Das stimmt so nicht. Bei vielen Herstellern ist es heutzutage so, dass der größte Typ der Serie besonders gerne gekauft wird. Das kann man vor allem bei Fendt besonders stark beobachten. Da kauft fast keiner einen 514, 618, 722, 726, 826, 930 oder 1046 sondern das Topmodell macht da hierzulande schon 2/3 der Stückzahl einer ganzen Serie aus. Offenbar spielt da Psychologie eine Rolle. Bei der Serie 7 wurden nur wenige 7230 verkauft, deshalb ist da nur noch der 7250 im Programm. Wenn du einen 7230 willst, kauf einen 6230 HD, das ist nämlich der selbe Traktor. Genauso wie ein 7250 HD einem 8280 entspricht, nur ohne den Doppelturbo und andere Motorsoftware. Unter Bezeichnung 8250 würde den aber keiner wollen. Leider macht das SDF Marketing den Fehler, die HD Modelle als ,,verstärkte Variante´´ zu verkaufen. Das hört sich dann so missverständlich an, als ob die normale Variante billiger ausgelegt wäre. Der 7250 HD ist also nichts anderes, als würde Fendt z.B. einen 824 als 724 HD verkaufen. Die Serie 9 hat 3 Typen, 9290, 9310, 9340. Der 9340 macht etwa 90% der Stückzahl aus, ein 9290 ist einfach zu schwer. Vor 25-Jahren hätte man sowas noch gekauft.
Meine Info war, dass die Aktien wieder verkauft wurden, weil man das Geld für den Werksbau in Lauingen brauchte. Von einem Drängen von Volvo wäre mir jetzt nichts bekannt. Volvo selbst stieg ja 2017 komplett aus.
@DST: bei der Deutz AG gibts keinerlei außergewöhnliche Änderungen bezüglich der Eigentümerverhältnisse. Nur immer mal ein Managerwechsel. Top Mann Hiller musste 2022 gehen, da gabs Streit wegen der Frauenquote. Irgendeinen bedeutenden Großaktionär gibts nicht mehr.

