu müssen, aber der Sinn und Zweck einer Biogasanlage ist der, dass die organische Masse nicht auf dem Feld verbleibt oder im Gärrest schwimmt sondern durch den Auspuff das System verlässt. Zusammen mit der natürlichen Nährstoff- und Humusdynamik im Boden steht da ein fettes, fettes Minus bei der Humusbilanz.
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon Buer » Mi Nov 20, 2019 11:17

Panic hat geschrieben:
Buer hat geschrieben:Die Preise sind eben regional sehr unterschiedlich. Wenn z.B. in den Kreisen Borken, Coesfeld, Vechta bis zu 15 Euro/m3 (in manchen Jahreszeiten auch 20) für die Gülleabgabe gezahlt werden muss, dann ist bei erlaubten 170 kg N / ha der allein für den Nachweis der Gülleverwendung ein Hektar schon ca. 600 Euro wert. Wenn dann noch rund 250 Euro/ha Flächenprämie kommen, bist Du schon bei 850 Euro/ha. Jedenfalls werden in diesen Regionen Pachtpreise zwischen 1000 und 1500 Euro/ha gezahlt. Da spielen die Bodenpunkte noch nicht einmal eine Rolle. In einer Ackerbauregion sieht das ganz anders aus. Da wirken sich dann auch die Bodenpunkte anders auf den Preis aus.



Im Kreis Borken sind 170 kg N gar nicht mehr möglich, seit Düngebedarfsermittlung und roten Grundwasserkörpern. Da werden solche Pachtverträge über einen längeren Zeitraum schnell zum Damoklesschwert. Dann besser für 15 € abgeben. Weil 25m³ mal 15 sind gerade mal 375 €. Sinkende Prämie, schlechte Böden usw. usw.


Na ja, über die geplante Binnendifferenzierung gibt es hier und da vielleicht noch Möglichkeiten, die roten Grundwasserkörper zu reduzieren. Sollte das nicht gelingen, dann wächst aber auch der Druck zur Gülleabgabe, wodurch die Abgabepreise nochmals steigen werden. Das wird dann solange laufen, bis die ersten größeren Betriebe aufgeben. Siehe Holland: Dort werden Preise bis zu 25 Euro/m3 bezahlt, vor kurzem hat ein Betrieb mit 1000 Sauen die Tore geschlossen.
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon marius » Mi Nov 20, 2019 11:31

T5060 hat geschrieben:Aber wenn ich mir hier so genannten Pachtpreise und wünsche anhöre, dann sind die Erzeugerpreise noch viel zu hoch und die Auflagen zu niedrig.
Für was gehen dann die Bauern auf die Straße ?


Also neulich hast du noch von hohen Gewinnen der Kuhbetriebe geschrieben und das diese Pachtpreise kein Problem wären.
Was denn nun ? 8)

Apropos Bio :
Sicher gibt es einige Biobetriebe die das im Griff haben, aber der Unkrautdruck ist schon deutlich höher als bei Konvi.
Das ist klar.
Früher war das kein Problem. Hatte mal einen Acker gekauft den hatte zuvor ein Biobetrieb gepachtet. Mann, Boden unterversorgt und ausgelaugt da bio und kein Viehhalter aber jede Menge Disteln und Ampfer. Nach ein paar Jahren mit Gülle und Herbiziden war die Sache wieder im Griff. Bisher war das also kein Problem.
In Zukunft wird das jedoch immer schwieriger. Da muss man saubere Äcker schon sauber halten. Gerade was Disteln angeht. Wer weiss ob in Zukunft nach Glyphosat nicht alle Herbizide in D. verboten werden, sowas geht per Volksbegehren relativ schnell und auch die Grünen steuern darauf zu.
Und schaut man sich die Klöcknerin an, läuft die auch schon seit längerem mit grüner Unterhose rum.
Im Grünland ists dann noch heikler. Hier ist das so das gerade in extensiven Biowiesen sich das Jakobskreuzkraut immer weiter ausbreitet und zum Problem wird.
Wenn ein Verpächter so eine Wiese nach Pachtende wieder zurückbekommt, kann der mal einige Jahre Kreuzkraut stechen bevor er neu verpachtet.

Deshalb haben diese gut bezahlten Bioprogramme im Grünland schon gewisse Nachteile.

Naja, und wie gesagt wenn mein Pächter seine Biogasgülle auf meinen Äckern ausbringt hab ich damit überhaupt kein Problem.
Und durch die ständigen Verschärfungen und Kontrollen wird es in Zukunft keine Überdüngung geben, wohl aber chronisch unterversörgte Böden Standart werden.
Schwermetalle und Co wie man sie in Klärschlamm findet sind da ganz andere Kaliber. Mit heutiger Messtechnik finden die einen Tropfen Öl in jedem See.
Und wehe es wird über den Klärschlamm ( z.b. über Antibiotika oder Arzneimittelrückstände, Chemikalien, usw ) irgendwas im Ackerboden gefunden, wird diese Fläche die nächsten 100 Jahre aus der Nahrungsmittelproduktion gestrichen könnt ihr euch sicher sein.
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Re: Aktuelle Pachtpreise

Beitragvon Sönke Carstens » Mi Nov 20, 2019 11:42

marius hat geschrieben:Naja, also keine Ahnung was hier über Biogas negativ berichtet wird, dass die ihre Felder vernichten würden oder ähnliches.


Ich weiß ja nicht wie bei dir gedüngt wird aber hier rollen auch im Dezember die Güllewagen und die fahren keine Gülle oder Gärrest in einen Behälter.
Besonders beleibt bei Biogasanlagen ist derzeit Ackergras, 8 Schnitte sind locker drin und man kann so locker 300m³ pro ha und Jahr ausbringen.
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