Das ist doch der Punkt, den man in Ruhe mal der Bevölkerung klar machen sollte und dabei gerne mal Beispiele aus dem Ausland bringen. Ich nehme da gerne den Youtube channel aus Amiland, dem ich folge l (Just a few acres farm). Der hat in etwa dieselbe Betriebsgröße wie ich und in etwa denselben Mutterkuhbestand derselben Rasse. Sowie Legehennen, Masthähnchen und Schweine. Und lebt davon!
Aber nix mit regelmäßigen Tierarztbesuch. Das Betäubungsmittel fürs kastrieren und enthornen kann er so kaufen und einsetzen. Dafür ist kein Tierarzt nötig. Das Geflügel darf er legal daheim schlachten, dafür war ne Prüfung nötig. Nix mit zertifizierten Räumen. Der "kleine" Schlachthof, der seine Tiere tötet, zerlegt und vakuumiert, ist staatlich gefördert und jeder kann sich Schlachtplätze dort kaufen. Der Mist wird wie früher am Haufen auf der grünen Wiese gelagert. Nix mit betonierter Mistplatte und Wasserauffanggrube. Verendete Tiere und die Schlachtabfälle kompostiert er (auf der Miste). Nix mit Kosten für die Tba. Usw. Wenn das alles in D auch so ginge, bräuchten wir doch viele Ausgleichszahlungen nicht. Wobei ich meine, er hat mal was erzählt, dass er nen Teil der Spritkosten auch über die Steuererklärung zurück bekommt.
@englberger: Ist da eigentlich was dran, dass in Frankreich Kadaver draußen entsorgt werden dürfen/müssen, zum Schutz der Aasfresser?
Gruß

Ein Botaniker ist sowas wie ein Cowboy, der auf einem Pony reitet