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ARD plant "Nitratangriff"

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon DWEWT » Fr Okt 11, 2019 18:05

Family Guy hat geschrieben:

Du möchtest gerne deine Sicht auf die Welt verbreiten, kannst du gerne machen, aber das hat wenig mit einer Fachdiskussion zu tun.
Und wieso Föderung des Ökolandbaus? Ich denke, gerade dort werden die Produkte erzeugt, die der Verbraucher wirklich haben möchte und deswegn auch bereit ist, dafür zu zahlen. Da wäre eine Subvention doch kontraproduktiv und sollte wirklich mal hinterfragt werden.
Für eine gepfefferte Kupferabgabe wäre ich aber jetzt schon zu haben.


Förderung des Ökolandbaus bedeutet nicht automatisch Förderung der Betriebe. Schon seit Jahren wird kaum noch Forschung im Bereich der ökologischen Produktionssysteme betrieben. Da würde dringend Geld gebraucht. Ja, ich teile hier meine Meinung unverblümt mit. Man kann sie lesen und evtl. darauf reagieren oder auch ignorieren. Beim Kupfereinsatz ist es so, dass im Ökolandbau nur ein einstelliger Prozentsatz des gesamten deutschen Verbrauchs Verwendung findet. Eine gepfefferte Cu-Abgabe würde also in erster Linie deine Kollegen treffen. Sie werden es dir danken.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Rohana » Fr Okt 11, 2019 20:31

DWEWT hat geschrieben:
Family Guy hat geschrieben:
Allgemeiner Konsens ist die Summe X für eine bedarfsgerechte Pflanzenernährung. 80% von X sind nicht mehr bedarfsgerecht, das versteht sogar ein Viertklässler, das ist keine "grenzwertige" Aussage und erst Recht nicht für fachliche Inkompetenz.


Woran orientiert sich denn der Bedarf? An übertriebenen Ertragserwartungen natürlich!

Gehen wir nicht vom Ertragsdurchschnitt der letzten 3 Jahre aus? Wie kann der übertrieben sein? :?
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Family Guy » Fr Okt 11, 2019 21:08

DWEWT hat geschrieben: Beim Kupfereinsatz ist es so, dass im Ökolandbau nur ein einstelliger Prozentsatz des gesamten deutschen Verbrauchs Verwendung findet.


Nanana, manchmal muss man die Zahlen einfach raushauen, damit das Weltbild wieder stimmt.
Ist mir schon klar, dass Kabelhersteller, Elektromotorenhersteller bis hin zu Dachdeckern und Klempnern viel Kupfer verbrauchen.
Dann verrate mir doch bitte, wie es mit dem landwirtschaftlichem Verbrauch aufgestellt ist.
Wieviel % der Kupfersalze werden konventionell verbraucht und sind damit böse, und wieviel % sind gute Kupfersalze, weil sie im Biobetrieb für eine bessere Zukunft der Welt arbeiten?
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Lonar » Fr Okt 11, 2019 21:25

Ihr dürft dem Lies nich böse sein, der ist jetzt noch nicht zum BDEW gewechselt, aber sucht sich schonmal ein feines Plätzchen falls man nicht mehr als Juniorpartner der Grünen mitregieren darf. Silberhochzeiten sollen in SPD Kreisen auch durchaus kostspielieg sein.
DWEWT du weißt doch auch wie das ist im Ackerbau die ersten Tonnen bringen nur den Umsatz alles was folgt bringt den Gewinn. Wenn du die letzten Tonnen nicht mehr düngen darfst und zusehen musst wie die verhungern, dann bist du dabei über. Deine 50kg N Überschuss gehen ja auch nicht sofort ins Wasser, da gibts ja auch noch Ausgasungsverluste und Humusaufbau, höhere Proteingehalte im Erntegut und der Stickstoff ist zur Ertragbildung im Getreide auch nicht immer verfügbar. Was nützt es wenn die Bilanz sagt, das ich genug gedüngt hab, aber im Fahnenblattstadium wird das Getreide Claas grün, das hilft dem Wasser nicht und dem Bauern erst recht nicht.
Kupfer geb ich DWEWT schon recht, das wird heute auch noch als Mineralstoffe verfüttert und Milchbauern sind auch froh das es Kupfersulfat gibt. Früher in den viel hilft viel Zeiten war das aber viel wilder mit dem Kupfer. Da könnte man die Heidemoorkrankheit noch mit Schweinegülle behandeln.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 12, 2019 1:58

Lonar hat geschrieben: höhere Proteingehalte im Erntegut und der Stickstoff ist zur Ertragbildung im Getreide auch nicht immer verfügbar.


In der Sortenbeschreibung ist die Eigenschaft Proteingehalt/P-Bildungsvermögen gestrichen. Sie ist irrelevant weil die Backqualität eben nicht vom Proteingehalt des Getreides abhängt. Somit entfällt auch das Argument, auf einen hohen Proteinwert hin düngen zu müssen. Andererseits und da wird die ganze Absurdität des bisherigen Verfahrens deutlich, wird der Proteingehalt, dort wo er eine erhebliche Bedeutung hat, nämlich im Futter, nach wie vor nicht honoriert.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Neo-LW » Sa Okt 12, 2019 2:13

Moin,

ich weiß nicht, wie das in anderen Landkreisen ist,
aber bei uns ist der Kreis 'auf Krawall' gebürstet, wenn es um die Rückführung von Rübenerde geht.

Sie wollen es am liebsten als 'Abfall entsorgen'.

Unsere Rübererde (aus den Schlammteichen, woraus das Nitratbelastete Wasser versickert ist)
hat etwa 65 BP.
Da werde ich mit meinen 98 BP natürlich keine Rübenerde abnehmen,
zumal der Kreis es torpediert.
(Im Nachbarkreis ist es schon wieder anders, was mir Nordzucker bestätigt hat.)
Der Nährstoffeintrag wiegt die fehlenden BP nicht auf.

Nichtsdestotrotz bleibt das Sickerwasser.

Mein Abwasserprofessor hat immer erklärt, man kann in JEDEM Boden versickern.
Es ist nur eine Frage der Zeit.

Was ist also mit dem massiven Nitrateintrag durch die Schlammteiche der Zuckerfabriken ?

Und nein, ich habe kein Kraut geraucht.


Olli
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Kartoffelbluete » Sa Okt 12, 2019 8:43

Wenn ihr nicht mehr wisst, wohin mit Erde mit 65 BP, bei uns wäre rießiger Bedarf vorhanden!!!!! ;-)
Nicht das es so geht wie einen Landkreis weiter. Dort hat man den Humusabtrag von einer neu
zu bauenden vierspurigen Umgehungsstraße in einem Steinbruch verbuddelt. Als wir "Alb,ler" davon
erfahren haben war es aber schon zu spät. Das hat dann schon böse Diskusionen ausgelößt, von wegen
"Nachhaltigkeit und sparsamer Umgang mit wertvollen Resursen".
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Qtreiber » Sa Okt 12, 2019 14:01

DWEWT hat geschrieben: Sie ist irrelevant weil die Backqualität eben nicht vom Proteingehalt des Getreides abhängt.
Nicht ?? :shock:
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 12, 2019 17:15

Qtreiber hat geschrieben: Nicht ?? :shock:


Wenn mandavon ausgeht, dass die Backindustrie mit Backweizen auskommt der einen Proteingehalt von 11%(Futterweizenqualität) hat, dann muss man sich schon fragen, warum in den vergangenen 40 Jahren diese Protein und N-Orgie stattgefunden hat. Klar, der Landwirt hat seinen Backweizen in Abhängigkeit von dessen Preoteingehalt bezahlt bekommen. Wenn man aber davon ausgeht, dass die Proteingehaltsteigerung nur mit überproportional viel N möglich ist, dann tun sich hinsichtlich der völlig unsinnigen N-Düngermengen schon Abgründe auf. Von 1970 bis 2010 stieg die in D. erzeugte Getreidemenge von 23 Mio. t auf 47 Mio.t. Wenn wir davon ausgehen, dass davon ca. 33% auf Weizen entfällt dann wurden 1970 ca. 8 Mio.t und 2010 ca. 16 Mio.t erzeugt. In. D. werden ca. 26% der Weizenernte als E und A-Weizen erzeugt. Das waren 1970 ca. 2 Mio.t und 2010 ca. 4 Mio.t. Wenn wir weiter davon ausgehen, dass sich ein zunehmender Proteingehalt nur mit einer überproportional gesteigerten N-Düngung erzeugen lässt, kann man folgende Rechnung aufmachen. Für die Steigerung des Proteingehaltes von 11 auf 12% werden, bei einer Erntemenge von 8t/ha, in Abhängigkeit vom Boden, 13 bis 20kg N/ha zusätzlich ausgebracht werden müssen. Für die Steigerung von 12 auf 13% werden, i.A.v.B., 14 bis 25kg N/ha nötig. Für die Steigerung von 13 auf 14% werden i.A.v.B., 18 bis 30kg N/ha zusätzlich nötig. D.h., dass für die Steigerung von 11 auf 14% Proteingehalt beim Weizen mind. 35kg/ha an N notwendig sind. Das sind je t E-Weizen mind. 4,4 kg. Für 1970 wären somit 2 Mio. t E-Weizen x 4,4 kg N =8,8 Mio kg N, ausgebracht worden ohne Sinn. In 2010 wäre das schon das Doppelte gewesen. D.h., jährlich werden derzeit mind. 17,6 Mio. kg N ohne erkennbaren Grund und ohne Effekt, ausgebracht. Nachhaltigkeit geht anders!
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Qtreiber » Sa Okt 12, 2019 18:09

DWEWT hat geschrieben:
Qtreiber hat geschrieben: Nicht ?? :shock:


Wenn mandavon ausgeht, dass die Backindustrie mit Backweizen auskommt der einen Proteingehalt von 11%(Futterweizenqualität) hat, dann muss man sich schon fragen, warum in den vergangenen 40 Jahren diese Protein und N-Orgie stattgefunden hat. Klar, der Landwirt hat seinen Backweizen in Abhängigkeit von dessen Preoteingehalt bezahlt bekommen. Wenn man aber davon ausgeht, dass die Proteingehaltsteigerung nur mit überproportional viel N möglich ist, dann tun sich hinsichtlich der völlig unsinnigen N-Düngermengen schon Abgründe auf. Von 1970 bis 2010 stieg die in D. erzeugte Getreidemenge von 23 Mio. t auf 47 Mio.t. Wenn wir davon ausgehen, dass davon ca. 33% auf Weizen entfällt dann wurden 1970 ca. 8 Mio.t und 2010 ca. 16 Mio.t erzeugt. In. D. werden ca. 26% der Weizenernte als E und A-Weizen erzeugt. Das waren 1970 ca. 2 Mio.t und 2010 ca. 4 Mio.t. Wenn wir weiter davon ausgehen, dass sich ein zunehmender Proteingehalt nur mit einer überproportional gesteigerten N-Düngung erzeugen lässt, kann man folgende Rechnung aufmachen. Für die Steigerung des Proteingehaltes von 11 auf 12% werden, bei einer Erntemenge von 8t/ha, in Abhängigkeit vom Boden, 13 bis 20kg N/ha zusätzlich ausgebracht werden müssen. Für die Steigerung von 12 auf 13% werden, i.A.v.B., 14 bis 25kg N/ha nötig. Für die Steigerung von 13 auf 14% werden i.A.v.B., 18 bis 30kg N/ha zusätzlich nötig. D.h., dass für die Steigerung von 11 auf 14% Proteingehalt beim Weizen mind. 35kg/ha an N notwendig sind. Das sind je t E-Weizen mind. 4,4 kg. Für 1970 wären somit 2 Mio. t E-Weizen x 4,4 kg N =8,8 Mio kg N, ausgebracht worden ohne Sinn. In 2010 wäre das schon das Doppelte gewesen. D.h., jährlich werden derzeit mind. 17,6 Mio. kg N ohne erkennbaren Grund und ohne Effekt, ausgebracht. Nachhaltigkeit geht anders!

Danke für die ausführliche Antwort (mehr als erwartet und auch mehr als benötigt).
Nur eine Anmerkung: Die Backindustrie (und wohl auch das Handwerk) kommt mit den niedrigen Proteingehalten nur deshalb zurecht, weil sie (wie ich auch) Gluten, das als "Abfall" bei der Stärkegewinnung anfällt, den Weizenteigen zusetzen. Finde ich aber gut, weil auf diese Art und Weise das "Abfallprodukt" Gluten aus der Stärkegewinnung einer sinnvollen Verwendung zugeführt wird. Daher ist es tatsächlich nicht nötig, anscheinend sehr aufwändig höhere Proteingehalte im Weizen auf "natürliche" Weise zu erreichen.
Zuletzt geändert von Qtreiber am Sa Okt 12, 2019 18:15, insgesamt 1-mal geändert.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon CarpeDiem » Sa Okt 12, 2019 18:12

DWEWT hat geschrieben: D.h., jährlich werden derzeit mind. 17,6 Mio. kg N ohne erkennbaren Grund und ohne Effekt, ausgebracht.


Also bei dieser Proteinorgie muss ich dir auch als Konvi. völlig zustimmen. Ich habe mich nie daran beteiligt, und habe Weizen nach den Spezifikationen der MATIF erzeugt, das sind dort nun mal 11% auch wenn du das als Futterqualität bezeichnest.

Ich habe mich auch oft nach den Gründen gefragt, aber leider keine nachvollziehbaren gefunden. Fakt ist jedoch, dass die Landleute diesen zusätzlichen Aufwand nicht honoriert bekommen. Trotzdem wird Jahr für Jahr diese Hype befeuert, wobei ein erheblicher Teil dieses "Qualitätsanbaus" im Futtertrog landet.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Estomil » Sa Okt 12, 2019 18:53

Wenn ich Qualitätsweizen erzeuge spare ich nunmal in erheblichem Umfang Soja ein. Wo ist da also das Problem?
Als Schweinehalter mit eigener Lagerung und Verfütterung spielt das für mich schon eine Recht grosse Rolle.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon DWEWT » Sa Okt 12, 2019 19:43

Estomil hat geschrieben:Wenn ich Qualitätsweizen erzeuge spare ich nunmal in erheblichem Umfang Soja ein.
Als Schweinehalter mit eigener Lagerung und Verfütterung spielt das für mich schon eine Recht grosse Rolle.


Als Futterweizen bekommst du, abgesehen vom angebauten B-Weizen, nur den gescheiterten Backweizen. Den Futterweizen wiederum bezahlt auch niemand nach dem Proteingehalt; was nicht mehr als recht wäre. Dazu kommt, dass ein höherer Proteingehalt des Weizens in der Erzeugung teuerer ist als das Sojaprotein.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Qtreiber » Sa Okt 12, 2019 20:00

DWEWT hat geschrieben: Dazu kommt, dass ein höherer Proteingehalt des Weizens in der Erzeugung teuerer ist als das Sojaprotein.

Wichtig ist eben wie immer: Was unterm Strich rauskommt, zählt.
Im übrigen bin ich der Meinung, dass ich hier ENDLICH gelöscht werden möchte.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Kartoffelbluete » Sa Okt 12, 2019 20:47

Da hätte ich jetzt doch einmal eine Frage: Man liest ja immer wieder, das nicht alle Weizensorten mit einem
niedrigen Proteinwert, sich als Mahlweizen eignen. Oder umgekehrt, das es heute durchaus Sorten gibt, die trotz
niedriger Proteinwerte bei den Müller begehrt sind, weil sie trotzdem ein hohes Backvolumen haben. Mit welchen
Sorten habt ihr bei den Müllern die beste Aktzeptans erfahren? Ich muss immer wieder feststellen, das bei uns im
Süden, die eher kleineren Mühlen, nur an Partien von guter A-Qualität interessiert sind. Und man nur mit einer
passenden Qualität direkt, ohne Zwischenhandel ins Geschäft kommt. Den großen Mühlen dagegen ist der günstigere Preis
wichtiger, wie eine bessere Qualität.
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