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An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Fragen und Antworten rund um die Rindviehhaltung.
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon marius » Fr Jun 17, 2016 8:07

An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis


Eigentlich müßte die Überschrift umbenannt werden. Nicht 19 Cent.
Mein Bekannter bekam von seiner Molkerei ein Infoschreiben das ab nächsten Monat nur noch 18 Cent bezahlt werden. Aussichen nach Angaben seiner Molkerei : mehr als schlecht. Es muss mit weiteren Rücksetzern gerechnet werden oder bestenfalls stagniert der Preis unten.
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Ede75 » Fr Jun 17, 2016 8:15

Welche Molkerei ist das?
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Estomil » Fr Jun 17, 2016 8:53

marius hat geschrieben:
Estomil hat geschrieben:Zugegeben. Mit den 50ha kann ich den Grossteil meiner privaten Lebenshaltungskosten finanzieren. Das können kleinere Betriebe nicht. Diese müssen sich aber die Frage stellen ob es sinnvoll irwitzige Summen um in die Tierhaltung zu stecken wenn sie durch eine Verpachtung oder nebenerwerbsbewirtschsftung völlig risikolos sehr sehr gut über die Runden kommen würden.



Gute Frage, aber spielen die Geschwister mit wenn der Hoferbe nach der Übergabe verpachtet ?
Verpachten hätten die weichenden Erben auch gekonnt.
Dazu wäre keine Hofübergabe nötig gewesen. Sondern unter allen Geschwister aufteilen.


Wenn der Betrieb ausläuft wäre ich als abgehender Sohn sicherlich auch nicht begeistert wenn ich nur den pflichtanteil bekommen würde. Da im Regelfall jedoch auch erhebliche altenteils und pflegekosten auf den hoferben zukommen muss schon eher differenziert werden. In vielen Fällen bleibt da jahrzehntelang nichts übrig. In so einem Fall ist das also durchaus ok.

Diese Diskussion verschiebt sich dann allerdings nur um eine generation. Spätestens wenn der hofeigentümer zeitlebens ausserlandwirtschaftlicj gearbeitet hat und entsprechende Rente bekommt hat sich dieses Argument erledigt.

Schwierige sache. Wenn der Hof so klein ist, dass niemals wieder eine aktive Landwirtschaft betrieben werden kann dann ist es durchaus angebracht den weichenden Erben was abzugeben. Ich würde aber den hof zusammenhalten und wenn überhaupt dann nur ein niesbrauchsrecht einräumen. Alternativ ne hohe Abfindung in bar wenn es leistbar ist.
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Estomil » Fr Jun 17, 2016 10:53

LUV hat geschrieben:Schöner Artikel in der neuen ZEIT: "Die Milchmaschine" von Tanja Busse.


Gibt es den Artikel irgendwo online?
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Lüpi » Fr Jun 17, 2016 12:57

marius hat geschrieben:
An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis


Eigentlich müßte die Überschrift umbenannt werden. Nicht 19 Cent.
Mein Bekannter bekam von seiner Molkerei ein Infoschreiben das ab nächsten Monat nur noch 18 Cent bezahlt werden. Aussichen nach Angaben seiner Molkerei : mehr als schlecht. Es muss mit weiteren Rücksetzern gerechnet werden oder bestenfalls stagniert der Preis unten.



Ich habe heute schon von 15 Cent gehört, ob was dran ist weiß ich aber nicht.
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon LUV » Fr Jun 17, 2016 16:46

Estomil hat geschrieben:
LUV hat geschrieben:Schöner Artikel in der neuen ZEIT: "Die Milchmaschine" von Tanja Busse.


Gibt es den Artikel irgendwo online?


Nee, entweder am Kiosk die ZEIT kaufen oder ich könnte dir eine whatsapp mit den fotographierten Seiten senden.......
Hab ich dem H.B. auch schon geschickt.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Einhorn64 » Fr Jun 17, 2016 18:35

Hier:http://www.tanjabusse.de/2016/06/16/die-milchmaschine/
kann man nachlesen um was es mal wieder geht.
Der Name Tanja Busse spricht ja für "besondere" Qualität. :(
"Wer sich im Geschichtsunterricht gefragt hat, wie man in den 1930ern in kurzer Zeit so viel Hass säen konnte, der kann nun live zuschauen."
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon LUV » Sa Jun 18, 2016 7:12

Einhorn64 hat geschrieben:Hier:http://www.tanjabusse.de/2016/06/16/die-milchmaschine/
kann man nachlesen um was es mal wieder geht.
Der Name Tanja Busse spricht ja für "besondere" Qualität. :(


So wie sie es im letzten Absatz zusammengefasst hat, so deutlich hat sie es aber im Artikel nicht geschrieben. Aber es stimmt, sie ist, trotz landw. Hintergrund und wegen ihrer Weiblichkeit, der Kuscheligkeit verpflichtet und träumt von früher, als sie Kind war, als alles besser war. Sie schreibt einen sehr langen Artikel und am Ende ist der Leser nicht schlauer als vorher, nur dass er ihre Kuscheligkeit miterleben durfte.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Stoapfälzer » Sa Jun 18, 2016 20:26

Lüpi hat geschrieben:
marius hat geschrieben:
An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis


Eigentlich müßte die Überschrift umbenannt werden. Nicht 19 Cent.
Mein Bekannter bekam von seiner Molkerei ein Infoschreiben das ab nächsten Monat nur noch 18 Cent bezahlt werden. Aussichen nach Angaben seiner Molkerei : mehr als schlecht. Es muss mit weiteren Rücksetzern gerechnet werden oder bestenfalls stagniert der Preis unten.



Ich habe heute schon von 15 Cent gehört, ob was dran ist weiß ich aber nicht.


Man hörte vor 2 Monaten schon dass französische Milch für 16 Cent frei Deutschland geliefert wird, da braucht man sich nicht wundern.
Alle reden übers Wetter,
aber keiner unternimmt was dagegen. ;-)

Zitat Karl Valentin
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Obelix » Mo Jun 20, 2016 20:08

LUV hat geschrieben: ... Sie schreibt einen sehr langen Artikel und am Ende ist der Leser nicht schlauer als vorher ...

Du hast doch nicht ernsthaft von einer Intellektuellen etwas greifbares erwartet?
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Rohana » Mo Jun 20, 2016 20:36

Erwartet irgendwer dass jemand nicht-Intellektuelles einen Artikel schreibt? Einer von euch? Wird man daraus schlau und kann man den lesen, ohne Augenkrebs zu kriegen? Wenn ja - wo bleibt er denn?? :roll:

nicht dass ich Frau Busse irgendwie verteidigen möchte, aber es ist ja immer leicht zu lästern und nix besser zu machen.
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon LUV » Di Jun 21, 2016 8:17

Tanja Busse vermittelt einen emotionalen Timbre, der aufgrund ihrer eigenen Herkunft, eine Reminiszenz an ihre Kindheit ist. Sie hinterlässt den Eindruck, dass die hohe Leistung und damit die "Industrialisierung" der Kuh, der Grund für zu viel Milch sei. Sie hat, wie viele Menschen, einen romantischen Blick auf die Kuh, den Bauern und die Landwirtschaft. Die Tatsache, dass evtl. das Wissen und das Können etlicher Bauern nicht ausreicht, um die Hochleistungskuh zu managen, wird umgekehrt ;und damit als Teufelswerk, unnatürlich und unethisch betrachtet. Evtl. ist das Eingeständnis, dass es mehr bedarf als Romantik, um effizient Milch zu erzeugen, ein harter Schlag ins Gesicht etlicher Erzeuger. Diese persönliche Schmähung mündet dann evtl. in "bäuerliche" Rückwärtsbewegungen. Ist ähnlich wie bei anderen Berufsgruppen, die dann Manufakturen erfinden, um das Brötchen wieder zurück in die heile Welt zu holen.....ist ja menschlich...aber auch irgendwie arm.
Du bist wirklich dämlicher als ich dachte! :lol: :lol: (Bauer Piepenbrink)
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Qtreiber » Di Jun 21, 2016 20:06

LUV hat geschrieben:Ist ähnlich wie bei anderen Berufsgruppen, die dann Manufakturen erfinden, um das Brötchen wieder zurück in die heile Welt zu holen.....ist ja menschlich...aber auch irgendwie arm.

In meinen Augen nicht "arm", sondern einfach geschicktes Marketing, um die Existenz zu sichern (was ich für legitim erachte).
Bevor hier irgendwer schießt: MIR ist es egal, ob ein Brötchen mit 10.000en Kameraden am Tag den Durchlaufofen verlässt, nachdem es von Maschinen geformt wurde oder nach der liebevollen Bearbeitung durch schwitzende Bäckerhände handvollweise den Steinbackofen, Hauptsache, es schmeckt ! :D
Ähmm, jetzt wo ich mir den Satz nochmal durchlese: Mir ist das Maschinenbrötchen doch lieber (zuviele Bilder im Kopf) .
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon Obelix » Fr Jun 24, 2016 18:25

Rohana hat geschrieben:Erwartet irgendwer dass jemand nicht-Intellektuelles einen Artikel schreibt? ... nicht dass ich Frau Busse irgendwie verteidigen möchte, aber es ist ja immer leicht zu lästern und nix besser zu machen.

Problem ist, dass sich die Intellektuellen in der Arroganz Ihrer Intellektualität immer weiter von der Bevölkerung entfernen und diese nicht mitnehmen.

Großbritannien / Grexit ist ein gutes Beispiel für die Folgen. Ebenso der Erfolg der seltsamen neuen Parteien, die seit einiger Zeit in Deutschland immer mehr Zulauf haben.
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Re: An jeder Schraube drehen bei 19 Cent Milchpreis

Beitragvon LUV » Do Jun 30, 2016 9:51

Hilse hat gestern abend im Interview vom Deutschen Bauerntag berichtet, dass die Milchbauer als Mittel zur Reduzierung der Liefermenge einige Instrumente hätten: Reduzierung des Kraftfuttereinsatzes, frühzeitiger Verkauf von Altkühen, ..... :shock:

https://www.ndr.de/nachrichten/niedersa ... ag100.html

ab Minute 4....
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