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ARD plant "Nitratangriff"

Hier hat alles Platz was mit Agrarpolitik und drumherum zu tun hat.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon fedorow » Di Apr 30, 2019 16:10

elchtestversagt hat geschrieben:Greening ist für mich gestorben, auf die 80 Euro/ha kann ich gut verzichten, wenn ich anstatt 6to Weizen 10 to Körnermais ernte...( oder 6 to Roggen oder 5 to. Gerste)...


Wenn das Greening mehrere Landwirte nicht mehr einhalten machen die Bürger halt ein Volksbegehren das jeder Landwirt auf seinem Acker eine 3 gliedrige Fruchtfolge einhalten muß.
Das geht ganz einfach übers Naturschutzgesetz ohne EU Prämie.
Dann bist doch wieder gebunden ohne Greeningprämie.
Bei Nichteinhalten gibts dann eine Anzeige statt Prämienkürzung. Könnte sogar teurer werden.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Zement » Di Apr 30, 2019 17:23

fedorow hat geschrieben:Heute hat sich ein Lerbriefschreiber in unserer Zeitung beschwert das ein Landwirt Löwenzahn in seiner Wiese mit Pestiziden bekämpft hätte und gleichzeitig einem Imker in der Nähe die Bienenvölker eingegangen sind.

Ich wüßte nicht das jemals Löwenzahn im Grünland chemisch bekämpft worden wäre ?

Doch das wird es , weil das Löwenzahn dem Gras Platz weg nimmt .
Olli der Astroturfing
https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Zement » Di Apr 30, 2019 17:58

fedorow hat geschrieben:
elchtestversagt hat geschrieben:Greening ist für mich gestorben, auf die 80 Euro/ha kann ich gut verzichten, wenn ich anstatt 6to Weizen 10 to Körnermais ernte...( oder 6 to Roggen oder 5 to. Gerste)...


Wenn das Greening mehrere Landwirte nicht mehr einhalten machen die Bürger halt ein Volksbegehren das jeder Landwirt auf seinem Acker eine 3 gliedrige Fruchtfolge einhalten muß.
Das geht ganz einfach übers Naturschutzgesetz ohne EU Prämie.
Dann bist doch wieder gebunden ohne Greeningprämie.
Bei Nichteinhalten gibts dann eine Anzeige statt Prämienkürzung. Könnte sogar teurer werden.

Drei gliedrige Fruchtfolgen sind seit Jahren Standard .
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Grimli » Di Apr 30, 2019 22:39

"Grenzübergreifender Umweltschutz" läuft jetzt als Wahlkampfslogan zur Europawahl

Ein funktionierendes Messstellennetz mit einheitlichen Standards für Europa gibts immer noch nicht.
Eine Düngeverordnung die dann erlassen wird wenn Überprüfbare Ergebenisse ausgewertet werden können die auf diesen Standards beruhen lässt ebenfalls auf sich warten.
Sicher ist nur das die derzeitige Verschärfungsdebatte Grenzübergreifend unausgereift ist und 20 Jahre zu früh kommt !

Macht ernsthaft noch jemand freiwillig in einer Wasserkooperation mit ?

vom 9 Dez.2018
https://www.n-tv.de/politik/Barley-ruft ... 62860.html
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Nordhesse » Mi Mai 01, 2019 10:52

Ich finde die Kooperationen gut. In meinem persönlichen Fall hat mir das geholfen. Der Bürgermeister dachte über Jahre, dass ich (mit den angeblich so vielen Schweinen) es bin, der ihm sein trinkwasser auf 45 mg gebracht jhat. Nun hat die gemeinde zur Kenntnis genommen, dass ich die letzten 3 jahre mit die niedrigsten Nachernte N- Min werte habe. Die Qualität hängt aber auch sehr vom betreuenden Büro oder vom einzelnen Mitarbeiter ab.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon bauer hans » Mi Mai 01, 2019 12:59

seit 25 jahren gibts die bei uns und es ist ein erfolgsmodell.
wir schaffen uns :mrgreen:
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon elchtestversagt » Mi Mai 01, 2019 14:31

Wir machen bei den Wasserschutzkooperationen mit.
Einmal im Quartal werden N-min Proben gezogen ( ausser bei stehendem Mais) sowie umfassende Beratung.
Zwar sind die N-min Proben nicht aussagekräftig, weil zu stark von Gegebenheiten abhängig, die wir nicht beeinflussen können, dennoch zeigen die Tendenzen auf wie z.B. Bodenbearbeitung oder Zwischenfrucht oder oder.

Zu den Fruchtfolgen; das kann man jemanden nicht vorschreiben, geht Gesetzlich nicht.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Grimli » Mi Mai 01, 2019 15:56

Vor gut 7 Jahren hat der Wasserversorger uns auf der Winterversammlung der Wasserkooperation eine Folie vorgelegt auf der Stand :
Maßnahme zur N Reduzierung von 170 kg N auf 100-130 kg N org pro ha.

Daraufhin wurde uns das Projekt Wasserkooperation 2020 als Pilotprojekt aufgedrängt mit Intensivberatung in Problemgebieten der Wasserkooperation und schrittweiserZielerreichung von 35 kg/ha Herbst N-Min.
Begründung : letzte Chance sonst droht Grundwasserverschlechterung und es müssen andere Maßnahmen ergriffen werden...

Unsere Flächen lagen von Anfang an in einem Gebiet ohne Nitrateinträge ins Grundwasser. Daher auch keine Beratung und keine N-min Proben mehr.

Der Dachverband der Wasserwerke setzt derweilen die Politik der oben erwähnten Folie durch Lobbyarbeit, Parteienbeeinflussung, Medien und Presse und zusammenarbeit mit fragwürdigen NGOs konsequent um.
Es ist dabei vollkommen unerheblich wer diese Forderungen nach Brüssel getragen hat der Urheber ist klar und deutlich bekannt und ausschließlich beim Verband der Wasserwerke zu suchen.

Jetzt werden wir in Sippenhaft genommen als rotes Gebiet bezeichnet und mit 20% Düngerabschlag bedacht und im Regionalplan als Gebiet zur Entwicklung von wilder Natur und Wiedervernässung angesehen.
Der Kooperationsgedanke wurde komplett missachtet. Eine Auswertung der Zielerreichung der freiwilligen Maßnahmen kann ja noch gar nicht vorliegen da schlichtweg noch keine Zeit vergangen ist.

Übrigens paar Zahlen und Fakten :
Wasserkooperationsfläche Schutzgebietszone : 18.400 ha
Wasserentnahme : 23 Mio qm³ jährlich
Wasserentnahme pro ha : 1250 qm³
Niederschlag : zwischen 500 und 800 l Regen pro m²
Trinkwasserentnahme : 16-25% des Jahresniederschlags
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon DWEWT » Mi Mai 01, 2019 16:57

Zement hat geschrieben:Drei gliedrige Fruchtfolgen sind seit Jahren Standard .


Ein Fruchtfolgeglied besteht aus einer auftragenden und einer abtragenden Frucht. D.h., i.d.R. umfasst ein Fruchtfolgeglied 2 Jahre. Schön, dass das bei euch Standard ist. Oder war es anders gemeint?
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon Zement » Mi Mai 01, 2019 18:41

DWEWT hat geschrieben:
Zement hat geschrieben:Drei gliedrige Fruchtfolgen sind seit Jahren Standard .


Ein Fruchtfolgeglied besteht aus einer auftragenden und einer abtragenden Frucht. D.h., i.d.R. umfasst ein Fruchtfolgeglied 2 Jahre. Schön, dass das bei euch Standard ist. Oder war es anders gemeint?

Im 1. Jahr wird im Feld Raps gesät ; 2. Jahr W.W und im 3. Jahr W.G so mal als Beispiel .
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https://www.youtube.com/watch?v=UTPS14A37_s
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon fedorow » Mi Mai 15, 2019 23:52

ARD plant "Nitratangriff"


Nach Nitrat plant die Tagesschau der ARD den nächsten Angriff dieses mal auf Milchkühe.

Das qualvolle Leben der Milchkühe :

https://www.facebook.com/tagesschau/vid ... 339399701/
fedorow
 
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon T5060 » Do Mai 16, 2019 1:02

fedorow hat geschrieben:
ARD plant "Nitratangriff"


Nach Nitrat plant die Tagesschau der ARD den nächsten Angriff dieses mal auf Milchkühe.

Das qualvolle Leben der Milchkühe :

https://www.facebook.com/tagesschau/vid ... 339399701/


Mit sowas werden wir lernen müssen zu leben.
Es hätte den Juden 1937 auch nichts genutzt, gegen die Narzi-Presse anzugehen.
So konnten sie ihr Leben im Schnitt noch 3 - 4 Jahre verlängern.

Die 68ziger haben in jungen Jahren Kinder mißbraucht und jetzt werden halt die Bauern schikaniert.
[ :klee: Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet :-) :klee: ]
[ :klee: Man muss nicht den Rechtsradikalismus bekämpfen, sondern die Blödheit von CDU, Grünen, SPD und FDP :klee: ]
[ :klee: Werte schätzen :klee: ]
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon DWEWT » Do Mai 16, 2019 6:26

Zement hat geschrieben:Im 1. Jahr wird im Feld Raps gesät ; 2. Jahr W.W und im 3. Jahr W.G so mal als Beispiel .


Das ist gar keine Fruchtfolge sondern eine Abfolge von Kulturen.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon DWEWT » Do Mai 16, 2019 6:34

T5060 hat geschrieben:
Mit sowas werden wir lernen müssen zu leben.
Es hätte den Juden 1937 auch nichts genutzt, gegen die Narzi-Presse anzugehen.
So konnten sie ihr Leben im Schnitt noch 3 - 4 Jahre verlängern.

Die 68ziger haben in jungen Jahren Kinder mißbraucht und jetzt werden halt die Bauern schikaniert.


Ein ziemlich merkwürdiger Vergleich. Die Juden wurden aus ethnischen Gründen verfolgt, während die Bauern wegen des N-Saldos am Pranger stehen. Wer jedes Jahr 60kg N/ha vergeudet, darf schon mal darauf hingewiesen werden. Auch sind die, die jetzt die Landwirtschaft kritisieren, keine Ex-68er! Kann mir zumindest nicht vorstellen, dass die sich alle so gut gehalten haben können. Die, die 1968 ca. 20 Jahre alt waren, genießen heute längst den Ruhestand. Einfach mal nachrechnen.
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Re: ARD plant "Nitratangriff"

Beitragvon bauer hans » Do Mai 16, 2019 7:28

DWEWT hat geschrieben: Wer jedes Jahr 60kg N/ha vergeudet, darf schon mal darauf hingewiesen werden.

wir haben hier seit 25 jahren ne wasserkooperation mit den wasserwerken und mehr als ca.40 N überschuss gabs nicht,amtlich kontrolliert.
wir schaffen uns :mrgreen:
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