Bei der Kohlendioxid-Bindung durch die Zuckerrübe wird volumenmäßig in gleicher Menge Sauerstoff frei. Aus der von der Zuckerrübe gebildeten Trockenmasse lässt sich berechnen, wie viel Kohlendioxid die Pflanze im Laufe der Vegetationszeit bindet und wie viel Sauerstoff sie dabei freisetzt.
Im Laufe der Vegetationszeit werden je Hektar bei einem Rübenertrag von 65 t insgesamt 18,5 Tonnen Kohlendioxid gebunden und 13,5 Tonnen Sauerstoff freigesetzt. Andere Pflanzenarten, wie Kartoffel, Wintergerste, und Winterweizen erreichen bei der Sauerstoffproduktion nur rund 60 bis 70 Prozent dieses Wertes.
http://bisz.suedzucker.de/Downloads/Vor ... rruebe.pdf
Dieser Vortrag zeigt auch, das Wald nur etwa 25% der Sauerstoffproduktion der Zuckerrübe erreicht. Alle andern betrachteten Kulturarten (Kartoffeln, Getreide, Grünland) liegen in der Sauerstoffproduktion besser. Mann könnte jetzt daraus schließen, dass es richtig wäre möglichst viel Wald zu roden und in Ackerfläche zu wandeln und das anfallende Holz in unterirdischen CO"-Speichern einzulagern. Wäre doch ein sinnvoller Ansatz in Bezug auf CO2?
forenkobold hat geschrieben:in dem ARD-Beitrag wird ein Biobauer hochgejubelt, der 35 Hektar für 108 Schweine verschwendet....
und solche Hetzer aus dem eigenen Kollgenkreis sind schuld daran, wenn einem aus vegetarierkreisen vorgerechnet wird, wieviel Kartoffeln darauf wachsen könnten....
Und dann vergessen sie bei der Hochrechnung meist auch noch, dass man Kartoffeln nicht in Monokultur anbauen kann, weil sie selber vom Anbau kaum Ahnung haben.

