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ARD Themenwoche Essen ist Leben

Hier kann man über aktuelle Themen aus den Medien und Allgemeines der Landwirtschaft diskutieren.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon SHierling » Do Okt 28, 2010 17:39

Heinzi, Du bist echt verblendet - wer glaubst Du denn sind wir? Die Weltpolizei? Herrscher über das WOhl und Wehe anderer Kontinente?
Was willst Du denn tun? In Brasilien einmarschieren, und denen mit Gewalt Vorschreiben, was sie anzubauen haben?
Mit welchem Recht denn wohl?

Wenn die Brasilianer ihren Abfall nicht mehr verkaufen können, dann kippen sie den eben ins Biogas, das ist nicht anders als hier auch, wo die Bäcker ihre Bäckerei mit Brot heizen und die Bauern mit Weizen, wenn es sich nicht verkaufen läßt.
Ich esse Fleisch, und ich weiß, warum.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon Georg Keckl » Do Okt 28, 2010 20:49

heinzi the chicken hat geschrieben:Sehr geehrter Herr Keckel,
Sie mögen ja Recht in ihrer Annahme haben, aber ist nicht in diesem Zusammenhang wichtiger über den Soja Vebrauch zu sprechen, der verheerende Folgen in Brasilien hat. Die Gründe sind ja nicht nur die Sojaverfütterung sondern auch die Kraftstoffherstellung, wie sie beschrieben haben. Aber die Folgen sind doch, dass der Regenwald abgeholzt wird und dass die ärmeren Schichten der brasilianischen Bevölkerung, aufgrund unseren/europäischen/amerikanischen "Hunger" nach Soja, sich nicht mehr die Grundlebensmitel leisten können. Deshalb sind meiner Meinung nach auch noch 1 kg soja/ 1kg Fleisch zu viel, weil unser Hunger nach Konsum, anderen Menschen ihrer Lebensgrundlage beraubt und nur noch mehr Probleme schafft.MFG M


Lieber Heinzi,

Soja ist eine Ölfrucht. Das Öl wird in Ölmühlen entlang der Rheinschiene den importierten Bohnen entzogen und als Nebenprodukt bekommt man ein hervorragendes Eiweißfutter. Jetzt kommt es darauf an, wen man für die Urwaldzerstörung verantwortlich machen will, das Nebenprodukt oder das Hauptprodukt. Es aber auf jeden Fall nicht so, dass man dem Nebenprodukt allein die Schuld an der Regenwaldzerstörung geben könnte. Das Hauptprodukt wird für die menschliche Ernährung und für Biodiesel eingesetzt. Wenn man nun noch bedenkt, dass mehr als 10% der Ackerfläche Brasiliens schon für die Herstellung von Agrotreibstoffen benutzt wird, dann muß man sich fragen, was das bewirkt hat, die boomaritge Ausdehnng der Flächen für den Agrosprit. Die 10% zusätzliche Anbaufläche habe einen gewaltigen Druck auf die Ränder der Anbaugebiete gehabt, haben die weniger intensive Rinderhaltung in weniger ackerfähige Gebiete verdrängt. Der Hauptdruck auf den Regenwald kommt vom Agrosprit (Zuckerrohr für den E85 und Sojabohnen+Rindertalg für Biodiesel). Da aber Biotreibstoffe so klimaheilsam sein sollen, brauchte man bei unseren Öko-Ideologen natürlich einen Sündenbock, den man für die Rodung der Wälder, die so oder so gekommen wäre bei wachsender Bevölkerung, verantwortlich machen kann. Die GRÜNEN können ja nicht zugeben, dass die Förderung der Agrotreibstoffe die Urwaldzerstörung beschleunigt, die Menschenaffen auf Borneo verbrennen läßt, indigene Völker heimatlos macht, also schob man die Rinder vor. Wir haben beim Rindfleisch einen Selbstversorgungsgrad von 120%, das Fleisch kommt nicht hier her. Wir können die Brasilianer nicht daran hindern, ihr Soja zu verkaufen, das, das wäre Kolonialismus. Es ist ja schon irgendwie lustig, dass Greenpeace nun so radikal Kamapagnen gegen den Beimischungszwang von Agrotreibstoffen fährt, nach dem Motto: Biodiesel zerstört den Regenwald, nachdem man vorher so Feuer und Flamme für die Biotreibstoffe war. Der Öko-Zauberlehrling! Soja und Rinder und Biotreibstoff machen keinen Hunger in Brasilien, sondern Umsatz. Aus diesen Umsatz wird die "Bolsa Familia" mit finanziert, eine neue Familienbörse seit Präsident "Lula", eine Grundsicherung für arme Brasilianer, sozusagen das brasiliansiche Hartz4. Es gibt keinen Hunger in Brasilien mehr, weil dort die Wirtschaft brummt, Staatseinnahmen da sind, sich das Land entwickelt, Arbeitsplätze entstehen und das Wirtschaftswachstum höher als das Bevölkerungswachstum ist. Es gäbe mehr Hunger in Brasilien, wenn der Staat so arm wie früher wäre, wenn man auf Soja, E85, und die Rindfleischerzeugung für China verzichten würde. Die brasilianische Politik hat nun die Aufgabe, die Armen nicht nur zu alimentieren, sondern ihnen über Bildung Chancen und Zukunft zu geben und die Rechte der Armen gegen die Reichen zu verteidigen. Deshalb ist eine der Bedingung für den Bezug von Geld aus der Bolsa Familia, dass die Kinder in die Schule gehen. Das wird Brasilien voran bringen, nicht unsere Vorwürfe. Wir können auch die Armut in Brasilien vermindern, in dem wir alle Armen hier nach Deutschland holen und unsere Steuern und Abgaben erhöhen. Ein Kleinbauer mit 5 Kindern kann seinen Hof nicht mehr teilen, die Kinder müssen vom Hof. So ist es nun mal. Es ist sehr schade um den Regenwald dort, aber bei dem Bevölkerungswachstum, wer will da wem Vorwürfe machen? Die Menschen hungern nicht in Brasilien wegen unseres Soja, sie haben zu essen wegen unseres Soja. Ihre Ideologie stimmt nicht. Weil ich hier Hühnerfleisch esse, bekommt Brasilien Geld, kann die Armen finanzieren, denn Hunger ist keine Funktion der Erntemengen, Hunger ist eine Funktion des Familieneinkommens. Sie können Getreideberge haben, die Menschen hungern trotzdem, wenn sie kein Geld bekommen.

Grüße: Georg Keckl
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon SHierling » Fr Okt 29, 2010 8:27

Mal ein anderer Ansatz, weil Soja ja nicht das einzige Thema ist, um das es geht, aber immer wieder vorkommt:
Wie soll denn eine deutschlandweite und weltweite Landwirtschaft ohne zunehmenden Flächenverbrauch / Sojaanbau aussehen?

Es gibt fast 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Und es werden ständig mehr.
http://www.weltbevoelkerung.de/info-ser ... hp?navid=3

Ein erheblicher Teil davon davon leidet jetzt schon an Eiweißmangel.
http://www.payer.de/entwicklung/entw081.htm

Da die Erde endlich ist, bleiben also auch völlig unabhängig von der Verteilung nur zwei Wege, diese Menschen zu ernähren:
- man kann die Erträge auf den vorhandenen Nutzflächen steigern
- man kann wo immer es geht mehr Flächen für den Anbau von Lebensmitteln schaffen, (wobei auch Futtermittel letzlich Lebensmittel sind)
BEIDES anzufeinden, indem man behauptet, weniger Fläche und dazu noch weniger intensive Nutzung könne die Menschen "besser" ernähren, entbehrt jeder Logik.


Dabei ist es auch sicher keine schlechte Idee, mit den vorhandenen Resourcen so sparsam wie möglich umzugehen, d.h. bei jeder Art der Produktion *und Verwertung* von Lebensmitteln möglichst viel Rückführung "einzubauen", d.h. tierischen Dünger einzusetzen, Abfälle zu recyclen etc. und dazu muß man den Menschen in diese Rechnungen miteinbeziehen., denn er ist das Ziel dieser Wirtschaft und sein wichtigster Bestandteil. Es ist nicht angemessen, egalwelche Rechnung in Sachen Nahrungsmittel immer am Tellerrand des Menschen enden zu lassen!, sondern es gehört zu einer sinnvollen Nutzung der Ressourcen dazu, auch beim Menschen auf Verdaulichkeit zu achten, auf Protein bzw. N-Bilanzen, CO2-Bilanzen und auf den Verbrauch / die Nutzung von Phosphor. Jede Rechnung ist unvollständig, wenn sie damit endet, daß die Menschen satt sind, und nicht darauf achtet, welche Nährstoffe dabei sinnvoll genutzt, recycelt oder verschwendet werden (und erst recht ist es natürlich völliger Unfug, ständig zu behaupten, bei Ernährung über tierische Produkte würden Nährstoffe "verschwendet", wenn man nicht mal im ANSATZ dabei berücksichtigt, wo die Nährstoffe aus der angeblich sparsameren pflanzlichen Ernährung bleiben).
Zum Vergleich: Bei den Kraftfahrzeugen kommt auch niemand auf die Idee, nur den Sprit herzustellen und deren Verbrauch je 100km sowie die Abgasnormen einfach wegzulassen. Bei den Tiere wird selbstverständlich je kg gerechnet und sogar je g/tägl.Zunahme, es gibt RAM-Futter, und Zucht ohne Futterverwertung ist ganz unvorstellbar. Der Mensch ist nun mal "Verbraucher", im wahrsten SInn des Wortes: von Menschen und für Menschen wird der der Ganze Ramsch betrieben und berechnet. Menschen stehen nicht "neben" der Natur, sondern mittendrin. Ergo gehört er auch mit rein in die Rechnung, inklusive Verbrauch, Verwertung und Hinterlassenschaften.

Anders ist eine (globale wie regionale) Betrachtung egalwelcher Anbau- und Nutzungsverfahren imho sinnlos.
Und genau das fehlt bzw wird in einigen Bereichen sogar bewußt unterschlagen.

Nur mal so als Beispiel: es ist im Bezug auf CO2 und Methan, sparsamem Verbrauch und Verwertung von Nährstoffen sicher nicht sinnvoll, ganzen Bevölkerungen zuerst die Vollkornprodukte samt "Ballaststoffen" aufzuschwatzen, und dann den Joghurt gegen den "Blähbauch" hinterherzuschieben ... :mrgreen:
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon forenkobold » Fr Okt 29, 2010 18:03

Damals mussten 160 Menschen sterben, weil sie Rindfleisch gegessen hatten

Schon für diese unverschämte Tatsachenbehauptung sollte der Mann aus dem Verkehr gezogen werden.
Was für Leuten die öffentlich rechtlichen eine Werbeplattform fürs Spendensammeln bieten wäre eigentlich ein fall für den Rundfunkrat..
aber die werden leider genauso ticken.
Lieber garkeine Signatur als ne doofe....
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon Georg Keckl » Fr Okt 29, 2010 20:59

Noch was von Herrn Bode in diesem Gespräch auf NDR Kultur:

ZITAT „Wir essen jetzt 90kg Fleisch pro Kopf pro Jahr. Das ist eine ganze Menge. Viel zu viel. Viel zu ungesund auch. Und wenn Sie heute durch’s Land fahren und diese Mais- und Rapsfelder sehen dann ist das alles nicht das was wir selber essen sondern Tiere. 70% der landw. Fläche sind Futtermittel und 70% der Treibhausgase der Landwirtschaft, genau so viel wie beim Verkehr, entfallen auf die Fleischproduktion. Also wenn wir 10 Milliarden Menschen satt machen wollen, dann müssen wir wohl oder übel den Fleischkonsum reduzieren. Das schaffen wir nur, wenn wir die Umweltkosten dem Preis des Fleisches draufschlagen. Aber ich habe eine Rechnung, die eigentlich ganz gut verstanden wird. Wenn Fleisch doppelt so teuer ist und wir dann die Hälfte essen, also gleich viel Geld ausgeben, dann ist das bedeutend gesünder für Umwelt und Verbraucher und auch wahrscheinlich für die Tiere. Also der Fleischkonsum ist definitiv zu hoch." ZITAT ENDE

Das verkündet er Land auf und Land ab und die Leute glauben das. Wir essen 60kg Fleisch (Seite 2 Unten: http://berichte.bmelv-statistik.de/SJT-4050700-0000.pdf ), der Raps ist für Biodiesel und Speiseöl, der Mais schon ein Gutteil für Biogas, dass die Landwirtschaft so viel Schadstoffe ausstößt wie der Verkehr ist frei erfunden (siehe http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-presse/2010/pd10-005_umweltschutz_kraftvoll_vorantreiben.htm ), wenn man den Anteil des Verkehrs nach der selben Methode berechnen würde wie den des Verkehrs, dann hätten man da noch ganz andere Zahlen. Umweltabgaben auf das Fleisch ist so eine Standard-Forderung der NGO's und dass dann die Ernährungsprobleme für die Zeit gelöst sind, in der die Erde 10 Mrd. hat, verspricht Herr Bode? Das ist die Methode der NGO's: einfach was behaupten, wird sich schon kein Dummkopf die Mühe machen, das nachzurechnen, und wenn, dann behaupten wir was neues, leider.

Grüße: Georg Keckl
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon SHierling » Fr Okt 29, 2010 21:04

Das macht mich alles depressiv. Ehrlich jetzt, das ist unschön, wenn man immer so gegen Wände rennt. Das tut meinem Kopf nicht gut.
Kann man das irgendwie einklagen? Wenn einen irgendwelche Sekten einfangen gibts ja auch Selbsthilfegruppen, Therapie und weiß ich was nicht alles. Muß man das anders aufziehen?

Steigen SIE heute noch aus aus dem Ernährungswahn?! So irgendwie?
Oder so? Wollen SIE endlich wieder wissen, was sie essen? Fragen sie kein Buch, fragen Sie einen BAUERN!

IRGENDWIE muß es doch gehen, die Andere kriegen es ja auch hin!
WIe machen die das, das denen die Lügen geglaubt werden, und man mit Fakten gegen Wände rennt?
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon Weinbauer » Sa Okt 30, 2010 10:34

ihr hättet mal den SWR ansehen sollen, der hatte am dienstag oder mittwoch abend eine gute sendung. hat mal ökologisch (bio finde ich unpassend, ist ja alles biologisch, mal mehr mal weniger) und herkömmliche landwirtschaft gegenübergestellt. ohne zu sagen, der ist besser als.
dafür hat er kunden zu wort kommmen lassen, u.a warum sie die eine produktionsart bevorzugen oder nicht. ebenso ökoproduzenten und konventionelle, dazu noch jeweils welche die umgestellt haben und auch wieder zurückgekehrt sind. also auch kritiker.
als ergebnisse kam raus: ökologische landwirtschaft ist nicht zwangsweise tierfreundlicher und kann nicht den "welthunger" also den bedarf an nahrungsmitteln decken. dafür ist sie eine alternative für kleinere betriebe, die schlichtweg nicht dem weltmarkt oder discounter als kunden gewinnen können oder wollen.
und die kunden sind vielfach gar nicht so sehr von bio überzeugt wegen der herstellungsart, ihr argument ist genau diese überschaubare kette von der produktion zu ihnen. das wissen, wo etwas herkommt etc.

ich teile jetzt auch nicht jede sicht in diesem beitrag, aber es war gut, dass keine stellung seitens des senders genommen wurde (gehe mal davon aus, dass nicht bewusst zensiert wurde, also gewisse aussagen rausgeschnitten wurden).

die ard themenwoche habe ich nur in einem beitrag ganz gesehen. am donnerstag harald schmidt, der war im programm als beitrag zur themenwoche gekennzeichnet, aber ich weiss nicht warum.
Was dem Menschen dient zum Seichen, damit schafft er seinesgleichen. (Heinrich Heine)
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon forenkobold » Sa Okt 30, 2010 11:06

SHierling hat geschrieben:Das macht mich alles depressiv. Ehrlich jetzt, das ist unschön, wenn man immer so gegen Wände rennt. Das tut meinem Kopf nicht gut.
Kann man das irgendwie einklagen? Wenn einen irgendwelche Sekten einfangen gibts ja auch Selbsthilfegruppen, Therapie und weiß ich was nicht alles. Muß man das anders aufziehen?

Steigen SIE heute noch aus aus dem Ernährungswahn?! So irgendwie?
Oder so? Wollen SIE endlich wieder wissen, was sie essen? Fragen sie kein Buch, fragen Sie einen BAUERN!

IRGENDWIE muß es doch gehen, die Andere kriegen es ja auch hin!
WIe machen die das, das denen die Lügen geglaubt werden, und man mit Fakten gegen Wände rennt?



Das gleiche Gefühl habe ich auch.
Das nimmt einem die Lust am Beruf, das lässt einen an der Mneschheit und an sich selber zweifeln.
Schon 8 Jahre befasse ich mich mit diesem bullshit.
Und was mich immer wieder tröstet:

All die Lügen und Verunglimpfungen finden nur wenig Niederschlag im Verbraucherverhalten.

Vielleicht ist es diese für VEGANER und anderes Gesocks deprimierende Tatsache, dass sie jetzt mit freundlicher Unterstützung der ARD zum Generalangriff blasen und alle Geschütze auffahren.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Okt 30, 2010 11:08

SHierling hat geschrieben:WIe machen die das, das denen die Lügen geglaubt werden, und man mit Fakten gegen Wände rennt?


Der MEnsch, besonders der deutsche, will schlechte NAchrichten hören und er will sie auch glauben. Jemand der übertriebene oder gar an den Haaren herbeigezogene Horrorszenarien kritisiert ist per se schon mal unglaubwürdig. Bedauerlich aber wohl kaum zu ändern.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon meyenburg1975 » Sa Okt 30, 2010 11:10

forenkobold hat geschrieben:Das nimmt einem die Lust am Beruf, das lässt einen an der Mneschheit und an sich selber zweifeln.


Der eine oder andere Politiker sollte sich mal dringend in einer Berufsschule umsehen. Damit die merken, daß das ein bedenkenswertes Phänomen ist...
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon H.B. » Sa Okt 30, 2010 15:02

Das dürfte eines der größten Probleme sein. Ein Ministerium sollte man nur leiten dürfen, wenn wenigstens über die Grundschule hinaus eine Vorahnung vorhanden ist - somit würde auch Ilse ausscheiden - so sehr sie sich bemühen mag - sie muß sich immer auf Ratschläge von Außen verlassen. Und die aktuelle Meinung ist immer die, mit wem sie zuletzt gesprochen hat - mal für die Bauern, mal für den BDM und mal für den Verbraucher....

...wär sie nur für die Bauern (Vom Fach), würde das zumindest den Mitgliedern des BDM, und den Verbauchern zugute kommen.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon xyxy » Sa Okt 30, 2010 15:26

Hat eigentlich schon einer die veränderten Verbraucherverhaltungen beobachten können?
Leere Schnellrestaurants, verwaiste Imbissstuben, leergefegte Kantinen, leergefressene Bioläden, Direktvermarkter und Ökosaftläden?
Also wenn nicht, ist doch noch alles gut, lass sie doch, das Einzige was ich von den Sendungen mitgekriegt habe war, dass Käse nachweislich gegen Karies wirkt und somit dem gesamten Gesundheitszustand des Verbrauchers gut tut! :prost:
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon ratzmoeller » Sa Okt 30, 2010 20:21

Um den heißen Brei herumreden!
Bei all den öffentlichen Diskussionen von A (...wie z.B. Agrarflächenverbrauch.) über K (...wie z.B. Klimawandel.) bis Z (...wie z.B. Zuwanderung.)wird in der Regel und eben auch von solchen Profi-Gutmenschen wie Herrn Bode ein Grund aller Probleme totgeschwiegen.
Es ist das weiterhin unkontrollierte Bevölkerungswachstum auf unserem Planeten!
Muß ich anstelle eines Menschen,demnächst zwei mit den Resourcen diesen Planeten versorgen,sind die durch all die Propaganda-Lügen der Gutmenschen-Fraktion und blinden Aktionismus der Politiker-Kaste begonnenen Maßnahmen hier gegenzusteuern,in Wahrheit nur Peanuts.
Die von Herrn Bode genannten 10 Mrd. Menschen die es zu ernähren gelte,sind bezeichnend für dieses erbärmliche Duckmäusertum.
Den steigenden Resourcenverbrauch anprangern,aber die karnickelhafte Bevölkerungsexplosion in vielen Staaten schön ausklammern!

Auch wenn es diese Herrschaften immer schön um den heißen Brei herumreden:
Die Weltbevölkerung wächst nun mal schneller,als bisherige und geplante Maßnahmen den Resourcenverbrauch nach unten schrauben konnten!

Mir brauch niemand ein Bild von einem Kind mit Hungerbauch unter die Nase zu halten,wenn im Hintergrund noch zehn Geschwister vor der Hütte zu sehen sind.

Noch ne unbequeme Wahrheit:
Die Weltbevölkerung wächst schneller,als sich die Erkenntnis weniger Kinder in die Welt zu setzen in den Köpfen der Menschen breitmacht.

Der blinde Glaube,daß mit steigendem Lebensniveau in Schwellen- und Dritte-Welt-Ländern sich das Problem von alleine löst,ist wie das berühmte Pfeifen im dunklen Wald.

An unbequemen Wahrheiten läßt sich kein Geld verdienen-mit gebetsmühlenartig vorgetragenen Falschmeldungen schon.Schade,daß sich auch die öffentlich-rechtlichen Sender vor diesen "Drecks"-Karren spannen lassen,bzw. selbst daran beteiligt sind.

Mit freundlichen Grüßen,aber auch ordentlich Wut im Bauch! ratzmoeller
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon H.B. » Sa Okt 30, 2010 20:26

xyxy, steter Tropfen höhlt den Stein. Das Problem sind die Schulen. Deutschlands Bevölkerung wird weiter verblöden, was durch den Anstieg der globalen Nachfrege locker kompensiert werden könnte. Das Problem unserer Nachfolger wird sein, daß diese verblödete Mehrheit (heute schon) in wenigen Jahren den letzten Politiker mit minimalstem Sachverstand ausgetauscht haben wird - und uns Auflagen nach dem (dem Zeitgeist entsprechenden) Ideolgiesierungsbarometer erstellen werden - und glaub mir - es macht keinen Spaß gegen den eigenen Verstand arbeiten zu müssen. Bisher machen das lediglich vier Prozent, der andere Prozent is bei Demeter.
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Re: ARD Themenwoche Essen ist Leben

Beitragvon H.B. » Sa Okt 30, 2010 20:33

ratzmoeller hat geschrieben:Es ist das weiterhin unkontrollierte Bevölkerungswachstum auf unserem Planeten!

Mit freundlichen Grüßen,aber auch ordentlich Wut im Bauch! ratzmoeller

Die Vieren können fast so schnell mithalten, die Verbreitung ist nicht mehr das Thema. Im Moment zwar nicht - jetzt is grad Stuttgart21.
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