*IRONIE AN*
Grubenfutter gibt es nur in Bergbauregionen. Dort wurde vieler Orts das geerntete Gras mit Hilfe des Förderkorbes in den Stollen eingelagert. In dem besonderen Klima untertage entstand dann das besonders wertvolle Grubenfutter. Grubenfutter wird allerdings auf Grund des hohen Aufwands immer seltener hergestellt. Es wurde versucht Bergwerke zu schaffen die eine frei Zufahrt für Ladewagen ermöglichen, aber da wirklich gutes Grubenfutter erst ab einer Tiefe von über 250 m entsteht waren diese Versuche nicht von Erfolg gekrönt. Mit dem verschwinden des Grubenfutters verschwindet auch der Beruf des Grubenfuttergängers. Der Grubenfuttergänger hatte die Aufgabe die unterschiedlichen Futter-Jahrgänge zu kontrollieren und ihre Reife zu beurteilen. Traditionell war er der einzige der das Futter frei geben und die Auslagerung, das so genannte Belichten, anordnen konnte.
Eine weitere Tradition geht damit unwiederbringlich verloren. Viel des Wissens, das nur mündlich vom Grubenmeister an den Grubenstift weiter gegeben wurde, ist bereits verloren.
*IRONIE AUS*
