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ARD Themenwoche Essen ist Leben

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Okt 25, 2010 9:57

H.B. hat geschrieben:Und selbst wenn es das fünffache brauchen würde - wen juckts? Die Erzeugerpreise für Getreide haben sich noch nicht weit von den Kosten entfernt und stehen mit den Regalpreisen von Brot nicht in geringstem Zusammenhang.

Ist Getreide teuer, ist das schlecht, weil sich die "Neger" weniger davon leisten können.
Ist Getreide billig, ist das schlecht, weil es die heimische Produktion der "Neger" kaputt macht.

Fazit:
Ist Getreide zu billig, ist es zu teuer.
Ist Getreide zu teuer, ist es zu billig.

....um die Welt zu retten....


Spar dir die Mühe, die Hirnleistung eines Durchsnittsveganers reicht nicht aus um diesen Sachverhalt zu schnallen.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Okt 25, 2010 10:02

schimmel hat geschrieben:Es scheint keine Beruhigung in diesem Bereich zu geben....

Reini


Die Bewegung in diesem Bereich hat sich die letzten 20 Jahre kontinuierlich beschleunigt. Auch im beschaulichen Ostfriesland bekommt man im ausserlandwirtschaftlichen Freundes- und Bekanntenkreis die abenteuerlichsten Theorien und Fragen aufgetischt. Bauernkinder sind in der Klasse bei entsprechenden Themen auf sich allein gestellt und werden mit Hilfe des Lehrpersonalks regelrecht auseinandergenommen usw.

Da die Entwicklung weiter voranschreitet wird sich die kommende Generation gründlich überlegen müssen, ob sie sich den ganzen Käse überhaupt antut...
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon SHierling » Mo Okt 25, 2010 11:04

Piet (wink, nein, ich hab Estland nicht aus meinen Gedanken gestrichen, nur im Moment grade ein bißchen Arbeit (ha!)):
Das mit den gezielten Mails ist eine gute Idee - andere Leute tun sowas längst, in jedem Tierschützer-Forum oder Veganer-Forum gibt es extra Threads, wo ständig Sachen verlinkt werden, die es (Ansichtssache..) zu unterstützen oder zu bemängeln gilt. Aber wenn das wirlich etwas bringen soll, und nicht untergehen, sollte dafür auch ein eigener Bereich vorhanden sein, und die Sachen sollten von den MODs abgesegnet werden können - sonst artet das leider leicht aus (ich denke da an die Milchdiskussionen - sowas ist eher nicht gemeint, sondern eben: Öffentlichkeitsarbeit in Sachen Verbraucheraufklärung).

Nur so als Idee: unter "Aktuelles und Allgemeines" vielleicht, und dann sticky, wie die Bastler-Tipps. Ich ärger mich auch immer, wenn ich die TV-Tipps so lange wiedersuchen muß, um da mal was einzutragen - also vielleicht sowas wie ein Kombi-Pack: LW in Medien und Poltik?!

Die Kommentare unter dem Artikel sehen heute doch schon viel schöner aus als gestern :D :D :D

Reini: der AB-Einsatz steigt zB auch mit zunehmender "Freiland"-Haltung zwangsläufig.
Solange da nicht differenziert wird, sind solche Zahlen für mich keine brauchbare Aussage.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon Hoschscheck » Mo Okt 25, 2010 11:33

http://www.ndr.de/fernsehen/epg/epg1157_sid-862987.html
Gute sachliche Bilder in der Dokumentation. Der Text? Na ja.
Es war der Boss schlecht hin vor der Kamera, sprach sehr freundlich aber auch sachlich.
Er nannte die Zuchtküken "Produkt". Was nicht falsch ist, nur müsste/muss man im Umgang mit der Öffentlichkeit/Verbraucher doch mehr eine "Blumige-Sprache" wählen.
Während ein riesiger Mähdrescher, Computer und GPS gesteuert, noch geil ist, ist eine Automatisierte Mastanlage/Schlachthofbetrieb das Grauen.
Ich habe zunehmend den Eindruck, dass der Verbraucher nicht nur unaufgeklärt ist, nein er will es auch bleiben. Er kann weiterhin dann einfach "Unschuld" heucheln.
Jedenfalls sind die KIK-Umsätze nicht zurück gegangen nach den extra doppelt gesendeten Beiträgen im Fernsehen. Da stehen immer noch genauso viele Autos wie vorher.
Und selbst wenn, für wie lange? Der deutsche Verbraucher vergisst schnell.
Und so wird wohl auch diese Themenwoche, die nicht schlecht sein muss, an unser aller Verbraucher vorrüber gehen.


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BildBild Gianni Infantino ist neuer Fifa-Präsident! Blatter musste gehen, aber ging seine Gangart?
Probezeit bestanden! gez. Kanzlei Mossack Fonseca, Panama.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon Fortschritt » Mo Okt 25, 2010 11:43

In der gestrigen Diskusion fand ich das Urgestein Karl Heinz Funke wieder klasse,analytisch ,und mit hohem Erfahrungsgrad gesegnet,kann er den aufgeregten Hühnern, wie Bärbel HÖHN und der Will selber locker das Wasser reichen !

Mfg HERMANN
3 bauern unter einen Hut bringen,ist wie die Quadratur eines Kreises!
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon heinzi the chicken » Mo Okt 25, 2010 12:18

JohnDeere3040 hat geschrieben:@ heinzi:
JohnDeere3040 hat geschrieben:http://www.oekolandbau.de/erzeuger/tierhaltung/schweinehaltung/oekonomie/kennzahlen-und-leistungsdaten/
Futterverwertung
1:3,0-3,2

Im Ökolandbau ist eine Futterverwertung von 1:3 angestrebt, d.h.man braucht selbst bei nicht ganz optimaler Versorgung niemals 16Kilo :roll:
Oder konventionell:
1:2,48
http://www.mszv.de/sp/31/s22-23.pdf


also: 3 kg Getreide ergibt circa 1 Kg Fleisch? Oder bedeutet das Lebendgewicht? 1 kg Lebendgewicht aus 3 kg Getreide?

MFG
M
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon SHierling » Mo Okt 25, 2010 12:54

Du kannst es rechnen wie Du willst, selbst wenn Du Schlachtgewicht oder meinetwegen nur wertvolle Teilstücke nimmst, kommst Du nicht auf 16 kg. Wenn Du derart pingelig rechnen willst, kannst Du Getreide netto überhaupt nicht als Tierfutter anrechnen, denn es gehören auch Eiweiß und Mineralstoffe dazu, bzw beim Rind Grundfutter = für den Menschen überhaupt nicht anrechenbare Nahrung.

Aber wenn wir hier schon dabei sind, Milchmädchenrechnungen zu verhackstücken:
Für die Ernährung wachsender Menschen werden anteilig 100 bis 350g Getreide und Getreideprodukte am Tag empfohlen, das macht für das Wachstum eines Menschen von 70kg im Alter von 16 Jahren 1168 kg (Remember: ein Schwein mit einem SG von 80 kg frißt nur 250kg), der Mensch verbraucht also schon allein dann 16kg pro kg Körpergewicht [i]wenn zusätzlich noch ausreichend Obst, Gemüse und Fleisch gegessen werden.[/i]. Rechne mal die restlichen Lebensmittel in MJ/ME um, dann liegst Du bei einer Futterverwertung / Mensch von locker 25:1, wollte man sich rein vegan ernähren. Und je höher der Fleischanteil in der Nahrung ist, desto weniger wird verschwendet - denn Du hast erstens eine höhere biologische Wertigkeit, zweitens eine bessere Verdaulichkeit, und drittens wird alles, was vom Tier stammt, wiederverwertet, während alles, was der Mensch verbraucht, dem natürlichen Kreislauf entzogen ist und auf der Deponie bzw dem Friedhof landet. (Hierbei ist besonders schön P zu berechnen, eine vegane Welt hätte in weniger als 50 Jahren kein bißchen Phosphor mehr.)
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon heinzi the chicken » Mo Okt 25, 2010 14:01

@shierling:
Es geht ja für mich nicht darum vegan zu leben, sondern um den Soja-Anbau in Südamerika und dessen Folgen. ( Ihr habt scheinbar recht, wenn ihr sagt es werden keine 16 kg gebraucht) Aber wenn nunmal zu viel Soja aus SA geht, und die Leute da selbst nix mehr zu futtern haben, macht doch die Vewertung garkein Unterschied mehr.
Die Frage ist doch,könnten wir nicht ohne Soja auskommen und vielleicht unser eigenes oder sogar für gewisse Tiere garkein Getreide verwenden?
Könnten wir nicht mit der einhergehenden Erniedrigung der Produktion von Milch und Fleisch nicht mehr Probleme lösen?

MFG
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Okt 25, 2010 14:24

heinzi the chicken hat geschrieben:@shierling:
Es geht ja für mich nicht darum vegan zu leben, sondern um den Soja-Anbau in Südamerika und dessen Folgen. ( Ihr habt scheinbar recht, wenn ihr sagt es werden keine 16 kg gebraucht) Aber wenn nunmal zu viel Soja aus SA geht, und die Leute da selbst nix mehr zu futtern haben, macht doch die Vewertung garkein Unterschied mehr.
Die Frage ist doch,könnten wir nicht ohne Soja auskommen und vielleicht unser eigenes oder sogar für gewisse Tiere garkein Getreide verwenden?
Könnten wir nicht mit der einhergehenden Erniedrigung der Produktion von Milch und Fleisch nicht mehr Probleme lösen?

MFG
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Heinzi, grundsätzlich muß man sich so weit es geht unabhängig machen und sparsam mit den Resourcen umgehen. Aber die Brasilianer werden nicht weniger Biodiesel bzw. Bioethanol herstellen, weil "wir" deren "Abfall" nicht mehr kaufen.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon SHierling » Mo Okt 25, 2010 14:49

Heinzi; Wir kaufen kein Soja, sondern Sojaextraktionsschrot. Das ist im Vergleich das selbe wie Rapsextraktionsschrot: nämlich das Zeug, was *bei der Ölherstellung übrig bleibt*. Industrieabfall.

Und ja, wir könnten ohne Soja auskommen, wir müßten nur aufhören, Hühner und Schweine zu halten, und bei entsprechend höherem Flächenverbrauch mehr Wiederkäuer nutzen (Hühner geht nicht, Ei ist Ei, da muß auch Eiweiß rein, und das wächst hier nun mal nicht genügend: eben deswegen essen wir ja Fleisch, und Schwein ginge, wenn man entsprechend Schweine mit weniger guter Futterverwertung und geringerer Leistung nimmt, aber dann sind halt die ökologischen Vorteile der Schweinehaltung auch wieder weg)

Was das Getreide angeht: das wird deshalb verfüttert, und zwar vorzugsweise an Hochleistungstiere wie Schwein und Huhn, weil die eben in der Lage sind, das Getreide in für den Menschen höherwertige Nahrung umzuwandeln. Es macht ja eben *keinen* Sinn, die Körner selber zu fressen, denn das ist selbst im Vergleich zu jedem Schwein oder Huhn Verschwendung.

Und bei den Rindern gilt ähnliches: eine Hochleistungskuh mit 50l Milch, oder ein Fleischrind mit 1300g Zunahmen kostet an Futter pro Menschenverfügbarem Nährstoff weniger als zwei oder drei Niedrigleistende. Und das, was Du an Getreide (konzentrierte Nährstoffe) im Futter wegläßt, mußt Du an Gras (weniger konzentriert = MEHR Flächenverbrauch) wieder reintun. Auf diesen Flächen kannst Du dann auch kein Müsli für Menschen anbauen.

Kann man aber auch alles nicht weltweit vergleichen: in Gegenden, in denen mehr pflanzliches Eiweiß wächst, sieht diese Rechnung natürlich anders aus als in den Gegenden, in denen mehr absolutes Grünland oder Steppen vorkommen.

Was das "selber essen" in den EL angeht, siehe H.B:
post633885.html#p633885
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon SHierling » Mo Okt 25, 2010 14:59

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#

Man darf da gar nicht so viel weiterverfolgen
http://www.schule-und-tierschutz.de/


Es wird einem nur schlecht davon.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon heinzi the chicken » Mo Okt 25, 2010 16:21

SHierling hat geschrieben:Und ja, wir könnten ohne Soja auskommen, wir müßten nur aufhören, Hühner und Schweine zu halten,

Nicht aufhören, aber weniger......
http://wwwnc.cdc.gov/eid/article/17/7/1 ... rticle.htm
http://www.youtube.com/watch?v=5U9sChS4aEw
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon heinzi the chicken » Mo Okt 25, 2010 16:29

H.B. hat geschrieben:Und selbst wenn es das fünffache brauchen würde - wen juckts? Die Erzeugerpreise für Getreide haben sich noch nicht weit von den Kosten entfernt und stehen mit den Regalpreisen von Brot nicht in geringstem Zusammenhang.

Ist Getreide teuer, ist das schlecht, weil sich die "Neger" weniger davon leisten können.
Ist Getreide billig, ist das schlecht, weil es die heimische Produktion der "Neger" kaputt macht.

Fazit:
Ist Getreide zu billig, ist es zu teuer.
Ist Getreide zu teuer, ist es zu billig.

....um die Welt zu retten....


Sehr gut zusammegefasst, das liegt aber an den Strukturen. Zum Beispiel Brasilien, wo viel Land von Grosslandwirten bewirtschaftet wird, ist es von Nachteil, wenn der Preis für Getreide für die Allgemeinheit hoch ist. In Ländern (zum Beispiel Haiti), wo es fast nur kleine Landwirte gibt, die Produkte selber erzeugen, ist es gut, wenn der Preis hoch ist.

MFG
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon meyenburg1975 » Mo Okt 25, 2010 18:43

heinzi the chicken hat geschrieben: In Ländern (zum Beispiel Haiti), wo es fast nur kleine Landwirte gibt, die Produkte selber erzeugen, ist es gut, wenn der Preis hoch ist.

MFG
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Die Theorie trifft nur dann zu, wenn der übrige Teil der Bevölkerung über Möglichkeiten verfügt ein Einkommen zu erzielen, die einen Kauf der "teuren" Lebensmittel ermöglicht. Das ist z.B. in Haiti nicht der Fall.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon SHierling » Mo Okt 25, 2010 18:50

heinzi the chicken hat geschrieben:
SHierling hat geschrieben:Und ja, wir könnten ohne Soja auskommen, wir müßten nur aufhören, Hühner und Schweine zu halten,

Nicht aufhören, aber weniger......

Oh man. N E I N - eben N I C H T weniger . JEDES Huhn braucht für JEDES EI 16% Eiweiß im Futter. Es ist völlig egal, wieviel Hühner Du hältst, dieser %satz bleibt immer gleich. Es ist nicht möglich, das Eiweiß, das hier wächst, irgendwie "in Soja zu verwanden" und/oder dann "weniger Hühner" damit satt zu machen. Nicht, gar nicht, überhaupt nicht, geht nicht. Auch wenn Du nur ein einziges Huhn in Deutschland füttern willst, ist es hier NICHT heimisch und kommt NICHT mit heimischem Futter zurecht. :evil:

Und das selbe gilt für Schweine: ökologsch sinnvoll sind nur Hocheistungsschweine, mit extrem guter Futterverwertung, und mit besonders hophen täglichen Zunahmen. Tägliche Zunahmen = EIWEISSBEDARF. Ok, bei Schweinen könnte man ggf auch noch Bakterienhefe & Co füttern, aber *weniger* Schweine sind absolut nicht sinnvoll. Weniger Schweine bedeuten mehr Rinder oder mehr Pflanzennahrung für den Menschen = Verschwendung von Ressourcen. :evil:
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