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Aktuelles zum Thema Wolf

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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Ford8210 » Fr Mär 20, 2015 10:30

Typisches Verhalten eines "hochintelligenten Tier- und Naturschützers", der vermutlich in seiner Kindheit ungeliebt war und jetzt auch unter einem Mangel an Aufmerksamkeit leidet. (Gefunden in einer PN von Falk an mich.)

"Du bist echt ein armes Würstchen!
Warum sollte ich Angst vor einem ban sein? Mir bleiben dadurch einige dumme Kommentare erspart!

Lern erst einmal lesen und zusammenhänge erkennen!
Dann darfst Du dich gern wieder profilieren!


Viel Spaß dabei!"


@Wien

Also beim NABU hast du alles über Wölfe gelernt. Reschpekt! Dann ist mir klar, wohin die Reise geht.
Zu deiner Information: Das Fallwild ist immer noch herrenlos. Der Jagdpächter darf sich das Fallwild aneignen. Er kann es aber auch liegen lassen und auf sein Aneignungsrecht verzichten. Dann ist der Grundstückseigentümer zur Beseitigung des Fallwildes verpflicht. Dies ergibt sich schon allein aufgrund des Seuchenrechts. Also nix mit Fallwild für Freund Canis Lupus. Falls dir das keiner vom NABU gesagt hat.
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
Ford8210
 
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon hugo1952 » Fr Mär 20, 2015 12:00

Moin meine Lieben,

der "Wolfsberichte-Sammel-Thread" ist jetzt leider verkommen
zu einem Thema,
in dem "Andersdenkende" sich gegenseitig anfeinden und anzicken!

Schade drum.

Aber, das ist genau das was die "Störenfriede" und "Provokanten" erreichen
wollten und erreicht haben.

Diskussionen, oder auch Belehrungen, der Versuch von Erklärungen,
alles das prallt ab,
und wird nur wortweise seziert um diese Einzelteile dann sinnverdreht
zu kommentieren.

Es lohnt nicht, mit diesen "Fuzzies" die jeden Landwirt als Umweltsünder,
jeden Jäger als Mörder, jeden Hobbytierhalter als Tierquäler und jeden
anderen als ****** ansehen zu versuchen, in eine vernünftige Diskussion
zu kommen.

Leute glaubt dem alten Hugo, der hat da Erfahrung aus fünfzehn Jahren
Jägerforen!

Frage an die Mods:

Könnte jeder nicht sachbezogene Post, also jede Meldung, die nicht dem
Thema "Aktuelles zum Wolf" entspricht,
nicht sofort gelöscht werden?

So auch diese hier von mir, bitte aber erst nach dem Lesen!
:wink:

Dann behalten wir die Plattform, auf der wir Berichte und Artikel sammeln
und weiter leiten können,
und entgehen der Trollerei!

:roll:

Hugo
hugo1952
 
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Ford8210 » Fr Mär 20, 2015 13:02

Gute Idee. Einverstanden!
Ich bin nur verantwortlich für das was ich sage, nicht für das, was du denkst.
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Falk » Fr Mär 20, 2015 13:20

Och muss der arme Ford(wie kann man sich nur wie ein schlepper nennen? ) sich profilieren?

Da Du ja scheinbar zusammenhänge nichzt erkennen kannst, hab ich versucht Dir auf die Sprünge zu helfen!
Da selbst das nichts hilft , muss ich feststellen das es mit der intelligenz nicht allzu weit ist!

Ich, um mich gehts ja "wenn man jemanden hier als wolfkuschler beschimpft" ich bin weder im nabu noch sonst einem dieser hier genannten verbände!
Man stelle sich vor.. ich bin ein Landwirt! OMG

Und neein der Nick(ich würde es eher accountr nennen, denn einen nick hackt man nicht) wurde nicht gehackt!

Und noch was für all die Emmys und Fords.. und wie sie alle heissen!
Wäre der wolf ein Mensch wärt Ihr die Narzissen!
Woher soll Ich wissen was Ich denke, bevor Ich nicht gehört hab was Ich sage!?
Falk
 
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Südheidjer » Fr Mär 20, 2015 13:49

Bei Vahlde/Lauenbrück:

http://www.kreiszeitung.de/lokales/rotenburg/scheessel-ort52321/benkeloher-rentner-macht-meister-isegrim-aufnahmen-seltenheitswert-4830828.html
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Cordula Schröder » Fr Mär 20, 2015 14:12

Wolf beim kacken also....

:?
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon @Wien » Fr Mär 20, 2015 20:55

Ford8210 hat geschrieben:@Wien

Also beim NABU hast du alles über Wölfe gelernt. Reschpekt! Dann ist mir klar, wohin die Reise geht.


WAS HAB ICH??????? Also lieber (ich nehme an du bist männlich) Ford8210, wer lesen kann ist klar im Vorteil! nu blätter noch mal zurück! Aber danke für die Aufklärung in der Fallwildsache, find ich persönlich völlig widersinnig! Ich denke eher dass es eine ethische Geschichte ist, einen sauberen Wald zu haben. Stell dir mal vor, eine Seuche bricht wirklich aus. Wer soll all die toten Tiere aus dem Busch zerren? So oder so eine fragwürdige Geschichte, klar ist aber, das die viel zu wenigen Aasverwerter es dann nicht hinbekommen! Jäger oder Flächeneigner auch nicht!
Wölfe müssten sich auch erst an die Verwertung von Aas gewöhnen, sie sind eher die Beutegreifer von lebendem, also jagbarem Wild (ja, auch jagbare Nutztiere). Ein selbst geschlagenes Tier suchen sie als Kadaver kaum mehr auf, da muss der Hunger schon groß sein. Aber meist sind Raben und Füchse schneller!

Grüße@

Ach, hier mal eine Meldung, die gefällt mir!: Ich mag den NABU auch nicht sonderlich! nur mal so nebenbei. Falls ich es mit der PDF nicht schaffe (lässt sich schwer speichern, das Luder) kopier ich ganz rein...

....

Sehr geehrter Herr Miller,

Ihre aktuelle Pressemeldung zum Jagdrecht kann wohl nicht ernst gemeint sein. Wir Jäger sperren uns keineswegs gegen wissensbasierte und praxisgerechte Änderungen im Jagdrecht. Wer aber als Bundesverband wie der NABU die Fallenjagd offiziell ablehnt und gleichzeitig in Naturschutzgebieten unter dem Deckmantel „Prädatorenmanagement“ selber praktiziert, macht sich lächerlich. Waren Sie schon einmal an der Basis, dort wo Jäger und Naturschützer zusammen arbeiten? Zum Schutz der seltenen Zwergseeschwalben an der Küste oder für den Großtrappenschutz in Brandenburg werden kilometerlange Zäune gebaut um räuberische Arten auszuschließen. Gleichzeitig behaupten Schreibtisch-Naturschützer, dass Fuchs, Waschbär oder Mink keinerlei Einfluss auf den Rückgang der Offenlandarten hätten. Absurder geht es wohl kaum. Wer Wildtiere langfristig einzäunen muss um sie zu schützen, der lebt in der Vergangenheit und hat die Zeichen der Zeit verkannt. Jagd funktioniert nachhaltig und braucht sich nicht erst für ökologische Belange zu öffnen, wir handeln jeden Tag nach ökologischen Prinzipien.

Es gibt genügend Beispiele für „Naturschützer“, die mit ihren Wildnisvorstellungen Tiere quälen und verhungern lassen. Wollen Sie wirklich in Deutschland Wildgänse begasen wie in den Niederlanden, nur weil aus Ideologie die Jagd verboten wurde? Oder Wildtiere verhungern lassen wie in Oostvaardersplassen? Ganz zu schweigen von Heckrindern, die Ihr Verband für Landschaftspflege einsetzt und in mehreren Fällen hat jämmerlich krepieren lassen.1,2,3 Das ist nicht unsere Auffassung von Naturschutz, Herr Miller. Wir leben in einer Kulturlandschaft, die wir Menschen nutzen und ständig verändern. Dem werden wir uns auch künftig in unserem jagdlichen Handeln anpassen.

Käseglocken-Naturschutz, wie Sie ihn immer wieder propagieren, ist schon seit den 1990er Jahren nicht mehr aktuell. Den Naturschutz, den Sie auf Bundesebene betreiben und so hoch halten, ist schlicht professionelle Spendenaquise auf dem Rücken unserer Wildtiere. Sie lehnen Fütterung von Wildtieren in Notzeiten ab. Gleichzeitig bewirbt der NABU Meisenknödel 1,2 für die Singvogelfütterung oder Igelfutter. Der Rothirsch jedoch, der im Winter nicht mehr ins Tal wandern kann (weil wir Menschen diesen Lebensraum besiedeln) soll verhungern? Herr Baumann, Landesvorsitzender des NABU in Baden Württemberg, meinte dazu auf der Pressekonferenz zur Jäger-Demo in Stuttgart: Die Vogelfütterung bewerbe der NABU aus rein pädagogischen Zwecken, damit Kinder Singvögel beobachten können. Wer lebt hier in der Märchenzeit?

Den Lackmustest beim Wolf müssen nicht wir, sondern der NABU bestehen. Wer dieses wunderbare Tier ernsthaft und langfristig in Deutschland etablieren will, braucht dafür die bundesweite gesellschaftliche Akzeptanz. Dabei reden wir nicht von den Menschen, die in Städten leben, sondern von Landwirten, Viehhaltern oder Schäfern, die mit den Konsequenzen konfrontiert werden. Wer bei auftretenden Schwierigkeiten 1,2 nicht konsequent handelt, der verspielt die eigene Glaubwürdigkeit und wird dem Wolf auf Dauer schaden. Das gilt auch für zuletzt beobachtete, wenig scheue Jungwölfe: Zu behaupten, dies läge an illegalen Fütterungen durch Soldaten, ist ein gescheiterter Versuch, Realitäten zu verharmlosen. Um Wolf-Mensch-Konflikte zu vermeiden, braucht es aber fundierte Zahlen und Antworten.

Wer uns die Hand reichen will, muss realistischen Arten- und Naturschutz betreiben und nicht Wolkenkuckucksheime errichten. Jäger und andere Naturschützer arbeiten auf lokaler Ebene hervorragend zusammen. Sie allerdings treten ehrenamtliches Engagement mit Füßen. Der so oft zitierte gesellschaftliche Wille zeigt sich übrigens in der jüngsten Emnid-Umfrage in Nordrhein-Westfalen: 93 Prozent der Befragten geben an, dass Jäger durch die Pflege ihrer Reviere zum Natur- und Artenschutz beitragen. Willkommen im 21. Jahrhundert Herr Miller.

Hochachtungsvoll

Andreas Leppmann
Geschäftsführer des Deutschen Jagdverbands
....
Pressemeldung des DJV zu den Äußerungen von Herrn Miller (NABU) vom 20.3.2015
Zuletzt geändert von @Wien am Fr Mär 20, 2015 21:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon @Wien » Fr Mär 20, 2015 21:19

stamo hat geschrieben:
@Wien hat geschrieben:Selbst hatte ich auch bereits einen Angriff von einem Wolf an meiner Koppel, Gott sei Dank ohne Folgen!


magst du deine Tierart und deine Schutzvorrichtung mitteilen?


Klar doch!

Schafe, Knotengitterzaun, 1,60 hoch, erdbündig einen Spanndraht mit Erdhaken, 2 pro Feld befestigt. Der Wolf buddelte ein ca. 25 cm tiefes Loch, musste dann kacken und hat darüber vergessen weiter zu buddeln, wurde gestört oder der Bock hat sich das nicht gefallen lassen, wie auch immer. Der Kackehaufen war denn der Beweis, das es ein Wolf war! Wobei "Beweis" relativ ist, da Spuren nach Regen verwischt waren und eine Genprobe nicht mehr brauchbar wäre!. Dh. wir nehmen Wolf an!
Seither verstärke ich meine ca. 2 km Koppelzäune mit allerhand Material, alte Betonpfähle, dünne Baumstämme und Faschinen, hole nach und nach Klamotten vom nahen Acker, schneide alten Wildzaun in 3 Streifen und knüpfe eine Schürze an, lasse Brombeerhecken wachsen. So wird das alles immer sicherer, kein Naturschützer, aber auch kein Jäger, Landwirt oder sonst ein Schlaumeier hilft mir, alles in Eigeninitiative, auf eigene Kosten, weil mir nichts wichtiger ist, als die Schafe auch morgen gesund auf der Weide zu sehen!

SCHÜTZT EURE TIERE!

Grüße@

PS: Stacheldraht auf ca 400 m gefährdeten Bereich!
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Ferengi » Fr Mär 20, 2015 22:23

Na wenn wir hier einen Wolfsberater haben, dann kannst du mir ja vielleicht eine Fragte beantworten.
Wie hat ein "wolfsicherer" Rinderweidenzaun auszusehen?

Und da möchte ich gerne eine Aussage auf die ich mich im Falle eines Risses auch berufen kann!
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon H.B. » Fr Mär 20, 2015 22:37

@Wien hat geschrieben:Schafe, Knotengitterzaun, 1,60 hoch, erdbündig einen Spanndraht mit Erdhaken, 2 pro Feld befestigt. Der Wolf buddelte ein ca. 25 cm tiefes Loch, musste dann kacken und hat darüber vergessen weiter zu buddeln, wurde gestört oder der Bock hat sich das nicht gefallen lassen, wie auch immer. Der Kackehaufen war denn der Beweis, das es ein Wolf war! Wobei "Beweis" relativ ist, da Spuren nach Regen verwischt waren und eine Genprobe nicht mehr brauchbar wäre!. Dh. wir nehmen Wolf an!
Seither verstärke ich meine ca. 2 km Koppelzäune mit allerhand Material, alte Betonpfähle, dünne Baumstämme und Faschinen, hole nach und nach Klamotten vom nahen Acker, schneide alten Wildzaun in 3 Streifen und knüpfe eine Schürze an, lasse Brombeerhecken wachsen. So wird das alles immer sicherer, kein Naturschützer, aber auch kein Jäger, Landwirt oder sonst ein Schlaumeier hilft mir, alles in Eigeninitiative, auf eigene Kosten, weil mir nichts wichtiger ist, als die Schafe auch morgen gesund auf der Weide zu sehen!


Sorry, aber glaubst du nicht auch, dass 10 Gratiskugeln für jeden ansäßigen Jäger die weniger aufwändige Lösung wäre? Ist es ein Wolf wirklich wert, eine Woche lang zusätzlichen Schritt pro Tag zu laufen? Würd ich niiiieee akzeptieren!!
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Fassi » Sa Mär 21, 2015 1:29

Na bitte, der klassische, weltfremde Wolfsberatersch..ß. Irgendwie Geld verdienen willst Du mit den Schafen nicht, die sind reines Hobby oder? Und Geld hast Du auch ausreichend übrig?

Meine Wiesen mit 1,6m hohen Wildzaun einzäunen, da bin ich fürs Draht alleine schon mal um die 7,5T€ plus Pfähle, dann dürfte ich locker bei über 10 T€ landen. Untergrabschutz dazu und noch Stromlitzen aussen und innen rum (meine Schafe akzeptieren stromlose Zäune nur bedingt), dann bin ich bei irgendwo 15 bis 20T€. Das hol ich mit den Schafen nie wieder rein, da wird mach ich denn die Schafhaltung nur noch, damit mir nicht langweilig wird und ich ordentlich Geld verbrennen kann.

Mal ganz davon abgesehen, dass es meine Weidenachbarn totsicher ganz toll finden, wenn ich Untergabschutz anbringe, den sie dann uU mit ihren Mähwerken finden oder ich laß halt die 50cm Platz, dann hab ich mal eben irgendwo um die 2ha, die mir als Futterfläche fehlen und die ich schön händisch ein paar Mal im jahr freimähen kann. Dazu kommt noch, dass ich ein paar Ecken hab, da kommt nach 40/50cm Erde blanker Stein (Bundsandstein/Basalt), wie soll ich da auch nur ansatzweise Pfähle für einen entsprechenden Zaun in die Erde bekommen? Zusätzlich hab ich noch Femdflächen, wo mir der eigentümer schon gar nicht erlaubt, so einen Zaun zu ziehen. Und totsicher laß ich keine Brombeeren um meine Flächen wachsen, schon mal nen Schaf im Herbst bei voller Bewollung aus ner Brombeere rausgeschnitten (alleine kommt es da nie wieder raus) oder beim Fangen in nen Brombeerzweig in der Wolle gefaßt? Plus halt wieder die Sache mit den Nachbarn. Heu mähen bzw. Weidepflege auf solchen Flächen stell ich mir auch lustig vor, da sind nen paar Handtücher dabei, die wären mit so einer Umzäunung nicht mehr mähbar.

Und bitte nicht den Euronetz Blödsinn bringen. Das bremst kein Schaf in Panik, die gehen da einfach durch, evtl. bleibt mal eins hängen. Das hab ich nu schon mehrfach gehabt (übrigens bremst sowas auch kein Wildschwein, Dachs oder Hirsch, wenn der Zaun ihnen im Weg steht; da verbiegen sich dann sogar die Metallabspannpfähle an den Ecken). Und die 1,1m hohen schaffen Schafe, wenn sie wollen, auch ausm Stand zu überspringen. Ebenso Herdenschutzhunde, da sind die Anschaffungskosten schon höher als die Schafe zusammen wert sind und die jährlichen Futterkosten dürften in etwa den Erlös der gesamten Schlachtlämmer ausmachen. Ist also auch nichts für Halter kleiner Herden. Zusätzlich halt das Risiko mit Spaziergängern und (noch schlimmer) tierlieben Mitmenschen.

Ne, die Konsequenz ist einfach. Etabliert sich ein Wolf bei mir, fährt Baumann mit nem LKW vor und das Thema Schafhaltung hat sich erledigt. Ich bin nicht mal ansatzweise bereit, soviel Geld (in ein dann reines Hobby) zu investieren. Da kann ich mir schönere Dinge vorstellen, die ich mir für die Summen kaufen kann. Ich hab die Schafe nun mal ein Stück weit auch als Nebenerwerb (und wenn sie sich mit sämtlichen Prämien nur selber tragen). Damit hat sich dann aber auch das Thema Magerrasen- und anderen Extensivflächenpflege erledigt (ebenso btw die Generhaltung bedrohter Nutztierrassen). Nen Teil meiner Flächen wird dann wieder zu Wald, was nicht befahrbar ist, darf verbuschen und der Rest dann regelmässig gemulcht. Orchideen, Wildblumen, Insekten usw müssen dann halt sehen, wo sie sich neu ansiedeln.

Gruß
http://www.youtube.com/watch?v=AMpZ0TGjbWE

https://youtu.be/Tmq8KHPxdrE
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Manfred » Sa Mär 21, 2015 9:18

Genau diese Rechnung haben die Schäfer in Sachsen schon reihenweise aufgestellt.
Der Schafbestand ist in wenigen Jahren um die Hälfte eingebrochen, und das obwohl die Wölfe noch nicht mal flächendeckend vorhanden sind.
Der Naturschutz hat sich durch die einseitige Haltung für den Wolf und die völlig unzureichenden Hilfen für die Schäfer ein massives Ei gelegt. Es gehen viele tausend ha extensives Grünland verloren.
"The man who reads nothing at all is better educated than the man who reads nothing but newspapers." Thomas Jefferson
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon hugo1952 » Sa Mär 21, 2015 10:37

@ wien

Nehmen wir mal an, Du wärest der für den Du Dich ausgibst,
nehmen wir weiter an, Du beschreibst wie Du wirklich und wahrhaftig Deine Schafe (wie viele)
einzäunst,
nehmen wir auch noch an Du kennst dich Natur- und Landschaftsschutz aus wie im Natur, Jagd-
und Baurecht.

Wie erklärst Du dann den mit der Wahrung Ihrer Zuständigkeiten befassten Beamten
kilometerlange tierdicht Zäunungen in Natur- und Landschaftsschutzgebieten,
wie den Touristen und Erholungssuchenden die Dauerhafte Sperrung von Deichen, Vordeichland
anmoorigen Wiesen und ähnlichen Biotopen
wie die Sperrung weiter Teile der Lüneburger und anderer Heiden,
die in der Regel von Schafen im Dienste der Landschaftspflege beweidet werden?

hugo
der früher auch mal drei Schafe auf zwei Morgen Hofwiese hatte,
deshalb aber kein Experte für Schafshaltung geworden ist
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Cordula Schröder » Sa Mär 21, 2015 12:55

@Ferengi, Fassi, Hugo und co. KEINE DISKUSSIONEN mit naturentfremdeten NABUJOTEN. :wink:

Hütehunde von Wölfen gebissen.... http://www.moz.de/artikel-ansicht/dg/0/1/1377250/

Offener Brief an NABU...http://www.jagdverband.de/content/geht% ... err-miller

die Deichschafe http://www.nwzonline.de/wirtschaft/wese ... 28754.html
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Re: Aktuelles zum Thema Wolf

Beitragvon Ferengi » Sa Mär 21, 2015 14:27

Cordula Schröder hat geschrieben:@Ferengi, Fassi, Hugo und co. KEINE DISKUSSIONEN mit naturentfremdeten NABUJOTEN. :wink:


Ich will zu dem Thema "wolfsicherer Rinderzaun" endlich mal eine offizielle Aussage!
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